Dienstag, 27.07.2010
 
 
Israel begrüßt neue Iran-Sanktionen der EU
 


Israel begrüßt die Entscheidung der EU-Außenminister, zusätzliche und signifikante Sanktionen gegen den Iran zu verhängen, die sich auf den Energiesektor, das Bankwesen, Handel und Verkehr sowie die Islamischen Revolutionswächter konzentrieren.

Diese Maßnahme der Europäischen Union übermittelt dem Iran die klare Botschaft, dass er den Forderungen der internationalen Gemeinschaft Folge leisten sollte. Sie zeigt den Preis an, den der Iran für die Fortsetzung seines gegenwärtigen Verhaltens zahlen muss, und signalisiert, dass die internationale Gemeinschaft sich mit Teherans systematischer Missachtung internationaler Normen nicht abfinden wird.


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Iran zeigt sich ungerührt

1 € - 4.9599 NIS (+0.452%)
1 CHF -3.5988 NIS (-1.927%)
1 £ - 5.9106 NIS (-1.159%)
1 $ - 3.8020 NIS  (-1.477%)
 
(Bank of Israel, 27.07.10)


Wolkenlos.

Jerusalem: 18/29 °C
Tel Aviv: 25/31 °C
Haifa: 25/31 °C
Be’er Sheva: 22/36 °C
Ein Gedi: 29/40 °C
Eilat: 28/42 °C



Israelische Polizisten für Haiti

Auf eine Initiative des Außenministeriums hin hat die israelische Polizei eine Gruppe von 14 Polizeioffizieren zu einem Hilfseinsatz in Haiti freigestellt. Ihre Aufgabe wird darin bestehen, der UN-Stabilisierungsmission (MINHUSTAH) in dem im Januar von einem verheerenden Erdbeben heimgesuchten Karibikstaat beizustehen.


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Israelischer Armeehubschrauber in Rumänien abgestürzt

Während eines Luftwaffenmanövers in Rumänien ist am Montag ein Hubschrauber der israelischen Armee abgestürzt.

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Gaza: Innerpalästinensischer Streit behindert Warentransfer

Aufgrund des Kampfes zwischen Hamas und Fatah gelangen viele Waren nicht nach Gaza.

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Israel begrüßt neue Iran-Sanktionen der EU
Israel begrüßt die Entscheidung der EU-Außenminister, zusätzliche und signifikante Sanktionen gegen den Iran zu verhängen, die sich auf den Energiesektor, das Bankwesen, Handel und Verkehr sowie die Islamischen Revolutionswächter konzentrieren.

Diese Maßnahme der Europäischen Union übermittelt dem Iran die klare Botschaft, dass er den Forderungen der internationalen Gemeinschaft Folge leisten sollte. Sie zeigt den Preis an, den der Iran für die Fortsetzung seines gegenwärtigen Verhaltens zahlen muss, und signalisiert, dass die internationale Gemeinschaft sich mit Teherans systematischer Missachtung internationaler Normen nicht abfinden wird.

Die EU hat einen bedeutenden Schritt vollzogen, dem ein ähnliches Vorgehen anderen Staaten hin zu einer Ausweitung der Sanktionen gegen den Iran folgen sollte.

Die signifikanten und weit reichenden Sanktionen müssen voll umgesetzt werden, um dem iranischen Regime eine entschlossene Botschaft zu übermitteln.

(Außenministerium des Staates Israel, 26.07.10)
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Iran zeigt sich ungerührt
Der Iran bemüht sich, den Eindruck zu erwecken, von den neu beschlossenen Sanktionen von Seiten der EU und Kanadas nicht tangiert sein.

Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums versicherte, die Schritte würden keinerlei Auswirkungen für die iranische Wirtschaft mit sich bringen. Vielmehr würden die Sanktionen lediglich „die Situation verkomplizieren und beide Seiten weiter vom Erzielen eines Abkommens entfernen“.

(Yedioth Ahronot, 28.07.10)
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Israelische Polizisten für Haiti
Auf eine Initiative des Außenministeriums hin hat die israelische Polizei eine Gruppe von 14 Polizeioffizieren zu einem Hilfseinsatz in Haiti freigestellt. Ihre Aufgabe wird darin bestehen, der UN-Stabilisierungsmission (MINHUSTAH) in dem im Januar von einem verheerenden Erdbeben heimgesuchten Karibikstaat beizustehen.


