Mittwoch, 01.07.2009
 
 
Interreligiöse Konferenz in Kasachstan - Peres ruft zum Frieden auf
 

Foto: GPO
Israels Präsident Shimon Peres hat heute auf der Interreligiösen Konferenz in Kasachstan zum Frieden und Dialog zwischen den verschiedenen Glaubensgemeinschaften aufgerufen. Dabei warnte er auch vor der Verzerrung von Religion im Zeichen von Terror und Extremismus.




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Spanische Ermittlungen eingestellt

    

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(Bank of Israel, 01.07.09)


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Tel Aviv – Paradies für Homosexuelle

Unter Mithilfe des israelischen Generalkonsulats in New York ist eine Website eingerichtet worden, die sich an die internationale Gay Community wendet und Tel Aviv als Reiseziel für Homosexuelle präsentiert.

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Israelische Marine stoppt Frachter vor der Küste Gazas

Eine israelische Marineeinheit hat am frühen Dienstagnachmittag das Frachtschiff ‚Arion’ abgefangen, das illegal den Gaza-Streifen anlaufen wollte. Das Schiff, das unter griechischer Flagge führ, war am Montag von Zypern aus in See gestochen.

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Interreligiöse Konferenz in Kasachstan - Peres ruft zum Frieden auf
Israels Präsident Shimon Peres hat heute auf der Interreligiösen Konferenz in Kasachstan zum Frieden und Dialog zwischen den verschiedenen Glaubensgemeinschaften aufgerufen. Dabei warnte er auch vor der Verzerrung von Religion im Zeichen von Terror und Extremismus.

„Während die monotheistischen und humanistischen Gläubigen, Christen, Muslime und Juden, glauben, dass es nur einen Gott für alle gibt, der mitleidsvoll, barmherzig und gerecht ist, gibt es heutzutage andere – glücklicherweise eine Minderheit -, die einen anderen Gott heilig halten, einen Gott, der Massaker erlaubt, Grausamkeit vergibt und seine Gläubigen zu Zerstörung, Mord, Lüge und Verderben aufruft.

Diese verzerrte Strömung stellt eine Verunglimpfung des Herrn dar. Sie ist keine Religion, sondern ein Verbrechen, ein Verbrechen gegen Gott und Mensch. Wir müssen die Religion vom Terror trennen. Dies sollte ein gemeinsames Bemühen aller Gläubigen sein, unabhängig von Glaube, Bekenntnis und Geschlecht.

Kürzlich sprach ich mit seiner Heiligkeit dem Papst, als er das Heilige Land besuchte, und er teilt dieses Anliegen. Während seines Besuchs schlossen unsere Wissenschaftler die Entwicklung einer neuen Weizenart ab, die vier Ähren statt einer hat. Wir nennen ihn angereicherten Weizen. Die Menschen sollten Weizen anreichern statt Uran.

Auch viele muslimische Religionsoberhäupter haben ihre Besorgnis über die fürchterliche Korrelation zwischen Religion und Terror zum Ausdruck gebracht. Und meine Freunde, die Oberrabbiner Israels, haben jene scharf verurteilt, die sich für nichts auf den Namen Gottes berufen und in seinem Namen unschuldige Menschen töten. Tausende, wenn nicht Millionen von Muslimen sind von den Extremisten, die sich auf den Namen Allahs berufen, ihres Lebens beraubt worden. In den New Yorker Twin Towers verloren Christen, Muslime, Juden, Buddhisten und Atheisten gemeinsam ihr Leben.“

„Wir müssen aufstehen und die Fanatiker zurückweisen, den Förderern von Hass und Konflikten entgegentreten. Ihr so genannter Gott ist nicht unser Gott. Ihr Glaube ist nicht unser Glaube. Unsere antwort an sie sind Friedensinitiativen.

