Montag, 08.10.2007
 
 
Katyusha-Rakete auf Netivot
 

Am  Sonntagmorgen haben palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen eine Grad-Rakete auf die südisraelische Stadt Netivot abgefeuert, die gut 15 Kilometer von der Grenze entfernt liegt. Sie landete etwas außerhalb der Stadt.

Bei der schweren Artillerie-Rakete mit einem Durchmesser von 122 mm, die offensichtlich in der Sowjetunion hergestellt und aus Ägypten eingeschmuggelt wurde, handelt es sich um eine verbesserte Version der bekannten Katyusha-Rakete, die von der Hisbollah zur Bombardierung Nordisraels von libanesischem Territorium aus verwendet wird.

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(Bank of Israel, 08.10.07)



Für die Jahreszeit ungewöhnlich warm.

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Israeli zum neuen Präsidenten des Weltärztebundes gewählt

Dr. Yoram Blachar, der Vorsitzende der Israelischen Ärztekammer, ist am Samstag zum neuen Präsidenten des Weltärztebundes (WMA) gewählt worden.  weiter
 
 


Israeli zum neuen Präsidenten des Weltärztebundes gewählt

Dr. Yoram Blachar, der Vorsitzende der Israelischen Ärztekammer, ist am Samstag zum neuen Präsidenten des Weltärztebundes (WMA) gewählt worden. Außer ihm standen zwei Kandidaten aus Neuseeland und Indien zur Wahl. Der 67jährige Blachar ist Facharzt für Notversorgung und Pädiatrie, sein Spezialgebiet sind Nierenleiden bei Kindern.

Nachdem er von seiner Wahl erfahren hatte, erklärte Blachar, dass er sich darum bemühen werde, arabische und afrikanische Staaten in den Weltärztebund zu holen, die bisher nicht Mitglieder der Organisation sind. „Ich bin stolz, ein Teil des Ärztewesens zu sein, eines Berufsfeldes, dass Grenzen überbrückt“, so Blachar.

Der Weltärztebund ist die Dachorganisation von 84 nationalen Ärztekammern und repräsentiert etwa 9 Millionen Ärzte weltweit. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen ethische Fragen.

(Ha’aretz, 08.10.07)

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Tokio Hotel in Israel

Mehr als 3000 meist weibliche Jugendliche haben am Samstag im Messezentrum von Tel Aviv der deutschen Pop-Rockband Tokio Hotel zugejubelt, die eigens für diesen Auftritt nach Israel geflogen war. Überschattet wurde das knapp eineinhalbstündige Konzert durch einen Zwischenfall im Eingangsbereich der Halle, bei dem acht Mädchen zwischen 14 und 16 Jahren verletzt wurden, nachdem eine Glastür dem Ansturm nicht mehr standhielt und zerbrach.

Die vier Magdeburger im Alter von 18-20 Jahren haben in den vergangenen Monaten den ersten Platz in den Airplay-Charts mehrerer großer israelischer Radiosender erreicht und sich dabei eine beachtliche Fangemeinde verschafft. Die Botschaft des Staates Israel in Berlin hatte die Band vor einigen Wochen über eine Petition in Kenntnis gesetzt, mit der etwa 6000 israelische Jugendliche um ein Konzert in ihrem Land baten.

Die Band wurde bei ihrem zweitägigen Aufenthalt in Israel von einem Mitarbeiter der Botschaft begleitet. Auf dem Programm stand auch ein kurzer Besuch in Jerusalem, zu dem die Band vom Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem, Dr. Lars Hänsel, in Empfang genommen wurde.

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Livni traf Außenminister von Bahrain

Israels Außenministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Tzipi Livni hat vor kurzem im Rahmen der UN-Vollversammlung in New York ihren Amtskollegen aus Bahrain, Haled Ben Ahmed Al-Hailfa, getroffen. Die Medien wurden von dem geheimen Treffen nicht in Kenntnis gesetzt. Außerdem kam es zu einem Geheimtreffen mit dem indonesischen Außenminister Nur Hassan Wirajuda.

Das Königreich Bahrain, der kleinste der Golfstaaten, unterhält seit den 90er Jahren politische Kontakte mit dem Staat Israel, diese jedoch weniger publik gemacht als seine Nachbarn Oman und Katar. Der frühere israelische Minister Yossi Sarid besuchte das Land vor etwa 12 Jahren als Leiter der israelischen Delegation zu multilateralen Gesprächen über den Umweltschutz. Livni selbst traf sich bereits im Vorjahr bei der UN-Vollversammlung mit der UN-Botschafterin von Bahrain.

Alles in allem traf sich die Ministerin in New York mit acht Außenministern und einem Staatsoberhaupt von muslimischen Staaten: Ägypten, Jordanien, Mauretanien, Oman, Tunesien, Marokko, Indonesien, Bahrain und Katar.

