Donnerstag, 18.03.2010
 
 
Kassamraketen aus dem Gazastreifen auf Israel töten Zivilisten
 
Am heutigen Donnerstag Vormittag wurde ein Arbeiter im nördlichen Negev von einer Kassamrakete aus dem Gazastreifen getötet.

Es war die dritte Rakete auf Israel innerhalb der letzten 24 Stunden.

Der Gesandte des Staates Israel, Emmanuel Nahshon erklärte, dass diese Raketenangriffe auf Israel die direkte Folge der Hetze des Terrorregimes der Hamas im Gazastreifen gegen Israel sind: "Israel hat das Recht, sich und seine Bürger gegen diese Angriffe zu verteidigen. Ich rufe jeden, der an einem Frieden in der Region interessiert ist, dazu auf, vehement gegen diese Terrorangriffe auf Israels unschuldige Bürger zu protestieren!"

Der stellvertretende Verteidigungsminister Israels, Matan Vilnai: „Israel ist nicht an einer militärischen Konfrontation interessiert, aber wird keine Raketenangriffe auf seine Bürger dulden. Die Hamas muss jede Art von Angriff auf Israel unterbinden, um eine Verschlechterung der Situation zu verhindern.“
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weitere Themen:
PK mit Liberman und Ashton: In Israel will jeder Frieden
Israelischer Botschafter in den USA: Unzerstörbare Verbundenheit der USA mit Israel

HEUTE: Vortrag über das Leben der Falasha Mura in Israel in Frankfurt am Main


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(Bank of Israel, 18.03.10)
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Der Regen zieht vorüber, aber es bleibt kühl.

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Tel Aviv: 14/19 °C
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[UEBERSCHRIFT]
 
 


PK mit Liberman und Ashton: In Israel will jeder Frieden
Am gestrigen Mittwoch gaben der israelische Außenminister Avigdor Liberman und EU-Außenministerin Catherine Ashton, die zu einem Besuch in der Region ist,  eine Pressekonferenz und antworteten internationalen Journalisten auf ihre Fragen zu den Beziehungen zwischen Israel und der EU und dem Friedensprozess.


(Foto: Reuters)
Ashton erklärte, sie sei in Israel, um zum Einen die Verpflichtung der EU zum Friedensprozess im Nahen Osten zu demonstrieren und ihre Unterstützung dafür anzubieten, dass es mit Hilfe von Senator Mitchell zu Verhandlungen und zu einer Zwei-Staaten-Lösung komme. Zum Anderen sei sie in Israel, um die bilateralen Beziehungen mit Israel zu fördern und einige wirtschaftliche Themen zu besprechen, damit die Beziehungen auf einer soliden Basis fußen, und um über gemeinsame internationale Themen zu sprechen, wie die Sorge über den Iran und seine nuklearen Bestrebungen.

Liberman betonte bei dieser Gelegenheit Israels Wunsch nach Frieden: „Es gibt lediglich eine Diskussion darüber, wie wir den besten Weg zum Frieden finden. Diese Regierung ist seit dem ersten Tag für direkte Gespräche bereit und ich kenne keinen besseren Weg als direkte Gespräche. Es ist äußerst wichtig, den Friedensprozess am Leben zu halten und selbst heute sage ich, dass wir bereit für direkte Gespräche sind.“

In Bezug auf Iran stellte Liberman klar, dass es ein entscheidender Moment sei, zu dem es nicht mehr akzeptabel sei, dass Iran auf Zeit spiele und diese somit verschwendet würde: „Es ist wirklich an der Zeit für harte Sanktionen des UN Sicherheitsrats und der EU.“

Das vollständige Interview findet sich – auch als Video – hier: http://www.mfa.gov.il/MFA/About+the+Ministry/Foreign_Minister/Speeches/Press_conference_FM_Liberman_EU_HighRep_Ashton+_7-Mar-2010.htm

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Israelischer Botschafter in den USA: Unzerstörbare Verbundenheit der USA mit Israel
„Israel und Amerika erfreuen sich einer vielschichtigen und tiefen Freundschaft, aber auch beste Freunde haben manchmal Meinungsverschiedenheiten“, so der Botschafter des Staates Israel in den USA, Michael Oren, in der New York Times. Dass es Unstimmigkeiten über die Ankündigung von weiteren Wohnungseinheiten in dem jüdischen Stadtteil Ramat Shlomo in Ostjerusalem gebe, hieße nicht, dass es einen Tiefpunkt in den Beziehungen zwischen Israel und der USA gebe.

