Mittwoch, 09.12.2009
 
 
Israels Reaktion auf die Erklärung der EU-Außenminister
 

Ministeriumssprecher Yigal Palmor
Die Erklärung des Rats der Außenminister der Europäischen Union ignoriert das primäre Hindernis beim Erzielen einer Lösung zwischen Israel und den Palästinensern – die palästinensische Weigerung, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. In Anbetracht der Bemühungen der israelischen Regierung, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, bedauert Israel, dass die EU entschieden hat, einen Text anzunehmen, der –wenn er auch nichts Neues enthält – in keiner Weise zur Wiederaufnahme der Verhandlungen beiträgt.


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1 $ - 3.8060 NIS  (+0.237%)

(Bank of Israel, 09.12.09)


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Tel Aviv: 13/19 °C
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Israelis gegen Pelze

Die überwältigende Mehrheit der israelischen Bevölkerung lehnt die Pelzindustrie ab.

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Israelis gegen Pelze
Die überwältigende Mehrheit der israelischen Bevölkerung lehnt die Pelzindustrie ab. Wie nun eine von zwei Tierschutzorganisationen in Auftrag gegebene Umfrage ergeben hat, halten 86% das Töten von Tieren wegen ihres Pelzes für unmoralisch. 79% der Israelis unterstützen ein gesetzliches Verbot der gesamten Pelzindustrie.

Von Israels jüdischer Allgemeinbevölkerung halten sogar 92% das Töten von Tieren wegen ihres Pelzes für unmoralisch; von den Neueinwanderern sind es 85%, von den israelischen Arabern 64% und von den ultraorthodoxen Juden 61%.

Weltweit werden mehr als 65 Millionen Tiere brutal für ihre Pelze ermordet. Sie müssen in winzigen Käfigen darben, bis sie vergast, elektrisch hingerichtet oder gar bei lebendigem Leibe gehäutet werden.



Die Knesset-Abgeordnete Ronit Tirosh (Kadima) (Bild) legte vorletzte Woche ein Gesetz zum Verbot von Pelzimporten vor. Die Abstimmung wurde jedoch wegen Widerspruchs der Vereinigten Thorapartei verschoben. Die ultraorthodoxe Partei möchte die traditionelle Pelzmütze „Shtreimel“ erhalten, die aus Hasen, Zobel, Steinmarder, Baummarder und amerikanischem Graufuchs hergestellt wird.

(Yedioth Ahronot, 03.12.09)
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Bundesverdienstkreuz für Jerusalemer Professorin
Aliza Cohen-Mushlin von der Hebräischen Universität Jerusalem hat den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen. Grund hierfür sind ihre bahnbrechenden Beiträge zur Erforschung lateinischer und hebräischer Manuskripte in Deutschland, ihre Bemühungen um die Bewahrung jüdischer Kunst und die Forschungsabteilung Bet Tfila zur Dokumentation von Synagogen durch deutsche und israelische Studenten, die sie gemeinsam mit Prof. Harmen H. Thies an der Technischen Universität Braunschweig eingerichtet hat.



Prof. em. Cohen-Mushlin war zwischen 1991 und 2006 Direktorin des Zentrums für jüdische Kunst an der Hebräischen Universität. Sie hat sich vor allem um die Lokalisierung und Dokumentierung von jüdischer Kunst und Synagogen in der ehemaligen Sowjetunion, Osteuropa, Nordafrika und Indien verdient gemacht.

Die Honorarprofessorin an der TU Braunschweig bekam das Bundesverdienstkreuz als Anerkennung ihres herausragenden Beitrags um die Verständigung zwischen Israel und Deutschland verliehen.

(Hebräische Universität Jerusalem, 02.12.09)
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Israels Reaktion auf die Erklärung der EU-Außenminister
Die Erklärung des Rats der Außenminister der Europäischen Union ignoriert das primäre Hindernis beim Erzielen einer Lösung zwischen Israel und den Palästinensern – die palästinensische Weigerung, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. In Anbetracht der Bemühungen der israelischen Regierung, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, bedauert Israel, dass die EU entschieden hat, einen Text anzunehmen, der –wenn er auch nichts Neues enthält – in keiner Weise zur Wiederaufnahme der Verhandlungen beiträgt.

