Mittwoch, 11.08.2010
 
 
Zum Ramadan: Reiserleichterungen im Westjordanland
 

Foto: Reuters
Die israelische Armee und die Zivilverwaltung haben anlässlich des nun beginnenden islamischen Fastenmonats Ramadan eine Reihe von Schritten eingeleitet, um den Palästinensern im Westjordanland mehr Bewegungsfreiheit zu ermöglichen.

So werden an den Übergängen Jalama und Rehan nach Jenin, Beit Mishpat nach Ramallah und Rachel nach Bethlehem die Betriebszeiten bis Mitternacht verlängert.


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Ashkenazi vor der Turkel-Kommission

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(Bank of Israel, 11.08.10)


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Iran will libanesische Armee unterstützen

Der Iran hat der libanesischen Armee Unterstützung angeboten. Der tödliche Zwischenfall an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon in der vergangenen Woche hatte die USA dazu veranlasst, Finanzhilfen für das libanesische Militär in der Höhe von umgerechnet rund 76 Millionen Euro einzufrieren.

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Zum Ramadan: Reiserleichterungen im Westjordanland
Die israelische Armee und die Zivilverwaltung haben anlässlich des nun beginnenden islamischen Fastenmonats Ramadan eine Reihe von Schritten eingeleitet, um den Palästinensern im Westjordanland mehr Bewegungsfreiheit zu ermöglichen.

So werden an den Übergängen Jalama und Rehan nach Jenin, Beit Mishpat nach Ramallah und Rachel nach Bethlehem die Betriebszeiten bis Mitternacht verlängert.


Foto: IDF

Palästinensische Familien, die Verwandte in Israel haben, dürfen diese für eine Woche besuchen.

Israelische Araber dürfen in die A-Zonen im Westjordanland vom Jordantal aus über die relevanten Übergänge einreisen.

Die Übergänge Kh. Gabra und 104 nach Tulkarem sind die ganze Woche über geöffnet.

Für Besucher aus arabischen Ländern sind 200 Genehmigungen dafür erteilt worden, das Westjordanland in humanitären Angelegenheiten zu bereisen.

Palästinensische Männer über 50 und Frauen über 45 können den Tempelberg frei zum Gebet betreten. In Übereinstimmung mit den Sicherheitsvorkehrungen können auch verheiratete Männer über 45 und verheiratete Frauen über 30 dies tun.

Vertreter der Zivilverwaltung im Westjordanland haben sich mit religiösen Würdenträgern getroffen, um sich in den Fragen des Ramadans miteinander abzustimmen.

Die Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) sind dazu angehalten, den Bewohnern des Westjordanlands besonders rücksichtsvoll zu begegnen und sich des Essens, Trinkens und Rauchens in der Öffentlichkeit zu enthalten. Vor allem an den Übergängen soll ein hoher Grad von Respekt und Verständnis demonstriert werden.

(Außenministerium des Staates Israel, 10.08.10)
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Ashkenazi vor der Turkel-Kommission
Der Generalstabschef der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), Generalleutnant Gabi Ashkenazi, hat am Mittwochmorgen vor der Turkel-Kommission zur Untersuchung der Übernahme der Gaza-Flottille durch israelische Marinesoldaten ausgesagt. Er begann mit einer allgemeinen Einschätzung der Sicherheitslage und würdigte dann das Vorgehen der Soldaten.


Foto: IDF

„Als Kommandant der Armee trage ich die Verantwortung für all ihre Aktionen. Das Vorgehen der Marineeinheit auf der Marmara war maßvoll und korrekt“, so Ashkenazi.

 „Dia Kämpfer agierten unter Lebensgefahr und auf außergewöhnliche Art und Weise. Heuten ist uns klar, dass bereits nachdem der erste Soldat sich auf das Schiff abgeseilt hatte, der zweite Soldat beschossen wurde. Die Soldaten eröffneten das Feuer nur auf die, auf die sie es eröffnen mussten. Sie bewiesen bei Entscheidungen im Bruchteil einer Sekunde einen kühlen Kopf, Tapferkeit und Moral. Wie auch immer Ihr Ergebnis sein wird, ich bin stolz auf die Soldaten.“

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 11.08.10)
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Iran will libanesische Armee unterstützen
Der Iran hat der libanesischen Armee Unterstützung angeboten. Der tödliche Zwischenfall an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon in der vergangenen Woche hatte die USA dazu veranlasst, Finanzhilfen für das libanesische Militär in der Höhe von umgerechnet rund 76 Millionen Euro einzufrieren.

Irans Botschafter in Beirut traf sich vor diesem Hintergrund am Montag mit dem Kommandanten der libanesischen Armee, Jean Kahwaji, und teilte diesem mit, Teheran sei bereit „mit der libanesischen Armee in jedem Bereich zu kooperieren, der dem Militär dabei helfen würde, seine nationale Rolle im Libanon zu spielen“. Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad wird nächsten Monat in Beirut erwartet.

Das Angebot der Islamischen Republik, die die schiitische Terrororganisation Hisbollah unterstützt, ist dazu angetan, die Sorge im Westen zu verstärken, dass Teheran seinen Einfluss an Israels Nordgrenze erhöhen will.

Die USA haben seit 2006 umgerechnet mehr als 200 Millionen Euro für die libanesische Armee ausgegeben, und eine grundsätzliche Neueinschätzung der Militärkooperation mit dem Libanon wird von der gegenwärtigen Regierung nicht geplant.

Israels Verteidigungsminister Ehud Barak sagte, es sei ein Fehler, die libanesische Armee mit fortgeschrittenen Waffensystemen auszustatten, da diese dann nur gegen Israel verwendet werden würden.

(Haaretz, 10.08.10)
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Teva schließt Ratiopharm-Übernahme ab
Der israelische Pharmakonzern Teva hat am Dienstag mitgeteilt, dass die Übernahme des deutschen Generika-Herstellers Ratiopharm nun abgeschlossen sei. Die erfolgreiche Akquisition ist damit bereits früher vollendet als ursprünglich geplant.

Teva zahlte 3.6 Milliarden Euro für die Ratiopharm-Aktien plus ca. 186 Millionen Euro an angefallenen Zinsen. Das israelische Unternehmen erwartet Verbundeffekte von mindestens 300 Millionen Euro innerhalb der nächsten drei Jahre.

Shlomo Yanai, der Präsident und Vorstandsvorsitzende von Teva, zeigte sich zufrieden über den Geschäftsabschluss: „Teva, der führende Generika-Hersteller der Welt, wird nun auch das Generika-Unternehmen Nr. 1 in Europa werden. Tevas Marktanteile in Europa – einem Raum mit enormem Potential für die Generika-Durchdringung - zu erhöhen, ist eine wichtige Säule unserer Langzeitwachstumsstrategie. Mit der Übernahme von Ratiopharm werden wir der Führer in europäischen Schlüsselmarkten werden, und wir sind in einer guten Position, um in naher Zukunft auch in vielen anderen europäischen Märkten Führer zu werden.“

(Globes, 10.08.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1508 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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