Freitag, 21.08.2009
 
 
Atomarer Wettlauf im Nahen Osten: „Saudi-Arabien plant Bau eines Atomkraftwerks“
 
Während es der Welt anscheinend nicht gelingt, das Atomprogramm des Iran aufzuhalten, treiben nun andere Länder in der Region ihre eigenen Pläne zum Bau von Atomkraftwerken voran.

Das Königreich arbeite derzeit an Plänen für sein erstes Atomkraftwerk, sagte Saudi-Arabiens Minister für Wasser und Elektrizität, Abdullah al-Hosein, laut einem Bericht der saudischen Tageszeitung Al-Watan vom Donnerstag. Die Vereinigten Staaten von Amerika hatten bereits im vergangenen Jahr Verträge zur zivilen Nutzung von Atomkraft mit Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten unterzeichnet.


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Israelische Bodyguards für Abbas und Fayyad bei Reisen in der Westbank

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(Bank of Israel, 21.08.09)
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Unverminderte Hitze auch am Wochenende.

Jerusalem: 26/33 °C
Tel Aviv: 26/31 °C
Haifa: 26/33 °C
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Ein Gedi: 31/42 °C
Eilat: 29/41 °C
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Kostenlose Herz-OP für Darfur-Flüchtling
Ein 18-jähriger Flüchtling aus Darfur hat am Mittwoch eine kostenlose minimalinvasive Herzoperation im Wolfson Medical Center in Holon erhalten.
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Hunderte Menschen nehmen Abschied von Dudu Topaz in Tel Aviv
Hunderte Menschen haben am Freitagmorgen dem beliebten Entertainer Dudu Topaz die letzte Ehre erwiesen.  weiter
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Israelische Bodyguards für Abbas und Fayyad bei Reisen in der Westbank
Der Präsident und der Ministerpräsident der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmoud Abbas und Salam Fayyad, werden bei einigen ihrer Reisen in der Westbank von Israels Allgemeiner Sicherheitsbehörde (SHABAK) beschützt. Laut einem Abkommen zwischen Israel und der PA begleitet ein Team der VIP-Abteilung des SHABAK Abbas und Fayyad wenn immer sie sich in der Zonce C aufhalten, jenem Teil der Westbank, der sich laut den Verträgen von Oslo unter voller israelischer Kontrolle befindet.

Am Dienstag dieser Woche besuchte Fayyad beispielsweise einige Dörfer in der Nähe von Nablus, um neue Brunnen einzuweihen. Da die Fahrt zwischen Gebieten der Zone C und der Zone B (in der Israel die Sicherheitshoheit besitzt und die PA die Zivilverwaltung) hin und her ging, gehörten zu Fayyads Konvoi auch ein israelischer Polizeiwagen, Vetreter von Israels Zivilverwaltung und ein Geländewagen mit Bodyguards des SHABAK.

„Der SHABAK beschützt den Präsidenten und den Ministerpräsidenten der PA im Rahmen von Verträgen. Dabei wird umfassend und geregelt mit allen Sicherheitsdiensten kooperiert“, erklärte der SHABAK.

In Israel genießen nur sieben Führungspersönlichkeiten, die als Symbole des Staates gelten, den Schutz des SHABAK: der Ministerpräsident, der Präsident, der Verteidigungsminister, der Außenminister, der Knessetsprecher, die Oppositionsführerin und die Präsidentin des Obersten Gerichtshofes.

Haaretz, 21.08.2009
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Kostenlose Herz-OP für Darfur-Flüchtling
Ein 18jähriger Flüchtling aus Darfur hat am Mittwoch eine kostenlose minimalinvasive Herzoperation im Wolfson Medical Center in Holon erhalten.
Die Organisation Save a Child’s Heart (SACH) machte dies möglich.

Jamal Mohammed, der nahe des Zentralen Busbahnhofs in Süd-Tel Aviv wohnt, war vor einigen Monaten mit seinen Eltern und sieben Geschwistern aus dem Sudan geflohen und über die ägyptische Grenze nach Israel gekommen.
Er wusste zu jenem Zeitpunkt nicht, dass er eine lebensbedrohliche Herzerkrankung hat, obwohl er unter verschiedenen Symptomen litt. Erst in der Soroka-Universitätsklinik in Beer Sheva wurde diagnostiziert, dass nur eine Herzoperation mit einem Implantat sein Leben retten würde.

