Freitag, 18.06.2010
 
 
Barak warnt libanesische Regierung vor neuer Gaza-Flottille
 
Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat sich am Donnerstag zu der libanesischen Flottille geäußert, die in den nächsten Tagen die Seeblockade des Gaza-Streifens durchbrechen will.

„Ich sage der libanesischen Regierung ganz klar: Sie sind verantwortlich für Schiffe, die libanesische Häfen mit der eindeutigen und bekannten Intention verlassen, die Seeblockade Gazas zu durchbrechen.“



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Mitchell in Israel

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(Bank of Israel, 18.06.10)


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[UEBERSCHRIFT]
 
 


Mitchell in Israel
Der US-Nahostsondergesandte George Mitchell ist am Mittwochabend zu einem mehrtägigen Aufenthalt in der Region eingetroffen. Am Donnerstag hielt er separate Treffen sowohl mit Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu als auch mit Verteidigungsminister Ehud Barak ab. Sie waren Teil der vierten Runde von indirekten Gesprächen zwischen Israel und den Palästinensern.

Vor ihrem Treffen drückten Barak und Mitchell ihre Hoffnung aus, dass die Gespräche zu direkten Verhandlungen und danach zu einem umfassenden Abkommen zwischen Israel und den Palästinensern führen würden.

Israels Verteidigungsminister sprach diese Woche in unterschiedlichen Foren wiederholt von der Notwendigkeit einer weit reichenden israelischen Initiative im diplomatischen Prozess, um das Land aus seiner gegenwärtigen Isolation zu führen.

(The Jerusalem Post, 17.06.10)
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Barak warnt libanesische Regierung vor neuer Gaza-Flottille
Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat sich am Donnerstag zu der libanesischen Flottille geäußert, die in den nächsten Tagen die Seeblockade des Gaza-Streifens durchbrechen will.

„Die Medien berichten von der Absicht, zwei Schiffe aus dem Libanon nach Israel zu schicken, und ich sage der libanesischen Regierung ganz klar: Sie sind verantwortlich für Schiffe, die libanesische Häfen mit der eindeutigen und bekannten Intention verlassen, die Seeblockade Gazas zu durchbrechen.“

„Die Regierung des Libanon, von wo aus solche Schiffe in See stechen, muss verhindern, dass Kriegsmaterial, Waffen, Munition, Sprengstoff und ähnliches, was später im Fall, dass die Schiffe sich weigern, in Ashdod zu ankern, zu gewaltsamen und gefährlichen Konfrontationen führen kann, nicht auf die Schiffe gelangt“, so Barak, der gleichzeitig betonte, dass Israel aus Sicherheitsgründen nicht beabsichtige, die Seeblockade des Gaza-Streifens aufzuheben.

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 17.06.10)
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Galil Softwear liefert israelisch-arabisches Hightech
Die Bemühung, mehr israelische Araber in die boomende Hightech-Branche des Landes zu integrieren, zeigt erste Früchte. Das Unternehmen Galil Softwear in Nazareth geht dabei mit leuchtendem Beispiel voran.

Bislang haben die israelischen Araber, die in der Medizin und im herkömmlichen Ingenieurswesen sehr erfolgreich sind, kaum Anteil an der rasanten Entwicklung der Hightech-Industrie in Israel gehabt, die hauptsächlich im Zentrum des Landes konzentriert ist.

Um diesem Missstand abzuhelfen, gründeten einige führende Köpfe der Branche, unter ihnen Itzik Danziger und Zeevi Bergman, beide frühere Vorstände von Comverse, 2007 in Nazaret die Entwicklungsfirma Galil Softwear.



Heute sind mehr als 100 Mitarbeiter in dem Unternehmen beschäftigt, und nur zehn davon sind Juden.

Der heutige Direktor von Galil Softwear, Inas Said, bemerkt zu den Einfluss der Politik im Nahen Osten auf das Betriebsklima: „Jeder, der hier arbeitet, versteht, dass wir hier ein einzigartiges Modell haben, und tut alles, um es zu bewahren – sowohl die Araber als auch die Juden, die hier gemeinsam arbeiten. Während der Operation Gegossenes Blei haben wir wie gewöhnlich weiter gearbeitet. Vor ihrem Beginn dachte ich noch darüber nach, wie ich die Fragen der Mitarbeiter beantworten sollte. Aber es bestand gar kein Bedarf. Die Fragen wurden gar nicht gestellt. Wir lassen die Politik aus der Firma draußen.“

Weitere Informationen zu Galil Softwear: http://www.galilsoftware.com/index.asp

(Haaretz, 18.06.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1454 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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