Freitag, 15.01.2010
 
 
Bombenanschlag auf israelische Diplomaten in Jordanien
 
In Jordanien, am Straßenrand der Verbindung von Amman zur Allenby-Brücke, wurde gestern (Donnerstag) Nachmittag ein Sprengsatz zur Explosion gebracht, als ein Konvoi mit israelischen Diplomaten passierte. Ziel sei der israelische Botschafter in Jordanien, Danny Nevo, gewesen, berichtete Al-Jazeera. Er befand sich jedoch nicht in den Wagen und es sind glücklicherweise auch keine Verletzten oder Opfer zu beklagen, so das israelische Außenministerium.

Laut einer jordanischen Quelle erreichten jordanische Kräfte den Ort des Anschlags innerhalb weniger Augenblicke und eskortieren die israelischen Wagen in ein nahe gelegenes Militärlager und eskortierte sie später an die israelische Grenze, nachdem sie zunächst versorgt und ihre Aussagen aufgenommen wurden.

Der Konvoi war unterwegs von Jordaniens Hauptstadt Amman nach Israel, als er ungefähr 20 Kilometer vor der Grenze angegriffen wurde.

Die jordanischen Sicherheitsbehörden haben eine Untersuchung des Anschlags aufgenommen, die von israelischen Sicherheitskräften verfolgt wird.

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(Bank of Israel, 14.01.10)
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Sonnig und ungewöhnlich warm, für Sonntag werden Gewitter erwartet.

Jerusalem: 15/21 °C
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Haifa: 16/24°C
Be’er Sheva: 9/24 °C
Ein Gedi: 19/30 °C
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Konferenz zu erneuerbaren Energien in Eilat
Vom 16. bis 18. Februar wird in Eilat die 3. Internationale Konferenz für erneuerbare Energien stattfinden. Die von der Eilat Eilot Renewable Energy Administration organisierte Veranstaltung stellt die neuesten Innovationen im Bereich der erneuerbaren Energien in den Mittelpunkt.

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Bald wieder Schuluniformen?
Eltern in Israel können aufatmen: Die morgendliche Entscheidung ihrer Kinder, was sie für die Schule anziehen sollen, wird voraussichtlich ab dem näch...  weiter
 
 


Konferenz zu erneuerbaren Energien in Eilat
Vom 16. bis 18. Februar wird in Eilat die 3. Internationale Konferenz für erneuerbare Energien stattfinden. Die von der Eilat Eilot Renewable Energy Administration organisierte Veranstaltung stellt die neuesten Innovationen im Bereich der erneuerbaren Energien in den Mittelpunkt.

Die Konferenz stellt ein internationales Forum dar, in dessen Rahmen gleichermaßen über Politik, Technologie und Geschäft debattiert wird. Die Veranstalter erwarten mehr als 2000 Teilnehmer, darunter den früheren US-Botschafter in Israel, Richard Jones, der derzeit stellvertretender Generaldirektor der Internationalen Energiebehörde ist, und Hermann Scheer, den Vorsitzenden des Weltrats für erneuerbare Energien.

Unterstützt wird die Konferenz, die nicht zuletzt Israels Errungenschaften im Bereich der erneuerbaren Energien präsentieren soll, unter anderem von der EU-Kommission.

„Wir sind begeistert, von der EU-Kommission ausgewählt worden und in Europas aufregendste Initiativen zur erneuerbaren Energie miteinbezogen worden zu sein“, sagt Udi Gat, der Landrat von Hevel Eliot. „Diese Förderung hebt die führende Rolle hervor, die Israel bei der globalen Suche nach einer nachhaltigen Zukunft einnimmt unterstreicht den großen Wert, den die EU-Kommission Israels Entwicklung von sauberen Energietechnologien zuerkennt.“

Weitere Informationen zu der Konferenz gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Israel+beyond+politics/International_Renewable_Energy_Conference-Feb_2010.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 30.12.09)
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Bald wieder Schuluniformen?
Eltern in Israel können aufatmen: Die morgendliche Entscheidung ihrer Kinder, was sie für die Schule anziehen sollen, wird voraussichtlich ab dem nächsten Jahr obsolet. So will es zumindest Erziehungsminister Gideon Sa’ar, der am Sonntag mitteilte, die Schuluniform an Grund- und Mittelschulen wieder zur Pflicht zu machen.

