Montag, 08.03.2010
 
 
Netanyahu: Geringfügige Iran-Sanktionen reichen nicht aus
 

Foto: GPO
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat die Knesset vergangene Woche in einer Sondersitzung über den aktuellen Stand der internationalen Politik in Bezug auf das iranische Atomprogramm  unterrichtet. Dabei sprach er sich abermals für harte, effektive Sanktionen gegen die Islamische Republik aus.

„Die internationale Gemeinschaft bewegt sich auf Sanktionen zu. Wir sind in diesen Prozess involviert und haben wichtige Treffen mit zwei zentralen Sicherheitsratsmitgliedern abgehalten – Treffen, die völlig transparent und mit den Vereinigten Staaten abgestimmt waren.

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Diplomatisches Parkett: Israels Botschafter hautnah

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(Bank of Israel, 08.03.10)


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[UEBERSCHRIFT1]
[INHALT1]
[UEBERSCHRIFT2]
[INHALT2]
 
 


Diplomatisches Parkett: Israels Botschafter hautnah
Welt Online hat im Rahmen seiner Reihe „Diplomatisches Parkett“ ein kurzes Filmporträt von Israels Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, angefertigt. Darin äußert sich der Diplomat einmal ganz persönlich zu seinen Eindrücken vom deutsch-israelischen Verhältnis.

Besonders freut den Botschafter, dass junge Deutsche, die einmal in Israel zu Gast waren, immer wieder zurückkehren.


Graphik: Welt Online

Der Film lässt sich unter dem folgenden Link ansehen: http://www.welt.de/reise/itb/botschafter/Israel/article6660277/Der-israelische-Botschafter-in-Berlin.html

(Welt Online, 05.03.10)
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Netanyahu: Geringfügige Iran-Sanktionen reichen nicht aus
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat die Knesset vergangene Woche in einer Sondersitzung über den aktuellen Stand der internationalen Politik in Bezug auf das iranische Atomprogramm  unterrichtet. Dabei sprach er sich abermals für harte, effektive Sanktionen gegen die Islamische Republik aus.

„Die internationale Gemeinschaft bewegt sich auf Sanktionen zu. Wir sind in diesen Prozess involviert und haben wichtige Treffen mit zwei zentralen Sicherheitsratsmitgliedern abgehalten – Treffen, die völlig transparent und mit den Vereinigten Staaten abgestimmt waren. Das erste war in Russland und das zweite in China. In Russland, wo ich von Minister Yuli Edelstein und dem Knesset-Abgeordneten Ze’ev Elkin begleitet wurde, trafen wir uns mit Präsident Medvedev und Ministerpräsident Putin. Es ist klar, dass Russland nun die volle Bedeutung von Irans Atomprogramm versteht, selbst wenn es das noch nicht öffentlich und offiziell erklärt hat. Tatsächlich bin ich mir dessen sicher.

Auch der Besuch von Minister Ya’alon, dem Direktor der Bank of Israel Fischer und ihren Kollegen in Peking war wichtig, was das Verständnis von Irans militärischem Atomprogramm anbelangt. Es hat in dieser Hinsicht einen gewissen Fortschritt gegeben, und ich würde sage, dass in den letzten sechs Wochen ein besseres Verständnis innerhalb der internationalen Gemeinschaft – ganz gewiss unter den wichtigen Staaten - eingetreten ist, was das Wesen des Programms angeht und die Gefahr, die es darstellt. Ich würde sogar sagen, dass dies für beinahe jedes Land auf der Welt gilt, eingeschlossen der arabischen Staaten des Nahen Ostens.

