Mittwoch, 17.10.2007
 
 
Israel Gastland beim Berliner Presseball 2008
 

Anlässlich seines 60jährigen Bestehens wird der Staat Israel am 12. Januar 2008 Gastland des Presseballs Berlin im Maritim Hotel sein und dabei in seinem ganzen Facettenreichtum präsentiert werden.

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Staatspräsident Peres zur iranischen Bedrohung


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(Bank of Israel, 17.10.07)



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[INHALT2]
Israelische Armee skeptisch gegenüber palästinensischer Terrorbekämpfung


Im Vorfeld des Nahost-Friedensgipfels, der Ende November in Annapolis stattfinden soll, zeigt man sich innerhalb der Israelischen Verteidigungs...  weiter

Kassam-Rakete auf Ashkelon


Palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen haben am Dienstagabend eine Kassam-Rakete in Richtung der südisraelischen Großsta...  weiter

 
 


Staatspräsident Peres zur iranischen Bedrohung

Israels Staatspräsident Shimon Peres hat sich am Montag vergangener Woche (08.10.) in seiner Eröffnungsrede zur Winter-Sitzungsperiode ausführlich zu der Bedrohung geäußert, die der Iran gegenwärtig für Israel und die freie Welt darstellt. Hier einige diesbezügliche Auszüge aus seiner Rede:

„Die gegenwärtige iranische Führung erklärt öffentlich ihre Absicht, die islamisch-shiitische Revolution nicht nur innerhalb der muslimischen Welt, sondern auf der ganzen Welt voranzutreiben. Sie baut offen ein Arsenal von Langstrecken-Raketen und – geheim – Atomwaffen auf.

Die iranische Führung hält sich die Hisbollah, um den unabhängigen Libanon niederzuringen und in einen iranischen Satelliten zu verwandeln. Sie hat den Islamischen Jihad gegründet und unterstützt die Hamas, um den Friedensprozess zu zerstören, der zwischen Israel und den Palästinensern stattfindet und an dessen Stelle ein großes Chaos zu schaffen, damit die Palästinenser ebenfalls dem iranischen Appetit dienen werden und nicht ihrer eigenen nationalen Bestimmung.

Leider gibt es jene, die meinen, dass man selbst mit einem tyrannischen Regime Verhandlungen führen sollte. Chamberlain war dieser Meinung, als er zu Verhandlungen mit Hitler flog, um bei seiner Rückkehr nach London als Held des Friedens gefeiert zu werden. Damit half er – gegen seinen Willen – Hitler dabei, seine wahren Absichten zu verschleiern – Europa zu unterjochen und es für 1000 Jahre unter deutsche Herrschaft zu stellen, Konzentrations- und Vernichtungslager zu errichten und den Europäern, Russen und vor allem den Juden zu schaden. Die ganze Welt hat einen fürchterlichen Blutzoll dafür entrichtet, dass sie sich von Hitler blenden ließ und es vermied, die große Lüge beim Namen zu nennen. […]

Es besteht die dringende Verpflichtung, die iranischen Lügen anzufechten. Es handelt sich um in ihrer Verzerrung so offensichtliche Lügen, dass sie autodestruktiv sind – die grotesken Lügen etwa, dass es im Iran keine Homosexuellen gibt, dass die iranische Frau gleichberechtigt ist  oder dass alle Iraner die gleichen Bürgerrechte haben. Allein während des letzten Jahres wurden 527 255 Frauen unter dem Vorwurf der unsittlichen Kleidung  ins Gefängnis geworfen. Zwei Frauen wurden sogar öffentlich zu Tode gesteinigt. 250 Erhängungen fanden unter aller Augen auf großen Plätzen iranischer Städte statt. Hunderte von Studentenführern wurden verhaftet; 44 Zeitungen wurden verboten. Zahlreiche Studentenorganisation wurden für illegal erklärt. Dem ging das Todesurteil gegen Salman Rushdie voraus, da er ein Buch geschrieben hat, dass die Machthaber nicht akzeptierten.

Die große Lüge liegt in Ahmadinejads Erklärung, dass der Iran nicht beabsichtigt, eine Atombombe herzustellen. Alle Geheimdienste weltweit sind ohne jeglichen Zweifel davon überzeugt, dass der Iran energisch auf Atomwaffen hinarbeitet. Er investiert die enormen Summen in die Errichtung von Reaktoren und Zentrifugen nicht, weil er nicht genügend andere Energiequellen hätte; schließlich verfügt er über ein Reichtum an Öl und Gas.

