Montag, 16.11.2009
 
 
Netanyahu: Weg zum Frieden verläuft über Verhandlungen
 

Foto: GPO
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat Sonntag in Jerusalem eine Rede auf dem Saban-Forum gehalten. An der Veranstaltung nahmen auch der frühere US-Präsident Bill Clinton und Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger teil.

Netanyahu nutzte die Gelegenheit, die Palästinenser abermals zur Rückkehr an den Verhandlungstisch aufzurufen.



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Netanyahu resümiert USA-Besuch
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(Bank of Israel, 13.11.09)


Herbstlich.

Jerusalem: 10/17 °C
Tel Aviv: 14/21 °C
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Eilat: 15/26 °C



Ahmadinejad: Irans nukleare Rechte sind nicht verhandelbar

Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat abermals erklärt, dass sein Land nicht bereit sei, über sein Atomprogramm zu verhandeln. Gleichzeitig betonte er, westlicher Druck werde sein Land nur noch mehr dazu antreiben, seine Nukleartechnologie weiterzuentwickeln.

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Netanyahu: Weg zum Frieden verläuft über Verhandlungen
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat Sonntag in Jerusalem eine Rede auf dem Saban-Forum gehalten. An der Veranstaltung nahmen auch der frühere US-Präsident Bill Clinton und Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger teil.

Netanyahu nutzte die Gelegenheit, die Palästinenser abermals zur Rückkehr an den Verhandlungstisch aufzurufen.

„Die Anwesenheit so vieler prominenter amerikanischer Führer auf diesem Forum ist ein Ausdruck für die andauernde Freundschaft zwischen den USA und Israel. Diese Freundschaft beruht auf unseren tiefsten geteilten Werten – der Förderung nationaler und persönlicher Freiheit, der Verteidigung dieser Freiheiten und der Sehnsucht nach einem Leben in Frieden.

Vergangene Woche habe ich in Washington über Israels Verpflichtung gegenüber dem  Frieden mit den Palästinensern gesprochen. Ich habe gesagt, dass ich sofort mit Verhandlungen beginnen will, dass diese Verhandlungen in gutem Glauben für das Erzielen eines endgültigen Friedensabkommen geführt werden sollten und dass meine Regierung bereit dazu ist, großzügige Zugeständnisse im Austausch für einen wirklichen Frieden zu machen, der Israels Sicherheit schützt.

Der Weg zum Frieden verläuft über Verhandlungen, Zusammenarbeit und das Einverständnis beider Seiten. Dies ist wahr in Bezug auf sicherheitspolitische und wirtschaftliche Fragen und auch in Bezug auf einen wirklichen politischen Prozess. Es gibt keinen Ersatz für Verhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde, und jeder unilaterale Versuch außerhalb dieses Rahmens wird die bestehenden Abkommen zwischen uns auflösen und könnte unilaterale Schritte Israels nach sich ziehen. Daher verläuft der einzige Weg zum Erzielen von Frieden über den Verhandlungstisch.“

Gleichzeitig wies Netanyahu auf die drei sicherheitspolitischen Herausforderungen hin, die für den Erfolg eines Friedens entscheidend seien: die Verhinderung eines atomar bewaffneten Iran, die Neutralisierung der Raketenbedrohung von Seiten der Hisbollah und der Hamas und die Bekräftigung von Israels Recht auf Selbstverteidigung.

Die vollständige Rede gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+leaders/2009/PM_Netanyahu_addresses_Saban_Forum_15-Nov-2009.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 15.11.09)
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Netanyahu resümiert USA-Besuch
Auf der allwöchentlichen Kabinettssitzung am Sonntag hat sich Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu zu seinem jüngsten USA-Aufenthalt geäußert, in dessen Rahmen er auch ein privates und langes Treffen mit Präsident Barack Obama hatte.

„Anders als bei den früheren Gesprächen, die wir führten – vor allem dem ersten Gespräch in Washington vor sieben Monaten, das ähnlich lang war - , glaube ich, besteht heute innerhalb der amerikanischen Regierung ein großes Verständnis, dass Israel bereit und willens ist, diplomatische Gespräche mit den Palästinensern über ein Friedensabkommen zu führen, und die Palästinenser schlicht nicht wollen. Sie finden alle Arten von Entschuldigungen und Ausflüchten. Die Amerikaner verstehen die Einzelheiten gut. Sie wissen, dass wir verschiedene Vorschläge gemacht haben, um zur Schaffung einer Gesprächsatmosphäre beizutragen. Sie wissen auch von den Restriktionen, die wir gelockert haben. Sie wissen von unserer Rede – sie wissen alles, und angesichts der Informationen, die sie gesammelt haben, wissen sie zur Abwechslung auch einmal, dass sich die Palästinenser konstant zurückziehen oder  andere Wege finden oder Vorbehalte vorbringen, die sie zuvor nicht gehabt haben, oder Vorbedingungen, dass sie nie gestellt haben, in erster Linie, um diesen Prozessen zu entgehen.

