Mittwoch, 06.01.2010
 
 
Barak: Weg zu Friedensverhandlungen verkürzen
 
Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat sich am Dienstag am Telefon mit UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon unterhalten und ihn darum gebeten, bei der Wiederaufnahme von Verhandlungen mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas behilflich zu sein.

„Ich will den Weg zu Verhandlungen verkürzen“, betonte Barak.


weiter
weitere Themen:
Lieberman trifft Ministerpräsident Makedoniens
Ayalon trifft britische Generalstaatsanwältin



Neue Ausstellung zum Toten Meer
weiter


1 € - 5.3663 NIS (-0.432%)
1 CHF -3.6170 NIS (-0.270%)
1 £ - 5.9769 NIS (-0.087%)
1 $ - 3.7400 NIS  (+0.107%)

(Bank of Israel, 06.01.10)


Sonnig.

Jerusalem: 12/18 °C
Tel Aviv: 12/21 °C
Haifa: 12/22°C
Be’er Sheva: 10/24 °C
Ein Gedi: 15/25 °C
Eilat: 14/25 °C



Israelische Luftwaffe reagiert auf Mörserangriff aus Gaza

Die israelische Luftwaffe hat am Dienstag eine Terrorzelle im Gaza-Streifen bombardiert.

  weiter
Verstärkter Einsatz von Rechtsberatern bei Militäroperationen

Rechtsberater der israelischen Armee sollen in Zukunft auch innerhalb laufender Militäroperationen zu Rate gezogen werden

  weiter
 
 


Barak: Weg zu Friedensverhandlungen verkürzen
Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat sich am Dienstag am Telefon mit UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon unterhalten und ihn darum gebeten, bei der Wiederaufnahme von Verhandlungen mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas behilflich zu sein.

„Ich will den Weg zu Verhandlungen verkürzen“, betonte Barak.

Im Zusammenhang mit der internationalen Kritik an der israelischen Blockade des Gaza-Streifens versicherte Barak, dass Israel allen humanitären Bedürfnissen der dortigen Bevölkerung entgegenkomme.

Am Montag hatte der Verteidigungsminister bereits mit dem Sondergesandten des Nahostquartetts, Tony Blair, über den Friedensprozess gesprochen und dabei die Europäer aufgefordert, sich den Bemühungen der USA und Ägyptens um eine Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen anzuschließen.

Unterdessen sagte der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat am Dienstag: „Frieden ist unsere strategische Wahl, aber wir werden nicht um jeden Preis in ihn einwilligen. Wir sind interessiert daran, den Friedensprozess wieder aufzunehmen, aber der Druck in dieser Angelegenheit muss auf Israel gerichtet werden.“

(Yedioth Ahronot, 05.01.10)
zum Anfang
diesen Artikel drucken
Lieberman trifft Ministerpräsident Makedoniens
Israels Außenminister Avigdor Lieberman hat am Dienstag in Jerusalem den makedonischen Ministerpräsidenten Nikola Gruevski sowie weitere hochrangige Regierungsmitglieder empfangen.


Foto: MFA

Lieberman wies seine Gäste darauf hin, dass aktuelle Informationen klar darauf hindeuten würden, dass der Balkan das nächste Ziel des globalen Jihads darstellen werde. Eine dementsprechende Infrastruktur werde auch im Rahmen saudi-arabischer und muslimischer Hilfsorganisationen geschaffen.

(Außenministerium des Staates Israel, 05.01.10)
zum Anfang
diesen Artikel drucken
Ayalon trifft britische Generalstaatsanwältin
Israels stellvertretender Außenminister Danny Ayalon hat sich am Dienstag mit der Generalstaatsanwältin Großbritanniens, Patricia Janet Scotland, Baroness Scotland of Asthal, getroffen und dabei erneut gegen die Haftbefehle gegen hochrangige israelische Offizielle protestiert.

„Dies wird es beiden Ländern schwer machen, eine normale Beziehung zu unterhalten“, so Ayalon.

Die britische Generalstaatsanwältin äußerte sich ausgiebig zu der Angelegenheit und unterstrich, sie sei sich bewusst, dass eine dringende Lösung gefunden werden müsse. Die britische Regierung prüfe derzeit mögliche Optionen.

(Außenministerium des Staates Israel, 05.01.10)
zum Anfang
diesen Artikel drucken



Israelische Luftwaffe reagiert auf Mörserangriff aus Gaza
Die israelische Luftwaffe hat am Dienstag eine Terrorzelle im Gaza-Streifen bombardiert. Dabei wurde ein Kommandant der sog. Volkswiderstandskomitees (PRC) getötet, der den Abschuss von Raketen auf Israel vorbereitet hatte.



Die PRC hatten sich zuvor zu einem Angriff auf Israel bekannt, im Rahmen dessen eine Mörsergranate nahe der Küstenstadt Ashkelon eingeschlagen war.