Israelischer Hilfseinsatz in Haiti (Foto: IDF)

Mit der Mission reagiert Israel auf den Appell der UNO an ihre Mitgliedsstaaten, die Hilfe für Haiti noch auszuweiten. Dass Israel das Polizeiteam schickt, ist Ausdruck seiner Bereitschaft, mit seiner Erfahrung und Fachkenntnis einen Beitrag zur Gesundung Haitis zu leisten.

Die israelischen Polizisten werden an der Seite einer italienischen Polizeieinheit arbeiten und von dieser logistische Unterstützung erhalten. Dem gemeinsamen Einsatz gingen lange Planungen zwischen dem israelischen Außenministerium, dem Ministerium für innere Sicherheit, der israelischen Polizei und der UN-Abteilung für die friedenserhaltenden Einsätze  sowie der italienischen Regierung und Polizei voraus.

Gleich nach dem Erdbeben sandte Israel im Januar ein Feldlazarett und ein Rettungsteam nach Port-au-Prince.

(Außenministerium des Staates Israel, 25.07.10)
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Israelischer Armeehubschrauber in Rumänien abgestürzt
Während eines Luftwaffenmanövers in Rumänien ist am Montag ein Hubschrauber der israelischen Armee abgestürzt. An Bord befanden sich sechs israelische Soldaten – vier Piloten und zwei Mechaniker – und ein Mitglied der rumänischen Luftwaffe. Ein israelisches Einsatzkommando hat den Helikopter der Bauart Yasur CH-53 am Dienstag geborgen; die Besatzungsmitglieder wurden bis zum frühen Nachmittag nicht gefunden, doch geht man davon aus, dass alle ums Leben gekommen sind.


Foto: IDF

Die israelische Armee hat die Namen der sechs Israelis inzwischen bekannt gegeben: Oberstleutnant d. Res. Avner Goldman (48) aus Modi’in, Oberstleutnant Daniel Shipenbauer (43) aus Kidron, Major Yahel Keshet (33) aus Hatzerim, Major Lior Shai (28) aus Tel Nof, Leutnant Nir Lakrif (25) aus Tel Nof und Hauptfeldwebel Oren Cohen (24) aus Rehovot.

Der Sprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), Brigadegeneral Avi Benayahu, erklärte die Präsenz der israelische Luftwaffe in Rumänien wie folgt: „Wir sind in Rumänien, um unsere Soldaten in Gebieten auszubilden, die unseren Kampfgebieten am ähnlichsten sind. Das Manöver, an dem der Helikopter teilnahm, wurde durchgeführt, um die Luftwaffe in einer unbekannten Bergregion auszubilden, um das Korps auf Kriegseinsätze und Spezialoperationen vorzubereiten.“

Luftwaffenkommandant Generalmajor Ido Nehushtan hat ein Untersuchungsteam unter der Führung eines Offiziers im Range eines Brigadegenerals einberufen und wird den Vorfall in Übereinstimmung mit Rumäniens Luftwaffenkommandant Generalmajor Ion-Aurel Stanciu einer gemeinsamen Prüfung unterziehen lassen.

Die politische Führung Israels wird über die Entwicklungen ständig auf dem Laufenden gehalten.

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 27.07.10)
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Gaza: Innerpalästinensischer Streit behindert Warentransfer
Aufgrund des Kampfes zwischen Hamas und Fatah gelangen viele Waren nicht nach Gaza. Israel lockerte die Einfuhrbeschränkungen vor etwa einem Monat in großem Stil und genehmigte neben Nahrungsmitteln und anderen Gütern auch die Lieferung von Neuwagen in den palästinensischen Küstenstreifen.

Die Nachfrage nach Neuwagen (Baujahr 2010) ist zumal nach Aufhebung der Blockade groß. Wegen fiskalischer Streitigkeiten zwischen der Fatah und der Terrororganisation Hamas, die den Gaza-Streifen beherrscht, ist die Einfuhr aber nicht vonstatten gegangen. Die Hamas verlangt nicht nur die Steuern, die bisher die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) erhoben hat; zudem fordert sie, selbst als Vertreter der Palästinenser gegenüber Israel aufzutreten und von der PA die Koordination des Warentransfers an den Grenzübergängen zu übernehmen.

(Haaretz, 27.07.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1493 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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