Freitag, 23.07.2010
 
 
Netanyahu trifft Papandreou
 
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Donnerstag in Jerusalem seinen griechischen Amtskollegen Giorgios Andrea Papandreou getroffen. In seiner Begrüßungsansprache wies er auf den historischen Rang dieses Staatsbesuchs hin.

„Wir versuchen noch immer herauszufinden, ob dies der erste offizielle Besuch eines griechischen Ministerpräsidenten in Israel ist. Ganz sicher ist es der erste offizielle Besuch seit vielen Jahrzehnten, und ich freue mich sehr, Sie heute hier zu begrüßen.“

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(Bank of Israel, 23.07.10)


Hitze zum Wochenende.

Jerusalem: 19/29 °C
Tel Aviv: 27/30 °C
Haifa: 26/31 °C
Be’er Sheva: 23/36 °C
Ein Gedi: 29/39 °C
Eilat: 27/40 °C



Siegfried-Unseld-Preis für Oz und Nusseibeh

Der berühmte israelische Schriftsteller Amos Oz wird gemeinsam mit seinem palästinensischen Kollegen Sari Nusseibeh den diesjährigen Siegried-Unse...  weiter
[UEBERSCHRIFT]
 
 


Siegfried-Unseld-Preis für Oz und Nusseibeh
Der berühmte israelische Schriftsteller Amos Oz wird gemeinsam mit seinem palästinensischen Kollegen Sari Nusseibeh den diesjährigen Siegried-Unseld-Preis erhalten. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 2004 alle zwei Jahre verliehen.


Amos Oz

In der Begründung der Auswahlkommission heißt es:

„Sari Nusseibeh und Amos Oz loten in ihren literarischen Autobiographien Es war einmal ein Land. Ein Leben in Palästina (Verlag Antje Kunstmann 2008) und Eine Geschichte von Liebe und Finsternis (Suhrkamp Verlag 2004) das Leben im Israel und Palästina gemeinsamen historischen Raum aus. Die beiden Bücher erzählen, mit Blick über die Trennmauer hin zum anderen, die Geschichte des eigenen Volkes. Mit der Entscheidung für Sari Nusseibeh und Amos Oz wird zugleich das Engagement der Autoren für eine Versöhnung beider Nationen und eine dauerhafte gewaltlose Koexistenz zweier Staaten geehrt.“

Der Preis wird am 28. September, dem Geburtstag des großen deutschen Verlegers, im Berliner Rathaus vergeben.

(Suhrkamp Verlag, 22.07.10)
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Netanyahu trifft Papandreou
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Donnerstag in Jerusalem seinen griechischen Amtskollegen Giorgios Andrea Papandreou getroffen. In seiner Begrüßungsansprache wies er auf den historischen Rang dieses Staatsbesuchs hin.

„Wir versuchen noch immer herauszufinden, ob dies der erste offizielle Besuch eines griechischen Ministerpräsidenten in Israel ist. Ganz sicher ist es der erste offizielle Besuch seit vielen Jahrzehnten, und ich freue mich sehr, Sie heute hier zu begrüßen.“

Netanyahu nahm auch kurz zum gegenwärtigen Stand des Friedensprozesses mit den Palästinensern Stellung:

„Ich weiß, dass Sie heute Präsident [Mahmoud Abbas] sehen werden, und wir haben über unser Engagement und unsere Bereitschaft für direkte Friedensverhandlungen besprochen – nicht um zu verhandeln, sondern um die Fertigstellung eines historischen Friedensabkommens zu suchen. Sie haben Ihre Bereitschaft geäußert, uns bei diesem Bemühen zu unterstützen, und ich begrüße das und danke Ihnen dafür. Ich glaube, wenn beide Seiten bereit für Kompromisse sind, wenn beide Seite zur Beendigung des Konflikts bereit sind, dann ist ein historisches Abkommen möglich. Es gibt viele Skeptiker; ich bin keiner von ihnen, und ich weiß, Sie sind keiner von ihnen.“

Die vollständige Ansprache gibt es unter dem folgenden Link: http://www.pmo.gov.il/PMOEng/Communication/EventsDiary/eventgreece220710.htm

(Amt des Ministerpräsidenten, 22.07.10)
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Israel warnt Libanon vor Gaza-Flottille
Eine neue Gaza-Flottille ist angekündigt. Israels scheidende Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Gabriela Shalev, hat den Libanon und die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, die beiden Schiffe, die vom Libanon aus die Seeblockade Gazas durchbrechen wollen, von ihrem Konfrontationskurs abzubringen.

In Briefen an den UN-Generalsekretär und den UN-Sicherheitsrat betonte Shalev, Israel behalte sich das Recht vor, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Schiffe von der Durchbrechung der Blockade abzuhalten.

Sie appellierte an den Libanon, Verantwortungsbewusstsein an den Tag zu legen und die beiden Schiffe am Auslaufen zu hindern. „Israel und der Libanon befinden sich in einem feindseligen Zustand“, so Shalev, „und eine derartige Aktion würde eine Eskalation verhindern.“

(Haaretz, 23.07.10)
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DIW präsentiert Israel als Hightech-Land
Die Deutsch-Israelische Wirtschaftsvereinigung (DIW) hat am Mittwoch zu ihrer Jahreshauptversammlung nach Magdeburg geladen und ihren Mitgliedern und Gästen einige Highlights der vielfältigen deutsch-israelischen Wirtschaftskooperation präsentiert. Auch Botschafter Yoram Ben-Zeev zog vor den Gästen eine positive Bilanz der israelischen Wirtschaft.

„Die wirtschaftliche Stärke des Landes sowie seine Errungenschaften werden auch international anerkannt. Die im Mai 2010 erfolgte Aufnahme Israels in die OECD spiegelt dies wider. Vor vier Wochen hat Israel zudem für ein Jahr den Vorsitz des europäischen EUREKA-Netzwerks für industrielle Forschungs- und Entwicklungskooperation übernommen. Im Bereich Wirtschaft hat Israel die Möglichkeit, ein ‚anderes Gesicht‘ jenseits der politischen Themen zu zeigen und sich als innovatives Land und Hochtechnologie-Standort zu präsentieren.“
 
Die Deutsch-Israelische Wirtschaftsvereinigung hat in den 43 Jahren ihres Bestehens dazu beigetragen, dass eine große Anzahl solider Geschäftskontakte und Partnerschaften ins Leben gerufen werden konnte. Inzwischen gehen fast wöchentlich neue deutsch-israelische Kooperationsprojekte an den Start, und die deutsche Wirtschaft investiert mehr denn je in Israel. Es sei wichtig, den Blick nach vorne zu richten und Perspektiven für eine friedliche und sichere Zukunft zu entwickeln. Die wirtschaftliche Entwicklung sei ein Kernpunkt auf dem Weg zum Frieden mit Israels Nachbarn, so Ben-Zeev.


Foto: Die Volksstimme/Uli Lücke

Von links: Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Pleye, Landtagspräsident Dieter Steinecke, Iris Ben-Zeev und Botschafter Yoram Ben-Zeev, DIW-Präsident Horst Teltschik und DIW-Bundesgeschäftsführer Grisha Alroi-Arloser.
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1489 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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