Dienstag, 20.07.2010
 
 
Iranische Bedrohung: Die Zeit läuft aus
 
Das Institut für Nationale Sicherheitsstudien (INSS) an der Universität Tel Aviv hat eine neue Analyse zum gegenwärtigen Stand des internationalen Konflikts um das iranische Atomprogramm veröffentlicht. Vor dem Hintergrund der jüngsten Fortschritte der Islamischen Republik bei der Urananreicherung kommen die Autoren dabei zu einem pessimistischen Ausblick, was die mögliche Verhinderung einer iranischen Atombombe angeht.


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Medizinische Ausrüstung und Baumaterial für Gaza



Better Place – Studienreise nach Israel

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1 € - 5.0007 NIS (-0.104%)
1 CHF -3.6658 NIS (-1.071%)
1 £ - 5.8967 NIS (-0.886%)
1 $ - 3.8590 NIS  (+0.026%)
 
(Bank of Israel, 19.07.10)


Die Sonne lacht.

Jerusalem: 18/30 °C
Tel Aviv: 25/30 °C
Haifa: 26/31 °C
Be’er Sheva: 22/36 °C
Ein Gedi: 30/40 °C
Eilat: 29/41 °C



Israelis und Palästinenser bei „Football for Hope“

Am Rande der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika hat die FIFA im Township Alexandra bei Johannesburg das Football for Hope Festival ausgerichtet, zu dem 32 Teams junger Fußballspieler angereist waren, darunter auch ein israelisch-palästinensisches.

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Medizinische Ausrüstung und Baumaterial für Gaza
Der Sprecher des Koordinators für die Regierungsaktivitäten in den Gebieten (COGAT) hat am Montag mitgeteilt, dass das Equipment für das USAID-Gewächshausprojekt sowie medizinische Ausrüstung für das Shifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt in den Gaza-Streifen geliefert worden ist.

Zu der transferierten medizinischen Ausrüstung gehören ein CT-Scanner und ein Röntgenapparat, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gespendet wurden.

Das Gewächshausprojekt von USAID, für das die Baumaterialien bestimmt sind, soll 900 Familien im Gaza-Streifen unterstützen. Es ist eines der 31 neuen Projekte, die nach dem jüngsten Kabinettsbeschluss genehmigt und von der Palästinensischen Autonomiebehörde autorisiert wurden.


Foto: Reuters

Der COGAT-Sprecher gab bekannt, dass auch der Transfer der Fracht des libyschen Schiffes über den Übergang Kerem Shalom ununterbrochen betrieben werde, zusätzlich zu den etwa 150 Lastwagenladungen, die täglich den Übergang passieren.

(Außenministerium des Staates Israel, 19.07.10)
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Israelis und Palästinenser bei „Football for Hope“
Am Rande der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika hat die FIFA im Township Alexandra bei Johannesburg das Football for Hope Festival ausgerichtet, zu dem 32 Teams junger Fußballspieler angereist waren, darunter auch ein israelisch-palästinensisches.

Die acht jungen Männer und Frauen aus Israel und den Palästinensergebieten sind allesamt Absolventen des Programms „Twinned Peace Sport Schools“ des Peres Center for Peace in Yafo, welches mit der Organisation Al Quds for Democracy and Dialogue in Ramallah zusammenarbeitet.

Der Jüdische Nationalfonds (JNF) in Südafrika veranstaltete zur Unterstützung der Initiative eine Auktionsveranstaltung; Festredner war der frühere südafrikanische Präsident und Friedensnobelpreisträger F.W. de Klerk.

Das junge Fußball-Team zeigte klar, dass Israelis und Palästinenser durchaus in Harmonie und Freundschaft miteinander leben, arbeiten und spielen können. „Sie sind die Zukunft; sie sind die Führer von morgen; und sie sind diejenigen, die hoffentlich den Weg für eine friedliche Lösung im Nahen Osten ebnen werden“, heißt es in einer Erklärung des JNF.

(Yedioth Ahronot, 15.07.10)
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Iranische Bedrohung: Die Zeit läuft aus
Das Institut für Nationale Sicherheitsstudien (INSS) an der Universität Tel Aviv hat eine neue Analyse zum gegenwärtigen Stand des internationalen Konflikts um das iranische Atomprogramm veröffentlicht. Vor dem Hintergrund der jüngsten Fortschritte der Islamischen Republik bei der Urananreicherung kommen die Autoren dabei zu einem pessimistischen Ausblick, was die mögliche Verhinderung einer iranischen Atombombe angeht.