„Wir sollten den Friedensprozess oder die amerikanisch-israelischen Beziehungen von Israels Politik bezüglich Jerusalem nicht beeinträchtigen lassen.  Diese Politik ist nicht nur die von Ministerpräsident Binyamin Netanyahu, sondern war auch die von seinen Vorgängern Ehud Barak, Yitzhak Rabin, Shimon Peres und Golda Meir – von jeder Regierung seit Jerusalems Wiedervereinigung im Jahr 1967. Kontinuierlich hat Israel daran festgehalten, dass Jerusalem die ungeteilte Hauptstadt ist und sowohl Juden als auch Araber das Recht haben, überall in der Stadt zu bauen. Dazu gehört auch Ramat Shlomo, das die Heimat von nahezu der Hälfte der jüdischen Einwohner Jerusalems ist. Es ist ein getrennt von den arabischen Stadtteilen liegender Bezirk, nur wenige Kilometer von Jerusalems Zentrum entfernt und wird auch nach einem Friedensabkommen mit den Palästinensern in Israel verbleiben.“

In Bezug auf die Beziehungen zu den USA wiederholte er, dass die beiden Staaten fundamentale Werte wie Demokratie, Respekt vor den Rechten des Einzelnen und Rechtsstaatlichkeit teilen würden und daher die Freundschaft durchaus auch Uneinigkeit in einem Punkt aushalten würde, ohne dabei an Substanz zu verlieren.

Der vollständige Beitrag ist unter diesem Link zu finden:
http://www.nytimes.com/2010/03/18/opinion/18oren.html?sudsredirect=true


Obama: Es gibt keine Beziehungskrise zwischen Israel und den USA

In diesem Kontext sagte US Präsident Barak Obama: „Israel ist einer unser engsten Verbündeten und wir und das israelische Volk haben eine besondere Verbindung, die nie gelöst werden wird. Aber Freunde haben manchmal verschiedene Meinungen.“ Er habe Vizepräsident Biden nach Israel entsandt, um zu versichern, dass Israels Sicherheit für die USA sakrosankt sei und dass eine Vielzahl an gemeinsamen Interessen bestünden. "Es gibt lediglich eine Diskussion darüber, wie der Friedensprozess vorangetrieben wird", so Obama.

(haaretz.com, 18.03.10)

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Kassamraketen aus dem Gazastreifen auf Israel töten Zivilisten
Am heutigen Donnerstag Vormittag wurde ein Arbeiter im nördlichen Negev von einer Kassamrakete aus dem Gazastreifen getötet.

Es war die dritte Rakete auf Israel innerhalb der letzten 24 Stunden.

Die erste Kassamrakete schlug am Mittwochabend in der Nähe von Sderot ein. Zwei Personen erlitten einen Schock. Gegen 1 Uhr nachts schlug eine zweite Rakete nördlich von Sderot ein. Bei diesem Angriff wurden keine Schäden gemeldet.

 

(Foto: Edi Israel)

Alon Schuster, Kreisvorsitzender von Shaar Hanegev, sagte Ynet: „Einerseits haben wir es gelernt, mit den Angriffen der Hamas umzugehen, andererseits wird ihr Waffenarsenal immer größer. Dieses Problem muss gelöst werden. Das Jahr war bisher relativ ruhig, was sich auf die Bevölkerung ausgewirkt hat: Einwohner beginnen, zurückzukehren, unsere Einwohnerzahl ist gestiegen und Gewerbetreibende beginnen ihre Geschäfte auszubauen.“

Der Bürgermeister von Sderot, David Buskila, sagte: „Die Bewegung in einer Stadt wie Sderot von Routine zu Alarmbereitschaft, ist eine ständige Bewegung an die wir uns gewöhnt haben. Wir erwarten nicht, dass die Ruhe ewig anhält. Zwei Personen wurden wegen ihres Schocks behandelt, aber ich bin mir sicher, dass es noch eine viel größere Zahl von Menschen gibt, die sich geschockt und in Panik in ihren Häusern aufhalten.“

Die tödliche Rakete, die am Donnerstag Vormittag abgefeuert wurde, während die EU-Außenministerin Catherine Ashton den Hamas-kontrollierten Gazastreifen besuchte, schlug in einem Gewächshaus in Netiv Ha"asara in der Küstenregion von Ashkelon ein und tötete dort einen thailändischen Gastarbeiter. Nachdem der Rote Alarm ausgelöst wurde, der auf Raketenbeschuss hindeutet, versuchte sich die Bevölkerung in Sicherheit zu bringen. Nach 20 Sekunden jedoch gab eis eine laute Explosion im Gewächshaus, das bei dem Einschlag zerstört wurde, und traf einen Arbeiter tödlich.