Foto: IDF

Die israelische Armee betonte, sie werde keinerlei Angriffe von Terrororganisationen gegen Israel tolerieren und weiterhin hart gegen jeden Versuch vorgehen, die Ruhe in den Gemeinden im Süden des Landes zu stören.“

(Yedioth Ahronot, 06.01.10)
zum Anfang
diesen Artikel drucken
Verstärkter Einsatz von Rechtsberatern bei Militäroperationen
Rechtsberater der israelischen Armee sollen in Zukunft auch innerhalb laufender Militäroperationen zu Rate gezogen werden und nicht lediglich bei deren Planung. Dies sieht ein neuer Befehl vor, den Generalstabschef Gabi Ashkenazi nun erlassen hat.

Askenazi hat sich damit gegen den Widerstand zahlreicher Kommandanten im Wesentlichen den Standpunkt des Militärgeneralanwalts Avichai Mandelblit zu Eigen gemacht. Die Rechtsberater sollen jedoch lediglich im Divisionshauptquartier arbeiten und nicht in den Hauptquartieren der Brigaden und Bataillone.

Während der israelischen Militäroperation im Gaza-Streifen vor einem Jahr und in anderen größeren Kampfeinsätzen waren Rechtsberater sowohl an den Planungen als auch an der Auswahl und Genehmigung von Angriffszielen beteiligt. Nach Beginn der konkreten Kampfhandlungen wurden sie jedoch nur noch selten zu Rate gezogen.

(Haaretz, 06.01.10)
zum Anfang
diesen Artikel drucken



Kleiner Kibbutz groß im Geschäft
Der Kibbutz Sasa in Nordgaliläa hat bewiesen, dass wirtschaftlicher Erfolg und ein bescheidenes Leben in einer ländlichen Gemeinschaft einander nicht ausschließen müssen. Zu verdanken hat das idyllisch gelegene Kollektivdorf dies seiner Firma Plasan.

Plasan hat sich in den vergangenen Jahren zum weltweiten Marktführer im Bereich der Fahrzeugpanzerungstechnologie entwickelt. Der Durchbruch kam mit der US-amerikanischen Invasion im Irak vor sechs Jahren, als der Bedarf an Panzerungen für Militärjeeps sprunghaft anstieg. Da keine andere Firma auf der Welt unverzüglich mit wirksamen und geprüften Lösungen aufwarten konnte, erhielt Plasan den Zuschlag.

Zuletzt schloss man 2007 als Zulieferer von Navistar Defense einen Vertrag zur Bestückung von 5500 Militärfahrzeugen im Wert von knapp 800 Millionen Dollar.

Der finanzielle Erfolg hat sich auch auf das Leben der 200 Kibbutzniks ausgewirkt. Während man einst öfter unter Geldmangel litt, gibt es nun Arbeit in Hülle und Fülle; die individuellen Zuteilungen sind gestiegen, die Wohnhäuser werden ausgebaut und der Rentenplan ist verbessert worden.

An der traditionell bescheidenen Lebensweise will man im Kibbutz aber nicht rütteln.

Informationen über den Kibbutz Sasa und Plasan gibt es unter den folgenden Links:
http://www.sasa.org.il/
http://www.plasansasa.com/default.asp

(Haaretz, 28.12.09)
zum Anfang
diesen Artikel drucken

 
Events

Neue Ausstellung zum Toten Meer

Die Botschaft des Staates Israel in Berlin bietet den Verleih rund eines Dutzends von Ausstellungen über Israel an. Nun ist eine neue Ausstellung zum Toten Meer verfügbar. Auf zwanzig Fotografien von Dubi Tal wird die einzigartige Naturschönheit des Toten Meeres aus der Luft gezeigt.



Informationen zum Verleih sind in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit erhältlich: 030-89045-422 oder -425; pubsec@berlin.mfa.gov.il
zum Anfang
diesen Artikel drucken
Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1292 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
zum Anfang
diesen Artikel drucken


An- und Abmelden des Newsletters
Newsletter-ArchivIsrael Ministry of Foreign Affairs
Israel von A-ZIsrael Line - MFA Newsletter
Medienspiegel der deutschen Botschaft Tel AvivIsrael Defense Forces IDF
 www.facebook.com/IsraelinGermany
 www.twitter.com/IsraelinGermany
 www.youtube.com/botschaftisrael
 www.botschaftisrael.de


Dieser Newsletter mit Mitteilungen israelischer Ministerien und Meldungen aus der israelischen Presse wird von der Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit zusammengestellt. Anmerkungen und Fragen richten Sie bitte an: botschaft@israel.de.
Für den Inhalt externer Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Disclaimer

 
     


Zurück zum Newsletterarchiv