Sa’ar hat sich für sein Vorhaben bereits die Zustimmung sowohl des Nationalen Schülerrats als auch der Elternorganisationen gesichert. Zwar gibt es bisher noch kein genaues Modell für die Uniform; der Minister hofft aber, ein solches in den nächsten Monaten gemeinsam mit Schülern und Lehrer entwerfen zu können.

 Schon jetzt haben etwa zwei Drittel der israelischen Schulen eine Art von Uniform, die jeweils auf individueller Basis vom Erziehungsministerium genehmigt wurde.

In den 50er und 70er Jahren waren Schuluniformen in Israel die Norm. Nach und nach gerieten sie jedoch im Zuge allgemeiner Individualisierungstendenzen in die Kritik. Seit der Jahrtausendwende hat dann eine gewisse Renaissance eingesetzt. In vielen Schulen sind T-Shirts mit dem jeweiligen Schullogo die Regel.

Sa’ar und sein Ministerium werden von der Hoffnung geleitet, dass Schuluniformen zu mehr Solidarität und Gleichheit, aber auch zur finanziellen Entlastung von Eltern führen.

(The Jerusalem Post, 10.01.10)
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Deutsch-israelische Regierungskonsultationen am kommenden Montag in Berlin
Der Staat Israel und die Bundesrepublik Deutschland nahmen am 12. Mai 1965 diplomatische Beziehungen auf. Für beide Staaten stellen die bilateralen Beziehungen eine Säule der jeweiligen Außenpolitik dar. Neben den kontinuierlichen Kontakten auf politischer Ebene haben sich die deutsch-israelischen Beziehungen in den vergangen 45 Jahren auch in vielen anderen Bereichen - wie beispielsweise Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft - sowie durch die Begegnungen von Menschen im Rahmen von Jugendaustausch oder Städtepartnerschaften im Lauf der Jahre vertieft und erweitert.  

Aus Anlass des 60. Jahrestags der Staatsgründung Israels haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Ehud Olmert im März 2008 die deutsch-israelischen Regierungskonsultationen ins Leben gerufen und damit ein neues Kapitel in den einzigartigen Beziehungen der beiden Staaten aufgeschlagen.

Am kommenden Montag wird Ministerpräsident Binyamin Netanyahu in Begleitung von sechs Ministern nach Berlin reisen, um auf Einladung der Bundesregierung die zweiten Konsultationen abzuhalten.



Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Dr. h.c. Johannes Gerster:

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Premierminister Benjamin Netanyahu sowie ihre Regierungen unterstreichen mit diesen Regierungskonsultationen die Wichtigkeit des weiteren Ausbaus der deutsch-israelischen Beziehungen im 45. Jahr nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Beide Exportländer hatten im letzten Jahr besondere Probleme im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise zu meistern. Israel ist nach wie vor durch den Iran und seine Verbündeten in hohem Maße gefährdet. Darüber hinaus bekommt der Versuch, Israel zu delegitimieren, ständig geräuschvollere, unhistorische Befürworter. In Deutschland müssen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus immer von neuem bekämpft werden. Es gibt genug Probleme, die erörtert und gelöst werden müssen.

Wir erwarten:
1. Dass Israel gegenüber den Drohungen des Iran und gegenüber denen, die seine Existenz in Frage stellen, ja es bekämpfen, klare Signale der Solidarität und der Unterstützung erfährt.
2. Dass Israel erfährt, dass es in Deutschland keinerlei falsche Toleranz gegenüber Rechtsextremisten, Rassisten und Antisemiten geben kann und geben wird.
3. Dass Deutschland von Israel und seinen Nachbarn, insbesondere auch von den Palästinenser erwartet, dass alles unterlassen wird, was einen künftigen Ausgleich, erschwert und alles Menschen Mögliche getan wird, dass neue, ernsthafte Friedensverhandlungen zeitnah ermöglicht werden.
4. Dass beide Regierungen die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit u. a. auf wirtschaftlichem, wissenschaftlichem, kulturellen Gebiet beschließen werden.
Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten. Wir sind diesem Land aus historischen, politischen und moralischen Gründen in besonderer Weise verpflichtet und verbunden.
Wir begrüßen die deutsch-israelischen Regierungskonsultationen und wünschen viel Erfolg!
Mögen aus den Erfahrungen der Vergangenheit in der Gegenwart wichtige und richtige Weichen für die Zukunft gestellt werden.
(DIG, 15.01.10)

