Dienstag, 26.01.2010
 
 
Peres in Berlin
 

Peres am Gleis 17 (Foto: Amos Ben Gershom/GPO)

Israels Präsident Shimon Peres ist gestern in Berlin eingetroffen, wo er heute Morgen offiziell von Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin Angela Merkel empfangen wurde.


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Netanyahu in Polen, Lieberman in Ungarn

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(Bank of Israel, 26.01.10)


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Architektur des Mordes: Yad Vashem zeigt Auschwitz-Baupläne

Die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat am Montag mit der Ausstellung der Original-Baupläne von Auschwitz begonnen, die Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu im vergangenen August aus Deutschland mitgebracht hatte.

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Deutschland und Frankreich für härtere Sanktionen gegen Iran

Sowohl in Deutschland als auch Frankreich plant man offensichtlich, den Druck auf den Iran im Hinblick auf sein umstrittenes Atomprogramm zu erhöhen. Bundeskanzlerin Angela Merkel konstatierte am Montag, dass die Zeit für den Iran auslaufe, wobei sie betonte, dass neue Sanktionen eine „Tragödie für das iranische Volk wären“.

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Peres in Berlin

Peres bei seiner Ankunft in Berlin-Tegel (Foto: Amos Ben Gershom/GPO)

Israels Präsident Shimon Peres ist gestern in Berlin eingetroffen, wo er heute Morgen offiziell von Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin Angela Merkel empfangen wurde.


Peres mit Köhler in Schloss Bellevue (Foto: Amos Ben Gershom/GPO)



Merkel empfängt Peres (Foto: Amos Ben Gershom/GPO)

Am Mittag entzündete der 86jährige bei klirrender Kälte gemeinsam mit Köhler Gedenkkerzen am Holocaust-Mahnmal „Gleis 17“ im Grunewald, von wo aus im Zweiten Weltkrieg die Berliner Juden deportiert wurden. Die beiden Staatsoberhäupter legten außerdem Kränze an den Bahngleisen nieder.


Peres und Köhler am Gleis 17 (Foto: Amos Ben Gershon/GPO)

Danach stand noch ein weiteres Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel auf dem Programm.


Peres mit Merkel (Foto: Amos Ben Gerson/GPO)

Später werden Peres und Köhler gemeinsam mit Jugendlichen aus beiden Ländern zusammentreffen, um mit ihnen die Zukunft der bilateralen Beziehungen zu diskutieren.

Morgen wird Israels Präsident dann anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages eine historische Rede im Bundestag halten.
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Netanyahu in Polen, Lieberman in Ungarn
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu ist am Montag zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Polen gereist. Gleichzeitig statten Außenminister Avigdor Lieberman und sein Stellvertreter Danny Ayalon Ungarn bzw. der Slowakei eine Visite ab.

Wenngleich die Besuche mit dem Internationalen Holocaust-Gedenktag am Mittwoch zusammen fallen, finden doch auch Treffen mit hochrangigen Regierungsvertretern statt. Israel zollt damit jenen ostmitteleuropäischen Staaten Tribut, von denen es in der vergangenen Zeit diplomatische Unterstützung erfuhr.

„Das Einzigartige an Netanyahus Besuch ist, dass er nicht nur Auschwitz besucht, sondern mit der Betonung auf den bilateralen Beziehungen auch Warschau. Viele israelische Führer gehen nach Auschwitz und kommen dann schnurstracks ohne irgendwelche bilateralen Gespräche nach Israel zurück. Dies ärgert die Poen“, teilte eine diplomatische Quelle dazu mit.

Polen, Ungarn und die Slowakei sind drei der fünf osteuropäischen Staaten, die Israel seit ihrem EU-Beitritt beträchtliche politische Unterstützung haben zukommen lassen; die anderen beiden sind Tschechien und Rumänien.

Auf Netanyahus Besuchsprogramm stehen Treffen mit Polens Präsident Lech Kaczynski, Ministerpräsident Donald Tusk und Außenminister Radoslaw Sikorski. Am Dienstag stehen nach einem Besuch des Mahnmals für das Warschauer Ghettos bilaterale Fragen im Mittelpunkt.

„Dieser Besuch ist ein klarer Ausdruck der Enge des Verhältnisse und der Bedeutung, die Israel ihm zuweist.“, heißt es im Amt des Ministerpräsidenten.

Lieberman wird bei seinem dreitägigen Ungarn-Besuch mit Ministerpräsident Gordon Bajnai, Außenminister Peter Balaz und anderen Regierungsvertretern zusammentreffen. In einer Pressemitteilung nannte er Ungarn ein „befreundetes und wichtiges Land“.

Ayalon wird in Bratislava den slowakischen Außenminister Miroslav Laják treffen.

Am Mittwoch steht das Gedenken an den Holocaust im Mittelpunkt der drei Staatsbesuche. Netanyahu wird in Auschwitz eine Rede halten.

(The Jerusalem Post, 25.01.10)
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Architektur des Mordes: Yad Vashem zeigt Auschwitz-Baupläne
Die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat am Montag mit der Ausstellung der Original-Baupläne von Auschwitz begonnen, die Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu im vergangenen August aus Deutschland mitgebracht hatte.

Die Ausstellung enthält vier der farbigen Pläne, die detaillierte Luftaufnahmen  des Lagers zeigen, in dem im Zweiten Weltkrieg eine Million Juden und Zehntausende anderer Insassen ermordet wurden.

Eine ähnliche Ausstellung mit Kopien der Baupläne wird am Dienstag im Sitz der Vereinten Nationen in New York eröffnet.

Der Direktor von Yad Vashem, Avner Shalev, sagte bei der Eröffnung in Jerusalem, die 1941 angefertigten Pläne zeigten die Evolution Auschwitz-Birkenaus von einem Konzentrations- zu einem Vernichtungslager. „Durch diese Entwürfe werden wir Zeugen des völligen Zusammenbruchs menschlicher Werte.“

Die Ausstellung ist auch unter dem folgenden Link zu sehen: http://yadvashem.org/

(Yedioth Ahronot, 25.01.10)
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Deutschland und Frankreich für härtere Sanktionen gegen Iran
Sowohl in Deutschland als auch Frankreich plant man offensichtlich, den Druck auf den Iran im Hinblick auf sein umstrittenes Atomprogramm zu erhöhen. Bundeskanzlerin Angela Merkel konstatierte am Montag, dass die Zeit für den Iran auslaufe, wobei sie betonte, dass neue Sanktionen eine „Tragödie für das iranische Volk wären“.

Am heutigen Dienstag hat Berichten zufolge auch Frankreichs Europaminister Pierre Lellouche erklärt, Europa müsse sich auf die Verhängung schärferer Sanktionen gegen die Islamische Republik vorbereiten.

„Die Gespräche mit dem Iran dauern nunmehr seit sechs Jahren an, und alle Angebote des Westens sind zurückgewiesen worden“, zitiert ihn die Nachrichtenagentur AFP. „Wir hoffen, Europa wird vereint auf die Verhängungen von Sanktionen hinwirken.“

Der Spiegel berichtete am Montag unter Berufung auf ein Geheimdienstdossier, dass der Iran noch in diesem Jahr in der Lage sein könnte, eine primitive Atombombe herzustellen.

(Haaretz, 26.01.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1312 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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