Freitag, 22.05.2009
 
 
Netanyahu: Jerusalem wird niemals geteilt
 

Foto: GPO
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Donnerstag auf der offiziellen Zeremonie zum Yom Yerushalayim (Jerusalem-Tag) gesprochen. Dabei unterstrich er die die jahrtausendlange Verbindung des jüdischen Volks zur Hauptstadt des Staates Israel und ihre Unteilbarkeit.



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Netanyahu resümiert Washington-Besuch
Israel eröffnet Botschaft in Turkmenistan

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(Bank of Israel, 22.05.09)


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Mazal tov, Bundesrepublik!

Der Staat Israel gratuliert der Bundesrepublik Deutschland zu ihrem 60. Geburtstag und wird am Samstag am Berliner Bürgerfest auf der Straße des 17. Juni mit einem kleinen Pavillon vertreten sein.

Israels Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, übermittelt der Bundesrepublik zu ihrem runden Geburtstag seine Glückwünsche.
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US-Stabschef warnt vor atomarem Iran

Der Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte, Admiral Michael Mullen, hat vor dem iranischen Atomprogramm gewarnt.

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Terroranschlag in Kerem Shalom vereitelt

Die israelische Armee hat heute Morgen an der Grenze zum Gaza-Streifen einen Terroranschlag verhindert.

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Netanyahu: Jerusalem wird niemals geteilt
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Donnerstag auf der offiziellen Zeremonie zum Yom Yerushalayim (Jerusalem-Tag) gesprochen. Dabei unterstrich er die die jahrtausendlange Verbindung des jüdischen Volks zur Hauptstadt des Staates Israel und ihre Unteilbarkeit.

„Das vereinigte Jerusalem ist die Hauptstadt Israels. Jerusalem hat immer uns gehört und wird immer uns gehören. Es wird nie wieder geteilt oder halbiert werden. Jerusalem wird allein unter israelischer Oberhoheit bleiben. Im vereinigten Jerusalem werden die Religionsfreiheit und der freie Zugang zu den heiligen Stätten für alle drei Religionen garantiert, und es ist der einzige Weg sicherzustellen, dass die Mitglieder aller Glaubensrichtungen, Minderheiten und Konfessionen hier weiter sicher leben können.“

„19 Jahre lang war Jerusalem eine verwundete Stadt; eine Stadt, in deren Herzen sich Stacheldraht und Minenfelder, Gefechtsposten und Sperrbezirke befanden; eine Stadt, deren Hauptstraßen mit Verteidigungswällen gegen Scharfschützen bedeckt waren; eine Stadt, deren Bewohner sich nicht frei von Ort zu Ort bewegen konnten. Im Juni 1967 hat sich die Situation für immer verändert.“

„Unsere Verbindung zu Jerusalem ist Jahrtausende alt. Als Volk haben wir niemals unseren ‚Augapfel’ aufgegeben, das Ziel unserer Gebete, die Hauptstadt unserer Nation, Jerusalem. Heute, als Staat, erfüllen wir diese uralte Sehnsucht, diesen antiken Wunsch.

Die größten Mühsale, Exile und Schwierigkeiten der Geschichte konnten uns nie davon abbringen, nach der Verwirklichung des Traums des jüdischen Volkes seit Generationen zu streben – der Gründung eines Staates im Land Israel, mit Jerusalem als seiner Hauptstadt.  Dies war der Wunsch eines jeden Juden im Exil, in jeder Gemeinde und in jedem Gebet: „Nächstes Jahr im erbauten Jerusalem“. Ich glaube, dass es uns nur die Wiedervereinigung Jerusalems unter israelischer Oberhoheit ermöglichen kann, schnell den zweiten Teil von Jesajas Prophezeiung zu erfüllen: ‚Sie pflegen ihre Schwerter dann zu Pflügen… nicht hebt ein Volk wider Volk ein Schwert, sie lernen nicht mehr Krieg.’ Dies ist unser Gebet, und dies ist unsere Hoffnung hier in Jerusalem.“

Die vollständige Rede gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+leaders/2009/Address_PM_Netanyahu_Jerusalem_Day_21-May-2009.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 21.05.09)
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Netanyahu resümiert Washington-Besuch
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat bei seiner Heimkehr ein positives Resümee seines Washington-Besuchs gezogen.

„Es herrschte Übereinstimmung darüber, dass das Ziel der gemeinsamen Politik Israels und der USA darin besteht, den Iran an der Entwicklung einer militärischen Nuklearkompetenz zu hindern. Präsident Obama erklärte auch, dass der Verhandlungsprozess nicht zeitlich unbegrenzt sei; ich schätze das, ich denke, das ist eine wichtige Aussage. Und es bestand auch das Verständnis dafür, dass Israel sein Recht auf Selbstverteidigung wahrt.

Die zweite Angelegenheit ist eine strategische – sie ist eine erneuerte Bestätigung der strategischen Übereinkünfte zwischen Israel und den Vereinigten Staaten in Bereichen, die für die Sicherheit des Staates Israel wichtig sind.

Die dritte Angelegenheit ist der Friedensprozess – es bestand Übereinstimmung, dass man sofort mit dem Friedensprozess beginnen müsse. Ich sagte ihm, dass ich bereit dazu bin, Friedensgespräche mit den Palästinensern zu eröffnen, übrigens auch mit den Syrern, auch ohne Vorbedingungen, aber ich habe klargestellt, dass jedes Friedensabkommen eine Antwort auf die besonderen Sicherheitsbedürfnisse des Staates Israel darstellen müsse.

