Montag, 14.06.2010
 
 
Kabinett stimmt über Berufung einer Untersuchungskommission ab
 
Premierminister Benjamin Netanyahu kündigte für die gestrige Kabinettssitzung die Abstimmung darüber an, eine spezielle, unabhängige Kommission zur Untersuchung der Vorfälle vor zwei Wochen vor der Küste Israels einzusetzen.



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Blauweiße Fahnenmeere und Israelsolidarität in Köln und Berlin



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(Bank of Israel, 14.06.10)
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Weiterhin sommerlich, leicht bewölkt.

Jerusalem: 17/28 °C
Tel Aviv: 22/27 °C
Haifa: 22/28 °C
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Ein Gedi: 27/38 °C
Eilat: 26/39°C

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Vierzig Länder bei Shoah-Konferenz in Jerusalem
Fast 200 Entscheidungsträger aus dem Bildungsbereich aus 40 Ländern nahmen an der 7. Internationalen Konferenz für die Bildung über und Erinnerung an den Holocaust teil, die am Wochenende in Yad Vashem im Jerusalem stattfand.
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Gilad Shalit seit vier Jahren in Gaza gefangen
Seit nunmehr vier Jahren wird der israelische Soldat Gilad Shalit im Gaza-Streifen gefangen gehalten. Aus diesem Grund hielt seine Familie am heutigen Montag eine Pressekonferenz in Tel Aviv ab.
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Kabinett stimmt über Berufung einer Untersuchungskommission ab
Premierminister Benjamin Netanyahu kündigte für die gestrige Kabinettssitzung die Abstimmung darüber an, eine spezielle, unabhängige Kommission zur Untersuchung der Vorfälle vor zwei Wochen vor der Küste Israels einzusetzen.

Die Kommission wird vom pensionierten Richter des Obersten Gerichts Jacob Turkel geleitet. Weitere Mitglieder sind Shabtai Rosen, Professor für internationales Recht, sowie der ehemalige Präsident des Technions, Amos Horev.

Vor dem Hintergrund des internationalen Gewichts der Ereignisse, wurde entschieden, zwei renommierte internationale Beobachter zuzulassen, die große Erfahrungen im Bereich des Militärrechts und den Menschenrechten haben: den Friedensnobelpreisträger William David Trimble aus Nord-Irland sowie Ken Watkin, ehemaliger Wehrdisziplinaranwalt der kanadischen Armee.

Die Kommission wird Antworten auf die Frage geben, ob die Handlungen, die der Staat Israel vorgenommen hat, um die Ankunft der Schiffe in Gaza und ihre Ziele zu verhindern, sowie andere damit verbundene Fragen, in Übereinstimmung mit internationalen Gesetzen standen.

Zum Abschluss ihrer Arbeit wird die Kommission ihren Bericht über den Ministerpräsidenten an das Kabinett schicken. Kurz darauf wird er veröffentlicht werden.


(MFA, 14.06.10)
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Vierzig Länder bei Shoah-Konferenz in Jerusalem
Fast 200 Entscheidungsträger aus dem Bildungsbereich aus 40 Ländern nahmen an der 7. Internationalen Konferenz für die Bildung über und Erinnerung an den Holocaust teil, die am Wochenende in Yad Vashem im Jerusalem stattfand.

Die neuen Herausforderungen, denen Pädagogen gegenüberstehen, die über den Holocaust unterrichten, bildeten den Schwerpunkt der Konferenz.

Eine davon ist die steigende Tendenz, die Erinnerung an den Holocaust mit Kritik an Israel zu verbinden – anschaulich verdeutlicht an der Entscheidung der türkischen Delegation, ihre Teilnahme in Folge des jüngsten Zwischenfalls auf der Gaza-Flottille abzusagen.

Die von der International School for Holocaust Studies in Yad Vashem durchgeführte Veranstaltung wurde von Philosophen, Historikern, Menschenrechtlern, Pädagogen, Politikern und Botschaftern besucht. Sie nahmen an Vorlesungen und Diskussionen zu verschiedenen Themen teil wie dem Umgang mit Holocaust-Leugnung, der Frage, wie ein „Wettbewerb“ zwischen dem Leid unter verschiedenen totalitären Regimen verhindert und die Beschränkung der Darstellung des jüdischen Volks auf seine Opferrolle vermieden werden kann.

