Dienstag, 18.09.2007
 
 
Israels ‚Russen’ bereuen ihre Einwanderung nicht
 

Die Neueinwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion bereuen es nicht, nach Israel eingewandert zu sein. Im Gegenteil – ganze 75 Prozent würden es wieder tun.

Nur 10 Prozent der Befragten gaben an, dass sie nicht sicher sind, ob sie sich in Anbetracht ihrer Erfahrungen in Israel seit ihrer Ankunft noch einmal für das Land entscheiden würden. Dies ergibt eine Umfrage, die das Ministerium für Einwanderungsangelegenheiten vor kurzem durchgeführt hat.

weiter

weitere Themen:
Olmert: Israel zu Friedensverhandlungen mit Syrien bereit

1 € - 5.6894 NIS (+0.171%)
1 CHF- 3.4534 NIS (-0.070%)
1 £ - 8.1828 NIS (+0.023%)
1 $ - 4.1030 NIS (+0.024%)

(Bank of Israel, 18.09.07)



Leichter Temperaturanstieg.

Jerusalem: 20-32°C
Tel Aviv: 23-30°C
Haifa: 23-32°C
Be’er Sheva: 20-35°C
Ein Gedi: 29-37°C
Eilat: 26-37°C




[UEBERSCHRIFT1]
[INHALT1]
[UEBERSCHRIFT2]
[INHALT2]
Protest im Vorfeld von Ahmadinejads UN-Besuch

Der iranische Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad wird voraussichtlich am Dienstag nächster Woche vor der UN-Vollversammlung reden, deren 62. Jahr...  weiter
Die Sittenpolizei der Hamas

Bewegt sich der Gaza-Streifen unter der Herrschaft der Hamas in Richtung eines islamistischen Staates im Stile der Taliban? Vor dem Hintergrund jü...  weiter
 
 


Olmert: Israel zu Friedensverhandlungen mit Syrien bereit

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat gestern bei einem Treffen mit russischen Reportern betont, dass Israel an Friedensverhandlungen mit Syrien interessiert ist: „Wir wollen mit jedem Frieden schließen. Wenn die Voraussetzungen reif sind, sind wir bereit, Frieden mit Syrien zu schließen, ohne Vorbedingungen und ultimative Forderungen. Ich habe großen Respekt vor dem syrischen Staatsoberhaupt und der syrischen Politik.“ Dabei fügte er hinzu, dass die Syrer interne Probleme hätten, für Israel jedoch keinerlei Grund dazu bestehe, sich einem Dialog mit Syrien zu versagen.

Es war dies Olmerts erste Stellungnahme zu den syrisch-israelischen Spannungen, seit Syrien vor knapp zwei Wochen behauptet hatte, dass ein Flugzeug der israelischen Luftwaffe in den syrischen Luftraum eingedrungen sei. Sowohl Jerusalem als auch Damaskus haben sich seit dem vermeintlichen Vorfall in Schweigen gehüllt.

Hinsichtlich der iranischen Nuklearbedrohung sagte Olmert, dass Irans Staatspräsident Ahmadinejad die internationale Gemeinschaft mittels psychologischer Kriegsführung zu überzeugen versuche, dass es zu spät sei, den Iran an der Erlangung von Waffen zu hindern. „Auf diese Weise versucht er, die internationale Gemeinschaft zu Verhandlungen mit ihm zu bewegen. Es handelt sich hier um Übertreibungen. Wir haben keine Angst, wir sind nur besorgt.“

(Yedioth Ahronot, 18.09.07)

zum Anfang
diesen Artikel drucken



Israels ‚Russen’ bereuen ihre Einwanderung nicht

Die Neueinwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion bereuen es nicht, nach Israel eingewandert zu sein. Im Gegenteil – ganze 75 Prozent würden es wieder tun. Nur 10 Prozent der Befragten gaben an, dass sie nicht sicher sind, ob sie sich in Anbetracht ihrer Erfahrungen in Israel seit ihrer Ankunft noch einmal für das Land entscheiden würden. Dies ergibt eine Umfrage, die das Ministerium für Einwanderungsangelegenheiten vor kurzem durchgeführt hat.

Diese Angaben gewinnen umso mehr an Bedeutung, wenn man sich vor Augen führt, dass nach wie vor ein großes Gefälle in Bezug auf Einkommen und Lebensstandard zwischen Neueinwanderern und alteingesessener Bevölkerung besteht. So verdienen 41 Prozent der Neueinwanderer nicht mehr als 5 000 NIS im Monat, während dies nur auf 13 Prozent der im Lande Geborenen zutrifft. Bei dem Gehaltsniveau von über 10 000 NIS im Monat liegen die Zahlen bei 20 gegenüber 45 Prozent.  Auch die Arbeitslosigkeit ist im Kreis der Neueinwanderer mit 13 Prozent erheblich höher als der landesweite Durchschnitt von 9 Prozent.

(Ha’aretz, 18.09.07)

zum Anfang
diesen Artikel drucken
Jeder dritte Israeli pflegt freiwillig Alte und Kranke

Laut einer Studie des Zentralamts für Statistik zur Rolle unbezahlter Pflegekräfte in der Gesellschaft sind 30 Prozent der erwachsenen Bevölkerung Israels direkt in die tägliche Pflege von älteren oder kranken Verwandten und Freunden involviert. Obwohl 46 Prozent der Befragten angaben, dass ihre Tätigkeit in emotionaler, physischer und sozialer Hinsicht anstrengend sei, zieht doch die überwältigende Mehrheit von 90 Prozent Befriedigung aus der Fürsorge für einen nahe stehenden Menschen.

