Dienstag, 25.05.2010
 
 
Peres: Keine Atomwaffengeschäfte mit Südafrika
 

Foto: Reuters
Das Büro von Israels Präsident Shimon Peres ist in einer Stellungnahme einem Bericht der britischen Tageszeitung The Guardian entgegengetreten, wonach Israel 1975 mit Südafrika über ein Geschäft mit Atomwaffen verhandelt habe.

„Es besteht keinerlei Grundlage in der Wirklichkeit für die am Morgen im Guardian veröffentlichten Behauptungen, dass Israel 1975 mit Südafrika über den Austausch von Atomwaffen verhandelt habe.

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1 € - 4.7212 NIS (+0.217%)
1 CHF -3.3136 NIS (+0.779%)
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1 $ - 3.8700 NIS  (+1.548%)

(Bank of Israel, 25.05.10)


Bald wärmer.

Jerusalem: 14/26 °C
Tel Aviv: 18/24 °C
Haifa: 18/25 °C
Be’er Sheva: 16/31 °C
Ein Gedi: 24/35 °C
Eilat: 22/36 °C



ILI feiert Israel

In knapp 50 deutschen Städten haben in der vorletzten Woche Israel-Tage der Organisation „ILI – I Like Israel“ stattgefunden.

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ILI feiert Israel
In knapp 50 deutschen Städten haben in der vorletzten Woche Israel-Tage der Organisation „ILI – I Like Israel“ stattgefunden. Anlass war der 62. Unabhängigkeitstag des Staates Israel und der 150. Geburtstag des zionistischen Vordenkers Theodor Herzls.


Duisburg


Frankfurt am Main


München

Die Botschaft des Staates Israel in Berlin dankt allen Mitwirkenden für ihren außergewöhnlichen und bewegenden Beweis der Solidarität.

Weitere Fotos der Veranstaltungen gibt es unter dem folgenden Link: http://www.il-israel.org/index.php?idpage=124
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Ronit Elkabetz erhält Filmpreis von France Culture
Ronit Elkabetz hat am Samstag den diesjährigen Filmpreis des Senders France Culture erhalten. Die Israelin hat ihren Status als gefeierte Schauspielerin in Frankreich damit gefestigt.

Ihre französische Kollegin Julie Gayet, die dem Jurorenkreis vorsaß, bemerkte bei der Preisverleihung: „Ronit ist eine von Leidenschaft und Erotik strotzende Frau, die selbst die Königin von Ägypten spielen kann. Ich bin stolz, ihr diesen Preis zu überreichen.“



Elkabetz sagte in ihrer Dankesrede: „Ich bin sehr aufgeregt. Ich bin einen außergewöhnlichen Weg gegangen, seit ich vor zehn Jahren beschlossen hatte, mein Leben zwischen Israel und Frankreich aufzuteilen. In den letzten Jahren ist Cannes meine zweite Heimat geworden. Ich habe von Frankreich geträumt, noch bevor ich ein Wort Französisch sprechen konnte, und daher bedeutet es viel für mich, diesen Preis zu erhalten.“

Ein Video von der Preisverleihung gibt es unter dem folgenden Link: http://www.franceculture.com/2010-05-21-ronit-elkabetz-prix-france-culture-cinema-2010.html

(Yedioth Ahronot, 24.05.10)
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Peres: Keine Atomwaffengeschäfte mit Südafrika
Das Büro von Israels Präsident Shimon Peres ist in einer Stellungnahme einem Bericht der britischen Tageszeitung The Guardian entgegengetreten, wonach Israel 1975 mit Südafrika über ein Geschäft mit Atomwaffen verhandelt habe.

„Es besteht keinerlei Grundlage in der Wirklichkeit für die am Morgen im Guardian veröffentlichten Behauptungen, dass Israel 1975 mit Südafrika über den Austausch von Atomwaffen verhandelt habe. Bedauerlicherweise hat sich der Guardian entschieden, seinen Artikel auf der Basis selektiver Interpretationen südafrikanischer Dokumente zu verfassen und nicht auf der Basis konkreter Fakten.

