Freitag, 26.03.2010
 
 
Peres spricht zum UEFA-Kongress
 

Foto: Reuters/Archiv
Israels Präsident Shimon Peres hat am Donnerstag in Tel Aviv den 34. Ordentlichen Kongress der Vereinigung Europäischer Fußballverbände (UEFA) eröffnet. Dabei dankte er UEFA-Präsident Michel Platini dafür, Tel Aviv als Veranstaltungsort ausgewählt zu haben.

„Können ist kein Geschenk; es ist ein Prozess, harte Arbeit, Training und die Entwicklung von Qualität und Exzellenz. Fußball bringt Menschen, Generationen und Religionen zusammen. Wenn man schnell und gut ist, spielt es keine Rolle, woher man kommt.

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Zur UNCHR-Resolution zum Goldstone-Bericht

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(Bank of Israel, 26.03.10)


Regen im ganzen Land.

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Seder für Migranten in Tel Aviv

Knapp 300 Menschen haben am Donnerstag an einem speziellen Seder-Mahl in Tel Aviv teilgenommen. Bei der Veranstaltung unter dem Motto „Jenseits von Ägypten“ handelte es sich um eine Pessach-Feier für die Bewohner des Viertels Shapira, bei dem afrikanische Migranten bewirtet wurden

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Rakete im westlichen Negev

Im Süden Israels ist heute Vormittag erneut eine Kassam-Rakete eingeschlagen, die von palästinensischen Terroristen aus dem Gaza-Streifen abgefeuert worden war. Sie explodierte nahe einem Kibbutz im Kreis Sha’ar Hanegev. Verletzt wurde dabei niemand, und es entstand auch kein Sachschaden.

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Peres spricht zum UEFA-Kongress
Israels Präsident Shimon Peres hat am Donnerstag in Tel Aviv den 34. Ordentlichen Kongress der Vereinigung Europäischer Fußballverbände (UEFA) eröffnet. Dabei dankte er UEFA-Präsident Michel Platini dafür, Tel Aviv als Veranstaltungsort ausgewählt zu haben.

„Können ist kein Geschenk; es ist ein Prozess, harte Arbeit, Training und die Entwicklung von Qualität und Exzellenz. Fußball bringt Menschen, Generationen und Religionen zusammen. Wenn man schnell und gut ist, spielt es keine Rolle, woher man kommt. Dies ist der ernsthafteste Versuch, den Rassismus zu bekämpfen. Dies ist ein Sport, der Herzen und Menschen zusammenbringt.“

Peres kam auch auf die 27 israelisch-palästinensischen Fußballmannschaften zu sprechen, die dem Peres-Friedenszentrum angegliedert sind: „Für mich als Politiker stellt der Fußball ein wesentlichen Beitrag zum Frieden dar. Für die Kinder beider Völker ist das Spiel ein Weg, Abgründe und Vorurteile zu überwinden. Fußball ist die Brücke zwischen israelischen und palästinensischen Kindern und zwischen den Menschen in diesen schwierigen Zeiten.

(Außenministerium des Staates Israel, 25.03.10)
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Zur UNCHR-Resolution zum Goldstone-Bericht
Die Resolution, die der UN-Menschenrechtsrat (UNCHR) in Genf zur weiteren Umsetzung des Goldstone-Berichts verabschiedet hat, steht in keinerlei Beziehung zum Schutz der Menschenrechte.

Als demokratischer Staat wird Israel seine internen Untersuchungsverfahren fortsetzen, aus der Verpflichtung gegenüber der Rechtsstaatlichkeit und seinen moralischen Werten heraus.

Israel verfügt über ein hervorragendes Rechtssystem, das auf der ganzen Welt geschätzt wird.

Israel wird weiter sein Recht zum Schutz seiner Bürger verwirklichen und gleichzeitig die striktesten moralischen Standards wahren.

(Außenministerium des Staates Israel, 25.03.10)
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Seder für Migranten in Tel Aviv
Knapp 300 Menschen haben am Donnerstag an einem speziellen Seder-Mahl in Tel Aviv teilgenommen. Bei der Veranstaltung unter dem Motto „Jenseits von Ägypten“ handelte es sich um eine Pessach-Feier für die Bewohner des Viertels Shapira, bei dem afrikanische Migranten bewirtet wurden, deren Lebensgeschichte oft an die Situation der Israeliten unter dem Pharao erinnert.

„Der Seder ist wichtig, da wir uns an etwas erinnern, was einer unterdrückten Nation widerfahren ist. Durch das Erzählen der Exodus-Geschichte können wir eine Verbindung zu unserer eigenen Lebensgeschichte herstellen. Es gibt mir Hoffnung, dass wir der Schwierigkeiten Herr werden und die nächste Generation in meinem Land ihre brutalen Erfahrungen als eine Geschichte und nicht eine frische Erinnerung erinnern wird“, sagte Abdel Man An, ein Flüchtling aus der Zentralafrikanischen Republik.

Man An überquerte vor drei Jahren die grenze zwischen Ägypten und Israel. Wie einst das Volk Israel beim Exodus floh er für seine Freiheit und sein Überleben. Einer Ausweisung aus Ägypten zurück in sein Heimatland, die den sicheren Tod bedeutet hätte, entzog er sich durch seine Flucht nach Israel, wo er bald von einer Einheit der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) aufgegriffen wurde.

„Ich hatte Angst vor den israelischen Soldaten. Nach dem, was ich von Israel gehört hatte und was man im Fernsehen sieht, dachte ich, sie würden uns etwas antun, aber anders als die ägyptischen Soldaten, die schießen, um zu töten, schossen die Israelis nur in die Luft, um uns zu warnen“, erinnert sich Man An. „Ich war überrascht, dass sie, als sie uns verhafteten, nicht aggressiv oder grausam waren. Stattdessen hielt mir einer der Soldaten eine Flasche Wasser hin und fragte mich, ob es mir körperlich gut ginge.“

„Ich bin immer berührt von den Geschichten der Flüchtlinge, die hierher kommen“, erzählt Ilan Lorai Weiner, der für das African Refugee Development Center arbeitet, einen der Organisatoren des Seders. „Die Haggadah-Geschichte ist so weit von uns entfernt.  Es passierte vor Tausenden von Jahren. Aber wenn sie uns ihre Geschichten erzählen, wird die Exodus-Geschichte plötzlich relevant. Unterdrückung, Gewalt, Streben nach Freiheit – dies sind Dinge, die die Flüchtlinge ganz aktuell erfahren haben. Die geteilte Vergangenheit bringt die Leute zusammen.“

Dieses Jahr ist es bereits das dritte Mal, dass der Flüchtlings-Seder abgehalten wird. Er wird von mehr als einem Dutzend von Organisationen finanziert.

(The Jerusalem Post, 26.03.10)
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Rakete im westlichen Negev


Im Süden Israels ist heute Vormittag erneut eine Kassam-Rakete eingeschlagen, die von palästinensischen Terroristen aus dem Gaza-Streifen abgefeuert worden war. Sie explodierte nahe einem Kibbutz im Kreis Sha’ar Hanegev. Verletzt wurde dabei niemand, und es entstand auch kein Sachschaden.

Die Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen haben in der jüngsten Zeit wieder an Intensität zugenommen.

(Maariv, 26.03.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1370 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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