Mittwoch, 03.03.2010
 
 
Barak: Iran betrügt die ganze Welt
 

Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat sich am Sonntag in einem Interview mit dem US-Nachrichtensender CNN ausführlich zur iranischen Bedrohung geäußert. Dabei betonte er, es sei noch nicht zu spät für Sanktionen, doch müssten diese umgehend verhängt werden und effektiv sein.

„Der Iran steuert ganz klar auf ein atomares Raketenpotential zu. Sie versuchen, die ganze Welt zu täuschen und zu verhöhnen.


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Netanyahu bremst Bauprojekt in Silwan

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(Bank of Israel, 03.03.10)


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Gestiegener Pegelstand am Toten Meer

Erstmals seit vier Jahren ist der Wasserstand des Toten Meeres im letzten Monat wieder angestiegen. Grund dafür sind die massiven Niederschlagsmengen, die am vergangenen Wochenende im Einzugsgebiet des Jordans und den Gebirgsbächen zu verzeichnen waren, aus denen sich das Tote Meer speist.

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Netanyahu bremst Bauprojekt in Silwan
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat am Dienstagmorgen darum gebeten, sich noch mehr Zeit zu nehmen, um mit den Bewohnern des Stadtteils Silwan zu einer Einigung in Bezug auf das Projekt „Gan Hamelech“ (‚Garten des Königs’) zu gelangen.

Der Ministerpräsident stellte gegenüber dem Bürgermeister klar, dass er in keiner Weise beabsichtige, sich in die Verwaltung städtischer Angelegenheiten oder in die Befugnisse der Planungs- und Baubehörden einzuschalten. Er betonte jedoch gegenüber Barkat, dass es Elemente gebe, die daran interessiert seien, Zwietracht zu säen und dem Land und der Welt ein verzerrtes Bild der Lage zu präsentieren.



Informationen zu dem Bauprojekt gibt es unter dem folgenden Link: http://www.jerusalem.muni.il/jer_main/TopSiteJerueng.asp?newstr=2&src=/jer_sys/muni/messages/item_news_en.asp?msg_id=10075+cat=37+sec_id=77&cont=1288

(Außenministerium des Staates Israel, 02.03.10)
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Gestiegener Pegelstand am Toten Meer
Erstmals seit vier Jahren ist der Wasserstand des Toten Meeres im letzten Monat wieder angestiegen. Grund dafür sind die massiven Niederschlagsmengen, die am vergangenen Wochenende im Einzugsgebiet des Jordans und den Gebirgsbächen zu verzeichnen waren, aus denen sich das Tote Meer speist.



Wie die Wasserbehörde mitteilte, ist der Pegelstand im Laufe des Februars entgegen dem beinahe stabilen Trend des Wasserrückgangs um acht Zentimeter gestiegen. Im Februar des vergangenen Jahres war der Pegelstand um drei Zentimeter zurückgegangen.

Auch im Einzugsbereich des Sees Genezareth und im westlichen Galiläa hat es im vergangenen Winter überdurchschnittlich große Mengen an Regen gegeben.

(Haaretz, 03.03.10)
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Barak: Iran betrügt die ganze Welt
Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat sich am Sonntag in einem Interview mit dem US-Nachrichtensender CNN ausführlich zur iranischen Bedrohung geäußert. Dabei betonte er, es sei noch nicht zu spät für Sanktionen, doch müssten diese umgehend verhängt werden und effektiv sein.



„Der Iran steuert ganz klar auf ein atomares Raketenpotential zu. Sie versuchen, die ganze Welt zu täuschen und zu verhöhnen. Sie hoffen, die Welt vor einer Antwort darauf abzuschrecken. Dabei haben sie zwei Beispiele im Kopf. Das eine ist Pakistan, was ihnen ein bisschen ähnlich vorkommt; und das andere ist Nordkorea.“

„[Yukiya] Amano, der neue Direktor der IAEA, hat einen wichtigen, mutigen Schritt getan, indem er endlich das Kind beim Namen genannt und der Welt erzählt hat, dass Leute, die Neutronenquellen und Implosionsexperimente mit Schwermetallen vorbereiten, Sprengköpfe für Atomwaffen produzieren, für Boden-Boden-Raketen, die die gesamte Region erreichen können, nicht nur Israel.  Wir denken also, dass das eine große Herausforderung für die ganze Welt ist.“