Wir sind uns des großen Wandels bewusst, der sich in den Position einer Mehrheit von arabischen Staaten in Richtung eines Friedens mit Israel vollzogen hat: ein Übergang von den drei „Neins“ von Khartoum – nein zu Verhandlungen, nein zur Anerkennung, nein zum Frieden – zu den drei „Jas“ der saudischen Initiative. Der König des Haschemitischen Königreichs von Jordanien, Abdallah II., hat dies als Bereitschaft von 57 arabischen und muslimischen Staaten zum Frieden mit Israel definiert.

Hier, von dieser Plattform aus, mit Ihrer Erlaubnis, Herr Präsident, rufe ich den König Saudi-Arabiens, Abdallah bin Abd al-Aziz Al Saud, den Initiator des arabischen Friedensplans, zu einem Treffen in Jerusalem oder in Riyad auf oder zu einer Reise nach Kasachstan, und gemeinsam mit anderen arabischen Führern werden wir Ihre Vision, unsere Vision und die Vision aller Gläubigen an unseren gemeinsamen Gott des Friedens und der Gerechtigkeit verwirklichen können.“

Die vollständige Rede gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+leaders/2009/Address_President_Peres_Interfaith_Conference_Kazakhstan_1-Jul-2009.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 01.07.09)
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Barak trifft Mitchell
Israels Verteidigungsminister Ehud Barak und der US-amerikanische Nahostsondergesandte George Mitchell haben sich am Dienstag für einige Stunden in New York getroffen. Sie sprachen über eine lange Reihe von Themen im Zusammenhang mit dem Friedensprozess und der Sicherheit sowie dem Beitrag, den Israelis, Palästinenser, ihre Nachbarn und die internatonale Gemeinschaft dazu leisten sollten.

Insbesondere drehte sich die Diskussion um Maßnahmen, die zur Schaffung eines dem Frieden günstigen Klimas eingeleitet werden müssen. Dabei ging es um palästinensische Maßnahmen im Bereich von Sicherheit und Hetze; Schritte der arabischen Staaten in Richtung einer Normalisierung der Beziehungen mit Israel; und israelische Aktionen zur Einreise- und Bewegungsfreiheit im Westjordanland und zur Siedlungstätigkeit. Die Diskussionen waren konstruktiv und werden bald weitergehen.

(Außenministerium des Staates Israel, 30.06.09)
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Spanische Ermittlungen eingestellt
Israels stellvertretender Ministerpräsident und Außenminister Avigdor Lieberman hat die Entscheidung der Audiencia Nacional de Espana, Spaniens oberstem Strafgericht, begrüßt, die Ermittlungen gegen israelische Amtspersonen im Zusammenhang mit dem Angriff der israelischen Luftwaffe vom Juli 2002 einzustellen, bei dem der Terrorführer Salakh Shehada getötet wurde. Lieberman äußerte sich in seiner Funktion als Vorsitzender des Ministerausschusses für die Handhabung der Klagen aus dem Ausland gegen hochrangige Vertreter der israelischen Armee und Sicherheitskräfte.

Der Außenminister betonte, dass Israel von Beginn an beteuert habe, dass es sich bei der Klage um einen politischen Versuch zum Missbrauch des spanischen Rechtssystems gehandelt habe. „Wir betrachten jede Entwicklung als positiv, die erfolgreich einem solchen Versuch begegnet, und wir hoffen, dass dies der ganzen Angelegenheit nun ein Ende setzt.“

(Außenministerium des Staates Israel, 01.07.09)
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Tel Aviv – Paradies für Homosexuelle
Unter Mithilfe des israelischen Generalkonsulats in New York ist eine Website eingerichtet worden, die sich an die internationale Gay Community wendet und Tel Aviv als Reiseziel für Homosexuelle präsentiert.


Foto: Oren Shavitos (Gay Tel Aviv Guide)

Die Website Gay Tel Aviv Guide informiert in geschmackvoller Darbietung über Reise- und Unterkunftsmöglichkeiten, spezielle Strände und Partys, aber auch über die fortschrittliche Rechtslage für homosexuelle Paare in Israel und das tolerante gesellschaftliche Umfeld. Umfangreiches Film- und Fotomaterial soll Lust machen auf einen Besuch in der Mittelmeermetropole, die die größte Schwulen- und Lesbenszene des gesamten Nahen Ostens ihr Eigen nennt.