(Ha’aretz, 08.10.07)

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Katyusha-Rakete auf Netivot

Am  Sonntagmorgen haben palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen eine Grad-Rakete auf die südisraelische Stadt Netivot abgefeuert, die gut 15 Kilometer von der Grenze entfernt liegt. Sie landete etwas außerhalb der Stadt. Bei der schweren Artillerie-Rakete mit einem Durchmesser von 122 mm, die offensichtlich in der Sowjetunion hergestellt und aus Ägypten eingeschmuggelt wurde, handelt es sich um eine verbesserte Version der bekannten Katyusha-Rakete, die von der Hisbollah zur Bombardierung Nordisraels von libanesischem Territorium aus verwendet wird.

Der Einsatz dieser Waffe bedeutet aufgrund ihrer erhöhten Reichweite und Zerstörungskraft eine massive Eskalation des palästinensischen Terrorfeldzuges gegen israelische Zivilisten. Die Verantwortung übernahm das sog. Volkswiderstandskomitee. Die Letztverantwortung trägt freilich die den Gaza-Streifen beherrschende Hamas, die derartige Angriffe gestattet und gutheißt.

Zusätzlich zu dem Angriff auf Netivot landeten am Vormittag acht Mörsergranaten im Kibbutz Kerem Shalom. Eine davon schlug direkt in einem Haus ein und verursachte erheblichen Sachschaden. Des Weiteren wurden drei Kassam-Raketen aus dem nördlichen Gaza-Streifen auf den westlichen Negev abgefeuert. Sie landeten im Kreis Sadot Negev.

(Israelisches Außenministerium, 07.10.07)

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Ahmadinejad fordert Referendum zum Transfer Israels

Der iranische Staatspräsident hat anlässlich des weltweit von Muslimen begangenen Al-Quds-Tages dazu aufgerufen, in „Palästina“ ein Referendum darüber abzuhalten, „ob Israel nach Kanada, Alaska oder Europa transferiert“ werden soll. Daran sollten Muslime, Christen und Juden teilnehmen.

Ahmadinejad variiert damit einen früheren Vorschlag hinsichtlich der Umsiedlung von Israels Juden nach Europa. Warum er nun stattdessen Kanada und Alaska empfiehlt, erklärte er bei seiner Rede in Teheran wie folgt: „Die europäischen Staaten können die Anwesenheit eines zionistischen Regimes nicht ertragen, und deswegen wollen sie dieses weiterhin den Staaten des Nahen Ostens aufdrängen.“ Dabei schloss der iranische Staatspräsident mit der Bemerkung: „Das zionistische Regime, das brutale Vorgehen der Zionisten und die unbegrenzte Unterstützung, die sie von amerikanischer Seite erfahren, sind eine Beleidigung für die menschliche Würde.“

(Yediotha Ahronot, 07.10.07)

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Syrischer Parlamentsabgeordneter droht Israel

Vor dem Hintergrund der jüngsten syrisch-israelischen Spannungen hat der syrische Parlamentsabgeordnete Mohammad Habash in einem Interview mit der israelisch-arabischen Zeitung Kul-Alarab neue Drohungen gegen Israel von sich gegeben. „Wenn Israel seine Politik nicht ändert, wird es gegen die Hisbollah im Norden, die Hamas im Süden und die syrische Armee, die mit dem Iran verbündet ist, antreten müssen“, so Habas.

Dabei erklärte er: „Der Feind wird nicht derjenige sein, der für Syrien Zeit und Ort der Konfrontation festlegt. Wir werden dem Feind nicht die Gelegenheit bieten, das Datum festzusetzen. Wir haben eine internationale Verpflichtung, den Frieden als strategische Option zu wählen, aber wir haben auch andere Optionen. Uns stehen alle Optionen offen.“ In diesem Zusammenhang unterstrich er, dass Syrien sich in Alarmbereitschaft befinde und militärisch rundherum vorbereitet sei. „Ich bin nicht dazu autorisiert, Militärfragen zu diskutieren, aber es ist klar, dass wir der syrischen Armee absolut vertrauen, nachdem unsere letzte Begegnung mit den Zionisten ein großer Erfolg war, auf den wir noch immer stolz sind. Ich beziehe mich auf den Oktoberkrieg (Yom-Kippur-Krieg 1973), und die Israelis wissen das.

Gleichzeitig bekräftigte Habash, dass Syrien der Hisbollah während des zweiten Libanonkrieges „alle erforderliche“ Unterstützung, darunter auch Waffen, hatte zukommen lassen.

(Yedioth Ahronot, 04.10.07)

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 453 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 453 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 470 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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