Donnerstag, 18.10.2007
 
 
Olmert fordert von Putin härtere Sanktionen gegen den Iran
 


Israels Ministerpräsident Ehud Olmert ist heute zu einem eintägigen Kurzbesuch nach Moskau aufgebrochen, um beim russischen Präsidenten Vladimir Putin härtere Sanktionen gegen den Iran zu fordern.

Die erst vor einer Woche geplante Reise ist Teil einer neuen diplomatischen Anstrengung Israels, mit der die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates zu einer Resolution gegen das iranische Atomprogramm bewegt werden sollen. In dieser Angelegenheit wird Olmert am Sonntag nach Paris und am Dienstag nach London reisen, um auf den französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy und den britischen Premierminister Gordon Brown einzuwirken.


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Israelisches Außenministerium enttäuscht über internationale Iran-Politik - Von Barak Ravid


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(Bank of Israel, 18.10.07)



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Israel kooperiert mit Europäischer Weltraumbehörde


Delegationen des israelischen Außen- und Wissenschaftsministeriums und der Europäischen Weltraumbehörde (ESA) haben am Dienstag Verhandlungen a...  weiter

Ilan Ramons Tagebuch im Israel-Museum

Mehr als 30 Seiten aus dem Tagebuch von Israels erstem und bislang einzigen Astronauten, Ilan Ramon, werden zur Zeit im Jerusalemer Israel-Museum t...  weiter

Israelischer Soldat im Gaza-Streifen getötet


Ein israelischer Soldat des Golani Infanterie-Bataillons ist am Mittwochmorgen bei einem Schusswechsel mit palästinensischen Terroristen im süd...  weiter

Siniora bittet um Hilfe gegen Syrien


Der libanesische Ministerpräsident Fuad Siniora hat vor einigen Tagen einen Brief an den UN-Generalsekretär und den Generalsekretär der Arabisc...  weiter

 
 


Olmert fordert von Putin härtere Sanktionen gegen den Iran

Israels Ministerpräsident Ehud Olmert ist heute zu einem eintägigen Kurzbesuch nach Moskau aufgebrochen, um beim russischen Präsidenten Vladimir Putin härtere Sanktionen gegen den Iran zu fordern.

Die erst vor einer Woche geplante Reise ist Teil einer neuen diplomatischen Anstrengung Israels, mit der die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates zu einer Resolution gegen das iranische Atomprogramm bewegt werden sollen. In dieser Angelegenheit wird Olmert am Sonntag nach Paris und am Dienstag nach London reisen, um auf den französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy und den britischen Premierminister Gordon Brown einzuwirken.

Putin hat vorgestern als erster Kreml-Chef seit Joseph Stalin den Iran besucht und dem iranischen Staatspräsidenten dabei erneut Russlands Unterstützung bei einem zivilen Atomprogramm zugesichert. Unterdessen hat US-Präsident Bush gestern für den Fall, dass die internationale Gemeinschaft es nicht schaffe, die atomare Aufrüstung der Islamischen Republik zu verhindern, vor einem dritten Weltkrieg gewarnt.

(Ha’aretz, 18.10.07)

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Israelisches Außenministerium enttäuscht über internationale Iran-Politik

Von Barak Ravid

Das Vorgehen der internationalen Gemeinschaft gegen das iranische Atomprogramm ist alles andere als zufriedenstellend, und in politischen Kreisen Israels äußert man angesichts dessen große Frustration und Pessimismus. Der Generaldirektor des Außenministeriums, Aharon Abramovitch, sagte letzte Woche, dass weitweit „eine besorgniserregende Verzagtheit gegenüber allem, was mit Sanktionen gegen den Iran zu tun hat“, bestehe.

Die Iran-Frage stand im Mittelpunkt eines in Washington stattfindenden Treffens von Abramovitch mit den Generalkonsuln und Botschaftern Israels in Nordamerika. Das Außenministerium hat vor einigen Monaten eine „diplomatische Offensive“ gegen das iranische Atomprogramm gestartet, wobei einer der Schwerpunkte der Stopp wirtschaftlicher Investitionen von privaten Firmen im Iran ist. In den USA war ihr bisher ein großer Erfolg beschieden, in den letzten Monaten wurden dort zahlreiche Gesetze gegen Investitionen im Iran erlassen.
Das Bild der internationalen Situation, wie es sich aus dem Überblick Abramovitchs ergab, war ein trauriges. Die wesentlichen Betreiber der Ausweitung der Sanktionen, die USA und Frankreich, seien bisher bei ihrem Bemühen gescheitert, vor allem wegen des scharfen Widerstands Russlands und Chinas. Frankreich scheiterte auch bei seinen Versuchen, die Sanktionen der Europäischen Union gegen den Iran auszuweiten.