Israel hat niemals über den Austausch von Atomwaffen mit Südafrika verhandelt. Es existiert keinerlei israelisches Dokument oder israelische Unterschrift auf einem Dokument, dass solche Verhandlungen stattgefunden haben.

Das Büro des Präsidenten bedauert die Entscheidung des Guardians, einen solchen Artikel zu veröffentlichen, ohne israelische Offizielle um einen Kommentar zu bitten.

Das Büro des Präsidenten beabsichtigt, der Redaktion des Guardian einen strengen Brief zu schreiben, und fordert die Publikation der wahren Tatsachen.“

(Außenministerium des Staates Israel, 24.05.10)
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Lieberman empfängt EU-Botschafter
Israels Außenminister Avigdor Lieberman hat sich am Sonntag mit den Botschaftern der Staaten der Europäischen Union in Israel getroffen. Er bot einen Überblick über die gegenwärtige politische Lage und hörte sich die Kommentare der anwesenden Diplomaten an.


Foto: MFA

Lieberman unterstrich abermals, dass Israel sich verpflichtet fühle, ein umfassendes Abkommen mit den Palästinensern zu erzielen, und dies auch ersehne; allerdings habe man das Gefühl, die Palästinensern seien nur in die neue Gesprächsrunde eingetreten, um möglichst bald einen Stillstand zu erreichen und so direkte Verhandlungen zu vermeiden. Zudem lasse die Weigerung der palästinensischen Führung, der Option von Gewalt und Terror für die weitere Zukunft abzuschwören, Zweifel an ihrer Integrität als Verhandlungspartner wachsen. Wer ernsthaft an Frieden interessiert sei, müsse einsehen, dass es keine Alternative zu direkten Verhandlungen gebe.

(Außenministerium des Staates Israel, 23.05.10)
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Reiseerleichterungen im Westjordanland
Der Kommandant des Zentralkommandos der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), Generalmajor Avi Mizrahi, und der Leiter der Zivilverwaltung in Judäa und Samaria, Brigadegeneral Yoav Mordechai, haben am Sonntag ein Koordinierungstreffen mit Vertretern der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) abgehalten. Dabei informierten sie die Offiziellen über die Umsetzung der folgenden Maßnahmen des guten Willens gegenüber der palästinensischen Bevölkerung im Westjordanland:

- Die Einreise von Touristen nach Bethlehem über alle Übergänge wird genehmigt.

- 50 israelische Reiseführer werden Einreisebewilligungen für Bethlehem erhalten.

- Der Übergang Adh-Dhahiriya südwestlich von Hebron wird für den freien Verkehr von Palästinensern geöffnet.

- Die Restriktionen für ranghohe palästinensische Geschäftsleute an den Sicherheitsübergängen werden gelockert.

- Die Qeidar-Straße nahe Ma’ale Adumim wird für den palästinensischen Verkehr geöffnet.

- 60 weitere Straßensperren im Westjordanland werden entfernt.

- Israelisch-arabischen Zivilisten wird es gestattet, alle Sicherheitsübergänge am Sicherheitszaun in der Region Judäa und Samaria zu passieren. Außerdem werden sie an Wochenenden über den Übergang 104 nach Tulkarem einreisen können.


Foto: IDF

Die israelische Armee wird weiter entschieden gegen den Terrorismus vorgehen und gleichzeitig die Verbindung und Koordinierung mit palästinensischen Offiziellen aufrechterhalten, um die alltägliche Routine und die Sicherheit aller Bewohner des Westjordanlands und des Staates Israel zu gewährleisten.

(Außenministerium des Staates Israel, 23.05.10)


Foto: Reuters

Unterdessen gehen die Annäherungsgespräche zwischen Israel und den Palästinensern weiter. In diesem Rahmen traf sich der israelische Ministerpräsident Binyamin Netanyahu am vergangenen Donnerstag mit dem US-Sondergesandten George Mitchell und dessen Team. Dabei brachte er erneut seine Sehnsucht zu einem Fortschritt der Verhandlungen zum Ausdruck, damit diese sehr bald in direkte Gespräche übergehen können.

