Mittwoch, 18.02.2009
 
 
IAEA klagt über mangelnde Kooperation des Iran
 

Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohamed ElBaradei hat erklärt, dass der Iran die Organisation nicht ausreichend bei der Klärung der offenen Fragen in Bezug auf sein Atomprogramm unterstütze.

Die IAEA-Inspektoren erhalten auf ihre Fragen zu Nuklearaktivitäten der Vergangenheit keinerlei Antworten.



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Botschafter Ben-Zeev setzt auf Dialog
Israelischer Araber übt Selbstkritik

Mor in Osnabrück

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(Bank of Israel, 18.02.09)



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[INHALT1]
[UEBERSCHRIFT2]
[INHALT2]
 
 


Botschafter Ben-Zeev setzt auf Dialog

Israels Botschafter in Deutschland, Yoram Ben-Zeev, hat in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen die grundsätzliche Dialogbereitschaft seines Landes bekräftigt. An dieser hätten auch die Wahlen voriger Woche nichts geändert.

„Jede israelische Regierung wird bestrebt sein, Frieden mit unseren Nachbarn zu schließen - wer auch immer der neue Ministerpräsident sein wird. Um zu einer Übereinkunft zu kommen, müssen wir auch weiterhin Verhandlungen führen. Unsere natürlichen Verhandlungspartner auf palästinensischer Seite sind Präsident Mahmud Abbas und Ministerpräsident Salam Fajad. Wir hoffen, dass sich ihrer Linie auch andere arabische Führer anschließen werden.”

In Bezug auf die diplomatischen Initiativen des neuen US-Präsidenten Barack Obama in Richtung Iran und die Chancen weiterer Verhandlungen mit Syrien bemerkte der Diplomat:

„In Israel stehen wir grundsätzlich jedem Dialog positiv gegenüber, der dazu beiträgt, einen Konflikt zu lösen. Letztendlich ist es für die Welt entscheidend, dass Iran sein Atomprogramm stoppt.“

„Selbstverständlich gibt es die. Es hängt allerdings nicht nur vom Willen Israels ab, ob wir den Weg des Friedens einschlagen werden. Ganz entscheidend wird sein, ob Syrien die strategische Entscheidung für den Frieden wählen wird, so wie es der ägyptische Präsident Sadat und der jordanische König Hussein in der Vergangenheit getan haben. An dem Tag, an dem der syrische Präsident Assad diese Entscheidung trifft, wird er unsere jederzeit ausgestreckte Hand ergreifen können.“

Das vollständige Interview gibt es unter dem folgenden Link: http://berlin.mfa.gov.il/mfm/Data/154722.pdf

(HNA, 17.02.09)

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Israelischer Araber übt Selbstkritik

Der israelische Araber Ali Zahalka, Schuldirektor aus Kfar Kara,  hat unmittelbar vor den Wahlen an seinen Bevölkerungssektor appelliert, sich an der Wahl zu beteiligen, aber nicht für die radikalen arabischen Parteien zu stimmen. Deren Rolle habe zu dem Erfolg Avigdor Liebermanns beigetragen, der sich zu diesem Zeitpunkt bereits in den Umfragen abzeichnete.

„Die arabisch-israelische Führung drängt uns in einen antiisraelischen Radikalismus hinein. Dieser Extremismus erreichte einen Höhepunkt in den Sprechchören ‚Tod den Juden’ während der Operation Gegossenes Blei. Hier ist, was ich jenen Führern zu sagen habe: Seht euch an, was ihr getan habt!

Wir haben nicht aufgeschrieen angesichts der Raketenangriffe auf die Bewohner Südisraels, die seit Jahren vor sich gingen. Wir haben nicht aufgeschrieen angesichts des Leidens unserer Brüder in Gaza, die von der Hamas brutal unterdrückt werden. Aufgeschrieen haben wir hingegen ausgerechnet angesichts des Angriffs gegen das radikalste Element innerhalb der arabischen Welt.
Die arabisch-israelische Führung verbindet sich, Gott bewahre, nicht mit den gemäßigten arabischen Elementen wie Ägypten, Mahmoud Abbas’ Palästinensischer Autonomiebehörde oder Jordanien. Diese interessieren sie nicht.“

