Dienstag, 10.11.2009
 
 
Netanyahu spricht vor amerikanischen Juden
 

Foto: GPO
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Montag in Washington eine grundsätzliche Rede vor der Vollversammlung der Jüdischen Verbände Nordamerikas (UJC) gehalten. Dabei unterstrich er abermals die Bereitschaft seiner Regierung zu sofortigen Friedensverhandlungen mit den Palästinensern.

„Selbst ein starkes Israel bleibt ein kleines Israel. Und ein kleines Israel macht einen sicheren Frieden erforderlich.


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Lieberman in Dänemark
‚Schweinegrippe’-Impfstoffe für Palästinenser



Zahal-Orchester auf Tour
in Deutschland


14. bis 23. November

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1 CHF -3.7244 NIS (+0.242%)
1 £ - 6.2646 NIS (-0.329%)
1 $ - 3.7590 NIS  (+0.481%)

(Bank of Israel, 10.11.09)


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Merkel: 9. November auch ein Tag zur Mahnung

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf der Großveranstaltung zur Feier des 20. Jahrestags des Mauerfalls in Berlin dazu aufgerufen, auch den 9. November 1938, den Tag des Novemberpogroms gegen die deutschen Juden, in Erinnerung zu halten.

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Mullen: Iranische Atombombe existentielle Bedrohung für Israel

Der Vorsitzende der US-amerikanischen Joint Chiefs of Staff, Admiral Michael Mullen, hat vergangene Woche in Washington betont, dass eine iranische Atombombe eine existentielle Bedrohung für Israel darstellen würde.

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Netanyahu spricht vor amerikanischen Juden
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Montag in Washington eine grundsätzliche Rede vor der Vollversammlung der Jüdischen Verbände Nordamerikas (UJC) gehalten. Dabei unterstrich er abermals die Bereitschaft seiner Regierung zu sofortigen Friedensverhandlungen mit den Palästinensern.

„Selbst ein starkes Israel bleibt ein kleines Israel. Und ein kleines Israel macht einen sicheren Frieden erforderlich. Frieden in unserem Land, der Frieden Jerusalems, unserer ewigen Hauptstadt, ist eine unserer ältesten Sehnsüchte, wie sie in unseren Psalmen und Gebeten zum Ausdruck kommt.

Frieden zwischen Israel und unseren arabischen Nachbarn: Das erste und unmittelbare Ergebnis würde unseren Kindern die Schrecken des Krieges ersparen. Es würde unseren Enkeln die Schrecken des Kriegs ersparen. Was für ein großes Geschenk. Der Frieden könnte in eine neue Ära des wirtschaftlichen Fortschritts zum Nutzen aller münden. Wir haben bereits Friedensverträge unterzeichnet, zwei an der Zahl mit Ägypten und Jordanien. Und wir brennen darauf, mit all unseren Nachbarn Frieden zu erzielen, insbesondere mit den Palästinensern.

Ich bin der Überzeugung, dass keine Zeit verloren werden darf. Wir müssen uns mit dem Gefühl von Dringlichkeit und einem Gefühl von Zweckbestimmung voran in Richtung Frieden bewegen. Ich möchte mich ganz  klar ausdrücken. Mein Ziel sind nicht endlose Verhandlungen. Mein Ziel sind nicht Verhandlungen um der Verhandlungen willen. Mein Ziel ist es, einen Friedensvertrag zu erreichen, und zwar bald.

Aber um einen Friedensvertrag zu bekommen, müssen wir zu verhandeln beginnen. Lassen Sie uns aufhören über Verhandlungen zu reden. Lassen Sie uns uns in Bewegung setzen.“

„Meine Regierung arbeitet auf die Förderung des Redens hin, und wir reden nicht nur. Wir haben Hunderte von Sicherheits-Kontrollpunkten und Straßensperren im Westjordanland geräumt. Ich habe persönlich die Öffnungszeiten der Allenby-Brücke verlängert und bürokratische Hürden für die Entwicklung der palästinensischen Wirtschaft entfernt.

Diese Bemühungen haben gemeinsam mit Maßnahmen der Palästinensischen Autonomiebehörde zur Verbesserung der Sicherheitslage einen unvergleichlichen Boom im Westjordanland angekurbelt und das Leben für den normalen Palästinenser besser gemacht. Erstmals seit Jahren sprießen Geschäfte, Banken und Unternehmen aus dem Boden. Restaurants, Theater und Einkaufszentren sind zum Bersten voll. Tausende und Abertausende palästinensischer Jobs wurden geschaffen.

Ich denke, wir können noch eine Menge mehr tun, um die Realität vor Ort zu verbessern, und wir werden dies tun. Ich habe vor, noch eine Menge mehr zu tun.

Wohlstand kann zum Frieden beitragen – aber nur bis zu einem gewissen Maße. Um die offenen Fragen zwischen uns zu klären, müssen wir Verhandlungen beginnen und abschließen.

Wir sollten keine Vorbedingungen für Gespräche aufstellen. Solche Gesprächshindernisse sind in den 16 Jahren des israelisch-palästinensischen Dialogs nie aufgestellt worden. Seit dem Antritt meiner Regierung vor sieben Monaten habe ich zur Aufnahme von Friedensverhandlungen aufgerufen.

