Donnerstag, 11.02.2010
 
 
Ahmadinejad: Wir sind Atomstaat
 
Anlässlich des 31. Jahrestags der Islamischen Revolution hat Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad vor Tausenden von Anhängern im Zentrum Teherans eine kämpferische Rede gehalten, in der er mit den neuesten nuklearen Forschritten seines Landes protzte.

Er betonte, die erste Portion von 20-prozentig angereichertem Uran sei nun erfolgreich produziert worden, nur zwei Tage nach der Bekundung der diesbezüglichen Absicht. Der Iran sei nun ein „atomarer Staat“.


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Tel Avivs glückliche Augen

Fotografien von Rudi Weissenstein in Frankfurt


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1 € - 5.1282 NIS (-0.477%)
1 CHF -3.4973 NIS (-0.523%)
1 £ - 5.8388 NIS (-0.309%)
1 $ - 3.7390 NIS  (-0.267%)

(Bank of Israel, 11.02.10)


Ungewöhnlich warm.

Jerusalem: 12/19 °C
Tel Aviv: 14/26 °C
Haifa: 14/24°C
Be’er Sheva: 13/27 °C
Ein Gedi: 17/24 °C
Eilat: 16/26 °C



Israelis wahren traditionelle Familienstrukturen

Das Zentralamt für Statistik hat am Mittwoch aktuelle Zahlen zur Situation der israelischen Familie veröffentlicht.

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Israelis wahren traditionelle Familienstrukturen
Das Zentralamt für Statistik hat am Mittwoch aktuelle Zahlen zur Situation der israelischen Familie veröffentlicht. Insgesamt gibt es in Israel etwa 1.73 Millionen Familien, von denen immerhin 104 000 nur aus einem Elternteil und Kindern bis 17 Jahren bestehen. Die Zahl alleinerziehender Mütter ist zwischen 2000 und 2008 um 63% angestiegen und beläuft sich nun auf 13 700.

Alles in allem bleibt Israel in familientechnischer Hinsicht aber ein traditionelles Land. Fast alle Elternpaare sind verheiratet, und lediglich 3% leben in einer außerehelichen Beziehung (verglichen mit 24% in Dänemark, 18% in den Niederlanden und 8% in den USA).


Moderner Vater mit Kind in Tel Aviv

Die durchschnittliche israelische Familie besteht aus 3.7 Personen. Fast jede besitzt zumindest ein Mobiltelefon, mehr als 60% einen Computer und mehr als 55% verfügen über Internetzugang. Generell gilt: Je größer die Zahl der Familienmitglieder, desto geringer die der Elektrogeräte.

Von den Über-Zwanzigjährigen sind 87% derjenigen, die in einer Familie leben, mit ihrem Leben zufrieden oder sehr zufrieden; bei den Israelis, die nicht in einer Familie leben, beträgt der Zufriedenheitsgrad 78%.

(Haaretz, 11.02.10)
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Jerusalemer Hauptstraße aus byzantinischer Zeit freigelegt
Die Madaba-Karte, eine antike Mosaikkarte in einer jordanischen Kirche aus dem 6. bis. 7. Jahr. N. Chr., zeigt es deutlich: Der Eingang nach Jerusalem von Westen verlief in der byzantinischen Zeit durch ein sehr großes Tor, das zu einer einzelnen zentralen Durchgangsstraße führte.

Zahlreiche Hinweise auf bedeutende Gebäude in Jerusalem, die auf der Karte zu erkennen sind, wurden über die Jahre offenbar oder haben sich – wie bspw. die Grabeskirche - bis heute erhalten. Die breite Geschäftsstraße aus der Zeit, da Jerusalem zu einer christlichen Stadt wurde, war jedoch bislang nicht entdeckt worden. Grund hierfür ist, dass aufgrund der Bedingungen vor Ort keine archäologischen Ausgrabungen durchgeführt wurden.


Fotos: IAA

Wegen der Notwendigkeit eines gründlichen infrastrukturellen Eingriffs hat die Jerusalemer Stadtentwicklungsbehörde nun Renovierungstätigkeiten in dem Areal und insbesondere am Anfang der David-Straße eingeleitet. In diesem Zuge ist es sowohl Archäologen als auch der Öffentlichkeit ermöglicht worden, einen seltenen Einblick darauf zu erhaschen, was unter der bekannten Steinplattenpflasterung vor sich geht.



Auf Grundlage seiner Kenntnisse von der Madaba-Karte vermutete Dr. Ofer Sion, Ausgrabungsleiter von Seiten der Israelischen Altertumsbehörde (IAA), dass sich die alte, eben von jener Karte her bekannte Hauptstraße an dem von den Infrastrukturmaßnahmen betroffenen Ort befindet. „Und tatsächlich – nachdem einige archäologischen Schichten abgetragen worden waren, fanden wir in einer Tiefe von 4.5 Metern unter dem heutigen Straßenniveau zu unserer großen Begeisterung die großen Pflastersteine, die die Straße bedeckten.“

„Es ist wundervoll zu sehen, dass die David-Straße, die heute von so viel Leben wimmelt, den Verlauf der lärmenden Straße von vor 1500 Jahren bewahrt hat“, so Sion.

(Außenministerium des Staates Israel, 10.02.10)
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Gesetzentwurf zum völligen Verbot von Pelzimporten
Der israelische Ministerialausschuss für Gesetzgebung hat sich am Sonntag einstimmig für eine Ausweitung des Verbots von Pelzhandel in Israel ausgesprochen. Der Gesetzentwurf der Abgeordneten Ronit Tirosh (Kadima), der den Handel mit Hunde- und Katzenpelzen verbietet, soll nun für Pelze von allen Tierarten gelten. Pelze, die für die traditionelle Kleidung ultra-orthodoxer Juden, wie Shtreimel (Pelzmützen), benötigt werden, sind von der geplanten Regelung ausgenommen.