Der Aufschub der Diskussion im Sicherheitsrat über die Ausweitung der Sanktionen bis der Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) über das iranische Atomprogramm vorliegt, hat das Gefühl der Frustration in Israel noch gesteigert. Dazu kommt noch die Sorge, dass die Diskussion, die derzeit mindestens bis Dezember verschoben worden ist, sich aufgrund der Arbeitsüberlastung des Sicherheitsrats noch bis Januar oder Februar hinauszögern wird. Außer Russland und China, erläuterte Abramovitch, würden auch Deutschland und Italien nicht darauf brennen, gegen den Iran vorzugehen. Beide Staaten verfolgen wirtschaftliche Interessen im Iran, der Handel beläuft sich auf mehrere Milliarden Dollar im Jahr.

Bei allem Pessimismus zeigt man sich in politischen Kreisen doch über einige positive Entwicklungen befriedigt. Der bedeutsamste Schritt war die Entscheidung der Financial Action Task Force (FATF), eine internationale Warnung vor Handel mit dem Iran zu veröffentlichen. Die Organisation, die gegen Terrorfinanzierung und Geldwäsche aktiv ist, hat ihren 34 Mitgliedsstaaten empfohlen, das Risiko in Rechnung zu stellen, das wirtschaftliche Beziehungen mit dem Iran mit sich bringen. Außerdem fühlt man sich in Israel ermutigt von berichten über den Rückgang des Handels mit dem Iran und Besuchen iranischer Offizieller.

(Ha’aretz, 18.10.07)

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Israel kooperiert mit Europäischer Weltraumbehörde

Delegationen des israelischen Außen- und Wissenschaftsministeriums und der Europäischen Weltraumbehörde (ESA) haben am Dienstag Verhandlungen aufgenommen, um ein Rahmenabkommen für die israelisch-europäische Kooperation bei der zivilen Raumforschung zu formulieren.

Die Verhandlungen wurden initiiert, nachdem der Generaldirektor der ESA, Jean-Jacques Dordain, positiv auf eine entsprechende Anfrage des israelischen Ministers für Wissenschaft, Kultur und Sport, Raleb Majadele, reagiert hatte. Die ESA wurde 1975 gegründet und ist mit ihren 17 Mitgliedsstaaten die weltweit führende zivile Weltraumbehörde.


Das Abkommen soll israelische Forschungsinstitute und Israels Raumfahrtindustrie in zivile Forschungsprogramme der ESA auf Gebieten wie Satellitenkommunikation, Beobachtung der Erde, Verhinderung von Naturkatastrophen, Astronomie u.ä. integrieren.


Die Treffen wurden in einer freundlichen und konstruktiven Atmosphäre abgehalten, wobei beide Seiten darin übereinstimmten, die Verhandlungen schnell zum Abschluss zu bringen. Das Rahmenabkommen soll in der ersten Jahreshälfte 2008 unterzeichnet werden.

(Außenministerium des Staates Israel, 16.10.07)

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Ilan Ramons Tagebuch im Israel-Museum

Mehr als 30 Seiten aus dem Tagebuch von Israels erstem und bislang einzigen Astronauten, Ilan Ramon, werden zur Zeit im Jerusalemer Israel-Museum transkribiert und gescannt. Nach Abschluss der Arbeiten sollen die Schriftstücke der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Ilan Ramon starb im Februar 2003, als die NASA-Raumfähre Columbia, die ihn als ersten Israeli in das Weltall getragen hatte, bei ihrer Rückkehr in die Atmosphäre explodierte. Die Seiten aus seinem Tagebuch, die dem Feuer nicht zum Opfer fielen, wurden in der Nähe des Einschlagortes der Raumfähre in Texas gefunden.