Foto: Gay Tel Aviv Guide

http://www.gaytlvguide.com

(Außenministerium des Staates Israel, 30.06.09)


Unterdessen ist am vergangenen Donnerstag auch in Jerusalem die jährliche Gay Pride Parade über die Bühne gegangen. Mehrere tausend Teilnehmer zogen durch die israelische Hauptstadt. Anders als in der Vergangenheit blieben die ultraorthodoxen Gegenproteste weitgehend friedlich.

Der Knesset-Abgeordnete Nitzan Horowitz (Meretz) bezeichnete die Parade als „Marsch für den Charakter der Hauptstadt Israels als freie, pluralistische Stadt, kein Teheran.“

(Yedioth Ahronot, 25.06.09)
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Israelische Marine stoppt Frachter vor der Küste Gazas
Eine israelische Marineeinheit hat am frühen Dienstagnachmittag das Frachtschiff ‚Arion’ abgefangen, das illegal den Gaza-Streifen anlaufen wollte. Das Schiff, das unter griechischer Flagge führ, war am Montag von Zypern aus in See gestochen.

Die israelische Marine hatte das Schiff am Montagabend auf See kontaktiert und klar übermittelt, dass es aufgrund von Sicherheitsrisiken und der bestehenden Seeblockade nicht in die Küstengewässer des Gaza-Streifens einfahren dürfe. Das Schiff drang unter Missachtung aller Warnungen dennoch in das Küstengewässer Gazas ein. Infolgedessen enterte eine israelische Marineeinheit das Boot und leitete es unter ihrer Kontrolle ins israelische Ashdod.

Während des Enterns des Schiffes kam es zu keinerlei Schusswechsel. Die Besatzung ist an die zuständigen Behörden überstellt worden.

Die humanitären Güter, die an Bord gefunden wurden, werden nach Autorisierung in den Gaza-Streifen geliefert.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) möchten unterstreichen, dass jede Organisation und jedes Land, die humanitäre Hilfe nach Gaza schicken wollen, dies nach vorheriger Koordination legal über die bestehenden Übergänge zwischen Israel und dem Gaza-Streifen tun kann.

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 30.06.09)
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Events

Vorträge von Ronen Bergman




Als „gefährlichste Terrormacht  der Welt“ bezeichnet der bekannte israelische Journalist  und Buchautor Dr. Ronen Bergman den Iran. Mit  seinem Buch „The Secret War with Iran“ hat  Bergman ein Standardwerk zu diesem Krisenherd vorgelegt. Aber nicht nur seine Kenntnis der Machtstrukturen Teherans, auch sein profundes, in drei Beststellern nachlesbares Wissen über den israelisch-palästinensischen Konflikt verleiht seiner Stimme über Expertenkreise hinaus Gewicht.

Ronen Bergman wird in dieser Woche zwei öffentliche Vorträge in Deutschland halten:


Einladung der DIG Frankfurt und von Honestly Concerned zur Vortragsveranstaltung „Zusammenstoß der Zivilisationen -
Iran und die westliche Welt zwischen 1978 und 2007“ (in Englisch mit Übersetzung) in Frankfurt am MIttwoch:
http://www.honestly-concerned.org/Temp/Invitation_Frankfurt_Bergman_2009-07-01.pdf


Einladung von Stop the Bomb zur Vortragsveranstaltung „The secret war with Iran and the current crisis“ (in Englisch) in Berlin am Sonntag:
http://de.stopthebomb.net/fileadmin/editors_de/Bilder_und_Grafiken/Ronen_Bergman_-_Iran_-_Berlin_5.7.09.pdf

Informationen zu Bergman und seinem Buch: http://www.thesecretwarwithiran.com/
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1102 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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