Mittwoch, 26.05.2010
 
 
Gaza: Zugtier für Anschlag missbraucht
 

Foto: IDF (Archiv)
Die gespannte Lage an Israels Grenze zum Gaza-Streifen dauert an. Am Dienstagvormittag explodierte wenige Meter vom Sicherheitszaun entfernt ein Sprengsatz, der auf einem Eselskarren montiert war. Der Esel wurde dabei getötet. Man geht davon aus, dass die israelischen Grenzschützer zu dem unbemannten Gefährt gelockt werden sollten.


weiter
weitere Themen:
Israels humanitäre Hilfsleine für Gaza

1 € - 4.7294 NIS (+0.174%)
1 CHF -3.3335 NIS (+0.601%)
1 £ - 5.5397 NIS (-0.025%)
1 $ - 3.8450 NIS  (-0.646%)

(Bank of Israel, 26.05.10)


Hitzewelle.

Jerusalem: 25/31 °C
Tel Aviv: 25/29 °C
Haifa: 26/29 °C
Be’er Sheva: 24/36 °C
Ein Gedi: 28/39 °C
Eilat: 27/40 °C



 
 


Israels humanitäre Hilfsleine für Gaza
Trotz der Angriffe durch die Hamas hält Israel einen dauerhaften Kanal für die Lieferung von Lebensmitteln und humanitären Hilfsgütern nach Gaza aufrecht, der von international anerkannten Organisationen wie dem Roten Kreuz genutzt wird.  

Mehr als eine Million Tonnen humanitärer Hilfsgüter sind in den vergangenen 18 Monaten von Israel aus nach Gaza geliefert worden – beinahe eine Tonne für jede Person im Gaza-Streifen. Internationale Lebensmittelhilfen im Wert von Millionen von Euros fließen kontinuierlich durch den israelischen Kanal in den Küstenstreifen, wodurch sichergestellt wird, dass es dort zu keinem Nahrungsengpass kommt.

Sechs Tage pro Woche werden Lebensmittel und andere Güter von Israel aus über Hilfsorganisationen oder den privaten Sektor nach Gaza transferiert. Dazu gehören auch Babynahrung, Weizen, Fleisch, Milchprodukte und andere verderbliche Produkte sowie – nichtsprengstofftauglicher -  Dünger, Kartoffelsamen, Eier zur Fortpflanzung, Bienen und Equipment für die Blumenindustrie.


Markt in Gaza, September 2009 (Foto: Reuters)

Allein im Jahr 2009 gelangten mehr als 738 Tonnen Nahrungsmittel nach Gaza. Die Lokalzeitungen zeigen Bilder von Märkten, die vor Obst, Gemüse, Käse, Gewürzen, Brot und Fleisch zur Ernährung der 1.4 Millionen Gazaer überquellen.

Eine detaillierte Auflistung der Hilfsmaßnahmen gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/About+the+Ministry/Behind+the+Headlines/Israeli_humanitarian_lifeline_Gaza_25-May-2010.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 25.05.10)



Sarah Weiss Maudi, Expertin für maritimes humanitäres Recht im israelischen Außenministerium, erläutert in einem Interview die Seeblockade, der Israel den Gaza-Streifen unterworfen hat.

http://www.mfa.gov.il/MFA/HumanitarianAid/Palestinians/Legal_aspects_Gaza_aid_26-May-2010.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 26.05.10)
zum Anfang
diesen Artikel drucken



Gaza: Zugtier für Anschlag missbraucht
Die gespannte Lage an Israels Grenze zum Gaza-Streifen dauert an. Am Dienstagvormittag explodierte wenige Meter vom Sicherheitszaun entfernt ein Sprengsatz, der auf einem Eselskarren montiert war. Der Esel wurde dabei getötet. Man geht davon aus, dass die israelischen Grenzschützer zu dem unbemannten Gefährt gelockt werden sollten.

In Militärkreisen wies man darauf hin, dass palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen in der jüngeren Vergangenheit wiederholt Tiere, wie etwa Pferde, für Anschläge missbraucht haben.

Am Dienstagabend wurden zudem vier Mörsergranaten auf den Süden Israels abgefeuert, die allerdings keinen Schaden anrichteten. Die israelische Luftwaffe flog in Reaktion darauf heute Morgen einen Angriff auf Ziele in Beit Hanoun im nördlichen Gaza-Streifen. Dabei wurden mehrere Palästinenser verletzt.

Die Lage an der Grenze begann am vergangenen Freitag zu eskalieren, als zwei bewaffnete Palästinenser nach Israel einzudringen versuchten und wenige Stunden später ein israelischer Soldat von einem palästinensischen Scharfschützen verletzt wurde.