„Ich kann mir kaum irgendeine erdenkliche Weltordnung vorstellen, wenn der Iran atomar wird. Das würde jedes Nonprofilerationsregime beenden. Saudi-Arabien würde wenige Monate später atomar werden.“

„Ich denke, es bleibt immer noch Zeit für Sanktionen, für Diplomatie und Sanktionen. Die Sanktionen sollten effektiv sein. Es geht nicht um unsere Definition, ob gezielt oder lähmend oder paralysierend oder tödlich. Sie sollten effektiv sein und sie zu einem Punkt bringen, an dem sie beschließen, nicht mit der atomaren Anstrengung fortzufahren. Ich glaube und hoffe, dass das der Fall sein wird. Ich denke, die Administration von Präsident Obama verdient Anerkennung; trotz all der anderen Themen auf der Agenda, der schweren Last sowohl im eigenen Land als auch – vor allem strategisch – auf der Welt, finden sie die Energie, die Aufmerksamkeit, sich zu bewegen. Das ist wichtig jetzt.“

„Vor zwei Tagen war Ahmadinejad in Damaskus, wahrscheinlich um zu verhandeln, wie es weitergehen soll. Er sprach von einem neuen Nahen Osten, ohne Zionisten und ohne Kolonialisten, wobei er Israel und auch Sie [die USA] meinte.

Und, wissen Sie, dieser Kerl entwickelt keinen neuen Avatar – mit langen Bogen, oder Agincourt-artigen langen Bogen -, sondern eine Atomwaffe. Irgendwie sollten wir diese Situation also ernst nehmen. Ich weiß nicht, ob uns ein Präventivschlag der Hisbollah bevorsteht, aber auf jeden Fall sind wir weder im Norden noch im Süden an einem Konflikt interessiert. Aber wenn man ihn uns aufzwingt, werden wir zu antworten wissen.“

Das vollständige Interview gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+leaders/2010/CNN_interview_DM_Barak_28-Feb-2010.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 28.02.10)
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Militärgeheimdienst warnt vor iranischer Urananreicherung
Der Leiter der Forschungsabteilung des israelischen Militärgeheimdienstes (AMAN), Brigadegeneral Yossi Baidatz, hat den Außen- und Sicherheitspolitischen Ausschuss der Knesset am Dienstag über den Forschritt des iranischen Urananreicherungsprogramms unterrichtet. Dieses sei 2009 in einem bedenklichen Maße vorangebracht worden.

Bereits jetzt verfügt der Iran über mehr als zwei Tonnen von niedrig – 4-prozentig - angereichertem Uran, was mehr ist, als für den Betrieb eines für harmlose Zwecke gedachten Atomreaktors notwendig wäre.

„[Der Iran] hat mit der 20-prozentigen Anreicherung begonnen, und wenn er damit fertig ist, wird er 90% des für eine Atombombe erforderlichen Prozesses vollendet haben. Uran für eine Atombombe muss 90-prozentig angereichert sein“, sagte Baidatz.

Die Enthüllung der Existenz einer alternativen Nuklearanlage in Qom habe einen Rückschlag für Irans Präsident Mahmoud Ahamdinejad dargstellt, erläuterte Baidatz. Allerdings betreibe das Regime die Anlage trotz der Forderungen von Seiten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) weiter. Die Zentrifugen in Qom seien dabei um das drei- bis vierfache effizienter als die in der zweiten Anlage in Bushehr.

Behauptungen, wonach die politische Unruhe im Iran zu einem signifikanten Aufstand führen würde, wies Baidatz zurück. „Es besteht eine breite Kluft zwischen den Protesten, die wir gesehen haben, und dem Kollaps des Regimes. Wenn irgendjemand erwartet, dass das Regime bald zusammenbricht, so wird er sehr enttäuscht werden.“

(The Jerusalem Post, 03.03.10)

Unterdes hat Syriens Präsident Bashar Assad gegenüber den US-Sicherheitsexperten Flynt und Hillary Mann Leverett, die unter den Präsidenten Bill Clinton und George W. Bush dem Nationalen Sicherheitsrat angehörten, betont, dass eine Abkühlung der Beziehungen seines Landes mit Syrien, der Hisbollah und der Hamas nicht zur Debatte stehe.

(Haaretz, 03.03.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1348 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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