Mittwoch, 28.07.2010
 
 
Netanyahu bei Abdullah
 

Foto: GPO
Israels Ministerpräsident hat sich am Dienstag in Amman mit Jordaniens König Abdullah II. zu einem zweistündigen Gespräch getroffen. Die konstruktiven Diskussionen kreisten um die Notwendigkeit, Frieden, Sicherheit und Wohlstand in der Region zu fördern.



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(Bank of Israel, 28.07.10)


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Botschafter nimmt Peres-Büste entgegen

Israels Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, hat am Dienstag eine Büste des Präsidenten Shimon Peres entgegengenommen

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Botschafter nimmt Peres-Büste entgegen
Israels Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, hat am Dienstag eine Büste des Präsidenten Shimon Peres entgegengenommen, die der Leverkusener Bildhauer Kurt Arentz angefertigt hat.


Von links nach rechts: Glöckner, Arentz, Ben-Zeev (Foto: Henry H. Herrmann/Eventpress)

Der Künstler war aus diesem Anlass gemeinsam mit dem Ehrenvorsitzenden des Städtepartnerschaftsvereins Leverkusen – Nazareth Illit, Hans-Joachim Glöckner, in der Residenz des Botschafters zu Gast, wo die Büste feierlich enthüllt wurde. An der kleinen Feierstunde nahmen auch die Ehefrauen sowie Diplomaten des Hauses teil.



Das 43 cm hohe und 24 kg schwere Kunstwerk wird demnächst an Präsident Peres nach Israel weitergeleitet.
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Netanyahu bei Abdullah
Israels Ministerpräsident hat sich am Dienstag in Amman mit Jordaniens König Abdullah II. zu einem zweistündigen Gespräch getroffen. Die konstruktiven Diskussionen kreisten um die Notwendigkeit, Frieden, Sicherheit und Wohlstand in der Region zu fördern.

Die beiden Regierungschefs berieten über das Erfordernis, direkte, ernsthafte und effektive Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern einzuleiten, die alle Endstatusfragen ansprechen und eine Lösung von zwei Staaten für zwei Völker herbeiführen würden, in welchen Israelis und Palästinenser in dauerhaftem und sicherem Frieden leben.

Netanyahu betonte, dass König Abdullahs Führung wichtig für den Frieden und die Stabilität in der Region seien; er freue sich darauf, die Beziehungen zwischen Israel und Jordanien zu stärken.

(Außenministerium des Staates Israel, 27.07.10)
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Verbot von nächtlichem Alkoholverkauf
Der Kampf gegen den Alkoholkonsum in Israel kommt in Fahrt. So hat die Knesset nun ein Gesetz verabschiedet, dass den Verkauf von alkoholischen Getränken in Geschäften und Kiosken zwischen elf Uhr abends und sechs Uhr morgens untersagt. Es gab keine Gegenstimmen und Enthaltungen.

Zuvor hatten der Innen- und Umweltpolitische Ausschuss und der Rechtsausschuss der Knesset noch einen Gesetzesvorschlag des Abgeordneten David Rotem (Israel Beiteinu) abgewehrt, der ein ganztägiges Verbot von Alkoholverkauf an Tankstellen vorsah.

Nicht betroffen von der neuen Regelung sind neben Gaststätten auch Duty Free Shops.

(Yedioth Ahronot, 21.07.10)
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Unglück in Rumänien: Hubschrauberbesatzung für tot erklärt
Die sieben Insassen des israelischen Armeehubschraubers, der am Montagabend in Rumänien abgestürzt ist, sind tot. Das erklärte die israelische Armee am Dienstagnachmittag, nachdem nahe dem Helikopter sieben Leichen entdeckt wurden. Auch der Flugschreiber, von dem Auskünfte über die Umstände des Unfalls erwartet werden, wurde inzwischen gefunden.

An Bord des Hubschraubers waren außer einem rumänischen Verbindungsoffizier sechs israelische Luftwaffensoldaten: Oberstleutnant d. Res. Avner Goldman (48) aus Modi’in, Oberstleutnant Daniel Shipenbauer (43) aus Kidron, Major Yahel Keshet (33) aus Hatzerim, Major Lior Shai (28) aus Tel Nof, Leutnant Nir Lakrif (25) aus Tel Nof und Hauptfeldwebel Oren Cohen (24) aus Rehovot.



Eine beinahe 80 Personen umfassende Delegation verschiedener Armeeeinheiten arbeitet derzeit vor Ort noch an der genaueren Klärung des Unfallhergangs.