Aber es besteht ein Unterschied zwischen Verstehen und Handeln. Da ist eine Kluft. Und diese Kluft wird sich zu schließen beginnen, wenn die internationale Gemeinschaft, über den Sicherheitsrat, jetzt Sanktionen gegen den Iran verhängt. Unsere Position besteht darin, dass die iranischen Importe von Erdölprodukten, von Gas, beschränkt werden müssen, da ihre Fähigkeit Öl zu raffinieren äußerst begrenzt ist. Ich habe diese Sichtweise in Moskau zum Ausdruck gebracht, und sie wurde auch in Peking und in meinen Gesprächen mit Spitzenpolitikern wie Angela Merkel, Silvio Berlusconi, Nicolas Sarkozy und selbstverständlich US-Präsident Barack Obama und US-Außenministerin Hillary Clinton deutlich gemacht.

Die internationale Gemeinschaft bewegt sich auf geringfügige Sanktionen zu, die nicht unwichtig sind, aber wohl nicht ausreichend. Lediglich der US-Kongress schlägt die Art von Sanktionen vor, von denen wir sprechen, und es gibt eine gewisse Spannung zwischen der erforderlichen Kraft der Sanktionen und der Fähigkeit, einen unterstützenden Konsens im Sicherheitsrat zu erzielen. Ich habe über die Schritte geredet, die wir unternehmen, um mit den amerikanischen und französischen Bemühungen zu kooperieren und den Sicherheitsrat für eine Bewilligung des Sanktionspakets zu gewinnen. Aber solange diese Sanktionen nicht ausreichend scharfe Zähne haben, bleibt es zweifelhaft, ob Irans Programm gestoppt werden wird.“

(Außenministerium des Staates Israel, 03.03.10)
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Iran startet Serienproduktion von neuem Marschflugkörper
Der Iran hat am Sonntag eine neue Serienproduktion von hochgenauen Kurzstreckenmarschflugkörpern vom Typ Nasr 1 (‚Sieg)’ begonnen, der von Radar unbemerkt bleiben kann. Dies teilte das iranische Staatsfernsehen mit.

In dem Bericht wurde Irans Verteidigungsminister Ahmad Vahidi dahingehend zitiert, dass Nasr-1 in der Lage sei, Ziele von bis zu 1000 Tonnen zu zerstören. Der Marschflugkörper könne vom Boden aus gestartet, aber auch dahingehend umgerüstet werden, dass man ihn von Helikoptern und U-Booten aus abfeuern könne, so Vahidi.

General Vahidi sagte, ein iranischer Experte habe etwa zwei Jahre dafür gebraucht, die Serienproduktion zu erarbeiten. Diese würde die Schlagkraft der iranischen Marine stärken.

(Yedioth Ahronot, 07.03.10)
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Manuskript von Einsteins Relativitätstheorie in Jerusalem ausgestellt
Im Rahmen der Feierlichkeiten zu ihrem 50jährigen Bestehen stellt die Israelische Akademie der Wissenschaften seit gestern in Jerusalem– erstmals überhaupt – das vollständige Manuskript von Albert Einsteins bahnbrechender Relativitätstheorie aus.

„Wir wollten etwas Einzigartiges von globaler Bedeutung, und glücklicherweise hatten wir Zugang zu einem Manuskript, das niemals zuvor in Gänze gezeigt worden war“, sagte Akademiepräsident Menachem Yaari.



Einsteins schenkte das 46seitige handschriftliche Manuskript seiner Theorie der Relativität der Hebräischen Universität anlässlich ihrer Gründung im Jahre 1925, vier Jahre nachdem er den Nobelpreis für Physik erhalten hatte. Seinem Testament gemäß ging nach seinem Tod 1955 auch der Rest seiner Papiere an die Jerusalemer Universität, die der Akademie das Manuskript nun auslieh.

Die 1915 erstmals veröffentlichte Relativitätstheorie bleibt bis heute ein zentraler Durchbruch in der modernen Physik. Hanoch Gutfreund, früherer Präsident der Hebräischen Universität und Vorsitzender des akademischen Komitees für das Albert-Einstein-Archiv, bezeichnet sie als die „Magna Charta der Physik“.

Das Manuskript wird noch bis zum 25. März in der Akademie (Albert Einstein Squre, Jabotinsky Str. 43, Jerusalem) zu sehen sein.

(Haaretz, 08.03.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1353 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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