Freitag, 12.03.2010
 
 
Zum Beschluss des Europäischen Parlaments in Sachen Goldstone-Bericht
 

MFA-Sprecher Yigal Palmor
Israel bedauert die Entscheidung des Europäischen Parlaments zur Unterstützung des Goldstone-Berichts, die dem Friedensprozess nicht dienlich und den Prinzipien von Recht und Gerechtigkeit nicht angemessen ist.

Zu einer Zeit internationaler Bemühungen um die Aufnahme nachbarschaftlicher Gespräche ist es bedauerlich, dass das Europäische Parlament beschlossen hat, eine Position zu solch einer kontroversen Angelegenheit zu beziehen, die bereits in anderen Foren diskutiert worden ist.


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weitere Themen:
Der Friedensprozess mit den Palästinensern – Fragen und Antworten (17)

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(Bank of Israel, 12.03.10)


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Raketenangriff aus Gaza

Palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen haben am Donnerstag erneut drei Kassam-Raketen auf israelisches Territorium abgefeuert. Eine davon schlug in einem verlassenen Gebäude im Kreis Eshkol ein, das dabei beschädigt wurde. Die beiden anderen landeten noch auf palästinensischem Gebiet.

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Zum Beschluss des Europäischen Parlaments in Sachen Goldstone-Bericht
Israel bedauert die Entscheidung des Europäischen Parlaments zur Unterstützung des Goldstone-Berichts, die dem Friedensprozess nicht dienlich und den Prinzipien von Recht und Gerechtigkeit nicht angemessen ist.

Zu einer Zeit internationaler Bemühungen um die Aufnahme nachbarschaftlicher Gespräche ist es bedauerlich, dass das Europäische Parlament beschlossen hat, eine Position zu solch einer kontroversen Angelegenheit zu beziehen, die bereits in anderen Foren diskutiert worden ist.

Israel fühlt sich dem Friedensprozess verpflichtet und wird weiter seine Bürger und Soldaten schützen.

(Außenministerium des Staates Israel, 11.03.10)
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Der Friedensprozess mit den Palästinensern – Fragen und Antworten (17)
Das israelische Außenministerium hat einen aktuellen Katalog von 17 Fragen und Antworten zum Friedensprozess mit den Palästinensern zusammengestellt, deren letzte Folge heute hier präsentiert wird.

Wäre eine Einstaatenlösung eine gerechte Regelung?

Die logischste Lösung des Konflikts zwischen den Israelis und den Palästinensern ist die Gründung von zwei Nationalstaaten; eines jüdischen Staates und eines palästinensischen Staates, die gemeinsam die nationalen Bestrebungen von Israelis wie Palästinensern erfüllen würden. Ein einziger binationaler Staat würde den Konflikt nicht lösen, sondern vielmehr zu mehr Konfrontation und Unfrieden führen.

Der Ruf nach einer Einstaatenlösung ist gleichbedeutend mit dem Ruf nach der Zerstörung des Staates Israel. Das einzige Heimatland auf der Welt für das jüdische Volk würde aufhören zu existieren. Seine lange und tragische Geschichte hindurch hat das jüdische Volk gelernt, dass ein eigener Nationalstaat unerlässlich für es ist. Die Katastrophe des letzten Jahrhunderts, in dem ein Drittel des jüdischen Volkes ausgelöscht wurde, hat die Notwendigkeit eines jüdischen Staates deutlich gemacht. Das Verschwinden des einzigen jüdischen Staates würde das Ende des Bestrebens des jüdischen Volkes bedeuten, wie andere Völker frei in seinem eigenen Land zu leben, sein Schicksal selbst zu bestimmen und gemäß seinem Glauben, seinen Gebräuchen und Werten zu leben. Die Einstaatenlösung wird primär von jenen unterstützt, die ein Ende des jüdischen Staats herbeisehnen, von jenen, deren Hass auf Israel stärker ist als ihre Unterstützung der palästinensischen Sache.

Vom Erlöschen Israels abgesehen würde die Einstaatenlösung auch das Ende der palästinensischen Hoffungen auf einen eigenen Staat bezeichnen. Nach der Gründung eines binationalen Staates könnten sich die nationalen Bestrebungen der Palästinenser nur durch Erhalt voller Kontrolle über das neue Gebilde erfüllen.

Ein binationaler Staat ist daher ein Rezept für Unheil.

Über diese gewichtigen Bedenken hinaus teilen Juden und Araber keine gemeinsame Geschichte, Religion, Kultur oder Werte, die einen binationalen Staat funktionieren lassen würden.

Die arabische Welt war wenig erfolgreich dabei, multiethnische Staaten funktionieren zu lassen – man blicke nur auf die konfliktträchtige Geschichte des Libanon und bedenke, dass die sich im Libanon bekriegenden Parteien wesentlich mehr mit einander gemeinsam haben als Juden und Araber.

Die Welt hat genug Blutvergießen auf dem Balkan erlebt, um zu wissen, dass diese Art von künstlich auferlegter Koexistenz nur zu Gewalt und Bürgerkrieg führen kann.

(Außenministerium des Staates Israel, 30.12.09)
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Raketenangriff aus Gaza


Palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen haben am Donnerstag erneut drei Kassam-Raketen auf israelisches Territorium abgefeuert. Eine davon schlug in einem verlassenen Gebäude im Kreis Eshkol ein, das dabei beschädigt wurde. Die beiden anderen landeten noch auf palästinensischem Gebiet.

Die Ansar al-Sunnah-Brigaden, eine mit al-Qaida affilierte Terrororganisation, übernahm die Verantwortung für den Beschuss.

Das von der Rakete getroffene Gebäude liegt nur wenige Meter von bewohnten Häusern entfernt.

Die Angriffe vom Donnerstag folgten auf einen Monat der relativen Ruhe im südisraelischen Grenzgebiet. Die letzte Rakete war am 12. Februar abgefeuert worden.

Die israelische Luftwaffe flog in der Nacht zum Freitag in Reaktion darauf einen Angriff auf Schmuggeltunnel und ein Waffenlabor im südlichen Gaza-Streifen.

(Yedioth Ahronot, 12.03.10)
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Massenandrang auf neu eröffnete H&M-Filiale in Tel Aviv
Das schwedische Bekleidungsunternehmen H&M hat am Donnerstag seine erste Filiale in Israel eröffnet und damit einen beispiellosen Massenansturm auf sich gezogen. Bei Öffnung der Pforten am Vormittag warten bereits Tausende von Konsumenten vor dem Geschäft im Tel Aviver Einkaufszentrum Azrieli; nach dem Einlass kam es zu einem regelrechten Tumult.

Nach Schließung bei Mitternacht ging man davon aus, dass die Filiale  an ihrem ersten Öffnungstag insgesamt etwa 15 000 Käufer angezogen hatte, zumeist weibliche Teenager. Der Umsatz wird auf umgerechnet etwa 600 000 Euro geschätzt.

Ähnlich großen Andrang konnte auch die in dieser Woche eröffnete zweite israelische IKEA-Filiale für sich verbuchen. Die US-Bekleidungsfirma GAP konnte mit ihrer ersten Niederlassung in Tel Aviv ebenfalls fünfstellige Besucherzahlen anlocken. H&M hat die beiden Unternehmen aber offensichtlich noch übertroffen.

(Haaretz, 12.03.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1357 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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