Dienstag, 01.09.2009
 
 
Peres trifft Solana
 

Foto: Emil Salman/JINI
Israels Präsident Shimon Peres hat am Montag in Jerusalem den Hohen Vertreter für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union, Javier Solana, zu einem Arbeitstreffen empfangen.

Sie sprachen über die Fortentwicklung des israelisch-palästinensischen Friedensprozesses und die Stärkung der Beziehungen zwischen Israel und der Europäischen Union.



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(Bank of Israel, 01.09.09)


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Schutz von Geiern soll verstärkt werden

Die israelische Natur- und Parkbehörde will sich intensiver für die Geier-Populationen des Landes einsetzen.

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Schutz von Geiern soll verstärkt werden
Die israelische Natur- und Parkbehörde will sich intensiver für die Geier-Populationen des Landes einsetzen. Anlässlich des Internationalen Geierbewusstseinstages wird das Naturschutzgebiet Carmel Hai-Bar nahe Haifa am Samstag der Öffentlichkeit seine Schutzmaßnahmen für den Gänsegeier präsentieren.

Wie auch anderswo auf der Welt ist der Bestand an Geiern in Israel in den vergangenen Jahren drastisch zurückgegangen. Im Norden des Landes ist die Zahl der nistenden Geier innerhalb eines Jahrzehnts von 71 auf 29 Paare gesunken. In der Wüste von Judäa zählten Ornithologen vor drei Monaten 13 Nistplätze; 2008 waren es noch 28.



Die Natur- und Parkbehörde hat im Negev, in der Wüste von Judäa und in Galiläa Futterstellen eingerichtet, um die Geier vom Verzehr vergifteter Tiere abzuhalten. Im Carmel Hai-Bar-Reservat wird eine Fortpflanzungs- und Rettungsstation für Geier betrieben.

„Wir sahen, dass die Nestlinge vor allem infolge von Vergiftung ein Problem hatten, in freier Wildbahn zu überleben“, berichtet Yigal Miller, der für den Geierschutz in Carmel Hai-Bar verantwortlich ist. „Also haben wir dieses Jahr Eier aus den Nestern im Gamla-Reservat genommen und zur Brutstätte im Jerusalemer Bibel-Zoo gebracht. Wir ziehen sie in einer Anlage auf, die die Nester in Hai-Bar simuliert, und bringen sie dann zurück nach Gamla, von wo sie wieder in die freie Wildbahn entlassen werden.“

(Haaretz, 01.09.09)
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Madonna in Israel
Die US-Popsängerin Madonna ist am Sonntag in Israel eingetroffen. Am heutigen Dienstagabend wird sie die erste ihrer zwei Shows in Tel Aviv geben, mit denen sie ihre Sticky and Sweet- Europatournee beendet. Zuletzt war sie, trotz mehrerer Besuche, 1993 im Land aufgetreten.

Gleich nach ihrer Ankunft war Madonna am Sonntag zur Jerusalemer Altstadt aufgebrochen, wo sie einen antiken Tunnel nahe der Westmauer besuchte. Obgleich sie selbst nicht jüdisch ist, ist die Sängerin Anhängerin der jüdischen Mystik und hat sogar einen hebräischen Namen angenommen – Esther.

Nachdem sie und ihr Partner Jesus Luz gestern mit Israels Oppositionsführerin Tzipi Livni und ihrem Mann in Tel Aviv zu Abend gegessen hatten, wird sich Madonna am Freitag auch mit Ministerpräsident Binyamin Netanyahu treffen.

(Haaretz/Yedioth Ahronot, 31.08/01.09.09)
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Peres trifft Solana
Israels Präsident Shimon Peres hat am Montag in Jerusalem den Hohen Vertreter für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union, Javier Solana, zu einem Arbeitstreffen empfangen. Sie sprachen über die Fortentwicklung des israelisch-palästinensischen Friedensprozesses und die Stärkung der Beziehungen zwischen Israel und der Europäischen Union.

Peres versicherte seinem Gast eingangs, dass beide Seiten – Israel und die Palästinenser – ihre Verhandlungsbereitschaft bekundet und sich auf das Prinzip der zwei Staaten für zwei Völker geeinigt hätten. Nun müssten  Möglichkeiten der Umsetzung geprüft werden. Die Zeit sei reif für den Frieden, und sollte der regionale Prozess zusammenbrechen, würden Atomwaffen die strategische Landkarte des Nahen Ostens verändern.

