Montag, 10.09.2007
 
 
Selbstmordanschlag in Tel Aviv verhindert
 

Eine Einheit der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) hat am gestrigen Sonntag einen Selbstmordanschlag in Tel Aviv verhindert.

Die Soldaten verhafteten an einem Kontrollpunkt nordwestlich von Nablus einen palästinensischen Jugendlichen, der drei Rohrbomben mit sich führte. Bombenentschärfer des Grenzschutzes brachten diese dann kontrolliert zur Explosion.
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(Bank of Israel, 10.09.07)



Nach der leichten Abkühlung soll es wieder wärmer werden.

Jerusalem: 18-26°C
Tel Aviv: 23-29°C
Haifa: 22-29°C
Be’er Sheva: 21-32°C
Ein Gedi: 27-36°C
Eilat: 27-37°C




Tel Aviv setzt auf Fahrräder
In Tel Aviv plant man, im nächsten Jahr 2500 Fahrräder über die Stadt verteilt aufzustellen, die zu einem symbolischen Preis geliehen werden können.   weiter
EuroBasket: Israels Chancen nach Niederlage gegen Portugal gering


Die israelische Basketball-Nationalmannschaft hat nach ihrer gestrigen Niederlage gegen Portugal mit 85:94 kaum noch Chancen auf die Qualifikat...  weiter

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Tel Aviv setzt auf Fahrräder

In Tel Aviv plant man, im nächsten Jahr 2500 Fahrräder über die Stadt verteilt aufzustellen, die zu einem symbolischen Preis geliehen werden können. Damit soll der steigenden Verkehrsbelastung und der damit zusammenhängenden Luftverschmutzung entgegengewirkt werden, der im Gush Dan (Großraum Tel Aviv) jährlich etwa 1100 Menschen zum Opfer fallen.

Zwar stehen die genauen Details des projektierten Verleihbetriebs noch nicht fest, doch soll dieser von einem privaten Konzessionär übernommen werden. Das neue System soll es den Menschen in Tel Aviv ermöglichen, in einer der 25 Stationen ein Fahrrad zu mieten und dies dann nach kurzer Zeit an einer anderen Station nahe dem individuellen Fahrtziel wieder abzugeben.  Dr. Moshe Tiomkin, der Leiter der Verkehrs- und Parkbehörde der Stadt, beabsichtigt die Zahl der Fahrräder für den Fall, dass das Projekt erfolgreich verläuft, entsprechend der Nachfrage zu erhöhen.

Ähnliche Projekte existieren bereits in Paris und anderen europäischen Großstädten. Der Erfolg des Tel Aviver Vorhabens wird von Vertretern der Stadtverwaltung allerdings von daher in Frage gestellt, dass die Abstände zwischen den geplanten Verleihstationen zu groß sind. Außerdem könnte die neu eingeführte Helmpflicht für Fahrradfahrer sich negativ auf den Erfolg des Projektes auswirken.

(Ha’aretz, 10.09.07)

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EuroBasket: Israels Chancen nach Niederlage gegen Portugal gering

Die israelische Basketball-Nationalmannschaft hat nach ihrer gestrigen Niederlage gegen Portugal mit 85:94 kaum noch Chancen auf die Qualifikation zum Viertelfinale bei der Europameisterschaft in Spanien. Nach den beeindruckenden Siegen gegen Serbien und Kroatien galt die Mannschaft eigentlich als klarer Favorit. Portugal präsentierte sich jedoch vom Anfang bis zum Ende als das überlegende Team.

Um in das Viertelfinale zu gelangen, müsste Israel nun am morgigen Dienstag den Favoriten und Gastgeber Spanien besiegen. Und selbst dann wäre das Weiterkommen noch von anderen Ergebnissen innerhalb der Gruppe E abhängig. Trainer Zvika Sherf verbarg seine Enttäuschung nicht: „Ich bin traurig, und so sind es meine Spieler.“

(The Jerusalem Post, 10.09.07)

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Selbstmordanschlag in Tel Aviv verhindert

Eine Einheit der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) hat am gestrigen Sonntag einen Selbstmordanschlag in Tel Aviv verhindert. Die Soldaten verhafteten an einem Kontrollpunkt nordwestlich von Nablus einen palästinensischen Jugendlichen, der drei Rohrbomben mit sich führte. Bombenentschärfer des Grenzschutzes brachten diese dann kontrolliert zur Explosion.

Wie das anschließende Verhör ergab, sollte der Knabe den Sprengstoff von der einen zur anderen Seite des Kontrollpunkts befördern und sie dort dem potentiellen Selbstmordattentäter überreichen. Der Mann sollte die Rohrbomben und weiteres Material dann zu einem Sprengstoffgürtel zusammenfügen, nach Tel Aviv fahren und sich dort innerhalb der nächsten 24 Stunden selbst in die Luft jagen.

Korporal Guy Faradj von der Haruv-Einheit, der die Bomben entdeckte, drückte seine Zufriedenheit über die gelungene Aktion aus: „Das ist ein unheimlich befriedigendes Gefühl, darauf werden wir ‚gedrillt’, und dafür arbeiten wir so schwer.“

Wie Vertreter der israelischen Armee mitteilen, werden derzeit von diversen Terrororganisationen – darunter Hamas, Islamischer Jihad, Volksfront und Fatah – Anstrengungen unternommen, Anschläge in Israel durchzuführen. Die Armee hat ihre Operationen in Nablus daher in den letzten Tagen intensiviert.

(Yedioth Ahronot, 09.09.07)

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Die Kriegsoption

Seit dem zweiten Libanonkrieg betrachtet Syrien eine militärische Konfrontation als praktikable Option.

