Donnerstag, 10.06.2010
 
 
Zur Verschärfung der Iran-Sanktionen durch den UN-Sicherheitsrat
 

Foto: UN Photo/Mark Garten)
Israel betrachtet die UN-Sicherheitsresolution 1929 als einen wichtigen Schritt bei den Bemühungen, den Iran dazu zu bringen, den internationalen Forderungen nachzugeben.

Um dem iranischen Regime den Preis eines fortgesetzten Verstoßes gegen internationale Forderungen klar zu machen, ist eine breit angelegte, entschlossene internationale Aktion notwendig. 

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Heute im Fernsehen!



Reportage zur israelischen Hightech-Revolution

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(Bank of Israel, 10.06.10)


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Auftaktkonsultation zur 2. deutsch-israelischen Schulbuchkommission

In Berlin findet heute die Auftaktkonsultation für die zweite deutsch-israelische Schulbuchkommission statt.

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Auftaktkonsultation zur 2. deutsch-israelischen Schulbuchkommission
In Berlin findet heute die Auftaktkonsultation für die zweite deutsch-israelische Schulbuchkommission statt, die nach 25 Jahren wiederbelebt wird.



Die Teilnehmer der Delegationen aus beiden Ländern beraten über die zukünftige Zusammenarbeit, die Themen und die Arbeitsweise der Kommission, die sich voraussichtlich bis Ende diesen Jahres konstituieren wird und deren Arbeit auf mindestens drei Jahre angelegt ist. Ziel der Kommission ist die Schulbuchanalyse in beiden Ländern, um Empfehlungen für die neu zu integrierenden oder zu überarbeitenden Inhalte zu geben. Allein für die relevanten Schulfächer Geografie, Geschichte und Sozialkunde in allen Klassen und Schulformen handelt es sich um weit mehr als 1000 potentiell zu analysierende Schulbücher.

Die erste deutsch-israelische Schulbuchkommission, deren Ergebnisse in Deutschland in Teilen umgesetzt wurden, tagte zwischen 1981 und 1985.

Bei einer ersten Zusammenkunft am gestrigen Abend sagte Dr. Thomas Götz, Stellvertretender Leiter der Abteilung für Kultur und Kommunikation des Auswärtigen Amtes: "Ich sehe die Arbeit, die wir morgen beginnen werden, bei allem Schrecken der Geschichte, der uns verbindet, als etwas sehr Wichtiges für unsere Zukunft."

Die israelische Delegationsleiterin,  Dalia Fenig vom israelischen Erziehungsministerium, bemerkte: "Es ist wichtig, dass wir neue Perspektiven für unsere gemeinsame Zukunft entwickeln. Ich erwarte, dass wir etwas erarbeiten werden, sodass unsere beiden Länder mit uns zufrieden sein werden."
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David Grossmann erhält Friedenspreis des deutschen Buchhandels
Der israelische Schriftsteller David Grossmann wird den diesjährigen Friedenspreis des deutschen Buchhandels erhalten. Das gab der Vorsteher des deutschen Börsenvereins, Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, heute bekannt. Die Verleihung findet am 10. Oktober in der Frankfurter Paulskirche statt.

In der Begründung des Stiftungsrates heißt es u.a.: „Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2010 David Grossman und ehrt damit den israelischen Schriftsteller, der sich aktiv für die Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern einsetzt. In seinen Romanen, Essays und Erzählungen versucht er, nicht nur die eigene, sondern immer auch die Haltung der jeweils Andersdenkenden zu verstehen und zu beschreiben. David Grossman gibt dem schwierigen Zusammenleben eine literarische Stimme, die in der Welt gehört wird.”

David Grossman, geboren 1954 in Jerusalem, zählt zu den einflussreichsten Schriftstellern und Journalisten Israels. In seinen Romanen und Erzählungen, Essays und Kinderbüchern, die in mehr als dreißig Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet wurden, setzt er sich vor allem mit der Identität seines Landes und dem israelisch-palästinensischen Konflikt auseinander. Er beteiligt sich zudem aktiv an der politischen Debatte um eine friedliche Lösung im Nahen Osten.
Bereits während seines Studiums der Philosophie und Theaterwissenschaften arbeitet David Grossman als Nachrichtenredakteur, Hörspielautor und -sprecher beim israelischen Rundfunk. 1983 veröffentlicht er mit „Das Lächeln des Lammes“ (dt. 1988) seinen ersten Roman. Mit dem 1986 erscheinenden Roman „Stichwort: Liebe“ (dt. 1991) über die zweite nachfolgende Generation der Opfer der Shoah und der Reportagensammlung „Der gelbe Wind“ (1987, dt. 1988) über das Verhältnis zwischen Israelis und Arabern wird er weltweit bekannt.