Ich denke, wenn wir unsere internationale Position diskutieren, ist es wichtig zu wissen, dass unsere Position in den USA gut ist. Mehr als das - ich würde sagen, die Unterstützung für Israel ist sehr stark in den USA.

Die Darstellung unserer Position in den USA durch einige Leute in Israel zeigt eine lebhafte Phantasie – ich werde nicht über Details meines Besuchs sprechen, aber ich sage, dass wir eine sehr solide Stellung dort haben, die nicht nur auf traditionellen Werten und Kooperationen beruht. Die amerikanische Öffentlichkeit kennt seit Jahrzehnten einige derjenigen, die um diesen Tisch sitzen, und ich stelle schlicht Fakten fest. Das ist sicherlich wichtig; ich denke, es erzeugt eine gewisse Frustration auf Seiten der Palästinenser; denn sie haben erwartet, in der amerikanischen Arena das zu erreichen, was sie anderswo erreichen konnten. Aber die amerikanische Arena ist anders; sie ist völlig anders.“

(Außenministerium des Staates Israel, 15.11.09)
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Erstmals Kooperation zwischen MASHAV und NATO
Am heutigen Montag beginnt ein dreitägiger Kurs zum Umgang mit Massenkatastrophen, der vom Zentrum für internationale Zusammenarbeit (MASHAV) am israelischen Außenministerium gemeinsam mit der NATO und dem RAMBAM-Krankenhaus in Haifa veranstaltet wird. Es ist dies das erste Mal, dass MASHAV und die NATO bei einem Projekt kooperieren.

Der Workshop richtet sich an Ärzte, Krankenschwestern, Krankenhausdirektoren und Erste-Hilfe-Organisationen, die mit der Behandlung von Verletzten bei Massenkatastrophen befasst sind. Die Telnehmer kommen aus europäischen und mediterranen NATO-Mitgliedstaaten. Neben Fachleuten aus den USA und Finnland werden Trauma-Experten aus Israel sprechen.

(Außenministerium des Staates Israel, 15.11.09)
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Ahmadinejad: Irans nukleare Rechte sind nicht verhandelbar
Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat abermals erklärt, dass sein Land nicht bereit sei, über sein Atomprogramm zu verhandeln. Gleichzeitig betonte er, westlicher Druck werde sein Land nur noch mehr dazu antreiben, seine Nukleartechnologie weiterzuentwickeln.

„Die nuklearen Rechte der iranischen Nation sind nicht verhandelbar, und unsere nukleare Zusammenarbeit wird im Rahmen der UN-Nuklearwächter erfolgen“, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur ISNA den Präsidenten.

US-Präsident Barack Obama teilte am Sonntag mit, die Zeit für die Diplomatie im Streit über Irans Atomprogramm sei am Auslaufen.

(Haaretz, 16.11.09)
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Israelisch-kalifornische Zusammenarbeit bei erneuerbaren Energien
Israels Industrie- und Handelsminister Binyamin Ben-Eliezer und Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger haben am Sonntag ein Abkommen zur Kooperation im Bereich der erneuerbaren Energien unterzeichnet. Schwarzenegger hält sich derzeit wegen des Saban-Forums in Israel auf.

Das Kooperationsabkommen wird die Zusammenarbeit bei der strategischen Forschung & Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien und der Umwelttechnologie durch die Gründung von Gemeinschaftsprojekten zwischen israelischen Firmen und kalifornischen Kommunen fördern. Auch gegenseitige Investitionen und Forschungskooperationen sollen gestärkt werden.

Ben-Eliezer sagte dazu: „Dieses wichtige Abkommen wird die Forschung zweier sonnenüberfluteter Staaten ankurbeln und die Zusammenarbeit zwischen Forschern und Industriellen auf beiden Seiten stärken. Beide Staaten sind weltweit dafür bekannt, dass sie die stärksten Kapazitäten in erneuerbarer Energie besitzen, weswegen dieses Abkommen wichtig und erstrebenswert ist.“

(Globes, 15.11.09)
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Events

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Die Botschaft des Staates Israel in Berlin bietet den Verleih rund eines Dutzends von Ausstellungen über Israel an. Derzeit sind etwa die folgenden Ausstellungen verfügbar:


Die Transformation israelischer Städte

Anhand der architektonischen Entwicklung in Jerusalem und Tel Aviv verdeutlicht die Ausstellung die beeindruckende Aufbauleistung des Staates Israel in den vergangenen sechs Jahrzehnten. Dabei wird auch deutlich, welchen Einfluss der multikulturelle Charakter Israels auf die Architektur in den Großstädten des Landes hat.




Our Country

Diese Ausstellung von Alex Libak zeigt die verschiedenen Gesichter Israels in ihrer natürlichen Umwelt, Kultur und Lebensumgebung. Diese einmaligen Einblicke in den Facettenreichtum der israelischen Gesellschaft in Form von Schwarz-Weiß-Aufnahmen entsprechen höchsten künstlerischen Ansprüchen.


Informationen zum Verleih sind in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit erhältlich: 030-89045-422 oder -425; pubsec@berlin.mfa.gov.il
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1240 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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