Am seinem sechsten Tag im Weltraum hatte Ramon sich notiert: „Heute war der erste Tag, an dem ich gefühlt habe, dass ich wirklich im Weltraum lebe. Ich bin ein Mensch geworden, der im Weltraum lebt und arbeitet.“

(Yedioth Ahronot, 17.10.07)

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Israelischer Soldat im Gaza-Streifen getötet

Ein israelischer Soldat des Golani Infanterie-Bataillons ist am Mittwochmorgen bei einem Schusswechsel mit palästinensischen Terroristen im südlichen Gaza-Streifen getötet worden. Bei dem Soldaten handelt es sich um den 22jährigen Ben Kubany aus Hadera.

Der Feldwebel wurde aus nächster Nähe niedergeschossen, als seine Einheit sich zwischen Wohnhäusern am Rande der Stadt Khan Yunis bewegte. Er erlag seinen schweren Verletzungen auf dem Weg ins Krankenhaus in Be’er Sheva.

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 17.10.07)

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Siniora bittet um Hilfe gegen Syrien

Der libanesische Ministerpräsident Fuad Siniora hat vor einigen Tagen einen Brief an den UN-Generalsekretär und den Generalsekretär der Arabischen Liga gesandt, in dem er dazu auffordert, dem illegalen Einströmen von Waffen in den Libanon Einhalt zu gebieten. Es ist dies gleichzeitig das erste Mal, dass Siniora eine internationale Einsatztruppe zur Verhinderung des Waffenschmuggels einlädt.

„Der Libanon bitte um die Hilfe der Arabischen Liga und der UNO, um seine Unabhängigkeit und Stabilität zu schützen und ihn gegen Gefahren von innen und außen zu verteidigen. Große Mengen von Waffen syrischer Herkunft sind während des Kriegs im Sommer 2006 und auch danach in den Libanon gelangt und unter verschiedenen pro-syrischen Gruppierungen aufgeteilt worden“, schreibt Siniora in dem Brief.

Desweiteren schreibt Siniora an gleicher Stelle, dass die Terrororganisation Fatah al-Islam, die über ein großes Gebiet im Nordlibanon zu herrschen und die UNIFIL-Truppen anzugreifen versucht hat, von Syrien gesteuert und unterstützt wird. Insgesamt würde Syrien den Libanon an den Rand einer kriegerischen Auseinandersetzung bringen.

(Yedioth Ahronot, 17.10.07)

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Events
WATEC Israel 2007 – Internationale Messe zur Wasser- und Umwelttechnologie

Zur vierten internationalen Wasser- und Umwelttechnologiemesse WATEC Israel 2007, die vom 30.10. bis zum 01.11. in Tel Aviv stattfindet, werden mehr als 2000 Fachleute aus 73 Ländern erwartet.

Seit seinen Anfängen ist der Staat Israel mit dem Problem des Wassermangels konfrontiert und hat sich unter dem Motto „Not macht erfinderisch“ über die Jahre mit fortgeschrittenen Lösungen auf den Gebieten Wassermanagement, Klärung und Wiederverwendung von Abwasser, Entsalzung u.ä. weltweit hervorgetan. Mit der WATEC untermauert Israel seinen Ruf als ‚Silicon Valley’ des globalen Wasser- und Umwelttechnologiemarktes.

Ausführliche Informationen zu WATEC Israel 2007 finden sich in englischer Sprache unter den folgenden Links:

http://www.watec-israel.com/index.php

http://www.mfa.gov.il/MFA/Israel+beyond+politics/WATEC+Israel+2007+Oct+2007.htm

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Wir vergessen euch nicht

Ehud Goldwasser, vor 463 Tagen in den Libanon entführt

Eldad Regev, vor 463 Tagen in den Libanon entführt

Gilad Shalit, vor 480 Tagen in den Gazastreifen entführt


Unter dem folgenden Link finden sich Informationen zu den entführten Soldaten sowie Hinweise dazu, wie der Kampf um ihre Freilassung unterstützt werden kann: http://www.habanim.org/en/German.html

Karnit Goldwasser, die Ehefrau des seit über einem Jahr entführten Soldaten Udi Goldwasser, bittet die Weltöffentlichkeit in einer Videobotschaft um Hilfe bei der Befreiung ihres Mannes.

Ihr Hilferuf in englischer Sprache findet sich unter dem folgenden Link: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=988135&ak=null

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