Donnerstag, 12.03.2009
 
 
Iran greift nach Lateinamerika
 
Der Iran arbeitet emsig daran, seinen Einfluss in Lateinamerika auszubauen. Neue Handelsabkommen mit Ecuador sollen nun zusätzlich die wirtschaftlichen Außenbeziehungen der Islamischen Republik verbessern und eine pro-iranische Stimmung in dem südamerikanischen Staat befördern.




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(Bank of Israel, 12.03.09)


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Bank of Israel: 2010 wieder Wachstum

Die Bank of Israel ist zuversichtlich, dass sich die israelische Wirtschaft im kommenden Jahr erholen wird.

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Bank of Israel: 2010 wieder Wachstum
Die Bank of Israel ist zuversichtlich, dass sich die israelische Wirtschaft im kommenden Jahr erholen wird. Während sie angesichts der globalen Finanzkrise für dieses Jahr ein Minuswachstum von 1.5% voraussagt, geht die Bank davon aus, dass sich der Markt 2010 erholen und ein Wachstum von 2.3% aufweisen wird. Bis 2010 könnte dann abermals ein passables Wachstum von 5% erreicht werden.

Die Bank of Israel schätzt, dass die Regierung große Kürzungen bei den Ausgaben im Haushalt für 2010 wird vornehmen müssen. „Es ist wichtig, dass jede Änderung in vollster Transparenz vollzogen wird, um eine Beeinträchtigung der Glaubwürdigkeit von Finanzberichten aus Israel zu verhindern. In der gegenwärtigen internationalen Umwelt ist der Schaden infolge von unglaubwürdigen Berichten sehr viel größer als der infolge von Berichten über ein größeres Defizit.“

(Haaretz, 12.03.09)
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Byzantinische Kirche freigelegt
Nahe dem Moshav Nes-Harim in Zentralisrael ist eine Kirche aus der byzantinischen Zeit ausgegraben worden. Die Anlage ist mit einzigartigen Mosaiken ausgestattet. Die Israelische Altertumsbehörde führt die Ausgrabungen anlässlich einer geplanten Erweiterung von Nes-Harim durch.


Foto: Skyview/IAA

Ausgrabungsleiter Daniel Ein Mor beschreibt die Fundstelle wie folgt: „Die Stätte war von einem kleinen Eichenwald umgeben und von landwirtschaftlichen Terrassen überdeckt, die die Bewohner von Nes-Harim bewirtschafteten. Vor der Ausgrabung fanden wir eine ungewöhnlich große Anzahl von Tonscherben aus der byzantinischen Zeit und Tausende von Mosaiksteinchen, die über den Erdboden verstreut waren.“


Foto: Daniel Ein Mor (IAA)

Die Ausgrabung hat offensichtlich das Zentrum der Stätte freigelegt, die sich über ein Areal von etwa 15 km² erstreckt.

Daniel Ein Mor: „Wir wissen von anderen byzantinischen Kirchen und Stätten in der Region, die für byzantinische Klöster gehalten werden. Die Ausgrabung in Nes-Harim ergänzt unser Wissen über das Wesen der christlich-byzantinischen Siedlung in den ländlichen Gebieten zwischen den wichtigen Städten in diesem Landesteil zur byzantinischen Zeit wie Beit Guvrin, Emmaus und Jerusalem.“

(Israelische Altertumsbehörde, 11.03.09)
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Australien droht mit Boykott von Durban II
Auch Australien hat sich nun von der Durban Review Conference (‚Durban II’) distanziert, die im April in Genf stattfinden soll. Grund dafür ist der antisemitische Unterton in dem Entwurf für die Abschlusserklärung. Im Westen geht man davon aus, dass es auf der Konferenz zu einer Neuauflage der antiisraelischen Hassparade kommen wird, zu der die UN-Rassismuskonferenz 2001 in Durban mutiert war.