Und Ahmadinejad behauptet weiter unverfroren, dass der Iran nach Frieden strebt, während er heute die größte Terrorzentrale der Welt darstellt. Er bewaffnet und unterstützt die weltweit größte Anzahl von Terroristen und hat die Revolutionären Garde ins Leben gerufen, deren einziges Ziel die Stärkung und Verbreitung des Terrors ist.

Ahmadinejad hat ein weltweites Referendum darüber vorgeschlagen, ob ein Bedarf an einem jüdischen Staat besteht. Ist er gleichermaßen dazu bereit, dass ein Referendum darüber abgehalten wird, ob die Welt einen Ahmadinejad braucht?“

Die vollständige Rede findet sich in englischer Übersetzung unter dem folgenden Link: http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Speeches+by+Israeli+leaders/2007/
Israel+President+Peres+addresses+Knesset+opening+session+8-Oct-2007.htm


(Außenministerium des Staates Israel, 08.10.07)

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Israel Gastland beim Berliner Presseball 2008

Anlässlich seines 60jährigen Bestehens wird der Staat Israel am 12. Januar 2008 Gastland des Presseballs Berlin im Maritim Hotel sein und dabei in seinem ganzen Facettenreichtum präsentiert werden.

Andreas Dorfmann, Geschäftsführer der Presseball Berlin GmbH, der im März dieses Jahres mit zwei Partnern die Markenrechte des Presseballs erworben hat, teilt mit: "Der traditionelle Presseball Berlin ist wieder eines der wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse des Jahres in der Hauptstadt. Besonders freue ich mich darüber, dass der Presseball Berlin 2008 die Auftaktveranstaltung der Feierlichkeiten zum 60. Unabhängigkeitstag des Staates Israel in Deutschland sein wird."


Geschäftsführer Andres Dorfmann und Marketingleiterin Marina Schill im Maritim Hotel (Foto: Dorfmann.tv)

Die Gäste können sich auf vielfältige musikalische Unterhaltung und Tanzmusik freuen. Das eigens zusammengestellte israelische Menü wird die unterschiedlichen kulinarischen Facetten Israels abdecken. Darüber hinaus wird der Ballabend unter dem Motto „Shalom Israel“ noch viele Überraschungen bereithalten.

Selbstverständlich gibt es auch im Jahr 2008 wieder die begehrte Tombola. Deren Reinerlös kommt diesmal dem Sapir College http://www.sapir.ac.il/ in Israel zugute. Das Sapir-College nahe der südisraelischen Kleinstadt Sderot symbolisiert den Traum David Ben Gurions, die Wüste zum blühen zu bringen. In der eher unwirtlichen Grenzgegend ist mit ihm in kurzer Zeit ein Bildungs- und Kulturzentrum entstanden, das gleichzeitig der größte Arbeitgeber der Region ist. Andererseits steht das College im dunklen Schatten der täglichen Realität; liegt es doch in direkter Nähe zum Gaza-Streifen, von wo insbesondere seit Sommer 2005 täglicher Kassam-Raketenbeschuss das College, die Stadt Sderot und die umliegenden Gemeinden und Kibbutzim bedroht. Allein auf dem Campus landeten in den letzten Jahren 150 Raketen. Trotz alledem: Das Sapir College ist einzigartig in seiner Rolle als eine zukunftsträchtige Stütze und Brücke für alle Teile der israelischen Gesellschaft - z.B. mit seinem psychologischen Beratungszentrum für Traumapatienten. Das Sapir College zu unterstützen, bedeutet die Region Shaar Hanegev, aber auch Israels Gesellschaft und den Nahen Osten insgesamt nachhaltig und zukunftsweisend zu beeinflussen.

Firmen und Privatpersonen können den Presseball Berlin 2008 mit dem Gastland Israel mit einer Tombolaspende oder einem Ballsponsoring unterstützen. Interessenten wenden sich an die Marketingleiterin der Presseball Berlin GMBH, Marina Schill, E-Mail: info@presseball.de oder 030 – 80 60 21 77.

Ballkarten und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.presseball.de oder telefonisch unter 030 – 80 60 21 77.

