Freitag, 26.06.2009
 
 
USA begrüßen die Erleichterungen in der Westbank
 
Der Sprecher des US-amerikanischen Außenministeriums, Ian Kelly, teilte Donnerstag mit, dass die Administration die jüngsten Schritte Israels zur Verringerung der israelischen Präsenz in palästinensischen Städten und die Beseitigung von Kontrollposten zu schätzen wisse: „Wir schätzen diese positiven Schritte, die mit der Verpflichtung der israelischen Regierung einher gehen, das Leben der Palästinenser zu erleichtern.“

Gleichzeitig würden Israels Sicherheitsinteressen anerkannt: „Israel hat berechtigte Bedenken hinsichtlich seiner Sicherheit, die weiterhin gewährleistet werden muss“, so Kelly zu dem Einwand der Palästinensischen Autonomiebehörde, dass Israel nicht länger das Recht haben solle, die palästinensischen Städte in einem Bedrohungsfall zu betreten.



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Shalev: UN-Menschenrechtsbericht einseitig

„Der geheime Krieg mit dem Iran“




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(Bank of Israel, 26.06.09)


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Israelischer Basketball-Star in erster Runde der NBA-Auswahl ausgesucht
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Ein neuer Blick auf Israel
Ganz im Zeichen des Themas Israel stand in dieser Woche das Jugendzentrum FEZ in der Berliner Wulheide: Mehr als 300 Oberstufenschüler aus ganz Berlin...  weiter
Rotes Kreuz bedauert, von der Hamas nicht zu Gilad Shalit gelassen zu werden
Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes teilte mit, dass sie zwar häufig die Hamas gebeten habe, zu dem entführten israelischen Gilad Shalit im Gaza-Streifen vorgelassen zu werden, habe jedoch keinen Zugang erhalten. „Das Ergebnis ist unbefriedigend, doch akzeptieren wir dies“, so der stellvertretende Israel-Büroleiter Pierre Dorbes am Donnerstag.

Dorbes reagierte mit dem Hinweis, dass sie unpolitisch seien und es nur bedauern könnten...  weiter
 
 


USA begrüßen die Erleichterungen in der Westbank
Der Sprecher des US-amerikanischen Außenministeriums, Ian Kelly, teilte Donnerstag mit, dass die Administration die jüngsten Schritte Israels zur Verringerung der israelischen Präsenz in palästinensischen Städten und die Beseitigung von Kontrollposten zu schätzen wisse: „Wir schätzen diese positiven Schritte, die mit der Verpflichtung der israelischen Regierung einher gehen, das Leben der Palästinenser zu erleichtern.“

Gleichzeitig würden Israels Sicherheitsinteressen anerkannt: „Israel hat berechtigte Bedenken hinsichtlich seiner Sicherheit, die weiterhin gewährleistet werden muss“, so Kelly zu dem Einwand der Palästinensischen Autonomiebehörde, dass Israel nicht länger das Recht haben solle, die palästinensischen Städte in einem Bedrohungsfall zu betreten.

Die Bemühungen für eine Lösung, die Sicherheit Israels aufrecht zu erhalten und derweil die Bewegungsfreiheit von Palästinensern und Waren zu maximieren seien entscheidend, denn das Ziel sei ein einvernehmlicher Frieden, basierend auf einer Zwei-Staaten-Lösung, die von den USA weiterhin energisch angestrebt werde, so Kelly. „Wir fordern alle Beteiligten dazu auf, Schritte zu unternehmen, die die Verhandlungen wiederbeleben“, sagte er in Richtung Khaled Mashaal, den politischen Führer der Hamas.

Israel hatte gestern zugestimmt, seine Kräfte aus vier Westbank-Städten größtenteils abzuziehen, um die US-gestützte Sicherheitskampagne der Palästinenser zu unterstützen.
Demnach haben sich israelische und palästinensische Sicherheitskräfte am Mittwochabend darauf geeinigt, dass Israel sich aus Bethlehem, Ramallah, Jericho und Qalqilia zurückzieht, es sei denn, die Armee habe akute Hinweise auf Terroranschläge.
Darüber hinaus sind eine Vielzahl Checkpoints aus den Gegenden um Nablus, Ramallah und Jericho entfernt worden.
(ynetnews.com, 26.6.09)

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Shalev: UN-Menschenrechtsbericht einseitig
Die israelische Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Gabriela Shalev, hat bei UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon scharfen Protest gegen einen Menschenrechtsbericht eingelegt, der von einem UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten veröffentlicht worden war. Der Bericht sei „selektiv und politisch“.

