Dienstag, 08.09.2009
 
 
Iran verweigert Atomverhandlungen
 
Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat am Montag verkündet, dass die Islamische Republik weiter unbeirrt ihr umstrittenes Atomprogramm fortführen und niemals darüber verhandeln werde. Auf diese Weise reagierte er auf das grundsätzliche Gesprächsangebot des Westens.

US-Präsident Barack Obama hatte dem Iran bis September Zeit gegeben, auf das ihm unterbreitete Angebot einzugehen, bei Einstellung seiner Urananreicherung in den Genuss wirtschaftlicher Begünstigungen zu kommen; andernfalls würden verschärfte Sanktionen drohen.


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Lieberman in Ghana
MASHAV-Direktor Divon im Interview

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(Bank of Israel, 08.09.09)


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[UEBERSCHRIFT]
 
 


Lieberman in Ghana
Ghana ist die dritte Station der Afrikareise von Israels Außenminister Avigdor Lieberman. Dort wurde er am Montag von Staatspräsident John Evans Atta Mills empfangen. Außerdem traf er sich mit seinem ghanaischen Amtskollegen Alhaji Muhammad Mumuni sowie Landwirtschaftsminister Kwesi Ahwoi.

Lieberman und Mumuni unterzeichneten ein Fischereiabkommen, demgemäß Israel Ghana bei der Steigerung seiner Fischproduktion für den Export und den heimischen Konsum zur Seite stehen wird. Auch in zahlreichen anderen Bereichen wurde eine Ausweitung der bilateralen Zusammenarbeit vereinbart.

Lieberman vergaß nicht darauf hinzuweisen, dass Ghana 1957 der erste afrikanische Staat war, der diplomatische Beziehungen mit Israel aufnahm. Auch insofern sei das Verhältnis ein besonderes.

Außerdem verlieh Israels Außenminister seiner Wertschätzung für die Beteiligung ghanaischer Soldaten beim UNIFIL-Einsatz im Libanon Ausdruck. Diese würden dadurch einen Einblick aus erster Hand davon bekommen, wie die Hisbollah die Stabilität des Nahen Ostens zu untergraben versuche.

(Außenministerium des Staates Israel, 07.09.09)
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MASHAV-Direktor Divon im Interview
Chaim Divon hat in einem Interview mit Reshet Bet die Bedeutung von Liebermans Afrikareise hervorgehoben. Der Direktor des Zentrums für internationale Zusammenarbeit (MASHAV) am israelischen Außenministerium begleitet den Minister derzeit auf seiner einwöchigen Mission.


Divon (im Hintergrund) in Afrika (Foto: MFA/Archiv)

„Man kann diesen Besuch als historisch bezeichnen, denn wenn sie sich die meisten der Staaten hier ansehen, und wann hier zuletzt ein Außenminister gewesen ist, dann reden Sie von 20, 25 Jahren, in denen hier kein israelischer Außenminister zu Besuch war. Insofern ist das schon an sich eine bedeutende Errungenschaft, denn die Einheimischen schätzen das persönliche Gespräch und die persönliche Beziehung zwischen Außenministern sehr.“

„[Wir sind] in außergewöhnlicher Form empfangen worden, in außergewöhnlicher Form, angefangen mit den Staatschefs, den Präsidenten und Ministern und Geschäftsleuten; im Gefolge befindet sich auch eine Delegation von Geschäftsleuten. Man erkennt die tiefe grundsätzliche Freundschaft gegenüber Israel, die noch immer besteht, trotz der Tatsache, dass wir in allem, was mit Ministerbesuchen zusammenhängt, lange Jahre durch Abwesenheit geglänzt haben; aber es gibt immer noch Begeisterung und Hochachtung für Israel. Die Leute kennen unsere Fähigkeiten, unsere Errungenschaften, unsere Technologie, sie wollen Geschäfte in Israel machen, sie wollen, dass ihnen mit den Errungenschaften Israels geholfen wird, und daher ist dieser Besuch von herausragender Bedeutung.“

(Außenministerium des Staates Israel, 07.09.09)
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Iran verweigert Atomverhandlungen
Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat am Montag verkündet, dass die Islamische Republik weiter unbeirrt ihr umstrittenes Atomprogramm fortführen und niemals darüber verhandeln werde. Auf diese Weise reagierte er auf das grundsätzliche Gesprächsangebot des Westens.

US-Präsident Barack Obama hatte dem Iran bis September Zeit gegeben, auf das ihm unterbreitete Angebot einzugehen, bei Einstellung seiner Urananreicherung in den Genuss wirtschaftlicher Begünstigungen zu kommen; andernfalls würden verschärfte Sanktionen drohen. In der vergangenen Woche war das Regime in Teheran von den Weltmächten zu einer Antwort gedrängt worden, die bislang ausgeblieben war.

„Aus unserer Sicht ist unsere Atomstreit beendet“, sagte Ahmadinejad auf einer Pressekonferenz. „Wir werden unsere Arbeit im Rahmen der engen Kooperation mit der Internationalen Atomenergiebehörde fortsetzen. Wir werden nie über die eindeutigen Rechte der iranischen Nation verhandeln.“

Kurz darauf erklärte der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mahmoud ElBaradei, am Montag, dass die Kontakte seiner Organisation mit dem Iran in eine „Sackgasse“ gelangt seien.

Ebenfalls am Montag rief US-Vereidigungsminister Robert Gates die Verbündeten der USA in der arabischen Welt dazu auf, ihre militärische Schlagkraft und Zusammenarbeit mit Washington zu verstärken, um Druck auf den Iran auszuüben, sein Atomprogramm zu beenden. In einem Interview mit Al-Jazeera sagte Gates, die Vereinigten Staaten würden nach wie vor diplomatische und wirtschaftliche Ansätze vorziehen; allerdings müsse dem Iran klar gemacht werden, dass seine Sicherheit durch die Weiterverfolgung seines Atomprogramms nicht gestärkt, sondern gefährdet werde.

(Yedioth Ahronot, 07./08.09.09)
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Economist würdigt Israel als Innovationsland
Einem aktualisierten Ranking der Intelligence Unit des britischen Wirtschaftsmagazins The Economist zufolge hat Israel 2008 den 9. Platz unter den innovativsten Ländern der Welt belegt. Zwischen 2009 und 2013 soll es ihm der Voraussage nach sogar gelingen, auf Rang acht zu gelangen.

Der Innovationsindex bewertet 82 Staaten hinsichtlich ihrer Innovationsfähigkeit und sagt ihre Leistung bis 2013 voraus. Die neuen Rankings bestätigen größtenteils die ursprünglichen Forschungsergebnisse aus dem Jahr 2007.

Die Prognose für die kommenden vier Jahre berücksichtigt bereits die schwerwiegenden Folgen der globalen Wirtschaftskrise, die sich langfristig negativ auf die Innovationskraft von Staaten auswirken wird.

Jüngste Zahlen zeigen jedoch, dass die israelische Innovation weiter durch das stete Einströmen ausländischer Direktinvestitionen angetrieben wird. Der israelische Markt bleibt weiter ein hoch attraktives Zielland für die weltweit erfolgreichsten Unternehmen.

Den Economist-Innovationsbericht von 2007 gibt es unter dem folgenden Link: http://graphics.eiu.com/upload/portal/CiscoInnoSmallFile.pdf

(Israel High-Tech & Investment Report, Juli 2009)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1170 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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