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Israelische Ärzte heilen herzkranke Kinder aus dem Irak

Israelische Ärzte haben im Rahmen einer gemeinsamen Aktion der Wohltätigkeitsorganisation „Save a Child’s Heart“ und des Wolfson-Krankenhauses in Holon das Leben von zwei kurdischen Kindern aus dem Irak gerettet.

Die Geschichte begann vor einer Woche, als Ärzte der amerikanischen Armee im Irak eine Anzahl von herzkranken Kindern nach Jordanien überführten. Am vergangenen Dienstag wurden dann 38  von ihnen von einer Delegation des Wolfson-Krankenhauses untersucht. Die israelischen Ärzte schätzten dabei den Zustand von zweien der Kinder als kritisch ein und sorgten für ihre Überführung nach Israel. Es handelte sich dabei um ein fünf Monate altes Mädchen und einen elfjährigen Jungen.

„Die Kinder waren völlig blau“, erzählt Dr. Zion Churi, Direktor der Kinderintensivstation des Wolfsohn-Krankenhauses. „In Koordinierung mit dem israelischen Außenministerium und den Sicherheitsbehörden brachten wir sie innerhalb von zwei Tagen hierher in die Klinik.“

Inzwischen sind die Kinder erfolgreich operiert worden und werden voraussichtlich bald nach Hause zurückkehren können.

(Yedioth Ahronot, 17.10.07)

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Israelische Armee skeptisch gegenüber palästinensischer Terrorbekämpfung

Im Vorfeld des Nahost-Friedensgipfels, der Ende November in Annapolis stattfinden soll, zeigt man sich innerhalb der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) besorgt über die Sicherheitslage. So schätzt der Militärgeheimdienst (AMAN) die Fähigkeit der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Terroranschläge gegen Israel zu verhindern, gering ein. Vielmehr bestehe die Gefahr, dass die palästinensische Seite auf dem Gipfel auf sofortige Zugeständnisse drängen werde, ohne gleichzeitig ihren Verpflichtungen gegenüber Israel, v.a. bei der Terrorbekämpfung,  nachzukommen. Noch immer sei es im wesentlichen allein die israelische Armee, die in den Städten des Westjordanlandes wirksam gegen Terroristen vorgehe.

AMAN-Chef General Amos Yadlin sagte auf der dieswöchigen Kabinettssitzung, dass die Palästinenser von einer gewissen Erfolgschance des Gipfels ausgehen, im Falle seines Scheiterns jedoch von vornherein die Verantwortung dafür Israel zuschieben würden. Desweiteren warnte Yadlin davor, dass die Hamas versuchen werde, das Treffen mit Terroranschlägen zu überschatten.

(Ha’aretz, 17.10.07)

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Kassam-Rakete auf Ashkelon

Palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen haben am Dienstagabend eine Kassam-Rakete in Richtung der südisraelischen Großstadt Ashkelon abgefeuert. Die Rakete landete in der Umgebung südlich der Stadt. Verletzt wurde dabei niemand, und es entstand kein Sachschaden.

(Yedioth Ahronot, 16.10.07)

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Events
WATEC Israel 2007 – Internationale Messe zur Wasser- und Umwelttechnologie

Zur vierten internationalen Wasser- und Umwelttechnologiemesse WATEC Israel 2007, die vom 30.10. bis zum 01.11. in Tel Aviv stattfindet, werden mehr als 2000 Fachleute aus 73 Ländern erwartet.

Seit seinen Anfängen ist der Staat Israel mit dem Problem des Wassermangels konfrontiert und hat sich unter dem Motto „Not macht erfinderisch“ über die Jahre mit fortgeschrittenen Lösungen auf den Gebieten Wassermanagement, Klärung und Wiederverwendung von Abwasser, Entsalzung u.ä. weltweit hervorgetan. Mit der WATEC untermauert Israel seinen Ruf als ‚Silicon Valley’ des globalen Wasser- und Umwelttechnologiemarktes.

Ausführliche Informationen zu WATEC Israel 2007 finden sich in englischer Sprache unter den folgenden Links:

http://www.watec-israel.com/index.php

http://www.mfa.gov.il/MFA/Israel+beyond+politics/WATEC+Israel+2007+Oct+2007.htm

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 462 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 462 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 479 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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