Montag, 10.05.2010
 
 
Netanyahu begrüßt Beginn der Annäherungsgespräche
 

Netanyahu (rechts) mit George Mitchell im April    (Foto: GPO)
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Sonntag in der wöchentlichen Kabinettssitzung die Entscheidung der Palästinensischen Autonomie-behörde zur Aufnahme von Annäherungsgesprächen mit Israel begrüßt.

Dabei wies er abermals auf die Notwendigkeit baldiger direkter Verhandlungen zwischen beiden Seiten hin.



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(Bank of Israel, 10.05.10)


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Raketenangriff auf Ashkelon

Südlich der israelischen Küstenstadt Ashkelon ist am Samstagabend abermals eine Kassam-Rakete eingeschlagen

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Libanon gegen Entwaffnung der Hisbollah

Der libanesische Präsident Michael Suleiman hat mitgeteilt, nicht auf eine Entwaffnung der Hisbollah hinwirken zu wollen.

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Netanyahu begrüßt Beginn der Annäherungsgespräche
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Sonntag in der wöchentlichen Kabinettssitzung die Entscheidung der Palästinensischen Autonomiebehörde zur Aufnahme von Annäherungsgesprächen mit Israel begrüßt und dabei abermals auf die Notwendigkeit baldiger direkter Verhandlungen zwischen beiden Seiten hingewiesen.

„Ich möchte die Entscheidung der Palästinensischen Autonomiebehörde, Annäherungsgespräche zu beginnen, willkommen heißen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich zwei Dinge sagen.

Erstens, finden diese Gespräche ohne Vorbedingungen statt, worum wir gebeten und worauf wir während des vergangenen Jahres bestanden haben.

Die zweite Sache ist, dass die Annäherungsgespräche schnell zu direkten Gesprächen führen müssen. Frieden kann nicht aus der Entfernung oder per Fernbedienung geschaffen werden, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass wir und die Palästinenser Nachbarn sind. Mit der Zeit ist es undenkbar, dass wir zu Entscheidungen und Übereinkünften zu kritischen Fragen wie der Sicherheit und unseren nationalen Interessen machen – und ihren ebenso -, ohne gemeinsam im selben Raum zu sitzen. Daher werden die Annäherungsgespräche so bald wie möglich zu direkten Gesprächen führen müssen, in denen wir die Bemühung um den Frieden und die Sicherheit fortsetzen, die uns ermöglichen werden, für Generationen an der Seite der Palästinenser zu leben.“

(Außenministerium des Staates Israel, 09.05.10)
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65 Jahre nach Kriegsende: Peres in Moskau
Israels Präsident Shimon Peres hat am Sonntag in Moskau Israel bei den Feierlichkeiten zum 65. Jahrestag des Siegs der Roten Armee über Nazideutschland repräsentiert.


Peres auf dem Roten Platz (Foto: GPO)

Gemeinsam mit weiteren 30 Präsidenten und Staatsoberhäuptern wohnte Peres der großen Militärparade bei, im Rahmen derer Zehntausende russischer Soldaten sowie Delegationen der Alliierten unter der  Führung von Großbritannien und den USA an der Präsidententribüne vorbeimarschierten, ergänzt durch eine militärische Flugschau und einer Parade russischer Panzer und Raketen. Anschließend legten die Staatsoberhäupter Kränze am Grab des Unbekannten Soldaten nieder, woraufhin sie der russische Präsident Dimitri Medwedew zu einem Gala-Empfang in den Kreml einlud.



Peres nutzte die Gelegenheit, um mit den Präsidenten Chinas, Russlands, Kasachstans, Aserbaidschans und Kroatiens sowie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel politische Gespräche zu führen.

Bei seinem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao kam Peres neben den guten Beziehungen zwischen Israel und China auch auf die iranische Bedrohung zu sprechen, wobei er seiner Hoffnung Ausdruck verlieh, China möge seine Fähigkeiten nutzen, um den Iran in Schranken zu halten.

Mit Medwedew sprach Israels Präsident über den Fortschritt der Friedensgespräche mit den Palästinensern, die Frage des syrischen Waffenschmuggels an die Hisbollah und die Stärkung der strategischen Beziehungen zwischen Russland und Israel. Dabei bekräftigte Peres, dass Israel keinerlei Interesse an einem Krieg mit Syrien habe, sondern einen wirklichen Frieden auch mit diesem Nachbarn anstrebe.

Bundeskanzlerin Merkel zeigte großes Interesse an der Aufnahme der Annäherungsgespräche zwischen Israel und den Palästinensern und wiederholte, dass  Deutschland sich zur Unterstützung des Nahostfriedensprozesses verpflichtet fühle.

