Donnerstag, 24.09.2009
 
 
Lieberman begrüßt westliche Reaktion auf Ahmadinejads UN-Rede
 

Foto: Reuters
Israels Außenminister Avigdor Lieberman hat sich befriedigt über den Auszug zahlreicher Delegationen während der Rede des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad vor der UN-Vollversammlung gezeigt.

„Das Wichtige an Ahmadinejads Rede sind nicht seine erwarteten Äußerungen gegen Israel, sondern die Antwort der freien Welt, deren Repräsentanten aufgestanden sind und das Auditorium verlassen haben“


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Ägyptischer Botschafter wegen Netanyahu-Karikatur einbestellt
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(Bank of Israel, 24.09.09)


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550 Drusen überqueren Grenze nach Syrien

Rund 550 drusische Bewohner der Golan-Höhen haben heute im Rahmen einer gemeinsamen Operation der israelischen Armee, des Roten Kreuzes und der israelischen und syrischen Innenministerien  die Grenze nach Syrien überquert.

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Rakete in Südisrael

Im Süden Israels ist heute Morgen wieder eine Rakete eingeschlagen, die von palästinensischen Terroristen aus dem Gaza-Streifen abgeschossen worden war. Sie landete auf freiem Feld im Kreis Eshkol und richtete offensichtlich weder Personen- noch Sachschaden an.


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Lieberman begrüßt westliche Reaktion auf Ahmadinejads UN-Rede
Israels Außenminister Avigdor Lieberman hat sich befriedigt über den Auszug zahlreicher Delegationen während der Rede des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad vor der UN-Vollversammlung gezeigt.

„Das Wichtige an Ahmadinejads Rede sind nicht seine erwarteten Äußerungen gegen Israel, sondern die Antwort der freien Welt, deren Repräsentanten aufgestanden sind und das Auditorium verlassen haben“, so Lieberman, der sich weigerte, den Inhalt von Ahmadinejads Rede überhaupt zu kommentieren, gleichwohl betonte: „Heute ist der freien Welt klar, wer der iranische Präsident ist und was für eine Gefahr er darstellt.“

Ahmadinejad hatte in seiner Rede erneut gegen Israel gehetzt und den jüdischen Staat des Völkermords an den Palästinensern bezichtigt. Die westlichen Staaten kritisierte er dafür, seine „rassistischen Bestrebungen“ zu ignorieren. Außerdem behauptete er, Juden würden die internationale Politik und die globale Wirtschaft beherrschen.

Zahlreiche westliche Delegationen verließen während seiner Rede aus Protest das Auditorium.

(Yedioth Ahronot, 24.09.09)
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Ägyptischer Botschafter wegen Netanyahu-Karikatur einbestellt
Ägyptens Botschafter in Israel, Yasser Reda, wurde am Mittwoch ins israelische Außenministerium einbestellt. Generaldirektor Yosef Gal übermittelte ihm dort die extreme Verstimmung der israelischen Regierung wegen eines entstellten Fotos von Ministerpräsident Binyamin Netanyahu, das am 17. September in der ägyptischen Zeitung Al-Ahram Weekly erschienen war.

Der Generaldirektor bat Botschafter Reda darum, der ägyptischen Regierung Israels Einspruch kundzutun, und unterstrich die Schwere der Angelegenheit angesichts der Tatsache, dass das erniedrigende Bild in einer offiziellen ägyptischen Publikation erschien.

Bei seinem Treffen mit dem ägyptischen Botschafter sprach Gal auch das Thema ägyptischer Fernsehsendungen an, die im vergangenen Monat während des Ramadan ausgestrahlt wurden und in denen Juden in einer negativen Weise dargestellt wurden. Botschafter Reda sagte, er werde die Botschaft nach Kairo übermitteln.

(Außenministerium des Staates Israel, 23.09.09)
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Mission erfüllt – Mor zurück in Israel
Israels früherer Gesandter in Berlin, Ilan Mor, hat in der Haaretz auf seine Erfahrungen in Deutschland zurückgeblickt.



