Donnerstag, 30.04.2009
 
 
Israel sehr besorgt über NUMOV-Treffen
 
Israel zeigt sich sehr besorgt über das Treffen „FOCUS IRAN“, das der Nah- und Mittelostverein e.V. (NUMOV) für nächste Woche in Berlin anberaumt hat. Die Firma Siemens hat ihre Teilnahme an der Veranstaltung, die der Förderung der deutsch-iranischen Handelsbeziehungen gewidmet ist, bereits bestätigt.

Ilan Mor, der Gesandte des Staates Israel in Berlin, äußerte sich dazu gegenüber der Jerusalem Post

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EU-Israel-Assoziierungsrat tritt im Juni zusammen
Israelisches Außenministerium gedenkt ermordeter Diplomaten

1 € - 5.5253 NIS (-0.404%)
1 CHF- 3.6651 NIS (-0.518%)
1 £ - 6.1648 NIS (-0.365%)
1 $ - 4.1630 NIS (-2.185%)

(Bank of Israel, 30.04.09)


Zum Wochenende Temperaturanstieg.

Jerusalem: 12-17°C
Tel Aviv: 12-22°C
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Israelischer Schüler gewinnt internationales Bibel-Quiz

Der israelische Schüler Sapir Malka hat am Mittwoch das Internationale Bibel-Quiz 2009 gewonnen, zu dem sich außer ihm noch 46 Kandidaten aus aller Welt im Jerusalemer Theater eingefunden hatten. Den zweiten Platz erreichte der Israeli Uri Lavish.

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Human Rights Watch: Hamas-Mordwelle in Gaza

Die internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch berichtet in einem kürzlich veröffentlichten Bericht von willkürlichen Festnahmen, Folterungen und Hinrichtungen durch Mitglieder der Hamas im Gaza-Streifen. Human Rights Watch fordert die Terrororganisation auf, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

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Israel sehr besorgt über NUMOV-Treffen
Israel zeigt sich sehr besorgt über das Treffen „FOCUS IRAN“, das der Nah- und Mittelostverein e.V. (NUMOV) für nächste Woche in Berlin anberaumt hat. Die Firma Siemens hat ihre Teilnahme an der Veranstaltung, die der Förderung der deutsch-iranischen Handelsbeziehungen gewidmet ist, bereits bestätigt.

Ilan Mor, der Gesandte des Staates Israel in Berlin, äußerte sich dazu gegenüber der Jerusalem Post: „Wir befinden uns in einem sensiblen und delikaten Zeitraum, und den Handel mit dem Iran zu fördern ist falsch. Es sendet Teheran die Botschaft, dass es sich um business as usual, um gewöhnliche Geschäfte handelt, doch diese Zeiten können nicht als gewöhnlich betrachtet werden. Solche Konferenzen untergraben die Einheit der internationalen Gemeinschaft beim Druck auf den Iran zur Einstellung seiner Aktivitäten im atomaren Bereich. Wir werden hinsichtlich des deutsch-iranischen Handels weiter mit der deutschen Regierung in Kontakt sein.“

Die in die Höhe schießenden deutsch-iranischen Handelsbeziehungen führen regelmäßig zu Verstimmungen zwischen Israel und der Bundesrepublik. Das deutsch-iranische Handelvolumen belief sich 2008 auf beinahe 4 Milliarden Euro, 10.5% mehr als im Vorjahr.

(The Jerusalem Post, 29.04.09)
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EU-Israel-Assoziierungsrat tritt im Juni zusammen
Das 9. Treffen des EU-Israel-Assoziierungsrats wird um einen Monat verschoben und soll nun am 15. Juni stattfinden. Das haben Israel und die Tschechische Republik, die gegenwärtig die EU-Ratspräsidentschaft innehat, beschlossen.

Ursprünglich war der 18. Mai vorgesehen. Israel hatte um eine Verschiebung gebeten, um es der neuen Regierung zu ermöglichen, vor dem Treffen die neue Regierungspolitik auszuformulieren.

Der EU-Israel-Assoziierungsrat ist ein Forum auf Regierungsebene, das sich mit den bilateralen Beziehungen zwischen Israel und der Europäischen Union befasst. Der Rat tritt regelmäßig einmal im Jahr auf der Ebene der Außenminister zusammen, um über die Förderung verschiedener diplomatischer und fachbezogener Angelegenheiten zu beraten.