Foto: Kobi Kalmanovitz

David Grossman hat für seine schriftstellerisches Werk und sein politisches Engagement zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Nelly-Sachs-Preis (1991), Premio Mondello (Italien, 1996), Manès Sperber-Preis (2002), Bialik Prize (Israel, 2004), Emet-Prize (Israel, 2007), Geschwister-Scholl-Preis (2008) und den Albatros-Preis (2010).

David Grossman ist verheiratet und hat drei Kinder, er lebt in Mevasseret Zion, einem Vorort von Jerusalem.

Weitere Informationen: http://www.boersenverein.de/de/96671?pid=385947

(Börsenverein des Deutschen Buchhandels, 10.06.10)
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Peres in Südkorea
Israels Präsident Shimon Peres ist am Dienstag zu einem Staatsbesuch in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul eingetroffen. Er und seine Delegation wurden mit militärischen Ehren am Flughafen empfangen und von Hunderten Koreanern begrüßt, die israelische Flaggen schwenkten.


Foto: Moshe Milner/GPO

Zur Delegation des Präsidenten gehören Industrie- und Handelsminister Binyamin Ben-Eliezer, Kommunikationsminister Moshe Kahlon und mehr als 60 Geschäftsleute aus verschiedensten Branchen.

Peres sagte nach seiner Landung: „Die Wärme, mit der die Regierung Südkoreas und seine Bürger uns empfangen haben, wärmt mein Herz – zumal in diesen Tagen. Ich komme mit Ministern und 60 führenden Geschäftsleuten, um  die strategische, politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern auszuweiten und zu stärken.“

Zur Frage der Palästinenser bemerkte Peres: „Israel ist der Förderung des Friedens verpflichtet, und ich bedaure, dass auswärtige Akteure versuchen, den Prozess aus fremden Motiven und einem Verlangen heraus, ihn zu sabotieren, stören.“

Weitere Informationen zu Peres’ Südkorea-Besuch gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Communiques/2010/President_Peres_welcomed_Seoul_9-Jun-2010.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 09.10.10)
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Netanyahu zur Untersuchung bezüglich der Gaza-Flottille
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat sich auf der Finanzmarktkonferenz der Haaretz-Wirtschaftsbeilage The Marker zur anstehenden Untersuchung des Enterns der Gaza-Flottille durch die israelische Marine geäußert.


Foto: GPO

„Wir beraten uns mit zahlreichen Akteuren innerhalb der internationalen Gemeinschaft hinsichtlich des angemessenen Untersuchungsverfahrens, das all die Tatsachen in Bezug auf die Gaza-Flottille erhärten wird. Wir kennen die Wahrheit, und das israelische Volk kennt die Wahrheit. Der Verteidigungsminister, der Generalstabschef und ich sind bereit auszusagen und all die schmucklosen Fakten zu liefern. Aber ich bleibe hart bei meiner Position, dass die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) – wie immer - die einzige Organisation sein wird, die unsere Soldaten befragt.

Dies ist die Gepflogenheit in den Armeen unserer Verbündeten, und wir werden in einer ähnlichen Weise verfahren. Aber ich verlange, dass die ganze Wahrheit ans Licht kommt, und daher wird die Untersuchung auch Antworten auf bestimmte Fragen enthalten müssen, die viele innerhalb der internationalen Gemeinschaft lieber ignorieren.

Wer steht hinter der radikalen Gruppe an Bord des Schiffes? Wer hat ihre Mitglieder finanziert? Wie fanden Äxte, Knüppel, Messer und andere Arten von leichten Waffen ihren Weg auf das Schiff? Warum fand man extrem hohe Summen Geld in den Taschen dieser Leute an Deck des Schiffes? Für wen war dieses Geld gedacht? Die Welt muss das Gesamtbild kennen, und wir werden sicherstellen, dass das Gesamtbild publik gemacht wird.“

(Amt des Ministerpräsidenten, 09.06.10)
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Zur Verschärfung der Iran-Sanktionen durch den UN-Sicherheitsrat
Israel betrachtet die UN-Sicherheitsresolution 1929 als einen wichtigen Schritt bei den Bemühungen, den Iran dazu zu bringen, den internationalen Forderungen nachzugeben: Aussetzung der Urananreicherung, einschließlich der bis zu 20%; Einstellung des Baus der Anlage in Qom; volle Zusammenarbeit bei den Nachforschungen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zum militärischen Aspekt des Atomprogramms und Gewährung des unbeschränkten Zugangs der Behörde zu der Anlage.