Der Bericht dient als Grundlage einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates, bei der am Freitag Abend Israels angebliche Verletzungen des Völkerrechts thematisiert werden sollen.

Der Bericht des Büros für die Koordinierung Humanitärer Angelegenheiten (OCHA) über den Schutz von Zivilisten in bewaffneten Konflikten besagt, dass Hamas-Kämpfer „angeblich“ die Häuser von Zivilisten als Angriffsbasen benutzten und dass „die Möglichkeit bestehe“, dass Hamas-Kämpfer Schulen und Krankenhäuser benutzt haben, um von dort Angriffe auszuführen.

In ihrer Beschwerde schrieb Botschafterin Shalev, der OCHA-Bericht sei nicht mehr als eine selektive Auswahl von Fakten. Während die Hamas offen sage, dass sie ihre Waffen auf israelische Zivilisten zielt und Palästinenser als menschliche Schutzschilde benutzt, beliebten die Autoren dies zu bezweifeln, sagte Shalev. Der Bericht ignoriere vollständig die soliden Beweise gegen die Hamas, die öffentlich und stolz erklärt habe, dass sie auf israelische Zivilisten ziele und dicht bevölkerte Gebiete im Gazastreifen als Versteck nutze.

Yedioth Ahronoth, 26.06.2009

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Israelischer Basketball-Star in erster Runde der NBA-Auswahl ausgesucht
Der israelische Basketball-Star Omri Casspi wurde am Donnerstag als erster israelischer Spieler aller Zeiten bereits in der ersten Runde des Auswahlprozesses der US-amerikanischen Basketballliga NBA ausgesucht. Der 2,03 m große Angreifer von Maccabi Tel Aviv wurde als 23. aller Spieler von den Sacramento Kings ausgewählt. Er übertraf damit die Einschätzungen der Experten, die vorhergesagt hatten, er werde erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgewählt werden (an 25. bis 35. Stelle).

Casspi steht im Mittelpunkt der Hoffnung vieler Israelis, es möge endlich ein Israeli in die NBA schaffen. Bereits vor zehn Jahren hatte der israelische Spieler Oded Katash einen Zweijahresvertrag mit den New York Knicks abgeschlossen, kehrte jedoch unverrichteter Dinge nach Israel zurück, nachdem er wegen einer fast halbjährigen Aussperrung der Spieler die Geduld verloren hatte.

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Ein neuer Blick auf Israel
Ganz im Zeichen des Themas Israel stand in dieser Woche das Jugendzentrum FEZ in der Berliner Wulheide: Mehr als 300 Oberstufenschüler aus ganz Berlin nutzten die Möglichkeit, während eines intensiven Seminartages das Land Israel und seine Bewohner anders und besser kennen zu lernen. Das Interesse an der Veranstaltung war so groß, dass leider nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten.



Die Schüler konnten aus fünf Workshops wählen, die jeweils eigene Aspekte des Lebens in Israel beleuchteten, die gar nicht oder sehr selten in deutschen Medien thematisiert werden: „Musik und Film aus Israel“, „Zahal – eine andere Perspektive“, „Von der Orange zur Hightech-Industrie“, „Heilige Stätten – von der Bedeutung Israels für Juden, Muslime und Christen“ und „Die Medienlandschaft in Israel“ lauteten die Titel der Seminare, in denen kompetente Referenten anschaulich in das jeweilige Thema einführten.

Dabei ergaben sich für die Schüler, von denen die meisten noch nicht in Israel gewesen waren, zahlreiche neue Einblicke in das Land und seine vielfältigen Bezüge und Beziehungen zu Deutschland. Im Seminar von Eldad Beck, Deutschlandkorrespondent der israelischen Tageszeitung „Yedioth Ahronoth“, erfuhren die Schüler unter anderem welch wichtige Rolle deutsche Juden beim Aufbau des jungen Staates Israel gespielt haben und das viele der ersten Journalisten und Verleger Israels deutsche Wurzeln hatten.