Ronit Tirosh

Ein umfassendes Verbot würde es den Zollbehörden erleichtern, die Einfuhr von Pelzen zu unterbinden, da die Beamten dann nicht mehr zwischen einzelnen Tierarten unterscheiden müssten.

Der Ergänzungsantrag muss nun noch vom Ausschuss für Erziehung, Kultur und Sport bewilligt werden und eine zweite und dritte Lesung in der Knesset durchlaufen.

Die berühmte französische Filmschauspielerin und Tierschutzaktivistin Brigitte Bardot hat die israelische Gesetzesinitiative in einem offenen Brief gepriesen: „Es hat mich sehr gefreut zu hören, dass Israel beabsichtigt, den Import und Handel von Pelzen zu verbieten. Die Pelze gehören den Tieren, und es kann nicht sein, dass man sie ihnen entreißt, nur um aus ihnen Mäntel, Taschen und überflüssige Modeaccessoires herzustellen“, so die 75jährige. „Alle Achtung und Tausend Dank an jeden, der sich für dieses Thema eingesetzt hat, und insbesondere an Ronit Tirosh, Zvulon Orlev, Gilad Erdan und Shalom Shimhon“. Israel stelle, so Bardot, ein „wunderbares Beispiel für Menschlichkeit und Sensibilität“ dar.

(Yedioth Ahronot, 09./10.02.10)
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Ahmadinejad: Wir sind Atomstaat
Anlässlich des 31. Jahrestags der Islamischen Revolution hat Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad vor Tausenden von Anhängern im Zentrum Teherans eine kämpferische Rede gehalten, in der er mit den neuesten nuklearen Forschritten seines Landes protzte.

Er betonte, die erste Portion von 20-prozentig angereichertem Uran sei nun erfolgreich produziert worden, nur zwei Tage nach der Bekundung der diesbezüglichen Absicht. Der Iran sei nun ein „atomarer Staat“. Irans Präsident kündigte an, dass man das Tempo der Urananreichung im Reaktor Natanz in naher Zukunft verdreifachen werde.

Gleichzeitig ließ sich Ahmadinejad zu neuen Drohungen gegen Israel hinreißen. Seinem syrischen Amtskollegen Bashar Assad erzählte er am Telefon, in einem zukünftigen Konflikt werde Israel vernichtet werden.

„Wenn das zionistische Regime seine Fehler wiederholt und eine militärische Operation einleitet, wird es die Pflicht sein, ihm mit aller Macht entgegenzutreten, um ihm ein für alle Mal ein Ende zu setzen“, zitieren iranische Medien den Präsidenten der Islamischen Republik.

(Maariv, 11.02.10)
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Mehr Bewegungsfreiheit im Westjordanland
Israel bemüht sich kontinuierlich darum, der palästinensischen Bevölkerung im Westjordanland das alltägliche Leben zu erleichtern - unter anderem durch die Entfernung von immer mehr Hindernissen für den Straßenverkehr. So sind allein zwischen dem 25. Januar und dem 2. Februar 24 Straßensperren durch die israelische Armee beseitigt worden.

Eine genaue Auflistung und anschauliches Bildmaterial gibt es unter dem folgenden Link: http://berlin.mfa.gov.il/mfm/Data/172682.pdf

(Zivilverwaltung Judäa und Samaria, 03.02.10)
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Events

Tel Avivs glückliche Augen – Fotografien von Rudi Weissenstein in Frankfurt

Die Heussenstamm-Galerie in Frankfurt am Main zeigt vom 18. Februar bis 30. April mit zirka 50 schwarz-weiß Aufnahmen einen Ausschnitt aus dem rund eine Million Negative umfassenden Werk des israelischen Künstlers Rudi Weissenstein, eines der bedeutendsten Chronisten Israels.



Vorwiegend zwischen den 1930er und 1970er Jahren entstanden, zeichnen die Fotografien ein vielseitiges Israel: Menschen, Gebäude und Alltagsszenen aus Tel Aviv und Israel, aber auch aus Frankfurt, wo das Ehepaar Weissenstein 1979 für einen Tag Station machte.
 
"Ihr glücklichen Augen", so der Titel der Ausstellung, zieht auch über den Tod des Künstlers hinaus einen Bogen nach Frankfurt. Seinen Lieblingsvers aus Goethes Faust ließ Miriam ihrem Ehemann auf den Grabstein schreiben: "Ihr glücklichen Augen, // Was je ihr gesehn, // Es sei wie es wolle, // Es war doch so schön!"


 
Bekannt wurde der damals 38-jährige durch seine Aufnahme der Ausrufung des Staates Israel im Mai 1948, bei der Weissenstein der einzig zugelassene Fotograf war. Außerdem war er offizieller Fotograf des Israeli Philarmonic Orchestra und arbeitete als Reporter für die Vereinten Nationen.
 
Der 20-minütige Film von Louise Oechler "Ihr glücklichen Augen" ergänzt die Ausstellung und zeichnet ein Bild des Menschen Rudi Weissenstein.

Adresse, Öffnungszeiten und weitere Informationen: http://www.heussenstamm-stiftung.de/content.php?daten=kontakt&menu=menu02_1&inhalt=expo_01_2010&bild=expo_01_2010_3
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1328 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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