Der letzte Punkt: Es bestand Übereinstimmung über die Notwendigkeit, den Friedensprozess auch auf die arabischen Staaten auszuweiten. D.h. nicht nur Israel muss einen Beitrag leisten, und die Palästinenser müssen einen Beitrag leisten, sondern auch die arabischen Staaten müssen einen konkreten Beitrag leisten, und zwar schon in der ersten Phase des Friedensprozesses.

Wir haben beschlossen, dass wir in den nächsten Tagen und Wochen Delegationsgespräche über diese vier Angelegenheiten führen werden, und ich hoffe auf eine fruchtbare Fortsetzung.“

(Außenministerium des Staates Israel, 20.05.09)
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Israel eröffnet Botschaft in Turkmenistan
Israel wird in Kürze erstmals eine Botschaft in der turkmenischen Hauptstadt Ashgabat eröffnen. Die Entscheidung wurde angesichts der Entwicklung guter bilateraler Beziehungen mit Turkmenistan und anderen zentralasiatischen Staaten gefällt.

Israels Außenminister Avigdor Lieberman besprach die Angelegenheit mit seinem turkmenischen Amtskollegen Rashid Meredov, der die Entscheidung begrüßte.

Israel und Turkmenistan haben Anfang der 90er Jahre diplomatische Beziehungen aufgenommen. Neben anderem hat Israel sich bei der Ausbildung turkmenischer Fachleute in den Bereichen Landwirtschaft und Gesundheitswesen engagiert. Bislang hatte ein nicht residenter Botschafter die diplomatischen Beziehungen von Jerusalem aus gepflegt.

(Außenministerium des Staates Israel, 20.05.09)


Botschaft in Neuseeland und Brasilien wiedereröffnet


Im Rahmen der Neustrukturierung der israelischen Auslandsvertretungen werden im kommenden Jahr auch die Botschaft in Neuseeland und das Generalkonsulat im brasilianischen Sao Paulo wiedereröffnet. Die beiden Vertretungen waren 2002 aus Haushaltsgründen geschlossen worden.

(Außenministerium des Staates Israel, 21.05.09)
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Mazal tov, Bundesrepublik!
Der Staat Israel gratuliert der Bundesrepublik Deutschland zu ihrem 60. Geburtstag und wird am morgigen Samstag am Berliner Bürgerfest auf der Straße des 17. Juni mit einem kleinen Pavillon vertreten sein.

Israels Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, übermittelt der Bundesrepublik zu ihrem runden Geburtstag seine Glückwünsche:

„Die besonderen deutsch-israelischen Beziehungen haben sich über gut vier Jahrzehnte hinweg zu einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte entwickelt. Wir können auf eine fruchtbare Zusammenarbeit in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur zurückblicken; auf individueller und gesellschaftlicher Ebene sind sich beide Länder erheblich näher gekommen. Dies ist eine gute Basis, um gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft gegenübertreten zu können. Ich gratuliere der Bundesrepublik herzlich zu ihrem 60jährigen Bestehen. Mazal Tov!“

Im Israel-Pavillon auf dem Bürgerfest können sich interessierte Bürger morgen zwischen 10 und 22 Uhr über den Staat Israel informieren und zahlreiche visuelle Eindrücke des reizvollen Urlaubsziels mitnehmen. Eine Fotoausstellung zeigt die rasante  Wandlung des jungen Staates, der vor einem Jahr sein 60jähriges Bestehen gefeiert hat.

Informationen zum Bürgerfest: http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/buergerfest/DE/Startseite/startseite.html
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US-Stabschef warnt vor atomarem Iran
Der Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte, Admiral Michael Mullen, hat vor dem iranischen Atomprogramm gewarnt. Die führenden Mächte der Welt müssten gemeinsam darauf hinwirken, dass die Islamische Republik nicht in den Besitz von Atomwaffen gelange, sagte der ranghöchste US-Soldat am Donnerstag.

„Ich bin jemand, der glaubt, dass es verhängnisvoll für die Region und die Welt wäre, wenn der Iran eine Atombombe erlangt“, so Mullen. Das würde meiner Ansicht nach dazu führen, dass sich benachbarte Staaten ausgesetzt und defizient fühlen und dann selbst die Kompetenz entwickeln oder erwerben.“

Erst am Mittwoch hatte der Iran eine neue Langstreckenrakete getestet, die sowohl Israel als auch US-Stützpunkte im Persischen Golf treffen könnte.

(Haaretz, 21.05.09)
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Terroranschlag in Kerem Shalom vereitelt
Die israelische Armee hat heute Morgen an der Grenze zum Gaza-Streifen einen Terroranschlag verhindert. Zwei bewaffnete Palästinenser hatten sich dem Sicherheitszaun nahe dem Übergang Kerem Shalom genähert, um dort einen Sprengsatz zu legen. Beim anschließenden Schusswechsel wurden die beiden Täter erschossen. Außer dem Sprengstoff führten sie noch zwei Maschinenpistolen der Sorte AK-47 und Handgranaten mit sich.

Am gestrigen Donnerstag passierten 111 Lastwagen mit humanitären Hilfsgütern den Übergang Kerem Shalom in Richtung Gaza. Beinahe täglich werden mehr als 100 Lastwagenladungen und 450 000 Liter Treibstoff in den Küstenstreifen transferiert.

(Außenministerium des Staates Israel, 22.05.09)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1062 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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