Israels Präsident Shimon Peres gedachte der Verunglückten am Mittwochmorgen in seiner Residenz mit einer Schweigeminute und einer kleinen Ansprache:

„Ich weiß, dass unser aller Herz heute an einem anderen Ort weilt, sechs unserer Besten sind gefallen; sechs der Schönsten, die unser Volk hat. Es gibt kein schönes Land Israel ohne die Schönheit der Israelis selbst.“

„Ich denke, dass die Armee das Wertvollste ist, was das jüdische Volk besitzt, und die Söhne, die kämpften und fielen, sind das Wertvollste, was die Armee und wir alle besitzen. Unsere Herzen sind mit den Familien, mit den Eltern, mit den Partnerinnen, mit den kleinen Kindern, einer schwangeren Frau und einem Kind, das noch nicht das Licht der Welt erblickt hat.“

„Jeder Pilot, der einen Hubschrauber besteigt, ist sich seiner Mission bewusst, aber auch der Gefahr. Es gibt Völker, die siegten und nicht wussten, was ein Krieg ist, aber wir sind ein hartnäckiges und kampferprobtes Volk, das um sein Leben zu kämpfen, sein Erbe zu bewahren und seine Söhne zu ehren weiß. Das Wesen des Landes und die Größe seiner Söhne trafen sich für einen kurzen Augenblick in dieser Tragödie.“

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 28.07.10)
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Gaza: Hamas-Innenminister erwägt Wehrpflicht
Der Innenminister der Hamas in Gaza, Fathi Hamad, denkt an einen weit reichenden militärischen Ausbau der ihm unterstehenden Sicherheitskräfte, die sich gegenwärtig aus 18 000 Mitgliedern zusammensetzen.

Bei der Einweihung eines neuen Polizeigebäudes sagte der ranghöchste Sicherheitsoffizielle in dem palästinensischen Küstenstreifen, sein Ministerium sei „offen für die Idee freiwilliger Rekrutierung und dann des Übergangs zur Wehrpflicht“. Zu Einzelheiten wollte er sich nicht äußern.

Ein Sprecher des Ministeriums betonte freilich, gegenwärtig konzentriere man sich auf den freiwilligen Dienst; über einen verpflichtenden Armeedienst müsse die Hamas-Regierung entscheiden.

Mehr als die Hälfte der 1.5 Millionen Bewohner des Gaza-Streifens sind unter 18. Angesichts des Mangels an Arbeitsplätzen könnte der Militärdienst für viele junge Männer eine attraktive Option sein.

(Yedioth Ahronot, 27.07.10)
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Neue Erfindung zur Schwerbehindertenkommunikation
Am Weizmann-Institut in Rehovot ist ein neues System entwickelt worden, das Quadriplegikern erheblich das Leben erleichtern kann. Es beruht auf einem Gerät, das Veränderungen des Luftdrucks innerhalb der Nasenöffnung identifizieren und in elektrische Signale übersetzen kann. Somit wird eine Art von Kommunikation durch Schniefen ermöglicht.

Das von Prof. Noam Sobel, den Elektroingenieuren Dr. Anton Plotkin und Aharon Weissbrod sowie der Studentin Lee Sela an der Abteilung für Neurobiologie entwickelte System wurde sowohl an Quadriplegikern, d.h. an allen vier Extremitäten Gelähmten, als auch an gesunden Testpersonen getestet – mit dem Ergebnis, dass die Methode leicht zu beherrschen ist. Den Testpersonen gelang es mittels der Technologie, durch Schniefen einen Rollstuhl über einen komplizierten Weg zu navigieren und ein Computerspiel mit beinahe derselben Geschwindigkeit und Genauigkeit zu spielen wie mit einer Maus oder einem Joystick.

Sobel berichtet begeistert: „Die aufregendsten Tests waren die mit den Patienten mit Locked-in-Syndrom. Dies sind Menschen mit ungeschädigter kognitiver Funktion, die völlig gelähmt sind – eingeschlossen in ihre Körper. Mit dem neuen System konnten sie mit Familienmitgliedern kommunizieren und sogar von sich aus in Kommunikation mit der Außenwelt treten. Manche schrieben ergreifende Mitteilungen an ihre Lieben und teilten mit ihnen, erstmals seit langer Zeit, ihre Gedanken und Gefühle.“

Weitere Informationen zu der Erfindung gibt es unter dem folgenden Link: http://wis-wander.weizmann.ac.il/site/en/weizman.asp?pi=371&doc_id=6174

(Weizmann Institute of Science, 27.07.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1494 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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