(Außenministerium des Staates Israel, 09.05.10)
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Raketenangriff auf Ashkelon


Südlich der israelischen Küstenstadt Ashkelon ist am Samstagabend abermals eine Kassam-Rakete eingeschlagen, die von palästinensischen Terroristen aus dem Gaza-Streifen abgefeuert wurde. Sie landete auf offenem Gelände und richtete weder Personen- noch Sachschaden an.

Die letzte Rakete, die aus dem Gaza-Streifen abgeschossen wurde, liegt bereits mehr als einen Monat zurück.


Foto: IDF

Die israelische Luftwaffe griff gestern am späten Abend in Reaktion auf den jüngsten Angriff zwei Ziele im südlichen Gaza-Streifen an. „Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) halten die Hamas für allein verantwortlich für das, was in Gaza geschieht“, teilte die Armee in einer Stellungnahme mit.

(Yedioth Ahronot, 10.05.10)
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Libanon gegen Entwaffnung der Hisbollah
Der libanesische Präsident Michael Suleiman hat mitgeteilt, nicht auf eine Entwaffnung der Hisbollah hinwirken zu wollen. Am Samstag sagte er explizit, der Libanon „könne und dürfe“ der schiitischen Terrororganisation nicht auftragen, sich zu entwaffnen, bevor ein Abkommen über eine Verteidigungsstrategie erzielt sei, die auch zukünftige israelische Angriffe betreffe.

Laut dem von der UN vermittelten Waffenstillstandsabkommen zur Beendigung des zweiten Libanonkriegs im Sommer 2006 ist die Hisbollah verpflichtet, ihre Waffen abzugeben. Die libanesischen Politiker haben sich bislang jedoch als unfähig erwiesen, eine nationale Verteidigungsstrategie zu entwickeln, die die Waffen der Terrororganisation in den Bestand der regulären libanesischen Streitkräfte zu überführen.

In israelischen Sicherheitskreisen hat man jüngst mit größter Dringlichkeit vor dem kontinuierlichen Waffenschmuggel von Syrien an die Hisbollah gewarnt. Durch Berichte über die Lieferung von Scud-Raketen waren die Spannungen zuletzt noch einmal angestiegen.

(Yedioth Ahronot, 08.05.10)
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Bar-Ilan-Universität eröffnet neues Nanotechnologiezentrum
An der Bar-Ilan-Universität (BIU) in Ramat Gan wird heute Abend ein neues multidisziplinäres Zentrum für Nanotechnologie eingeweiht. Das neunstöckige Gebäude hat umgerechnet etwa 11 Millionen Euro gekostet und wird 40 Wissenschaftler aus den verschiedensten Bereichen beherbergen, darunter 13 junge Israelis, die von Eliteuniversitäten im Ausland zurückkehren.

BIU-Präsident Moshe Kaveh und der Vizepräsident für Forschung, Prof. Harold Basch, haben am Sonntag gemeinsam mit dem Dierktor des Zentrums, Prof. Arie Zaban, Journalisten durch das Gebäude geführt.


Foto: Bar-Ilan-University

Das Institut ist bereits seit drei Jahren in anderen Unterkünften in Betrieb, wird durch die neuen Bedingungen aber noch einen zusätzlichen Schwung erhalten.

Präsident Kaveh zeigte sich besonders erfreut über die Rückkehr der jungen israelischen Wissenschaftler. In den vergangenen Jahren habe das Land aufgrund mangelnder Forschungsgelder etwa 1000 Postdoktoranden an ausländische Universitäten, vor allem in den USA, verloren.

„Israel hat die besten Hirne, aber nicht genug Geld. Investitionen in die Infrastruktur können jedoch 20 Mal soviel an neuen Produkten und Patenten in einer Vielzahl von Feldern einbringen“, so Kaveh.

(The Jerusalem Post, 10.05.10)
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Events

Israel-Tage in ganz Deutschland



In knapp 50 deutschen Städten finden in dieser Woche Israel-Tage der Organisation „ILI – I Like Israel“ statt. Anlass ist der Unabhängigkeitstag des Staates Israel, der sich nach dem gregorianischen Kalender am 14. Mai zum 62. Mal jährt.

Die Feiern stehen zudem im Zeichen des 150. Geburtstages des zionistischen Vordenkers Theodor Herzl und des 45jährigen Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel.

Alle Informationen zu den Israel-Tagen gibt es unter dem folgenden Link: http://www.il-israel.org/index.php?idpage=127
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1415 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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