Freitag, 04.06.2010
 
 
Raketenangriffe auf Israel
 
Der Süden Israels ist am Donnerstag erneut von Raketenangriffen aus dem Gaza-Streifen heimgesucht worden. Insgesamt vier Kassam-Raketen schossen palästinensische Terroristen am Abend von dort ab.

Drei davon landeten nahe der Küstenstadt Ashkelon, eine weitere unweit von Sderot.


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(Bank of Israel, 04.06.10)


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Dershowitz: Rechtlich ist die Sache ganz klar
Der berühmte Harvard-Jurist Alan Dershowitz hat in einem Beitrag für die New York Daily News die Rechtmäßigkeit des israelischen Vorgehens bei der Durchsetzung der Seeblockade gegenüber der Gaza-Flottille unterstrichen.

„Israels Kritiker versäumen es, genau zu bezeichnen, was Israel genau getan hat, um angeblich gegen das internationale Recht zu verstoßen. Manche haben sich fälschlicherweise auf die Blockade selbst konzentriert. Andere haben irrigerweise auf den Ort des Enterns in internationalen Gewässern gezeigt. Die meisten haben einfach auf den Tod sog. Friedensaktivisten hingewiesen, obwohl diese Todesfälle das Ergebnis rechtmäßiger Akte der Notwehr waren.“

http://www.nydailynews.com/opinions/2010/06/02/
2010-06-02
_israel_obeyed_international_law_
legally_the_gaza_flotilla_conflict_is_an_openand.html#ixzz0pnmBy88E


(New York Daily News, 02.06.10)


Solidaritätserklärung aus Deutschland


In Deutschland hat der Koordinierungsrat gegen Antisemitismus e.V. in einer Erklärung gegen die „heuchlerische Verurteilung Israels“ Stellung bezogen:

http://01548.retail1.c4pserver.de/
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Raketenangriffe auf Israel
Der Süden Israels ist am Donnerstag erneut von Raketenangriffen aus dem Gaza-Streifen heimgesucht worden. Insgesamt vier Kassam-Raketen schossen palästinensische Terroristen am Abend von dort ab.

Drei davon landeten nahe der Küstenstadt Ashkelon, eine weitere unweit von Sderot. Verletzt wurde dabei niemand.

(Yedioth Ahronot, 03.06.10)
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Hamas verhindert weiter Hilfsgüterlieferung
Die humanitäre Fracht der am Montag gestoppten Flottille wird weiter von Israel aus in den Gaza-Streifen transferiert. Bislang sind 30 Lastwagen mit Kleidung, Decken, Schulranzen, Matratzen, Kindersitzen, Schränken und medizinsicher Ausrüstung beladen worden.

Einige der von der Flottille transportierten Medikamente haben ihr Verfallsdatum bereits um mehr als ein Jahr überschritten. An Bord der Schiffe wurden auch Textilien in Tarnfarben gefunden, die für die Terroristen der Hamas bestimmt waren.

Die den Gaza-Streifen beherrschende Terrororganisation verhindert weiter die Einfuhr der humanitären Hilfsgüter, die am Übergang Kerem Shalom verladen wurden. Die Koordinationsstelle der israelischen Armee (COGAT) wird weiter eng mit internationalen Organisationen und der Palästinensischen Autonomiebehörde zusammenarbeiten, um den Transfer von Gütern nach Gaza zu organisieren.

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 03.06.10)
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Peres besucht verletzte Soldaten
Israels Präsident Shimon Peres hat am Donnerstag den verletzten Soldaten der Marinesondereinheit „Shayetet“, die am Montag die Schiffe der Gaza-Flottille an der Durchbrechung der Seeblockade gehindert hatte, einen Besuch im Tel Aviver Krankenhaus Tel Hashomer abgestattet.


Foto: IDF

„Im Namen des Staates Israel danke ich den tapferen Soldaten und bezeige ihnen die Ehre“, sagte der Präsident, der den Soldaten dabei versicherte: „Ihr habt euch nicht wie Roboter verhalten. Euer Handeln zeigte gutes Urteilsvermögen. Obwohl euer Leben in Gefahr war, seid ihr mit großer Umsicht mit der Situation umgegangen. Die Soldaten der Shayetet taten Dinge, die man nicht in der Grundausbildung beigebracht bekommt. Als Individuen und als Einheit haben sie das Land ihrem eignen Wohlergehen vorangestellt. Aus dem ganzen Land tönt mir konstant Liebe und Bewunderung für die Soldaten der Shayetet und der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte entgegen.“

In Bezug auf die Protestler auf der Marmara, mit denen es beim Entern zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kam, bemerkte Peres: „Sie sind Terroristen. Und selbst unter diesen schwierigen Umständen streckt Israel seine Hand zum Frieden aus. Wenn ihr die Gaza-Blockade beenden wollte, dann schwört eurem Weg des Terrors ab. Erkennt Israel an, und lasst uns mit einem Friedensvertrag beginnen.“

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 03.06.10)

Unterdessen zweifeln auch die Marinesoldaten, die an dem Kommando teilgenommen hatten, selbst nicht an der Richtigkeit ihres Einsatzes und zeigen sich überzeugt davon, es mit Terroristen zu tun gehabt haben.

„Ja, ich bezeichne sie als Terroristen, in jeder Hinsicht und in jedem Fall“, sagt Kapitänleutnant A nach seiner Rückkehr in die Basis bei Atlit. „Jeder, der dort auf dem Schiff war und sah, was die vorbereiteten, versteht das.“

Stabsbootsmann zur See A., der zu den ersten 15 Soldaten gehörte, die sich aus dem Hubschrauber auf die Marmara abseilten, beschreibt das brutale Vorgehen der Demonstranten an Bord: „Sobald ich mit beiden Beinen auf dem Schiff stand, sah ich, wie zwei Terroristen mit Eisenstäben auf einen unserer Leute einprügelten. Ich rannte zu ihnen hin, um ihre Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Ich streckte den einen mit einem Nackenschlag nieder, während ich mit der anderen Hand meinen Kopf gegen den zweiten schützte. Dann erhielt ich einen Keulenschlag. Ich nahm mein Paintball-Gewehr und schoss mit Farbpatronen auf sie. In diesen Sekunden kriegte ich einen Schlag, der das Paintball-Gewehr zerbrach, und ich griff zur Pistole.“

Er benutzte die Pistole jedoch nur zur Abschreckung und schoss, anders als seine Kameraden, nicht. „Klar, dass die ersten, die sich abseilten, mehr einstecken mussten. Bei manchen rissen sie noch beim Abseilen die Seile ab. Als ich mich abseilte, waren die anderen schon beschäftigt.“

Kapitänleutnant A. erinnert sich: „Es war da eine Gruppe, die am Bug stand, und ich warnte sie, nicht näher zu kommen. Wir begannen die Terroristen um uns herum zu fesseln, und dann hörten wir den Ruf ‚scharfe Munition’ und dass es auf unserer Seite Schussverletzte gab.“

(Haaretz, 04.06.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1440 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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