Dienstag, 28.07.2009
 
 
Gespräche unter Freunden: Mitchell bei Peres, Gates bei Barak
 

Foto: GPO
Der US-Nahostsondergesandte George Mitchell ist am Montag von Israels Präsident Shimon Peres empfangen worden. Bei dem Treffen ging es um die iranische Bedrohung, den Friedensprozess zwischen Israel und seinen Nachbarn sowie das israelisch-amerikanische Verhältnis.

Peres betonte gleich eingangs: „Israel ist auf einem richtigen Weg in die Richtung des Friedens.


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Lieberman warnt vor Irans Engagement in Lateinamerika
Antisemitismus in Venezuela

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(Bank of Israel, 28.07.09)


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Nasrallah droht der israelischen Armee

Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah rasselt weiter mit dem verbalen Säbel gegen Israel. So erklärte er nun: „Die israelische Armee wird in jedwedem zukünftigen Krieg vernichtet werden. Jeder Soldat der feindlichen Armee, der seinen Fuß auf libanesischen Boden setzt, wird vernichtet werden, und das ist eine Tatsache.“

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Gespräche unter Freunden: Mitchell bei Peres, Gates bei Barak
Der US-Nahostsondergesandte George Mitchell ist am Montag von Israels Präsident Shimon Peres empfangen worden. Bei dem Treffen ging es um die iranische Bedrohung, den Friedensprozess zwischen Israel und seinen Nachbarn sowie das israelisch-amerikanische Verhältnis.

Peres betonte gleich eingangs: „Israel ist auf einem richtigen Weg in die Richtung des Friedens. Die Erklärung des israelischen Ministerpräsidenten in Bezug auf zwei Staaten für zwei Völker stellt einen bedeutenden Schritt Israels gen Frieden dar. Gleichzeitig hat die israelische Regierung eine Reihe von Maßnahmen zur Erleichterung und zur Förderung der palästinensischen Wirtschaft ergriffen. Im Rahmen dieser Maßnahmen sind im Westjordanland 25 Kontrollpunkte entfernt und der freie Güter- und Personenverkehr möglich gemacht worden.“

Mitchell versicherte Peres: „Es ist eine große Ehre, sie zu treffen. Wie immer weiß ich Ihren Rat zu schätzen. Ich höre Ihnen seit vielen, vielen Jahre zu. Sie und ich sind seit vielen Jahren Freunde, und unserer Regierungen sind Freunde. Die Gespräche zwischen den USA und Israel sind Gespräche unter Freunden, und keine Auseinandersetzungen zwischen Gegnern. Sie sind Diskussionen zwischen Freunden, die versuchen ein gemeinsames Ziel zu erreichen – die Sehnsucht nach einem umfassenden Frieden im Nahen Osten sehnen.“

Weitere Zitate gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Communiques/2009/President_Peres_meets_US_Special_Envoy_Sen_Mitchell+27-Jul-2009.htm


Ebenfalls am Montag hat sich Israels Verteidigungsminister Ehud Barak mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Robert Gates getroffen. Zu ihrem Gespräch im Jerusalemer King David Hotel stieß später noch Generalstabschef Gabi Ashkenazi dazu.


Foto: Reuters

Bei der anschließenden Pressekonferenz bedankte sich Barak bei Gates für die freundschaftliche Unterstützung der USA in Vergangenheit und Gegenwart.  Im Hinblick auf die iranische Bedrohung bemerkte Israels Verteidigungsminister u. a.: „Unsere Position ist sehr klar; wir sind nicht  in der Position, der US-Regierung zu sagen, ob sie mit dem Iran ein Engagement eingehen soll oder nicht, aber wenn es ein Engagement gibt, glauben wir, dass es zeitlich knapp bemessen, sachgerecht, scharf umrissen und von Sanktionen unterstützt sein sollte, damit es nicht zu lange dauert, bis klar ist, ob der Iran die ganze Welt hinters Licht führen will oder ernsthaft zur Kooperation bereit ist. Wir sind der festen Überzeugung, dass keine Option vom Tisch entfernt werden sollte. Dies ist unsere Politik. Anderen empfehlen wir, dieselbe Position einzunehmen.“

Die vollständige Stellungnahme Baraks gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Communiques/2009/Meeting-between-MOD-Barak-and-US-Secretary-of-Defense-Gates-27-Jul-2009.htm


 (Außenministerium des Staates Israel, 27.07.09)
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Lieberman warnt vor Irans Engagement in Lateinamerika
Im Rahmen seiner Lateinamerikareise hat Israels Außenminister Avigdor Lieberman seine Gastgeber wiederholt auf den gefährlichen Einfluss des Iran in der Region hingewiesen. Auch im Gespräch mit der argentinischen Zeitung La Nacion äußerte er sich zu dieser Frage.

„Der Iran ist ein wesentlicher Sponsor von Terroraktivitäten auf der Welt. Wir sehen, wie der Iran über die Hisbollah in innere Angelegenheiten des Libanon und über die Hamas und den Islamischen Jihad in innere Angelegenheiten der Palästinensischen Autonomiebehörde eingreift. In der Tat pflegt er enge Beziehungen zu radikalen Regimes wie dem von Hugo Chavez [in Venezuela] und dem Nordkoreas, und er st ein wahrer Instabilitätsfaktor in der internationalen Arena.