„Die Tendenz, den Holocaust zu verharmlosen und neu zu interpretieren, führt zu einer veränderten Situation und neuen Problemen, mit denen die Pädagogen umgehen müssen,“ sagte der Vorsitzende von Yad Vashem, Avner Shalev, in Hinblick auf Entwicklungen, den Holocaust mit anderen europäischen Tragödien zu verbinden und die Probleme, die  bei der Bildung über den Holocaust gegenüber Muslimen aufkommen können, die einige wegen ihrer Ablehnung Israels beanstanden.

„Es ist wichtig, offen für neue Fragen zu sein und systematisch zu denken.“, so Shalev.

(jpost.com, 14.06.10)
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Gilad Shalit seit vier Jahren in Gaza gefangen
Seit nunmehr vier Jahren wird der israelische Soldat Gilad Shalit im Gaza-Streifen gefangen gehalten. Aus diesem Grund hielt seine Familie am heutigen Montag eine Pressekonferenz in Tel Aviv ab.

Noam Shalit drückte seine Enttäuschung aus, dass es in den vergangenen vier Jahren nicht gelungen sei, seinen Sohn aus der Gefangenschaft zu befreien, obwohl die israelische Regierung kontinuierlich an einer Lösung arbeite.
„In dieser Woche werden es vier Jahre sein – 1.450 Tage – seit Gilads Entführung“, sagte der Vater des Soldaten. „Vier Jahre, zwei Regierungen, zwei Premierminister, zwei Verteidigungsminister und zwei Leiter der Streitkräfte“ hätten versucht und es nicht geschafft, eine Abmachung zur Befreiung Gilads zu erzielen.

Noam Shalit hatte der Hamas zuvor vorgeworfen, sie würde seinen Sohn unter Verletzung internationalen Rechts gefangen halten und die Forderungen im UN-Goldstone Bericht ignorieren. Darin wurde gefordert, dass Gilad Shalit freigelassen werden sollte und während auf die Freilassung gewartet würde, solle das Internationale Rote Kreuz Zugang zu ihm erhalten.

(jpost.com, 14.06.10)
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EVENT
Am gestrigen Sonntag, den 13. Juni 2010 haben zwei zentrale Demonstrationen für Israel stattgefunden. Insgesamt weit über 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Köln und Berlin solidarisierten sich öffentlich mit Israel, seinem Kampf gegen die Angriffe auf sein Selbstverteidigungsrecht und auf seine Existenz. Sie wendeten sich entschieden gegen die Hass- und Delegitimierungskampagnen der Feinde Israels, die nicht erst seit den Zwischenfällen mit der Hamas-Unterstützungsflotte vor der Gaza-Küste gegen den jüdischen Staat geführt werden.
Auch wurde auf beiden Demonstrationen betont, dass sich Gilad Shalit seit vier Jahren in den Händen der Hamas befindet und dass man seine sofortige Freilassung fordert.
Die verschiedenen Redner machten Ihre verschiedenen Standpunkte eindringlich deutlich.

      

Berlin: Solidarität mit dem legitimen Verteidigungskampf Israels –  Free Gaza from Hamas –

Bei der fahnenreichen Kundgebung am Berliner Breitscheidplatz, die um 14.00 Uhr durch Initiator Avi Efroni eröffnet wurde, solidarisierten sich ca. 400 Teilnehmer mit dem Aufruf des Forum Atid-Zukunft e.V., des Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus e.V. und des Mideast Freedom Forums und anderen Organisationen und der Forderung „Free Gaza from Hamas“. Die friedliche Demonstration mit u.a. Plakaten wie „Free Gilad Shalit“ und „Israel hat ein Recht auf Selbstverteidigung“ löste sich nach knapp zwei Stunden bei Musik auf.