„Wenn es keine weiteren Sanktionsresolutionen gibt und die gegenwärtigen Sanktionen keine wirklich lähmende Wirkung zeigen, wird der Iran mit der Anreicherung immer größerer Mengen von Uran fortfahren, ohne den Druck zu spüren, vorzupreschen und Uran bis zu militärisch verwendbarem Grad anzureichern. Der Iran wird weiter auf Zeit spielen, sich in der Erkenntnis sicher wiegend, dass der US-Präsident nicht ernstlich eine militärische Aktion erwägt. Sollte jedoch etwas geschehen, das den Iran erheblich mehr Hitze spüren ließe, würde er mehrere Optionen für sein weiteres Vorgehen haben, entweder getrennt voneinander oder parallel: Er könnte bekannt geben, dass er sich selbst nicht an die internationalen Verpflichtungen gebunden fühle; er könnte einen (spöttischen) Antrag auf Änderung seines Status‘ zu dem eines Atomwaffenstaates stellen; er könnte sich vom Nonproliferationsvertrag zurückziehen; er könnte alle Inspektoren auf was für Grundlagen auch immer aus dem Land schicken; und er könnte einen unterirdischen Atomtest mit dem Material machen, das er bei geheimen Aktivitäten produziert hat.

Die Aussichten, dass der Iran der internationalen Forderung, die Urananreicherungsaktivitäten zumindest auszusetzen, nachgibt, sind sehr gering. Ob die USA sich näher auf eine Militäraktion zubewegen, bleibt Spekulation. Eine umfassende Einschätzung der Lage und ihrer Dynamik führt dahin, dass die gegenwärtige Phase des Spiels – das bereits seit 2002 im Gange ist – sich dem Ende zuneigt.“

Die vollständige Analyse gibt es unter dem folgenden Link: http://www.inss.org.il/publications.php?cat=21&incat=&read=4234

(INSS, 18.07.10)

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Untersuchungen zur Gaza-Operation: Neues Update
Der Staat Israel hat am Montag ein neues Update seiner Untersuchungen zur Militäroperation „Gegossenes Blei“ im Gaza-Streifen (Dezember 2008/Januar 2009) veröffentlicht.

Seit dem letzten Update vor sechs Monaten wurden elf weitere strafrechtliche Ermittlungen zu Vorgängen im Rahmen der Operation durchgeführt; insgesamt sind es damit bereits 47 Ermittlungsverfahren in Bezug auf evtl. Verstöße gegen das Kriegsrecht. Einige der Ermittlungen endeten in Strafanzeigen. So wurden jüngst zwei israelische Soldaten verurteilt, die einen palästinensischen Jugendlichen dazu zwangen, ihnen beim Öffnen verdächtiger Pakete behilflich zu sein; ein weiterer Soldat wird der Ermordung eines palästinensischen Zivilsten verdächtigt. Bereits früher war ein israelischer Soldat der Plünderung schuldig gesprochen worden.

Israel prüft Beschwerden unterschiedlicher Herkunft, einschließlich von palästinensischen Zivilisten, israelischen und internationalen Nichtregierungsorganisationen sowie Berichte der UNO und anderer internationaler Organisationen. Auch Berichte, die Israel kritisiert hat, werden als wichtige Informationsquelle betrachtet. Die beiden neuen Verurteilungen gehen auf solche Berichte zurück.

In anderen Fällen kam es zu Disziplinarverfahren gegen hochrangige Offiziere, die von klaren Befehlen der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) abwichen, ohne sich eigentlich krimineller Aktionen schuldig gemacht zu haben.

Der Bericht geht auch auf die Turkel-Kommission ein, die nach der Kaperung der Gaza-Flottille vor einigen Wochen ins Leben gerufen wurde.

Das vollständige Update gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/NR/rdonlyres/1483B296-7439-4217-933C-653CD19CE859/0/GazaUpdateJuly2010.pdf

(Außenministerium des Staates Israel, 19.07.10)

Die Israelitische Kultusgemeinde Wien hat in einer vorbildlichen Aktion eine Broschüre zur Gaza-Flottille zusammengestellt: http://viewer.dialogperfect.de/4786/Flottille.html?dia_id=2
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Events

Better Place – Studienreise nach Israel

Der VDE Ostwestfalen-Lippe und die Deutsche Technion-Gesellschaft e.V. Hannover veranstalten vom 20. Bis 29 November 2010 eine Studienreise nach Israel. Der Schwerpunkt liegt dabei neben den üblichen Touristenzielen auf der israelischen Hightech-Industrie.

Die Anmeldefrist endet Mitte August.

Alle relevanten Informationen gibt es unter dem folgenden Link: http://www.mein-israel.eu/files/reisen/flyerwenke.pdf
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1486 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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