Dies ist die sechste Resolution, die den Iran zur Aussetzung der Urananreicherung und zur Kooperation mit der IAEA aufruft. Der Iran verstößt gegen all die Resolutionen, die bislang verabschiedet worden sind, und stellt damit seine Verachtung der internationalen Gemeinschaft und ihrer Institutionen unter Beweis.

Es ist von größter Wichtigkeit, die Resolution vollständig und sofort in die Tat umzusetzen. Gleichzeitig sollte erkannt werden, dass diese Resolution an und für sich noch nicht ausreicht und von signifikanten Schritten sowohl innerhalb zusätzlicher internationaler Rahmenwerke als auch auf nationaler Ebene begleitet werden muss. Nur Sanktionen, die sich auf eine Vielzahl von Sektoren im Iran beziehen, sind dazu geeignet, Irans Kalküle zu beeinflussen.

Um dem iranischen Regime den Preis eines fortgesetzten Verstoßes gegen internationale Forderungen klar zu machen, ist eine breit angelegte, entschlossene internationale Aktion notwendig. Die Kombination von Irans extremistischer Ideologie mit Atomwaffen würde katastrophale Konsequenzen haben.

(Außenministerium des Staates Israel, 09.06.10)


Israels Ministerpräsident Biynamin Netanyahu begrüßte die neue UN-Sicherheitsratsresolution als einen „positiven Schritt“, dem gleichwohl noch ein entschlossenes Handeln einzelner Staaten folgen müsse, gerade auch in Bezug auf den iranischen Energiesektor.

(Außenministerium des Staates Israel, 09.06.10)
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NYT: Weitere Sanktionsrunde reicht nicht aus
Die New York Times hat der UN-Sicherheitsratsresolution vom Mittwoch einen Leitartikel gewidmet.

„Sie haben zu lange gebraucht und gehen nicht weit genug, aber endlich hat der UN-Sicherheitsrat eine neue, vierte Runde von Sanktionen gegen den Iran verhängt.

Die Strafmaßnahmen zielen auf militärische, wirtschaftliche und finanzielle Transaktionen der Revolutionswächter, die das illegale Atomprogramm des Landes betreiben. Man kann sicher sein, dass der Iran bereits nach Wegen sucht, sie zu umgehen. Er hat staatseigene Frachtschiffe neu beflaggt und umbenannt, damit sie dem bestehenden Verbot von Waffenkäufen ausweichen können. Er wird nicht von der Sache ablassen.“

„Wir wissen nicht, welche Mischung von Druck und Überredungskunst – wenn überhaupt – Teherans Meinung ändern könnte. Wir sind sicher, dass eine weitere Runde von stufenweise schärferen Sanktionen nicht genug sein wird. Alle größeren Mächte werden weiter Druck ausüben müssen.“

Den vollständigen Artikel gibt es unter dem folgenden Link: http://www.nytimes.com/2010/06/10/opinion/10thu2.html?ref=opinion

(The New York Times, 09.06.10)
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Teheran beharrt auf Atomprogramm
Der Iran hat die neue UN-Sicherheitsratsresolution am Mittwoch zurückgewiesen und geschworen, mit der Urananreicherung fortzufahren. Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat die Resolution als „wertlos“ bezeichnet.

„Diese Resolution ist für den Iran keinen Pfennig wert, und ich habe jedem von ihnen [den UN-Sicherheitsratsmitgliedern] die Botschaft übermittelt, dass eure Resolution wie ein benutztes Taschentuch ist, das man in den Müll werfen sollte“, zitierte eine iranische Nachrichtenagentur den Präsidenten.

„Sie [die Weltmächte] werden uns nicht schaden können“, fügte der in Tadschikistan weilende Ahmadinejad noch hinzu.


Russland friert Raketengeschäft mit dem Iran ein


Russland hat als Reaktion auf die UN-Sicherheitsratsresolution beschlossen, einen Vertrag über den Verkauf von S-300-Raketensystemen an den Iran einzufrieren.

„Selbstverständlich wird der Vertrag über die Lieferung von S-300-Raketensystemen eingefroren werden“, zitiert die Nachrichtenagentur Interfax einen Vertreter der russischen Rüstungsindustrie.

(Haaretz, 10.06.10)
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Events
Das Bayerische Fernsehen strahlt am heutigen Donnerstagabend um 23 Uhr die Reportage „Wunder sind mit eingeplant. Die Hightech-Revolution in Israel“ von Richard C. Schneider aus.

Informationen zur Sendung: http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kompass/kompass-2010-06-10-wunder-sind-mit-eingeplant-hightech-revolution-in-israel-ID1276005813381.xml
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1446 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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