Kapitän zur See David Hareli machte deutlich, dass die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (Zahal) nicht nur bei der Landesverteidigung eine wichtige Rolle spielen, sondern auch von zentraler Bedeutung für die Integration von Einwanderern sind. Darüber hinaus leistet Zahal Katastrophenhilfe in aller Welt und fördert u.a. auch Schüler mit Lernschwierigkeiten.

Der Kulturattaché des Staates Israel in Deutschland, Dan Golan, präsentierte in Ton und Bild Beispiele für die vielfältige Kulturlandschaft Israels, während Helmut Kell vom israelischen Verkehrsbüro die Schüler bei einer Diashow mit auf eine virtuelle Reise durch Israel nahm. Über Israels rasante Entwicklung zu einer führenden Nation im Bereich von Forschung, Entwicklung und Hochtechnologie berichtete Shmuel Hoffmann, Vertreter der israelischen Wirtschaftsabteilung der israelischen Botschaft in Deutschland, der den Schülern auch den „israelischen Geist“ näher brachte: „Israelis versuchen gerne das Unmögliche – weil auf dem Gebiet die Konkurrenz kleiner ist.“

Nach den Arbeitsgruppen nutzten die Schüler am Nachmittag die Gelegenheit, hochrangigen Vertretern des Staates Israel Fragen zu stellen: Anat Sultan-Dadon, Leiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, und der Gesandte Ilan Mor standen zu Diskussionsrunden zur Verfügung. Neben Ilan Mor saß auch Jochen Feilcke, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Potsdam, auf dem Podium. Feilcke verdeutlichte den Schülern noch einmal, was der Seminartag zuvor bereits gezeigt hatte: „Israel und Deutschland sind aufeinander angewiesen.“ Die enge Kooperation sei für beide Nationen ebenso unverzichtbar wie vorteilhaft.

In den Fragen der Schüler wurde auch deren Sorge um den Frieden im Nahen Osten offenbar. Ilan Mor bekannte sich im Sinne des israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu zu einer Zweistaatenlösung und betonte, Israel werde auch in Zukunft nicht aufhören, nach Frieden mit seinen Nachbarn zu streben: „Unsere strategische Entscheidung heißt Frieden.“


(Foto: Der Gesandte Ilan Mor (r.) und Jochen Feilcke (l.))
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Rotes Kreuz bedauert, von der Hamas nicht zu Gilad Shalit gelassen zu werden
Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes teilte mit, dass sie zwar häufig die Hamas gebeten habe, zu dem entführten israelischen Gilad Shalit im Gaza-Streifen vorgelassen zu werden, habe jedoch keinen Zugang erhalten. „Das Ergebnis ist unbefriedigend, doch akzeptieren wir dies“, so der stellvertretende Israel-Büroleiter Pierre Dorbes am Donnerstag.

Dorbes reagierte mit dem Hinweis, dass sie unpolitisch seien und es nur bedauern könnten, wenn eine Seite es nicht zulasse, dass sie überprüfen könnten, dass die Gefangenen eine menschliche Behandlung erführen.

Seine Äußerung, die Organisation habe keine Mühen ausgelassen, Shalit zu helfen, wurde indes von der Familie und Unterstützern scharf zurückgewiesen, mit dem Hinweis, das Rote Kreuz hätte viel mehr für die Befreiung tun können.

„Es ist eine schwache und unwirksame Organisation“, so Brigadegeneral der Reserve, Hezi Meshita, der Vorsitzende der sich für Gilad einsetzenden Gruppierung. Er sagte, dass das Rote Kreuz hauptsächlich den Bedürfnissen der anderen Seite entsprechend agiere: „Sie besuchen die palästinensischen Gefängnisinsassen in Israel, bringen Handelsgüter nach Gaza, aber schaffen es nicht, auf die Hamas einzuwirken, ein Lebenszeichen von Gilad Shalit zu erhalten.“ Er erwartet, sie sollten zumindest androhen, ihre Unterstützung für die Hamas auszusetzen, wenn sie nicht zu Gilad dürften.
(Haaretz, 26.6.09)
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WETTER
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1097 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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