Im Lichte des extremen Entwurfs, der ursprünglich von der schwedischen Ratspräsidentschaft beim Beginn der Diskussionen vorgelegt wurde, begrüßt Israel die Tatsache, dass die Stimmen der verantwortungsbewussten und vernünftigen EU-Staaten sich durchgesetzt und den Text balanciert und verbessert haben. Wir begrüßen auch die Anerkennung, die den Maßnahmen und Bemühungen Israels zur Ermöglichung der Wiederaufnahme der Verhandlungen zuteil geworden ist; die Erklärung hinsichtlich der andauernden Fortentwicklung und Ausweitung der Beziehungen zwischen Israel und der EU; die Anerkennung der Schwere des Problems, das die Aufrüstung der Hamas darstellt; und die Verpflichtungsbekundung der EU gegenüber der Sicherheit Israels und seiner vollen Integration in der Region.

Es könnte erwartet werden, dass die EU auf die Förderung direkter Verhandlungen zwischen den Parteien hinwirkt und dabei Israels Sicherheitsbedürfnisse bedenkt und versteht, dass Israels jüdischer Charakter in jeglichem zukünftigen Abkommen gewahrt bleiben muss.

(Außenministerium des Staates Israel, 08.12.09)

Die Erklärung der EU-Außenminister gibt es unter dem folgenden Link: http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/EN/foraff/111829.pdf

(Council of the European Union, 08.12.09)
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Reaktion von Außenminister Lieberman

Foto: Reuters

Israels stellvertretender Ministerpräsident und Außenminister Avigdor Lieberman hat am Dienstag erklärt, dass er erfreut darüber sei, dass die EU-Außenminister sich nicht die aufhetzerische und einseitige Erklärung der Außenministerrats zu eigen gemacht hat, wie sie ursprünglich präsentiert worden war.

Die Erklärung besagt, dass die zentralen Endstatusfragen zwischen Israel und den Palästinensern nur durch Verhandlungen zwischen den Parteien geregelt werden sollten, was gegenüber früheren Positionen Europas einen gewissen Grad der Verbesserung darstellt.

Israel möchte jenen Staaten seine Wertschätzung ausdrücken, die die Annahme des letzten Entwurfs lanciert und damit eine weitere Verhärtung der palästinensischen Positionen verhindert haben, die der Möglichkeit einer Wiederaufnahme der Verhandlungen nur schaden würde.

(Außenministerium des Staates Israel, 08.12.09)
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Hisbollah-Anschlag auf israelisches Ziel in der Türkei vereitelt
Türkische Sicherheitskräfte haben vor etwa einem Monat einen Terroranschlag der Hisbollah auf eine israelische Einrichtung in der Türkei verhindert. Israels stellvertretender Außenminister Danny Ayalon sprach der Türkei dafür Anfang der Woche offiziell Dank aus.

Nach Angaben aus Sicherheitskreisen sollte der geplante Anschlag die Rache der libanesischen Terrororganisation für den Tod ihres Topterroristen Imad Mughniyeh darstellen, der im Februar 2008 durch eine Autobombe in Damaskus ums Leben kam. Die Hisbollah betrachtet Israel als verantwortlich für seine Ermordung.

Türkische Berichte verweisen darauf, dass die Hisbollah und iranische Geheimdienste ein Netzwerk von iranischen Agenten in der Türkei unterhalten, die sich als vermeintliche Touristen in Istanbul aufhalten.

Es war dies bereits der dritte Racheanschlagsversuch der Hisbollah in diesem Jahr. Anfang des Jahres vereitelten lokale Sicherheitskräfte in Aserbaidschan einen Angriff auf die israelische Botschaft in der Hauptstadt Baku. Später wurden Hisbollah-Agenten in Ägypten verhaftet, die israelische Touristen am Sinai und israelische Schiffe im Suez-Kanal attackieren wollten.

(Haaretz, 09.12.09)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1264 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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