Die Redebeiträge aus Berlin sind wie folgt auf youtube einzeln anzusehen:

Avi Efroni (Forum Atid-Zukunft e.V.)  http://www.youtube.com/user/zimtv1#p/u/3/IBd776HY7FI
Stefan Kramer (Generalsekretär der Juden in Deutschland in Deutschland) http://www.youtube.com/user/zimtv1#p/u/5/mvLyLbyC5io   bzw. zum Nachlesen: http://www.zentralratdjuden.de/de/topic/1.html
Klaus Faber (Koordinierungsrat gegen Antisemitismus) http://www.youtube.com/user/zimtv1#p/u/4/QNEFtPqGZUY      
Jörg Rensmann (Mideast Freedom Forum) http://www.youtube.com/user/zimtv1#p/u/2/A5qZA0nC3CU  bzw. zum Nachlesen: http://www.mideastfreedomforum.org/de/node/149
Ralf Schuhmann (Scholars for Peace in the Middle East) http://www.youtube.com/user/zimtv1#p/u/1/CU9lo1eQRIs       
Melody Sucharewicz (TV-Botschafterin für Israel)  http://www.youtube.com/user/zimtv1#p/u/0/eQPgCHkodhg     

Bericht in den rbb Nachrichten vom 13.6.2010
http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/archiv.media.%21etc%21medialib%21rbb%21rbb%21abendschau%21abendschau_20100613_na2.html

Mehr unter www.derberliton.de



Köln: Fairplay für Israel – Für Wahrheit und Solidarität

Auf den ersten Blick, war der Platz vor dem Kölner Dom in blau weiße Farben getränkt, doch bei näheren hinsehen erkannte man ganz deutlich die Banner und Plakate der Demonstranten. Diese hatten Aufschriften, wie „Free Gaza from Hamas“ oder „Yes to Hummus. No to Hamas!“. Die friedliche Demonstration wurde von israelischer Musik begleitet und es herrschte eine ausgelassene Stimmung, als um 14 Uhr die Veranstalterin Michaela Fuhrmann von der Synagogen Gemeinde Köln die Reden mit einem Plädoyer für Israelsolidarität eröffnete: http://www.j-comm.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1643&Itemid=26


    

Es sprachen zudem
Dr. Dieter Graumann (Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland)
http://www.youtube.com/watch?v=TqxF8uUTv8o
Dr. Johannes Gerster (Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft)
http://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/dig_information/100613_pm_rede.html  sowie Frau Staatssekretärin Ursula Heinen, Sacha Stawski (ILI e.V.) und Manred Gryschek (Städtepartnerschaft Köln-Tel Aviv).

Fotos und Bericht aus Köln
http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=2044

Weitere Fotos von der Demonstration in Köln
http://picasaweb.google.de/110863780494223315169/IsraelSolidaritatsdemonstration13Juni2010Koln#
und http://honestly-concerned.org/Temp/2010-06-13_Soli-Demo-Koeln_Klein/index.htm

Der Bericht in Die Welt:
http://www.welt.de/die-welt/regionales/article8033730/1000-Menschen-gehen-fuer-Israel-auf-die-Strasse.html



Wir danken allen Initiatoren, Organisatoren, Unterstützern und Anwesenden bei den Veranstaltungen für ihre Solidarität!


Weiterführende empfehlenswerte Artikel und Links zu der Gaza-Flotille, z.B. das
Interview „Ich halte diese Aktion für unvermeidlich“ mit dem Schriftsteller Chaim Noll sowie der Kommentar „Israel kann nicht auf Fairness zählen“ von Clemens Wergin finden sich auf unserem ständig aktualisierten Blog: http://botschaftisrael.wordpress.com/2010/06/01/lesenswerte-artikel-zur-gaza-flottille/ 


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Wechselkurse
1 € - 4.6831NIS (+0.345%)
1 CHF -3.3644 NIS (-0.205%)
1 £ - 5.6373NIS (-0.568%)
1 $ - 3.8250NIS  (-0.598%)

(Bank of Israel, 14.06.10)
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WETTER
Weiterhin sommerlich, leicht bewölkt.

Jerusalem: 17/28 °C
Tel Aviv: 22/27 °C
Haifa: 22/28 °C
Be’er Sheva: 20/33 °C
Ein Gedi: 27/38 °C
Eilat: 26/39°C
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1450 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.

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