(Außenministerium des Staates Israel, 20.05.10)
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Der Nukleartreibstoffhandel – ein Geschenk für den Iran
Das Abkommen zwischen dem Iran, der Türkei und Brasilien verschafft der Islamischen Republik zusätzliche Zeit. Zu diesem besorgniserregenden Schluss kommt eine Analyse des Instituts für nationale Sicherheitsstudien  (INSS) an der Universität Tel Aviv.

„Am 17. Mai 2010 haben der Iran, die Türkei und Brasilien ein Abkommen über einen Tausch von 1200 Kilogramm niedrig angereichertem Uran (LEU) aus dem Iran gegen 20-prozentig angereicherten Urantreibstoff für den Teheraner Forschungsreaktor (TRR) unterzeichnet. Sollte sich das Abkommen materialisieren, wäre dies eine wichtige Errungenschaft für den Iran. Dieser würde Treibstoff für einen Reaktor erhalten, der zwar heute für die Produktion von Radioisotopen für medizinische Zwecke verwendet wird, zuvor jedoch waffenbezogenen Forschungszwecken diente. In der Tat können die medizinischen Radioisotope von verschiedenen Quellen kommerziell erworben werden und würden unter keinerlei Sanktionen fallen.

Am wichtigsten ist, dass der Iran – der allerersten Bestimmung des Geschäfts nach – explizit Legitimität für die Fortsetzung seines Urananreicherungsprogramms für ‚friedliche Zwecke’ erhalten würde und wahrscheinlich noch nicht einmal das 20-prozentig angereicherte Uran, das er im Februar dieses Jahres zu produzieren begann, ins Ausland schicken müsste. Die den Anreicherungsaktivitäten des Iran verliehene Legitimität würde in direktem Widerspruch zu der in fünf UN-Sicherheitsresolutionen – drei davon mit Beschlüssen über Sanktionen - enthaltenen Forderung stehen, dass der Iran seine diesbezüglichen Aktivitäten einstelle.“

„Die Erzielung dieses Abkommens hat – selbst wenn es nicht zur Anwendung kommen wird – bereits für ein weiteres Zerwürfnis unter den Sicherheitsratsmitgliedern gesorgt. Während Brasilien und die Türkei hartnäckig darauf bestehen, dass man über keine weiteren Sanktionen gegen den Iran diskutieren solle, da ihr Handel eine ‚neue Situation’ geschaffen habe, haben die fünf ständigen Mitglieder (P5) dem US-Resolutionsentwurf zu einer vierten Runde zugestimmt. Somit sind die Meinungsunterschiede im Sicherheitsrat, selbst wenn sich das Abkommen nicht materialisieren sollte, durch dieses bekräftigt worden. Darüber hinaus besteht hinsichtlich des einzig möglichen Vorzugs des Geschäfts – nämlich einer mehrmonatigen Verzögerung von Irans Fortschritt hin zu militärischer Fähigkeit – die wichtigste Frage darin, wie die internationale Gemeinschaft die gewonnene Zeit nutzen würde. Ohne Anzeichen einer umfassenden Strategie in dieser Angelegenheit würde eine Verzögerung lediglich eine Verzögerung sein und das Geschenk für den Iran eine Tatsache.“

Die vollständige Analyse gibt es unter dem folgenden Link: http://www.inss.org.il/publications.php?cat=21&incat=&read=4077

(INSS, 20.05.10)
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Gaza-Grenze: Israelische Armee vereitelt Terroranschlag
Die israelische Armee hat am Freitag einen Terrorakt nahe der Grenze zum Gaza-Streifen vereitelt. Zwei mit dem Sturmgewehr AK-47 bewaffnete palästinensische Terroristen hatten den Sicherheitszaun überwunden und waren in israelisches Hoheitsgebiet eingedrungen. Sie wurden von Soldaten der Givati-Brigade und der Panzertruppe nahe dem Kibbutz Nirim gestellt und getötet.


Foto: IDF

Zuvor hatte die israelische Luftwaffe in Reaktion auf zwei Kassam-Raketen Schmuggeltunnel im südlichen Gaza-Streifen bombardiert.

Seit Beginn des Jahres sind etwa 50 Raketen auf Israel abgefeuert worden.

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 21.05.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1430 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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