„Der Holocaust ist ein Grundstein der einzigartigen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland, aber nicht das Wesentliche von allem. Es gibt die Erwartung, dass Deutschland gegen jede antiisraelische Resolution in der UN-Vollversammlung Veto einlegt und jede negative arabische Aktivität blockiert. In der Praxis besteht eine Kluft zwischen dieser Erwartung und Deutschlands Ambition, seine Stellung innerhalb der Europäischen Union durch Aufrechterhaltung eines breiten Konsenses zu sichern.“

Vor dem Hintergrund seiner Erfahrung, die meist positiv aber mitunter kompliziert war, sagt Mor, Israel müsse sich auf einen Generationswechsel in Deutschland vorbereiten. Es gebe bereits einige Kreise, die sich an diesen besonderen Beziehungen stören, bemerkt er, und seit Mitte der 90er Jahre habe es Versuche gegeben, zu unterstellen, dass das, was Israel heute in den Gebieten tue, sich nicht von dem unterscheide, was die Nazis getan haben.

„Wir reden noch immer von einer Minderheit, und ein Artikel wie der in Schweden [der israelische Soldaten des Organraubs an toten Palästinensern beschuldigte] würde in Deutschland nicht veröffentlicht werden“, betont Mor. „Aber so wie wir Erwartungen an sie richten, richten sie Erwartungen an uns. Es ist ihnen gelungen, durch Dialog und Verhandlungen ihrem Schrecken zu entkommen, daher verstehen sie nicht, warum es uns nicht gelungen ist. Nach dem Fall der Berliner Mauer fällt es ihnen schwer, die Bedeutung zu verstehen, die wir dem Sicherheitszaun zuweisen, und in jeder Diskussion mit der deutschen Öffentlichkeit kommt die Frage der Siedlungen auf.“

Den vollständigen Artikel gibt es in englischer Übersetzung unter dem folgenden Link: http://www.haaretz.com/hasen/spages/1115432.html

(Haaretz, 11.09.09)
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550 Drusen überqueren Grenze nach Syrien
Rund 550 drusische Bewohner der Golan-Höhen haben heute im Rahmen einer gemeinsamen Operation der israelischen Armee, des Roten Kreuzes und der israelischen und syrischen Innenministerien  die Grenze nach Syrien überquert.

Zu der Gruppe gehören viele Geistliche sowie Frauen, die syrische Staatsbürger heiraten wollen. Während ihres fünftägigen Aufenthalts werden die Drusen auch das Grab ihres Propheten Habil besuchen.


Drusischer Hirte auf dem Golan

Es ist dies bereits das 14. Jahr, in dem eine solche Operation stattfindet. Jedoch haben noch niemals so viele Drusen die Gelegenheit einer Grenzüberschreitung genutzt wie dieses Jahr.

Unter denjenigen, die die Gruppe beim Grenzübergang begleiteten, befand sich auch Israels stellvertretender Minister für die Entwicklung Galiläas und des Negev, Ayoob Kara, der sich im Vorfeld dafür eingesetzt hatte, möglichst vielen Interessenten eine Reisegenehmigung zu verschaffen.

„Ich finde es sehr wichtig, die wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen zwischen Israel und Syrien zu stärken, und ich bin froh, dass die israelische Regierung es genehmigt hat, die Zahl der Pilger zu erhöhen“, sagte Kara, der mit dieser Aktion auch Hoffnungen auf einen zukünftigen Frieden zwischen Israel und Syrien verbindet. „Die Sicherheitsargumente und die Landfrage müssen einem späteren Stadium vorbehalten bleiben. Bereits heute können wir mit einem Prozess beginnen, der letztlich Frieden zwischen Israel und Syrien ohne Vorbedingungen schaffen wird, ein wahrer Frieden, so wie es sein muss.“

(Yedioth Ahronot, 24.09.09)
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Rakete in Südisrael


Im Süden Israels ist heute Morgen wieder eine Rakete eingeschlagen, die von palästinensischen Terroristen aus dem Gaza-Streifen abgeschossen worden war. Sie landete auf freiem Feld im Kreis Eshkol und richtete offensichtlich weder Personen- noch Sachschaden an.

In den vergangen Tagen war es an der Grenze zwischen Israel und dem Gaza-Streifen wiederholt zu kleineren terroristischen Übergriffen von palästinensischer Seite gekommen.

(Yedioth Ahronot, 24.09.09)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1187 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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