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Israelische Hilfe für die Erdbebenopfer in Haiti
Ministerpräsident Netanyahu hat dem Chef des israelischen Rettungsteams, Brigadegeneral der Reserve Shalom Ben Ariyeh in einem Telefonat viel Erfolg für die Mission in Haiti gewünscht. „Sie haben eine humanitäre Mission im Namen der gesamten israelischen Nation vor sich, basierend auf der jüdischen Tradition des Tikkun Olam“. Israel habe große Erfahrung in Rettungsmissionen, weshalb er hoffe, dass es dieses Mal ebenfalls gelänge, so viele Kinder, Eltern und Familien zu retten.



Mit dem israelischen Botschafter in der Dominikanischen Republik, Amos Radian, der vor Ort die israelische Hilfe koordiniert, ist unter folgendem Link ein Interview zu hören:  http://www.isrealli.org/haiti-update/

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Bombenanschlag auf israelische Diplomaten in Jordanien
In Jordanien, am Straßenrand der Verbindung von Amman zur Allenby-Brücke, wurde gestern (Donnerstag) Nachmittag ein Sprengsatz zur Explosion gebracht, als ein Konvoi mit israelischen Diplomaten passierte. Ziel sei der israelische Botschafter in Jordanien, Danny Nevo, gewesen, berichtete Al-Jazeera. Er befand sich jedoch nicht in den Wagen und es sind glücklicherweise auch keine Verletzten oder Opfer zu beklagen, so das israelische Außenministerium.

Laut einer jordanischen Quelle erreichten jordanische Kräfte den Ort des Anschlags innerhalb weniger Augenblicke und eskortieren die israelischen Wagen in ein nahe gelegenes Militärlager und eskortierte sie später an die israelische Grenze, nachdem sie zunächst versorgt und ihre Aussagen aufgenommen wurden.

Der Konvoi war unterwegs von Jordaniens Hauptstadt Amman nach Israel, als er ungefähr 20 Kilometer vor der Grenze angegriffen wurde.

Die jordanischen Sicherheitsbehörden haben eine Untersuchung des Anschlags aufgenommen, die von israelischen Sicherheitskräften verfolgt wird.

Ein Sicherheitsoffizieller teilte der jordanischen Zeitung al-Ghad mit, dass die Explosion, die gegen einen israelischen Konvoi gerichtet war, ein Signal an die jordanischen Behörden sei, dass jene, die den Anschlag verübten, in der Lage seien, die Sicherheitseinrichtungen des Königreichs jederzeit zu infiltrieren und empfindlich zu treffen. Die Quelle schloss nicht aus, dass al-Qaida dahinter stehen könnte.

Israels Sicherheitskräfte nehmen an, dass es sich um einen unpräzise ausgeführten Hinterhalt handelt, bei dem mehrere Sprengsätze verwendet wurden, wie jordanische Untersuchungen ergaben.


Israelische Offizielle befinden sich im Nachbarstaat schon länger unter Terrorbedrohung. Vor knapp einem Jahr wurden in Jordanien drei Hamas-Mitglieder zu fünf Jahren Haft verurteilt, da sie die israelische Botschaft in Amman beobachteten.
Nicht nur Diplomaten sind bedroht – vor einem Jahr wurden zwei Jordanier wegen versuchten Mordes und illegalen Waffenbesitzes verurteilt, die einen Mordanschlag auf einen israelischen Geschäftsmann in Irbid geplant hatten. Laut Anklage planten die beiden, Juden in Jordanien zu töten.
(ynetnews, 15.01.10)
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(Bank of Israel, 14.01.10)
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Sonnig und ungewöhnlich warm, für Sonntag werden Gewitter erwartet.

Jerusalem: 15/21 °C
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1301 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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