Solana berichtete Peres, bei seinem Treffen mit dem syrischen Präsidenten Bashar Assad habe er den Eindruck gewonnen, dieser sei an einer Wideraufnahme der Verhandlungen mit Israel interessiert.

Peres entgegnete darauf: „Wenn Assad an Frieden mit Israel interessiert ist, muss er in direkte Verhandlungen ohne Vorbedingungen eintreten. Wir dürfen uns nicht verwirren lassen und nicht vergessen, dass Israel auf den Golan-Höhen ist, weil wir angegriffen wurden, und Israel hat das volle Recht sicherzustellen, dass es nicht wieder angegriffen wird.“ Dabei fügte er hinzu: „Die Hisbollah ist Syriens Reservearmee, die als Terrororganisation in seinem Auftrag handelt. Assad muss sich entscheiden, ob er Frieden will oder andauernden Konflikt. Ich bin der Meinung, dass wir versuchen müssen, Frieden mit Syrien zu schließen, aber es besteht kein Bedarf an Zwischenhändlern.“

Peres und Solana sprachen auch über den vergangene Woche veröffentlichten Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und seine Implikationen. Solana betonte, dass der Iran noch nicht auf den Vorschlag geantwortet habe, den die westlichen Staaten ihm vor den iranischen Präsidentschaftswahlen Wahlen unterbreitet hatten.



Foto: Reuters

Auch Israels Außenminister Avigdor Lieberman hat sich am Montag mit Javier Solana sowie mit dem Sondergesandten des Nahost-Quartetts, Tony Blair, getroffen. Bei den Gesprächen ging es um Wege, die Zusammenarbeit zwischen Israel und den Palästinensern in der Wirtschaft und anderen Bereichen voranzubringen.

Der Außenminister unterstrich dabei, dass unilaterale Initiativen der Palästinenser nicht zu einem positiven Dialog zwischen beiden Seiten beitragen würden. Sollte die unilaterale Initiative des palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Faayad vorangetrieben werden, werde Israel reagieren.

Lieberman sagte auch, dass eine positive Dynamik zwischen beiden Seiten geschaffen werden müsse, ohne verpflichtende Zieldaten für ein umfassenden Abkommen; letztere hätten in der Vergangenheit zu Enttäuschungen und Frustration geführt.

(Außenministerium des Staates Israel, 31.08.09)
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Hamas beharrt auf Holocaust-Leugnung
Die Hamas wehrt sich gegen die Aufnahme des Holocaust in den Unterricht an UN-Schulen im Gaza-Streifen. In einem offenen Brief an einen hochrangigen UN-Vertreter bezeichnete die palästinensische Terrororganisation den nationalsozialistischen Völkermord an den Juden als „von den Zionisten erfundene Lüge“, die den Kindern nicht beigebracht werden dürfe.

Die Hamas nimmt an, dass die UN-Flüchtlingsorganisation UNRWA ein neues Schulbuch für 13jährige einführen wolle, in dem ein Kapitel über den Holocaust enthalten ist. Ein Sprecher von UNRWA teilte mit, dass der Holocaust derzeit nicht im Lehrplan enthalten sei; zu der Annahme, dass sich dies ändern solle, wollte er sich nicht äußern.

Der Sprecher der Hamas in Gaza, Sami Abu Zuhri, sagte, er wolle nicht über die Geschichte des Holocaust diskutieren, und betonte: „Unabhängig von dieser Kontroverse sind wir dagegen, dass die Angelegenheit des sogenannten Holocaust in den Lehrplan hineingezwungen wird, denn das verstärkt die Akzeptanz der Besetzung palästinensischen Landes.“

(Yedioth Ahronot, 30.08.09)
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Wieder Raketenalarm im Süden


Auch am Montag jaulten im westlichen Negev die Sirenen. Zwei Mörsergranaten oder Kassam-Raketen wurden am Abend von palästinensischen Terroristen aus dem Gaza-Streifen auf israelisches Territorium abgefeuert. Über Sach- oder Personenschaden liegen keine Angaben vor.

Bereits am Wochenende schlugen mindestens zwei Mörsergranaten und eine Kassam-Rakete im Süden Israels ein.

(Yedioth Ahronot, 31.08.09)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1163 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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