Von Giora Eiland

Im Anschluss an die Konferenz von Madrid vor fünfzehn Jahren erkannte Syrien, dass ein beträchtlicher Teil der arabischen Welt für einen Frieden mit Israel war. Infolgedessen kam Hafez Assad zu dem Schluss, dass es an Syrien sei, ein strategisches Gleichgewicht mit Israel herzustellen, und zwar um selbst dann einen Erfolg im Kriegsfall sicherzustellen, wenn Syrien keine Verbündete haben würde.

Die operative Interpretation dessen bestand in der Vorbereitung eines Überraschungsangriffs, der die Übernahme eines großen Teils der Golan-Höhen zum Ziel haben sollte. Der militärische Erfolg wäre begrenzt, aber eindrucksvoll genug, um letzten Endes eine diplomatische Übereinkunft zu erzielen, im Rahmen derer Israel den Golan aufgeben müsste.

Gegen Ende der 90er Jahre änderte  Assad sen. die Strategie. Er erkannte, dass sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die militärische Kluft zugunsten Israels verbreiterte. Die militärische Option schien nicht mehr praktikabel. Assad ging auf die Aufrufe Clintons und Baraks zu Verhandlungen für einen umfassenden Frieden ein. Der Streit über 400 Meter im Nahbereich des Sees Genezareth verhinderte, dass die Parteien eine Übereinkunft erzielten.

Seit März 2000 befanden sich die Syrer in einer sehr frustrierenden Lage. Auf der einen Seite war es unmöglich einen Frieden mit Israel zu erzielen, und auf der anderen Seite erwies sich die militärische Option als nicht praktikabel. Aus Israels Perspektive gestalteten sich diese Jahre (2000-2006) als bequem. Es gab keinen diplomatischen Druck, es schien keine Kriegsoption zu bestehen, und an der israelisch-syrischen Grenze blieb es ruhig.

Die gegenwärtige syrische Politik ist die Auswirkung der Ereignisse der letzten zwei Jahre. Im Jahr 2005 wurden die Syrer unter internationalem Druck (den Israel hinter den Kulissen begleitete) dazu gezwungen, ihre Truppen aus dem Libanon abzuziehen. Ihr Kernziel seit 1976 – politische Macht und ökonomischen Profit im Libanon für sich zu sichern – wurde ernsthaft unterminiert. Seitdem hat sich die politische Anstrengung Syriens von der Aufrechterhaltung des libanesischen Postens zu einem anderen Sicherheitsposten bewegt – dem Golan. Das zweite und wichtigere Ereignis war der zweite Libanonkrieg: Der „Sieg der Hisbollah“ veranlasste einige syrische Militärführer zu dem Schluss, dass eine signifikanter militärischer Erfolg gegen Israel möglich sei.

Somit erklären diese beiden Ereignisse die gegenwärtige syrische Politik, die folgendes besagt: Syrien ist entschlossen, sich die Golan-Höhen zurückzuholen. Die bevorzugte Option ist, dies über ein diplomatisches Abkommen zu erreichen. Wenn sich jedoch Israel weiter weigert – würde es (ebenso wie die USA) gut daran tun, zu wissen, dass eine militärische Option wieder eine Möglichkeit darstellt.

Die demonstrative Art und Weise, in der Damaskus auf das angebliche Eindringen eines Flugzeuges der israelischen Luftwaffe in den syrischen Luftraum verweist, soll dieser Politik dienen. Auf der einen Seite hat Syrien die „israelische Aggression“ gegenüber den syrischen Friedensavancen betont, und auf der anderen Seite wird Israels jüngstes Vorgehen, wenn Syrien sich zu einem militärischen Manöver gegen Israel entscheiden sollte, als weitere „israelische Provokation“ dargestellt werden, auf die man antworten musste.

Die Quintessenz besteht darin, dass Syrien offensichtlich – wie Israel – zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht an einer militärischen Konfrontation interessiert ist, diese jedoch, anders als in den guten Jahren zwischen 2000 und 2006, jetzt schlicht und einfach keine erwünschte oder bevorzugte Option darstellt. Und der Unterschied ist klar.

Giora Eiland ist Generalmajor a.D. der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte und früherer Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrates.

(Yedioth Ahronot, 09.09.07)

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Unterrichtsprogramm des Weizmann-Instituts gewinnt Anerkennung der UNESCO

‚Blue Planet’, ein Unterrichtsprogramm für die Mittelstufe über die Beziehung von Mensch und Umwelt, das Wissenschaftler des Weizmann-Instituts in Rehovot erarbeitet haben, ist von der UNESCO als weltweites Vorbild für Umweltstudien anerkannt worden. Die internationale Organisation finanziert nun die Übersetzung des Programms in verschiedene Sprachen und fördert seine weltweite Verbreitung.

Das Programm konzentriert sich vor allem auf den Wasserkreislauf innerhalb des Ökosystems Erde und soll durch seinen weiten und systematischen Ansatz (verschiedene Aktivitäten, Experimente und Feldstudien) als effektives Lerninstrument Verwendung finden.

Das Buch Blue Planet wurde vor kurzem im Weizmann-Institut vorgestellt, wobei dem anwesenden UNESCO-Stellvertreter Andras Szollosi-Nagy die spanische Übersetzung überreicht wurde. Die Autoren werden in naher Zukunft nach Lateinamerika reisen, um dort Lehrern bei der Integrierung des Erziehungsprogramms in ihre Stundenpläne behilflich zu sein. Als nächstes soll das Buch ins Chinesische und in drei weitere Sprachen übersetzt werden.

(Israelisches Außenministerium, 09.09.07)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 425 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 425 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 442 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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