Dienstag, 25.08.2009
 
 
Peres für internationalen Friedensgipfel
 
Der israelische Präsident Shimon Peres unterstützt die Idee eines internationalen Friedensgipfels mit den arabischen Staaten. Dies sagte er jetzt in einem Interview mit der kuwaitischen Tageszeitung Al Rai. Darin kritisierte er auch die Terrororganisation Hisbollah, die dem Libanon zutiefst schade.

Peres befürwortete die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen mit den Palästinensern und den arabischen Staaten. In diesen Gesprächen müsse es jedoch auch darum gehen, dass alle Seiten zu einem Kompromiss beitragen: „Alle Seiten müssen etwas geben. Es kann nicht sein, dass nur eine Seite etwas aufgibt“, sagte Peres.

Der israelische Präsident forderte auch den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad auf, ohne Vorbedingungen mit Israel zu verhandeln: „Er kann nach Jerusalem kommen, oder wir gehen nach Damaskus“, so Peres. Für den Frieden sei er bereit per Luft, Land oder See anzureisen, „ja sogar zu schwimmen“.


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(Bank of Israel, 25.08.09)
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Demonstranten fordern Besuch für Gilad Shalit
Dutzende von Demonstranten, die für die Freilassung des israelischen Soldaten Gilad Shalit kämpfen, versammelten sich heute vor dem Megiddo Gefängnis....  weiter
Israelische und jordanische Kinder spielen gemeinsam Fußball
Ein außergewöhnliches Sportprojekt gibt es in der südisraelischen Stadt Eilat: Dort spielen Jugendliche aus Israel und Jordanien gemeinsam Fußball. Mi...  weiter
Hamas exekutiert Rivalen in Gaza
Während der Kämpfe mit Angehörigen der radikalislamischen Organisation Jund Ansar Allah am 15. August 2009 im Gazastreifen haben Mitglieder der Terrororganisation Hamas Gefangene exekutiert. In einem Video, das zwei israelische TV-Sender gestern zeigten, sieht man, wie Hamas-Kämpfer radikalislamische Rivalen, die sie zuvor gefangen genommen hatten, aus kurzer Distanz erschießen.


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Peres für internationalen Friedensgipfel
Der israelische Präsident Shimon Peres unterstützt die Idee eines internationalen Friedensgipfels mit den arabischen Staaten. Dies sagte er jetzt in einem Interview mit der kuwaitischen Tageszeitung Al Rai. Darin kritisierte er auch die Terrororganisation Hisbollah, die dem Libanon zutiefst schade.

Peres befürwortete die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen mit den Palästinensern und den arabischen Staaten. In diesen Gesprächen müsse es jedoch auch darum gehen, dass alle Seiten zu einem Kompromiss beitragen: „Alle Seiten müssen etwas geben. Es kann nicht sein, dass nur eine Seite etwas aufgibt“, sagte Peres.

Der israelische Präsident forderte auch den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad auf, ohne Vorbedingungen mit Israel zu verhandeln: „Er kann nach Jerusalem kommen, oder wir gehen nach Damaskus“, so Peres. Für den Frieden sei er bereit per Luft, Land oder See anzureisen, „ja sogar zu schwimmen“.

Peres warf der Terrororganisation Hisbollah vor, sie ruiniere den Libanon und rüste erneut gegen Israel auf. Die Hisbollah besitze derzeit 80 000 Raketen. Peres betonte jedoch, Israel habe keinerlei Interesse an einer kriegerischen Auseinandersetzung mit dem Libanon: „Wir streben nicht nach einer politischen Rolle im Libanon und hatten in der Vergangenheit gute Beziehungen zu allen dortigen Glaubensgruppen.“ Alle Differenzen zwischen Syrien, Libanon und Israel könnten durch Verhandlungen gelöst werden, so Peres.

Haaretz, 24.08.09
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Demonstranten fordern Besuch für Gilad Shalit
Dutzende von Demonstranten, die für die Freilassung des israelischen Soldaten Gilad Shalit kämpfen, versammelten sich heute vor dem Megiddo Gefängnis. Sie stoppten Busse und verhinderten so Besuche von Familien bei Gefängnisinsassen. Auch gab es Demonstrationen vor dem Hadarim Gefängnis und dem Shikma Gefängnis.

Noam Shalit, der Vater von Gilad, ermunterte die Demonstranten: „Diese Woche feiern wir Gilads Geburtstag und es ist wichtig, dass die richtigen Ohren diesen Protest vernehmen. Unser Ziel ist es, die Hamasführung darauf aufmerksam zu machen, dass die Besuchsprivilegien keine Selbstverständlichkeit sind, solange sie nicht auch für Gilad gelten. Und es ist nicht nur so, dass sie für Gilad nicht gelten, wir haben seit mehr als drei Jahren keinen Kontakt mit ihm.“

Miki Goldwasser, die Mutter des von der Hisbollah entführten und getöteten IDF Reservisten Ehud Goldwasser, war ebenfalls am Megiddo Gefängnis. „Ehud ist beerdigt, aber mein Kampf ist noch nicht vorbei. Er endet, wenn Gilad nach Hause zurückkehrt.“ Sie fügte hinzu, dass den Familien von palästinensischen Gefangenen keine Besuchserlaubnis erteilt werden dürfe, solange niemand Gilad besuchen dürfe.

Die Demonstranten hielten die Busse an und verteilten an die Insassen und Passanten Flyer mit den Hintergründen darüber, weshalb die Besucher nicht aus den Bussen gelassen wurden.