(Yedioth Ahronot, 25./26.05.10)


Unterdes heizt die Hisbollah die Lage an Israels Nordgrenze an. Der Generalsekretär der libanesischen Terrororganisation, Hassan Nasrallah, drohte am Dienstag damit, im Falle einer militärischen Auseinandersetzung den Schiffsverkehr nach Israel in Mitleidenschaft zu ziehen.

„Wenn ihr unsere Küste in einem zukünftigen Krieg blockiert, sage ich, werden alle militärischen, zivilen und Handelsschiffe, die die Küste Palästinas im Mittelmeer anlaufen,  von den islamischen Widerstandskämpfern unter Feuer genommen werden.“

Seine Organisation sei inzwischen in der Lage, Israel so viel Schaden zuzufügen wie während des zweiten Libanonkriegs im Sommer 2006, versicherte Nasrallah. Der schiitische Terrorführer sprach anlässlich des 10. Jahrestages von Israels Rückzug aus dem Südlibanon.

(Yedioth Ahronot, 25.05.10)
zum Anfang
diesen Artikel drucken
Netanyahu: Iran-Deal trügerisch
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat sich am Dienstag in der Knesset zu dem jüngst von dem Iran, der Türkei und Brasilien unterzeichneten Uranaustauschabkommen geäußert.

„Es ist ein offensichtlicher iranischer Schwindel, der darauf abzielt, die internationale öffentliche Meinung  von Sanktionen gegen Iran im Sicherheitsrat abzulenken“, sagte er. „Es ist ein unaufrichtiger Vorschlag, da der Iran genug Uran für sich behält, um Atomwaffen zu produzieren.“

Auch US-Außenministerin Hillary Clinton wies am Dienstag darauf hin, dass der Deal eine Reihe von Unzulänglichkeiten enthalte und insofern die Sorgen der internationalen Gemeinschaft nicht zerstreuen könne.

(Yedioth Ahronot, 25.05.10)
zum Anfang
diesen Artikel drucken
Israel besorgt über koreanisches Schiffversenken
Israel zeigt sich schwer besorgt angesichts der Veröffentlichung des Berichts eines Untersuchungsteams der Republik Korea und internationaler Experten, der der Demokratischen Volksrepublik Korea die Verantwortung für das Sinken des südkoreanischen Kriegsschiffes Cheonan zuweist.

Israel zollt der zurückhaltenden und verantwortungsbewussten Reaktion der südkoreanischen Regierung Respekt und fordert Nordkorea dazu auf, mit der internationalen Gemeinschaft zu kooperieren und  sich Aktionen zu enthalten, die die Stabilität und das Bemühen um Frieden in Ostasien wie auch im Nahen Osten untergraben.

Die israelische Regierung spricht den angehörigen der 49 Seeleute, die ihr Leben auf dem Schiff verloren, ihr Beileid aus.

(Außenministerium des Staates Israel, 25.05.10)
zum Anfang
diesen Artikel drucken



Pottasche stärkt Israel Chemicals
Dank großer Umsätze im Kaliumcarbonatgeschäft hat der Megakonzern Israel Chemicals seine Einnahmen im ersten Quartal 2010 abermals steigern können. Sie wuchsen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 54% auf umgerechnet mehr als 1.12 Milliarden Euro an. Der Reingewinn erhöhte sich um 51% auf umgerechnet 196.95 Millionen Euro.



Allein der Pottascheumsatz verdoppelte sich in diesem Zeitraum auf umgerechnet 439.22 Millionen Euro.

Am 14. Juni wird das Unternehmen eine Dividende von umgerechnet 560 Millionen Euro ausschütten. Die Gewinnbilanz des Unternehmens wird sich nach der Dividende auf umgerechnet 1,45 Milliarden Euro belaufen.

(Globes, 25.05.10)
zum Anfang
diesen Artikel drucken

 
Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1431 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
zum Anfang
diesen Artikel drucken


An- und Abmelden des Newsletters
Newsletter-ArchivIsrael Ministry of Foreign Affairs
Israel von A-ZIsrael Line - MFA Newsletter
Medienspiegel der deutschen Botschaft Tel AvivIsrael Defense Forces IDF
 www.facebook.com/IsraelinGermany
 www.twitter.com/IsraelinGermany
 www.youtube.com/botschaftisrael
 www.botschaftisrael.de


Dieser Newsletter mit Mitteilungen israelischer Ministerien und Meldungen aus der israelischen Presse wird von der Botschaft des Staates Israel / Abteilung Öffentlichkeitsarbeit zusammengestellt. Anmerkungen und Fragen richten Sie bitte an: botschaft@israel.de.
Für den Inhalt externer Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Disclaimer

 
     


Zurück zum Newsletterarchiv