Als Flüchtling ohne Krankenversicherung und Geld wäre dieser Eingriff nicht möglich gewesen, doch hat sich der Chefkardiologe Dr. Akiva Tamir vom Wolfson Krankenhaus und einige seiner Mitarbeiter bereiterklärt, diesen Eingriff umsonst vorzunehmen. Die entstandenen Kosten des Implantats wurden von der AGA-Medizingesellschaft gespendet.

SACH ist eine international agierende israelische Wohltätigkeitsorganisation, die lebensrettende Herzoperationen und die Nachbehandlung für Kinder insbesondere aus Entwicklungsländern ermöglicht. Dazu gehört ein Ärzteteam von 70 Experten bis hin zum Physiotherapeuten, das SACH mit ihrer kostenlosen Arbeit für diese Einsätze unterstützt.

Bis heute konnte SACH mehr als 2100 Kinder aus 33 Ländern retten. 40% der Kinder, die bisher eine Herzoperation erhalten haben, stammen aus Afrika, 49% aus der Palästinensischen Autonomiebehörde, Jordanien und Irak, 4% aus Moldawien, Russland und früheren GUS-Staaten und 7% aus China, Sri Lanka und Vietnam.

Weitere Informationen unter www.saveachildsheart.com
Über die Organisation gibt es auch eine umfangreiche Wander-Fotoausstellung, über deren Bilder und Stationen sich hier Informationen finden: http://www.saveachildsheart.org/452-en/Sach.aspx

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Hunderte Menschen nehmen Abschied von Dudu Topaz in Tel Aviv
Hunderte Menschen haben am Freitagmorgen dem beliebten Entertainer Dudu Topaz die letzte Ehre erwiesen.
Auf dem Yarkon-Friedhof kamen Familienmitglieder, Freunde und Fans zusammen, um von dem erfolgreichen Fernsehmoderator Abschied zu nehmen, der in Israel jahrelang beliebte Fernsehsendungen am Freitagabend moderierte.

Sein Sohn Daniel pries das Lebenswerk seines Vaters: „Ich weiß genau, wer mein Vater war; er war ein guter Mensch, der sich selbst Gutes tat, indem er anderen Gutes tat. Er war immer die Nummer Eins in der Unterhaltungsbranche und bleibt für uns immer der König der Einschaltquote.“
Der 62 Jahre alte Topaz hatte am Vortag seinem Leben ein Ende gesetzt. Gegen ihn lief ein Gerichtsverfahren.
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Atomarer Wettlauf im Nahen Osten: „Saudi-Arabien plant Bau eines Atomkraftwerks“

Während es der Welt anscheinend nicht gelingt, das Atomprogramm des Iran aufzuhalten, treiben nun andere Länder in der Region ihre eigenen Pläne zum Bau von Atomkraftwerken voran.

Das Königreich arbeite derzeit an Plänen für sein erstes Atomkraftwerk, sagte Saudi-Arabiens Minister für Wasser und Elektrizität, Abdullah al-Hosein, laut einem Bericht der saudischen Tageszeitung Al-Watan vom Donnerstag. Die Vereinigten Staaten von Amerika hatten bereits im vergangenen Jahr Verträge zur zivilen Nutzung von Atomkraft mit Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten unterzeichnet.

In den vergangenen zwei Jahren haben zahlreiche Nationen der Region angedeutet, dass sie ein Interesse daran haben, Atomprogramme zu starten. Dazu zählen neben Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten auch Katar, Bahrain, Oman, Kuwait, Jemen, Marokko, Libyen, Jordanien und Ägypten.

Israelische Verteidigungsexperten kommentierten, das saudische Interesse an Atomkraft stehe in direkter Verbindung zu Teherans atomaren Bestrebungen. „Die Saudis haben Angst vor dem, was passiert wenn der Iran nukleare Fähigkeiten erlangt. Dies ist ein Teil ihrer Reaktion“, sagte ein israelischer Offizieller aus dem Verteidigungssektor.

Israelische Experten warnen seit Jahren, dass andere Staaten im Nahen Osten dem Vorbild des Iran folgen würden, falls er die Weltgemeinschaft erfolgreich herausfordern und ein Atomprogramm aufbauen sollte.

Jerusalem Post, 20.08.2009
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1 € - 5.4576 NIS (+0.595%)
1 CHF - 3.6024 NIS (+0.713%)
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(Bank of Israel, 21.08.09)
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Wetter
Unverminderte Hitze auch am Wochenende.

Jerusalem: 26/33 °C
Tel Aviv: 26/31 °C
Haifa: 26/33 °C
Be’er Sheva: 23/36 °C
Ein Gedi: 31/42 °C
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1153 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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