Freitag, 16.07.2010
 
 
Mitchell in Kerem Shalom
 
Der US-Sondergesandte für den Nahen Osten, George Mitchell, hat heute dem Übergang Kerem Shalom zwischen Israel und dem Gaza-Streifen einen Besuch abgestattet. Dort wurde er von Generalmajor Eitan Dangot, dem Koordinator für die Regierungsaktivitäten in den Gebieten (COGAT), über die aktuelle Lage vor Ort unterrichtet.



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Libyisches Gaza-Schiff: Lieberman dankt Ägypten für Kooperation

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(Bank of Israel, 16.07.10)


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Nahshol – die Frauenpower der israelischen Armee

Die Soldatinnen der Nahshol-Einheit der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) sind die erste rein weibliche Einheit der Welt, die Aufklärungsmissionen mit Kampffähigkeiten verbindet. Ihre Mitglieder sind im Negev im Einsatz, um Feindbewegungen und Terroraktivitäten an Israels Südgrenze zu verfolgen.

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Mitchell in Kerem Shalom
Der US-Sondergesandte für den Nahen Osten, George Mitchell, hat heute dem Übergang Kerem Shalom zwischen Israel und dem Gaza-Streifen einen Besuch abgestattet. Dort wurde er von Generalmajor Eitan Dangot, dem Koordinator für die Regierungsaktivitäten in den Gebieten (COGAT), über die aktuelle Lage vor Ort unterrichtet.

Die Dangot unterstehende COGAT-Einheit fördert humanitäre Angelegenheiten sowie Infrastruktur- und Wirtschaftsprojekte in den Palästinensergebieten und setzt die Regierungspolitik auf ziviler Ebene um.

Mitchell erkannte in seiner Rede vor Ort die Sicherheitsbedenken Israels in Hinsicht auf den Gaza-Streifen an und lobte die Ausweitung des Betriebs am Übergang Kerem Shalom, im Rahmen derer nun mehr Lastwagen mit Hilfslieferungen abgefertigt werden.

Gleichzeitig rief Mitchell abermals zur sofortigen Freilassung des vor vier Jahren in den Gaza-Streifen verschleppten israelischen Soldaten Gilad Shalit auf.

Eine Filmaufnahme von Mitchells Besuch gibt es unter dem folgenden Link: http://dover.idf.il/IDF/English/News/Videos/2010/07/0801.htm

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 16.07.10)
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Libyisches Gaza-Schiff: Lieberman dankt Ägypten für Kooperation
Israels Außenminister Avigdor Lieberman hat am Donnerstag mit Ägyptens Geheimdienstminister Omar Suleiman telefoniert und sich für die Zusammenarbeit in der Angelegenheit des libyschen Schiffes bedankt, das die Blockade des Gaza-Streifens durchbrechen wollte, dann aber am Mittwoch den ägyptischen Hafen El-Arish angelaufen hat. Durch die Kooperation zwischen Israel und Ägypten sei der Einsatz von Gewalt verhindert worden.

Lieberman unterrichtete seinen ägyptischen Gesprächspartner auch von  Israels neuer Politik gegenüber dem Gaza-Streifen.

Die beiden Minister vereinbarten, sich demnächst zum zweiten Male zu treffen.

(Maariv, 15.07.10)
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Nahshol – die Frauenpower der israelischen Armee
Die Soldatinnen der Nahshol-Einheit der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) sind die erste rein weibliche Einheit der Welt, die Aufklärungsmissionen mit Kampffähigkeiten verbindet. Ihre Mitglieder sind im Negev im Einsatz, um Feindbewegungen und Terroraktivitäten an Israels Südgrenze zu verfolgen.

„Sehen, ohne gesehen zu werden“ – ist die Kampfdoktrin von Nahshol (‚große Welle’), und die Soldatinnen werden ihr durch ihre außergewöhnlichen Tarnfähigkeiten in der bergigen Wüstenregion gerecht.


Fotos: Dan Bronfeld/IDF

„Unsere Kämpferinnen können in jedem Terrain agieren: auf Bergkuppen und Felsen, in Wüstenzonen, in offenen und bebauten Gebieten“, erzählt die scheidende Zugführerin Major Ortal Amar. „Die Konstruktionsexpertin des Teams nimmt Proben von Felsen, Sand und Pflanzen in dem jeweiligen Gebiet und legt auf dieser Grundlage Tarnnetze an. Die weiblichen Kämpfer sind auch darauf spezialisiert, ihre Körper, Waffen und Aufklärungsinstrumente zu tarnen, ohne irgendeine Spur zu hinterlassen.“

Nahshol wurde vor vier Jahren als Pilotprojekt gegründet und ist aufgrund ihres Erfolgs heute ein fester Bestandteil der Operationen der Armee. Die Soldatinnen absolvieren nach der Grundausbildung der Bodentruppen einen viermonatigen Speziallehrgang über Topographie, Navigation, Überwachung, Kampfverhalten und Informationssammlung.



„Diese Erfahrung ist einzigartig auf der Welt“, sagt Leutnant Nasmian. „Tagelang mit weiblichen Kameraden in Hinterhalten zu liegen und die intimsten Momente mit ihnen zu erleben – jenseits der Befriedigung, den Staat zu schützen, schließen wir dabei Freundschaften fürs Leben.“

(Yedioth Ahronot, 15.07.10)
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Palästinensischer Automarkt im Aufschwung
Der Aufschwung des palästinensischen Automarktes bringt die positive Entwicklung der Wirtschaft im Westjordanland zum Ausdruck. Während das Palästinensergebiet sich in den 90er Jahren vor allem als Versteck für gestohlene Autos einen Namen gemacht hatte, sind die Straßen nun voll von gekauften Neuwagen.

Palästinensische und arabische Banken bieten Kredite an, die die Anschaffung eines neuen Autos sehr erleichtern. Jeder Berufstätige kann bei einer Anzahlung von 10% der Kaufsumme auf einen Kredit von 90% rechnen, der dann über fünf bis sechs Jahre zurückgezahlt werden soll.

Besonders populär sind wegen der Niedrigpreise die koreanischen Automarken Kia und Hyundai; aber auch angesehene europäische Marken verkaufen sich gut. Das Autohaus Al-Bustami in Nablus etwa bietet ausschließlich deutsche Autos wie Mercedes, BMW und Volkswagen an.

Der Mitsubishi-Händler A’alab Al-Hafi berichtet: „Vor 2000 habe ich etwa 20 Autos im Monat verkauft. Danach, bis 2007, wurden fast keine Autos verkauft. Seitdem ist eine erhebliche Verbesserung eingetreten, sowohl in der Wirtschaft als auch in der Sicherheit.“

„Die Verkaufsvertretungen sind erneuert worden und bieten neue Ware“, so Al-Hafi. „Wir verkaufen Autos aus aller Welt.“

(Haaretz, 16.07.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1482 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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