(Außenministerium des Staates Israel, 28.04.09)
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Israelisches Außenministerium gedenkt ermordeter Diplomaten
16 israelische Diplomaten sind seit 1970 ermordet worden. An sie hat das Außenministerium des Staates Israel vorgestern in einer offiziellen Zeremonie am nationalen Gedenktag für die gefallenen Soldaten und die Opfer des Terrors (Yom Hazikaron) erinnert.



Edna Peer, 4. Mai 1970, Asuncion
Efraim Elrom, 23. Mai 1971, Istanbul
Dr. Ami Shehori, 19. September 1972, London
Giora Raviv, 29. April 1975, Johannesburg
Ety Tal-Or, 19. März 1986, Kairo
Ehud Sadan, 7. März 1992, Ankara
David Ben-Rafael, 17. März 1992, Buenos Aires
Eli Ben-Zeev, 17. März 1992, Buenos Aires
Eliora Carmon, 17. März 1992, Buenos Aires
Shira Troper-Arnon, 2. Januar 1995, Lagos
Aviv Cohen, 27. September 1996, Santo Domingo
Sorek Gefen, 2. März 1999, Amman
Azi-Elazar Brosh, 3. August 2001, Bishkek
Orit Ozerov, 9. März 2002, Jerusalem
David Diego Ladowksi, 31. Juli 2002, Jerusalem
Shlomo Argov, 23. Februar 2003 (1973 in London niedergeschossen, seitdem im Krankenhaus)



(Außenministerium des Staates Israel, April 2009)
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Israelischer Schüler gewinnt internationales Bibel-Quiz
Der israelische Schüler Sapir Malka hat am Mittwoch das Internationale Bibel-Quiz 2009 gewonnen, zu dem sich außer ihm noch 46 Kandidaten aus aller Welt im Jerusalemer Theater eingefunden hatten. Den zweiten Platz erreichte der Israeli Uri Lavish.

Außer vier jungen Israelis nahmen Jugendliche aus Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Kanada, Kolumbien, Lettland, Litauen, Mexiko, Panama, Polen, Rumänien, Schweden, der Schweiz, der Türkei und den Vereinigten Staaten an dem Wettbewerb teil.

(The Jerusalem Post, 29.04.09)
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Human Rights Watch: Hamas-Mordwelle in Gaza
Die internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch berichtet in einem kürzlich veröffentlichten Bericht von willkürlichen Festnahmen, Folterungen und Hinrichtungen durch Mitglieder der Hamas im Gaza-Streifen. Human Rights Watch fordert die Terrororganisation auf, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

„Die Angriffswelle begann mit der israelischen Militäroperation vom 27. Dezember 2008 bis 18. Januar 2009: Bei einer Massenhinrichtung in Gaza wurden 18 Männer getötet, die meisten von ihnen wurden der Kollaboration mit Israel verdächtigt. In den drei Monaten nach Beginn dieses Feldzugs wurden 14 weitere Menschen getötet, mindestens vier von ihnen in Haft.

‚Während Israels Angriff auf Gaza ging die Hamas gewaltsam gegen politische Gegner und angebliche Helfer der israelischen Armee vor’, so Joe Stork, stellvertretender Direktor der Abteilung Naher Osten und Nordafrika von Human Rights Watch. ‚Auch nach Beendigung der Kämpfe kam es weiter zu rechtswidrigen Festnahmen, Folter und Mord in Gewahrsam, was die Behauptung der Hamas, das Gesetz zu achten, Lügen straft.’

Die innerpolitische Gewalt in Gaza und im Westjordanland ist nicht neu. Während der vergangenen drei Jahre haben Hamas und ihr Hauptgegner Fatah, die das Westjordanland kontrolliert, Anhänger der jeweils anderen Organisation willkürlich festgenommen, gefoltert und misshandelt.“

Weitere Informationen in deutscher Sprache: http://www.hrw.org/de/news/2009/04/20/gaza-hamas-soll-folter-und-morde-beenden?print

Der Bericht findet sich unter dem folgenden Link: http://www.hrw.org/sites/default/files/reports/iopt0409web.pdf

(Human Rights Watch, 20.04.09)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1040 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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