„Ich brauche nicht zu erklären, um was es sich bei der Hamas handelt. Die Ägypter und die Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde tun dies besser als ich. Sie fragen die Hamas, wie sie von Sieg sprechen können, da sie den Krieg gegen Israel – den sie gesucht und vorangetrieben hat – auf dem Rücken und mit dem Blut Tausender Palästinenser austrug, die getötet, verwundet oder ihres Hab und Guts beraubt wurden, während die Hamas-Führung in befestigten Bunkern oder in Damaskus saß.“

„Unsere Führung, die uns seit Jahre in einer Weise anführt, welche uns als Feinde des Staates Israels darstellt, und es gleichzeitig  versäumt, sich um die wirklichen Bedürfnisse der israelischen Araber zu kümmern, bittet nun wieder um unsere Stimme. Dabei interessieren wir unsere Führung etwa so sehr, wie die Bevölkerung Gazas die Hamas interessiert. Für diese Führung sind wir lediglich eine politisches Mittel, das ihr erlaubt, ihre schädigende Stimme immer wieder hörbar zu machen.“

(Yedioth Ahronot, 09.02.09)

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IAEA klagt über mangelnde Kooperation des Iran

Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohamed ElBaradei hat erklärt, dass der Iran die Organisation nicht ausreichend bei der Klärung der offenen Fragen in Bezug auf sein Atomprogramm unterstütze. Die IAEA-Inspektoren erhalten auf ihre Fragen zu Nuklearaktivitäten der Vergangenheit keinerlei Antworten.

„Der Iran bietet derzeit keinen Zugang und keine Klärung in Hinsicht auf die Untersuchungen oder die gesamte mögliche militärische Dimension“, sagte der Leiter der UN-Behörde am Dienstag in Paris. „Nein, ich bin sichtlich nicht zufrieden mit dem Grad an Zusammenarbeit. Sie haben in den vergangenen paar Monaten jegliche Kooperation blockiert.“

Indes treibt der Iran seine Zentrifugenreihen weiter voran. Sie dienen der Anreicherung der Reinigung und Anreicherung von Uran bis zu dem Grad, dass es für Kraftwerke bzw. Sprengköpfe von Langstreckenraketen geeignet ist.

Auch Syrien kritisierte ElBaradai für mangelnde Kooperation mit IAEA-Inspektoren. Bisher sei man bei den Untersuchungen über Nuklearaktivitäten an der Anlage, die 2007 angeblich von Israel bombardiert wurde, nicht weiter gekommen.

(The Jerusalem Post, 17.02.09)

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Rakete im westlichen Negev

Der Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen hört nicht auf. Heute Morgen haben palästinensische Terroristen von dort wieder eine Kassam-Rakete auf israelisches Territorium abgefeuert. Sie landete nahe einem Kibbutz im Kreis Sha’ar Hanegev. Es entstand weder Sach- noch Personenschaden.

(Yedioth Ahronot, 18.02.09)

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Mehr Touristen aus Europa

Israel erfreut sich als Reiseziel auch in Europa wachsender Beliebtheit. So sind im vergangenen Jahr deutlich mehr Urlauber nach Israel gekommen als im Vorjahr. Insgesamt waren es 1 336 700, was einen Anstieg von 32% bedeutet. Diese Wachstumsrate entspricht der des gesamten Israel-Tourismus.


Römisches Amphitheater in Caesarea

Die Liste der europäischen Herkunftsländer wird angeführt von Frankreich (263 500 Urlauber, Anstieg von 7%), Großbritannien (187 050, 9%), Polen (155 500, 81%), Deutschland (141 750, 40%) und Italien (125 560, 54%).

Der rasanteste Anstieg erfolgte in Portugal (131%), von wo rund 12 000 Urlauber anreisten. Sein Nachbarland Spanien stellte 65 3000 Touristen, 39% mehr als im Vorjahr. Auch Menschen aus Ostmitteleuropa entscheiden sich in wachsender Zahl für eine Israel-Reise.

(Außenministerium des Staates Israel, 05.02.09)

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Events
Mor-Vortrag in Osnabrück

Israels Gesandter in Deutschland, Ilan Mor, wird heute Abend um 19.30 Uhr im Ratssitzungssaal des Rathauses von Osnabrück (Bierstr. 28) einen öffentlichen Vortrag zum Thema „Israel nach den Wahlen“ halten. Organisator ist die Arbeitsgemeinschaft Osnabrück der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 969 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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