Diese tödliche Rakete war eine von mehr als Hundert Raketen auf israelisches Gebiet seit der Militäroperation Israels im Januar 2009.

UN Generalsekretär Ban Ki-moon verurteilte die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf Israel. Er betonte, dass alle terroristischen Akte gegen Zivilisten völlig inakzeptabel seien und eine Verletzung des internationalen Rechts sei.
Der britische Außenminister Ivan Lewis verurteilte ebenfalls die Angriffe auf Israel und sagte, sie müssten von jedem verurteilt werden, der an Frieden in Nahost interessiert sei.

Der stellvertretende Verteidigungsminister Israels, Matan Vilnai: „Israel ist nicht an einer militärischen Konfrontation interessiert, aber wird keine Raketenangriffe auf seine Bürger dulden. Die Hamas muss jede Art von Angriff auf Israel unterbinden, um eine Verschlechterung der Situation zu verhindern.“
(ynetnews.com, 18.03.10)

Der Gesandte des Staates Israel, Emmanuel Nahshon erklärte, dass diese Raketenangriffe auf Israel die direkte Folge der Hetze des Terrorregimes der Hamas im Gazastreifen gegen Israel sind: "Israel hat das Recht, sich und seine Bürger gegen diese Angriffe zu verteidigen. Ich rufe jeden, der an einem Frieden in der Region interessiert ist, dazu auf, vehement gegen diese Terrorangriffe auf Israels unschuldige Bürger zu protestieren!"
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Teva erwirbt Ratiopharm für 4,78 Mrd. Dollar
Die Nummer eins der israelischen Generika-Branche expandiert weiter. Teva setzte sich im Kampf um die Übernahme des zweitgrößten deutschen Generika-Herstellers Ratiopharm gegen den weltgrößten Pharmakonzern Pfizer und die isländische Firma Actavis durch. Der Kaufpreis für den Ratiopharm-Konzern, der zum Firmenimperium der Industriellenfamilie Merckle gehört und im Jahr 2009 einen Gewinn von 307 Millionen Euro bzw. 423 Millionen Dollar machte, lag bei 4,78 Mrd. Dollar.

Der Kauf von Ratiopharm ermöglicht es dem Unternehmen Teva, auf dem deutschen Pharma-Markt zu expandieren, der nach Amerika der zweitgrößte Generika-Markt der Welt ist.

(ynet, 18.3.10)
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EVENTS
In zwei beispiellosen Einwanderungswellen - der Operation Moses (1984) und Operation Salomon (1991) - wurden viele Tausend jüdische Äthiopier nach Israel gebracht. Heute leben etwa 100.000 äthiopische Juden in Israel. Sie wohnen zumeist in den Städten Netanya, Haifa, Jerusalem, Beerscheva, Rechowot, Aschdod, Aschkelon und Kirjat Malachi.
Über das Thema der äthiopischen Einwanderung, aber auch die Frage, wie es der israelischen Gesellschaft gelingt, diese Menschen zu integrieren, berichtet Micha Feldmann heute, den 18. März um 19 Uhr im Saalbau Gallus, Raum 2, Frankenallee 111 in 60326 Frankfurt.

Die DIG Frankfurt lädt zu dieser Veranstaltung ein, die nicht zuletzt darüber Auskunft geben soll, welche Bedeutung die Einwanderung nach Israel heute hat – im Jahr 2010, in dem das Land den 150. Geburtstag von Theodor Herzl feiert.
Nicht-DIG-Mitglieder werden um einen Unkostenbeitrag von 5 Euro gebeten.

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Wechselkurse
1 € - 5.0964 NIS (-0.434%)
1 CHF - 3.5202 NIS (-0.196%)
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1 $ - 3.7290 NIS  (+0.404%)

(Bank of Israel, 18.03.10)
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Wetter
Der Regen zieht vorüber, aber es bleibt kühl.

Jerusalem: 7/11 °C
Tel Aviv: 14/19 °C
Haifa: 14/19 °C
Be’er Sheva: 14/19 °C
Ein Gedi: 18/23 °C
Eilat:14/25 °C
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1362 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.

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