Ich habe gesagt, ich würde überall hingehen, zu jeder Zeit, um den Frieden voranzubringen. Und keine israelische Regierung ist so bereit dazu gewesen, als Teil der Bemühung um eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche die Siedlungsaktivitäten einzuschränken. Darum sage ich heute zu dem Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas: Lassen Sie uns den Moment nutzen, um ein historisches Abkommen zu erzielen. Lassen Sie uns umgehend Gespräche beginnen.“

Die vollständige Rede Netanyahus gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+leaders/2009/PM_Netanyahu_Jewish_Federations_North_America_GA_9-Nov-2009.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 09.11.09)
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Lieberman in Dänemark
Israels Außenminister Avigdor Lieberman hat sich am Montag in Kopenhagen mit der dänischen Ministerin für Flüchtlings-, Einwanderungs- und Integrationsfragen, Birthe Ronn Hornbech, sowie mit der Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des dänischen Parlaments, Gitte Lillelund Bech,  getroffen. Dabei ging es u. a. um die israelisch-dänischen Beziehungen und das Thema der Einwanderung.



Lieberman betonte, dass radikale islamische Elemente die ihnen von den europäischen Staaten gewährten demokratischen Instrumente  dazu missbrauchen würden, um zu agitieren den Antisemitismus anzuheizen.

Auf einer Gedenkzeremonie für die nach Theresienstadt deportierten dänischen Juden zollte Israels Außenminister jenen Dänen seinen Respekt, die bei der Rettung von Juden vor en Nazis ihr Leben riskierten; Dänemark werde immer einen besonderen Platz in der Geschichte und im Herzen des jüdischen Volkes einnehmen.

In diesem Zusammenhang wies Lieberman auch eindringlich auf die iranische Bedrohung hin.

(Außenministerium des Staates Israel, 09.11.09)
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‚Schweinegrippe’-Impfstoffe für Palästinenser
Die Zivilverwaltung in Judäa und Samaria hat am vergangenen Donnerstag die Einfuhr von 20 000 Impfstoffdosen gegen die sog. Schweinegrippe in die palästinensischen Autonomiegebiete erleichtert. Der Transfer über den Übergang Qalandiya kam noch rechtzeitig vor der Pilgerfahrt nach Mekka, zu der sich auch viele Palästinenser aufmachen. Die saudi-arabischen Behörden haben eine Impfung gegen die Schweinegrippe zur Bedingung dafür gemacht, die heiligste Stadt des Islam betreten zu dürfen.

Die Zivilverwaltung legt großen Wert auf die Zusammenarbeit mit der Palästinensischen Autonomiebehörde in den Bereichen Gesundheit und Religionsausübung.

(Außenministerium des Staates Israel, 05.11.09)
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Merkel: 9. November auch ein Tag zur Mahnung
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf der Großveranstaltung zur Feier des 20. Jahrestags des Mauerfalls in Berlin dazu aufgerufen, auch den 9. November 1938, den Tag des Novemberpogroms gegen die deutschen Juden, in Erinnerung zu halten.

„Für uns Deutsche ist der 9. November auch ein Tag der Mahnung. Heute vor 71 Jahren wurde in der Reichspogromnacht das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte aufgeschlagen: die systematische Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden und vieler anderer Menschen. Auch das vergessen wir an diesem Tag nicht.“

Die vollständige Rede der Bundeskanzlerin gibt es unter dem folgenden Link: http://www.bundeskanzlerin.de/nn_683608/Content/DE/Rede/2009/11/2009-11-09-merkel-brandenburger-tor-zwanzig-jahre.html

(Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, 09.11.09)


Bad Reichenhall gedenkt Holocaust-Überlebender


Ein gelungenes Beispiel für das Gedenken an den Holocaust stellt die Artilleriekaserne in Bad Reichenhall dar. Hier bestand zwischen 1945 und 1951 ein DP-Lager, wo sich rund 6000 Juden aufhielten, die den Holocaust überlebt hatten und später zu einem Großteil nach Israel auswanderten.

Auf die Initiative des heute in Haifa lebenden Armand Beraru (im oberen Bild rechts) wurde im August eine Gedenktafel am Eingangstor der Kaserne angebracht. Zu diesem Anlass waren auch einige der ehemaligen Lagerinsassen ins Berchtesgadener Land gereist. Gedenkansprachen wurden u.a. von Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner sowie Staatssekretär Christian Schmidt gehalten.



Beraru überreichte Lackner und Schmidt sowie Oberst Johann Langenegger und Robert Kern vom städtischen Personalamt als Zeichen der Wertschätzung die Medaille der Stadt Haifa.



(Reichenhaller Tagblatt, 8./9.08.09)
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Mullen: Iranische Atombombe existentielle Bedrohung für Israel
Der Vorsitzende der US-amerikanischen Joint Chiefs of Staff, Admiral Michael Mullen, hat vergangene Woche in Washington betont, dass eine iranische Atombombe eine existentielle Bedrohung für Israel darstellen würde.

Mullen sagte, er würde es bevorzugen, wenn die USA den Iran auf diplomatischem Wege von einer atomaren Bewaffnung abhalten würden; er deutete jedoch auch an, dass die US-Luftwaffe und die US-Marine auch militärisch dagegen vorgehen könnten.

Der Admiral hat sich in den letzten beiden Jahren regelmäßig mit Israels Generalstabschef Gabi Ashkenazi getroffen, zuletzt im vergangenen Monat in der Normandie.

(Haaretz, 08.11.09)
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Events

Zahal-Orchester auf Tour in Deutschland



Keren Hayesod Deutschland veranstaltet zwischen dem 14. und 23. November eine Konzertreihe mit dem Orchester der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL).

Informationen zu den genauen Terminen in Dortmund, Hannover, Kassel, Stralsund, Hamburg, Chemnitz und Nürnberg gibt es unter dem folgenden Link: http://www.keren-hayesod.de/index.php?cid=25
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1234 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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