Es ist eine Tatsache, dass der Iran in Terroraktivitäten in Südamerika verwickelt ist, und Sie wissen das besser als jeder andere auf der Welt. Es hat zwei Terroranschläge in Argentinien gegeben, gegen AMIA und gegen unsere eigene Botschaft in Buenos Aires. Der Iran war in diese terroristischen Aktionen involviert, und wie wir gesehen haben, hat die argentinische Staatsanwaltschaft, der mit der Ermittlung beauftragte Richter den Iran klar beschuldigt. Mehr als 100 Menschen - viele davon Nichtjuden - haben ihr Leben verloren, und mehr als 100 wurden verletzt. Sie waren argentinische Bürger, Juden, Christen und Muslime.“


Foto: MFA

Besonderes Augenmerk lenkte Lieberman auf den Venezolaner Hugo Chavez:

„Wir denken, dass der Einfluss von Hugo Chavez in anderen Ländern eine sehr negative Botschaft übermitteln und die Radikalen in der Region stärken wird. Die Tatsache, dass er der erste war, der die Wahlergebnisse im Iran anerkannte, ist eine wirkliche Herausforderung für die internationale Gemeinschaft. Dies zeigt das wahre Wesen dieses Mannes. Die Werte von Demokratie und Freiheit bedeuten ihm nichts. Dieser Mann versucht, seine vorurteilsbehafteten Werte und Anschauungen gegen Demokratie und Freiheit zu verbreiten. Wir wissen, was er gegen die Medien in seinem Land unternommen hat, gegen Fernsehstationen und die Pressefreiheit, und ich glaube, es ist klar, dass es die südamerikanischen Länder sind, die sich um das venezolanische Regime kümmern sollten.“

Das vollständige Interview gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+leaders/2009/Interview_FM_Avigdor_Liberman_La_Nacion_26-Jul-2009.htm

(La Nacion, 26.07.09)
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Antisemitismus in Venezuela
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Boston Review ist ein Essay veröffentlicht worden, der sich eingehend mit dem antisemitischen und antiisraelischen Trend in Venezuela beschäftigt.

http://bostonreview.net/BR34.4/lomnitz_sanchez.php

(Boston Review, Juli/August 2009)
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Nasrallah droht der israelischen Armee
Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah rasselt weiter mit dem verbalen Säbel gegen Israel. So erklärte er nun: „Die israelische Armee wird in jedwedem zukünftigen Krieg vernichtet werden. Jeder Soldat der feindlichen Armee, der seinen Fuß auf libanesischen Boden setzt, wird vernichtet werden, und das ist eine Tatsache.“ Dies berichtet die libanesische Zeitung Al-Ahbar.

Darüber hinaus berichtet  die kuwaitische Zeitung Al-Sayassa unter Berufung auf libanesische Sicherheitskreise, dass die Terrororganisation derzeit Dutzende von Offizieren und Soldaten der libanesischen Armee im Umgang mit Mittel- und Langstreckenraketen ausbildet, um sie bei einer eventuellen Auseinandersetzung mit Israel einbinden zu können.

Im Anschluss an die Explosion eines Raketendepots der Hisbollah im Südlibanon und eines von der Terrororganisation initiierten Grenzübertritts libanesischer Zivilisten sind die Spannungen an Israels Nordgrenze in den vergangenen zwei Wochen gewachsen. In israelischen Sicherheitskreisen warnte man am Montag bereits vor einer neuen Eskalation von Seiten der Hisbollah.

Der Generalstabschef der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), Gabi Ashkenazi, bezeichnete es am Dienstag jedoch als unwahrscheinlich, dass es zu einer weiteren militärischen Konfrontation mit der Hisbollah kommen werde. Gegenwärtig sei es ruhig entlang der Grenze.

(Haaretz, 27./28.07.09)
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Teva-Gewinne höher als erwartet
Der israelische Pharma-Gigant Teva hat einmal mehr alle in ihn gesetzten Erwartungen übertroffen. So liegen die Einnahmen aus dem zweiten Quartal 2009 mit rund 2,4 Milliarden Euro noch um 20% höher als im Vergleichzeitraum des Vorjahres.

Der Einnahmenzuwachs ist dem Unternehmen trotz eines stärkeren Dollars gelungen, der den Umsatz negativ beeinflusst hat. Teva-Präsident Shlomo Yanai teilte mit, dass sich der Aufkauf von Barr günstig ausgewirkt habe, insbesondere in den USA, Russland, Polen, Kroatien und Deutschland. Die Integration des US-amerikanischen Pharmaunternehmens sei ihrem Zeitplan voraus: „Wir erkennen mehr und schnellere Synergien als wir ursprünglich vorhergesagt hatten.“



Auf die Gesamteinnahmen des Unternehmens wirkten sich die Rekordverkäufe des Multi-Sklerose-Medikaments Coxapone positiv aus: Sie sind im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 um 21% gestiegen und belaufen sich auf rund 480 Millionen Euro.

(Globes, 28.07.09)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1131 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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