Die unbezahlten Wohltäter kümmern sich mehrheitlich um nahe Familienangehörige wie Kinder, Ehegatten, Eltern oder Geschwister, während 22 Prozent den Radius auf die weitere Familie wie Großeltern oder angeheiratete Verwandte ausweiten. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass es sich bei den von ihnen betreuten Personen um Menschen über 60 handelt.

(The Jerusalem Post, 17.09.07)

zum Anfang
diesen Artikel drucken



Protest im Vorfeld von Ahmadinejads UN-Besuch

Der iranische Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad wird voraussichtlich am Dienstag nächster Woche vor der UN-Vollversammlung reden, deren 62. Jahrestreffen heute beginnt. Im Vorfeld seiner Reise nach New York häufen sich nun die Proteste.

Die Conference of Presidents of Major American Jewish Organizations (CoP) und andere jüdische Organisationen haben für den nächsten Montag, einem Tag nach Ahmadinejads geplanter Ankunft, eine offizielle Großdemonstration vor dem UN-Gebäude anberaumt. „Wir glauben, die Kundgebung ist wegen der andauernden Eskalation der Rhetorik Ahmadinejads gegen Israel und die Juden dieses Jahr besonders wichtig“, sagt Malcom Hoenlein, stellvertretender Vorsitzender der COP, und weist gleichzeitig auf die Erklärung Ahmadinejads von Anfang September hin, nach der der Iran über 3 000 Zentrifugen in Betrieb genommen hat und „jede Woche ein neues [Zentrifugen-]System installiert wird“. „Er hat die Verhandlungen dazu benutzt, das Programm voranzubringen ohne jegliche Absicht, die nukleare Aktivität zu mindern, geschweige denn zu beenden“, so Hoenlein.

Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney, der allgemein eine harte Linie gegenüber dem Iran vertritt, hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in einem Brief dazu aufgerufen, dem iranischen Präsidenten das Wort zu verbieten. Stattdessen solle er mit einer „Anklage nach der Völkermord-Konvention“ begrüßt werden. In seinem Brief schreibt Romney u.a.: „Das iranische Regime unter Präsident Ahmadinejad hat offen davon gesprochen, Israel von der Landkarte zu wischen, den Terrorfeldzug der Hisbollah in der Region und auf der ganzen Welt angeheizt und die Weltgemeinschaft in seinem Streben nach Kernwaffen – durch die seine Drohungen noch unheilvoller würden – herausgefordert.“

Es wird dies der dritte Aufenthalt Ahmadinejads in den USA seit seinem Amtsantritt im Jahr 2005 sein. Er beabsichtigt, andere Staatsoberhäupter und Exil-Iraner zu treffen. Sein Visum  ist jedoch auf einen Radius von 40 Kilometern um das UN-Gebäude begrenzt. Im Anschluss an seinen UN-Besuch wird er nach Venezuela weiterreisen, um sich dort mit Präsident Hugo Chavez zu treffen.

(The Jerusalem Post, 18.09.07)

zum Anfang
diesen Artikel drucken
Die Sittenpolizei der Hamas

Bewegt sich der Gaza-Streifen unter der Herrschaft der Hamas in Richtung eines islamistischen Staates im Stile der Taliban? Vor dem Hintergrund jüngster Aktivitäten der Hamas-eigenen „Einsatzkräfte“ gibt es nicht wenige Menschen in Gaza, die dies befürchten. Während die Polizei der Hamas ursprünglich zur Verfolgung von Drogenhändlern, Dieben und anderen Straftätern aufgestellt wurde, macht sie nun immer häufiger Jagd auf „Moralverstöße“ im Sinne des islamischen Sittengesetztes.

So sind wiederholt Autos, in denen ein Mann und eine Frau sitzen,  angehalten worden, um zu überprüfen, ob die Insassen verheiratet sind. Nach dem Gesetz der Palästinensischen Autonomiebehörde ist dies nicht verboten, doch stört sich die Hamas daran nicht. „Die palästinensische Gesellschaft in Gaza ist nicht bereit, solche Taten zu akzeptieren“, teilt ein hochrangiger Vertreter der Einsatzkräfte mit. „Dies sind unmoralische Dinge. Wir wollen eine muslimische Gesellschaft, die rein von derartigen Verbrechen ist.“

Während der männliche Teil eines unverheiratet in der Öffentlichkeit aufgespürten Paares mit einer Anklage rechnen muss, wird im Falle der Frau oftmals deren Familie darüber in Kenntnis gesetzt. Angesichts des muslimischen Verständnisses von Familienehre kommt dies oft einem Todesurteil gleich. Seit der Machtübernahme der Hamas ist die Zahl der Morde an Frauen zur Wiederherstellung der Familienehre in die Höhe geschnellt. Meist handelt es sich bei den Mördern um die eigenen Brüder.

(Maariv, 18.09.07)

zum Anfang
diesen Artikel drucken

 
Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 433 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 433 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 450 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

zum Anfang
diesen Artikel drucken


An- und Abmelden des Newsletters
Newsletter-ArchivIsrael Ministry of Foreign Affairs
Israel von A-ZIsrael Line - MFA Newsletter
Medienspiegel der deutschen Botschaft Tel AvivIsrael Defense Forces IDF
 www.facebook.com/IsraelinGermany
 www.twitter.com/IsraelinGermany
 www.youtube.com/botschaftisrael
 www.botschaftisrael.de


Dieser Newsletter mit Mitteilungen israelischer Ministerien und Meldungen aus der israelischen Presse wird von der Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit zusammengestellt. Anmerkungen und Fragen richten Sie bitte an: botschaft@israel.de.
Für den Inhalt externer Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Disclaimer

 
     


Zurück zum Newsletterarchiv