Mittwoch, 14.07.2010
 
 
Libanesische Dörfer als Militärbasen der Hisbollah
 

Foto: IDF
In den vier Jahren seit dem Ende des zweiten Libanonkriegs hat die Hisbollah mehr als 100 Dörfer im Südlibanon in Militärstützpunkte verwandelt. Gleichzeitig ist es der schiitischen Terrororganisation gelungen, ihr Raketenarsenal auf etwa 40 000 aufzustocken, so dass sie im Falle eines Kriegs in der Lage wäre, täglich 500 bis 600 Raketen auf Israel abzufeuern.



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1 € - 4.9007 NIS (+0.956%)
1 CHF -3.6492 NIS (+0.330%)
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1 $ - 3.8590 NIS  (-0.026%)
 
(Bank of Israel, 14.07.10)


Etwas kühler.

Jerusalem: 17/29 °C
Tel Aviv: 24/30 °C
Haifa: 24/30 °C
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Israel auf dem Weg zur Fahrrad-Nation

Israel entwickelt sich seit einigen Jahren zu einem regelrechten Fahrradland. Immer mehr Israelis nutzen das umweltfreundliche und preisgünstige Verkehrsmittel im Alltag oder auch für sportliche Ausflüge in die Natur.

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Israel auf dem Weg zur Fahrrad-Nation
Israel entwickelt sich seit einigen Jahren zu einem regelrechten Fahrradland. Immer mehr Israelis nutzen das umweltfreundliche und preisgünstige Verkehrsmittel im Alltag oder auch für sportliche Ausflüge in die Natur.

Nun hat sogar das Tourismusministerium auf diesen Trend reagiert und bekannt gegeben, dass es umgerechnet 23 Millionen Euro für Radwege und andere Infrastrukturmaßnahmen bereitstellen wird.


Foto: Israel 21c

Wachsender Beliebtheit erfreut sich auch das Mountainbiking. Einer Studie der Universität Haifa zufolge steigt die Zahl der Aktivradfahrer pro Jahr um 15%. Insgesamt gibt es schon etwa 200 000 davon; meist sind sie zwischen 30 und 50 Jahre alt.

Einen ausführlichen Artikel zum Thema gibt es unter dem folgende Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Israel+beyond+politics/Israel_nation_peddlers_5-Jul-2010.htm

(Außenministerium des Staates Israel, 05.07.10)
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Libanesische Dörfer als Militärbasen der Hisbollah
In den vier Jahren seit dem Ende des zweiten Libanonkriegs hat die Hisbollah mehr als 100 Dörfer im Südlibanon in Militärstützpunkte verwandelt. Gleichzeitig ist es der schiitischen Terrororganisation gelungen, ihr Raketenarsenal auf etwa 40 000 aufzustocken, so dass sie im Falle eines Kriegs in der Lage wäre, täglich 500 bis 600 Raketen auf Israel abzufeuern.

Nun freigegebene Karten des israelischen Militärgeheimdienstes (AMAN) und eine 3D-Animation zeigen, wie die Hisbollah in dem Dorf al-Khiam ihre Waffen in unmittelbarer Nähe von Schulen, Krankenhäusern und Wohnhäusern hortet. Diese auch in unzähligen anderen Dörfern verbreitete Praktik, die die Anwohner zu menschlichen Schutzschilden macht, stellt einen schweren Verstoß gegen die UN-Resolution 1701 dar.

Oberst Ronen Marley, Kommandant der West-Division der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) an der Nordgrenze, erläutert, dass die Hisbollah im großen Stil Informationen über die Aktivitäten der israelischen Armee und Vorgänge in Israel sammelt: „Jeden Tag sammeln sie bedeutende Geheimdienstinformationen über unsere Truppen an der Grenze, und jeden Tag sind sie dabei, eine Kommunikationsinfrastruktur zu schaffen, um sich auf einen Krieg vorzubereiten.“

Die 3D-Animaton zu den Hisbollah-Aktivitäten im Dorf al-Khiam gibt es unter dem folgenden Link: http://dover.idf.il/IDF/English/News/today/10/07/0801.htm

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 14.07.10)
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Israelische Marine auf libysche Blockadebrecher vorbereitet
Die israelische Marine hat mit den Vorbereitungen dazu begonnen, das libysche Schiff Al-Amal zu stoppen, das mit der Absicht in See gestochen ist, die Blockade des Gaza-Streifens zu durchbrechen.


Foto: Marine Traffic

Das Schiff gehört offensichtlich einer griechischen Reederei und fährt unter moldawischer Flagge. An Bord befinden sich Einschätzungen zufolge 21 Personen, davon neun pro-palästinensische Aktivisten und zwölf Besatzungsmitglieder. Daneben hat es 2000 Tonnen unterschiedlicher Waren geladen.

Israels Verteidigungsminister Ehud Barak bezeichnete die libysche Schiffsaktion bereits am vergangenen Samstag als überflüssige Provokation.

„Wir können die humanitäre Hilfe nach Sicherheitsprüfungen vom Hafen von Ashdod aus in den Gaza-Streifen transferieren, aber Waffen oder Kriegsmaterial
werden wir nicht hineinlassen“, so Barak. „Wir empfehlen den Organisatoren der Flottille, den Schiffen der israelischen Marine in den Hafen von Ashdod zu folgen oder direkt den Hafen von El-Arish in Ägypten anzusteuern.“

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 11./13.07.10)
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Industriepark für Nazareth
In Nazareth ist kürzlich der Grundstein für eine neue Industriezone gelegt worden, dessen geistiger Vater der bekannte Unternehmer Stef Wertheimer ist. Zu der Zeremonie waren  prominenter Vertreter aus Politik und Wirtschaft in die israelisch-arabische Stadt gereist.

„Das Industriepark-Projekt ist das erste seiner Art innerhalb des arabischen Sektors, und es soll einen Wandel in der Stadt Nazareth und in den umliegenden Gemeinden herbeiführen; es wird die Industrie in der Region voranbringen und zur Beschäftigung in der Gegend und zu den Beziehungen zwischen Juden und Arabern beitragen“, sagte Industrie- und Handelsminister Binyamin Ben-Eliezer.

Weiter betonte Ben-Eliezer: „Die arabische Bevölkerung weist viel Potential und große Fähigkeiten dazu auf, zu Israels Wirtschaft beizutragen. Wir müssen wissen, wie wir das Beste aus diesem Potential machen können. Der niedrige Anteil dieses Sektors an der Erwerbsbevölkerung schadet vor allem uns als Land. Die sozialen Klüfte in unserem Land führen zu erheblichen sozialen Problemen, die die Möglichkeit der Koexistenz hier in Israel gefährden. Ich hoffe, Aktionen wie dieses Projekt werden als Basis und als Modell für den ersehnten Wandel hin zu einem gleichberechtigten Leben hier im Land Israel dienen.“


Von links nach rechts: Jaraisi, Ben-Eliezer, Fisher, Wertheimer, Braverman

Neben Wertheimer und Ben-Eliezer waren auch Israels Minderheitenminister Avishai Braverman, der Direktor der Bank of Israel, Stanley Fisher, der Botschafter der Europäischen Union, Andrew Stanley, und Nazareths Bürgermeister Ramez Jaraisi anwesend.

(Yedioth Ahronot, 09.07.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1479 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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