„Wir sind hier im Namen von Gilad Shalit, der auch Besuch bekommen möchte. Gilad hat am Freitag Geburtstag, seinen vierten in Gefangenschaft, ohne Besuch von seinen Eltern oder einem offiziellen - oder auch neutralen - Vertreter. Wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihnen das Besuchsrecht abgesprochen würde? Wie fühlen sich Gilads Eltern seit drei Jahren?“ so der Text auf den Flugblättern. „Statt nachbarschaftlichem Mitgefühl herrscht Traurigkeit, Hass und Wut zwischen unseren Völkern. Doch selbst ein Gefangener, der ein Verbrechen begangen und ein Kind mit eigenen Händen umgebracht hat, erhält eine faire Behandlung im Gefängnis. Und was ist mit Gilad? Kein Besuch, und nur mal einen Brief. Wir übermitteln unsere eine Forderung und unseren Hilferuf durch euch: Gilad bekommt jetzt Besuch! Verwehrt nicht, was Ihr selbst bekommt!“

Einer der Businsassen, die nach einer Stunde Blockade durch die Demonstranten von der Polizei durchgelassen wurden, sagte der Zeitung: „Wir sind nicht von der Hamas, aber wir müssen die Forderung an die Hamas weitergeben, den Shalits den Besuch ihres Sohnes zu gestatten. Wenn ich meinen Sohn drei Jahre nicht sehen könnte, würde ich ihn auch vermissen. Das ist etwas Persönliches und keine Politik. Es ist ein Gesetz und wir stehen in dieser Sache auf Seiten der Juden."

Yediot Ahronot, 25.08.09
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Israelische und jordanische Kinder spielen gemeinsam Fußball
Ein außergewöhnliches Sportprojekt gibt es in der südisraelischen Stadt Eilat: Dort spielen Jugendliche aus Israel und Jordanien gemeinsam Fußball. Mit dem binationalen Team erfüllt sich für den Initiator, Dov Sheref aus Eilat, seine Vision der Koexistenz.

In einer Zeit voller Gewalt und Konflikte bieten die jungen Spieler, die sich auf einem Fußballplatz in Eilat treffen, einen Hoffnungsschimmer für eine bessere Zukunft. Schüler der Rosary Sisters School aus dem jordanischen Akaba überqueren regelmäßig die israelische Grenze, um im benachbarten Eilat mit ihren Kameraden von der Rabin High School gemeinsam zu trainieren.

Die Initiative geht auf Dov Sheref zurück, der zunächst die beiden beteiligten Schulen kontaktierte. Als Betreuer der Mannschaft von 12-jährigen Schülern gewann er Ibrahim Abu Rkeik, Trainer der örtlichen Fußballmannschaft Bnei Eilat.

Abu Rkeik perfektionierte seine fußballerischen Fähigkeiten in Spanien und ist bekannt für seinen Einsatz mit Herz und Seele für seine Projekte. „Es fällt mir leicht, zu dem gesamten Projekt einen Bezug herzustellen“, sagt Abu Rkeik. „Ich liebe alles, was damit zu tun hat, Menschen verschiedener Kulturen zusammenzubringen. Weil ich Arabisch spreche, habe ich schnell Zugang zu den jordanischen Kindern gefunden.“

Um das Projekt zu beschreiben, braucht Abu Rkeik nur ein Wort: „Fantastisch“. Es wärme das Herz, alle Beteiligten gemeinsam zu sehen. „Auf der anderen Seite der Grenze gibt es sehr gute Menschen“, so Abu Rkeik.

Yediot Ahronot, 25.08.09
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Hamas exekutiert Rivalen in Gaza
Während der Kämpfe mit Angehörigen der radikalislamischen Organisation Jund Ansar Allah am 15. August 2009 im Gazastreifen haben Mitglieder der Terrororganisation Hamas Gefangene exekutiert. In einem Video, das zwei israelische TV-Sender gestern zeigten, sieht man, wie Hamas-Kämpfer radikalislamische Rivalen, die sie zuvor gefangen genommen hatten, aus kurzer Distanz erschießen.

Das Video zeigt offenbar schwarz gekleidete Hamas-Kämpfer, die während eines heftigen Feuergefechtes Rebellen erschießen, die sich im Hof einer Moschee verschanzt hatten. In zwei Szenen scheinen die Terroristen der Hamas Gefangene zu exekutieren, die sich an eine Wand stellen mussten.

Mindestens 24 Menschen waren am 15. August bei dem ganztägigen Kampf in Rafah an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten getötet worden. Truppen der Hamas hatten eine Hochburg von Jund Ansar Allah umzingelt und später angegriffen. Jund Ansar Allah ist eine von Al Qaida inspirierte radikalislamische Gruppe, die beklagt, die Hamas sei zu liberal.

Beide Fernsehstationen gaben an, das verwackelte und verschwommene Video sei per Mobiltelefon von der gegenüberliegenden Straßenseite aus aufgenommen worden. Channel 2 erklärte, die palästinensische Fatah-Organisation habe das Video verbreitet. Channel 10 sendete zusätzlich einen angeblichen Mitschnitt von Funkverkehr der Hamas, in dem Kämpfern befohlen wird, jeden zu exekutieren.

Haaretz, 25.09.09
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(Bank of Israel, 25.08.09)
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Jerusalem: 19/29 °C
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Eilat: 28/40 °C
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1157 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.

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