„Die australische Regierung wird sorgsam prüfen, was - wenn überhaupt -  für Änderungen an dem Text vorgenommen werden, um zu sehen, ob es für Australien angemessen ist, an der Konferenz teilzunehmen“, so der australische Außenminister Stephen Smith. „Wenn wir zu der Ansicht gelangen, dass der Text zu nichts anderem führen wird als zu einer antijüdischen, antisemitischen Tirade und einer antijüdischen Propagandaübung, wird Australien nicht teilnehmen.“

Kürzlich haben sich bereits die USA und Italien zu einem voraussichtlichen Boykott von Durban II entschieden. Israel und Kanada hatten schon zuvor ihre Nichtteilnahme ausgeschlossen. Neben der isolierten Verunglimpfung Israel erwartet man von der Konferenz in Genf auch fragwürdige Beschlüsse zum Thema Religion und Redefreiheit.

(The Jerusalem Post, 12.03.09)
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Iran greift nach Lateinamerika
Der Iran arbeitet emsig daran, seinen Einfluss in Lateinamerika auszubauen. Neue Handelsabkommen mit Ecuador sollen nun zusätzlich die wirtschaftlichen Außenbeziehungen der Islamischen Republik verbessern und eine pro-iranische Stimmung in dem südamerikanischen Staat befördern.

Der stellvertretende iranische Energieminister, Hamid Chitchian, traf sich in der vergangenen Woche mit Präsident Rafael Correa in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito, wo sie mehrere Abkommen unterzeichneten, darunter ein 120-Millionen-Dollar-Geschäft zum Bau von Kraftwerken. Außerdem hat Teheran sich verpflichtet, 40 Millionen $ in kleinere Unternehmen zu investieren. Bereits im vergangen Jahr hatte die Islamische Republik Ecuador 280 Millionen $ für den Bau einer Ölraffinerie geliehen.

Während des Besuchs Chitchians äußerte Präsident Correa gegenüber der Presse, dass kein Grund dafür bestehe, die Beziehungen mit dem Iran abzubrechen; dieser habe „nichts Falsches“ getan. Correa hatte im vergangenen Jahr den Iran besucht und dort einen Vertrag über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen unterzeichnet.

Der Iran hat in den vergangenen Jahren verstärkt in südamerikanischen Staaten Fuß gefasst, die als Gegner der USA in Erscheinung treten. In Venezuela, Bolivien, Chile und Nicaragua wurden iranische Botschaften eröffnet, und es besteht Verdacht auf Geheimdienstaktivitäten.

Im israelischen Außenministerium betrachtet man die Entwicklung einer fortdauernden Durchdringung Südamerikas durch den Iran mit großer Sorge. Sprecher Yossi Levi sagte gestern: „Wir bedauern, dass Ecuador entschieden hat, sich in die Richtung eines Bündnisses mit einem Staat wie Iran zu begeben.“

(Haaretz, 12.03.09)


Unterdes berichten zwei ausländische Diplomaten in Teheran, dass die staatliche Automobilfirma Iran Khodro versucht hat, das UN-Embargo zu umgehen und im großen Stil Kohlefaser einzuführen. Diese ist eine Komponente fortentwickelter Zentrifugen, die zur Urananreicherung eingesetzt werden.

Dass die versuchte Anschaffung auf Anweisung des Nationalen Sicherheitsrats erfolgte, ist ein Indiz dafür, dass es sich dabei nicht um automobilindustrielle Bedürfnisse handelte. Der Nationale Sicherheitsrat ist für das iranische Atomprogramm verantwortlich.

(Haaretz, 12.03.09)
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Raketen- und Mörserfeuer aus Gaza


Der westliche Negev kommt nicht zur Ruhe. Noch am späten Abend haben palästinensische Terroristen aus dem Gaza gestern eine Kassam-Rakete abgeschossen, die im Kreis Eshkol landete. Insgesamt schlugen am Mittwoch vier Raketen und eine Mörsergranate auf israelischem Territorium ein.

(Yedioth Ahronot, 11.03.09)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 991 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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