Donnerstag, 26.08.2010
 
 
Peres warnt vor dem Iran
 

Foto: GPO



Israel Präsident Shimon Peres hat am Mittwoch in Jerusalem den Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Yukiya Amano zu einem Arbeitstreffen empfangen.

In ihrem Gespräch ging es um die aktuellen Entwicklungen in der Region, insbesondere das iranische Atomprogramm. Es war dies bereits das zweite Treffen zwischen beiden, seit Amano sein neues Amt übernommen hat.


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(Bank of Israel, 26.08.10)


Bewölkt bis heiter.

Jerusalem: 19/29 °C
Tel Aviv: 26/31 °C
Haifa: 27/32 °C
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Israels Strände sauberer als zuvor

Die schwere Hitzewelle der vergangenen Woche hatte immerhin einen Vorteil. Sie hielt manch einen vom Strandbesuch ab und erleichterte den Behörden dadurch die Reinigungs- und Kontrollarbeiten. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen...

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Iran testet neue Rakete

Der Iran rüstet weiter auf.

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Mörsergranate aus Gaza

Im Süden Israels ist erneut eine Mörsergranate niedergegangen

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Peres warnt vor dem Iran
Israel Präsident Shimon Peres hat am Mittwoch in Jerusalem den Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Yukiya Amano zu einem Arbeitstreffen empfangen. In ihrem Gespräch ging es um die aktuellen Entwicklungen in der Region, insbesondere das iranische Atomprogramm. Es war dies bereits das zweite Treffen zwischen beiden, seit Amano sein neues Amt übernommen hat.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz bei Beginn des Treffens sagte Peres: „Lassen sie mich mit einem persönlichen Kompliment beginnen: Seit Sie das Amt des IAEA-Generaldirektors übernommen haben, spüren wir Professionalität, Objektivität und Fairness. Ihre Position verlangt nach jemandem, auf den sich alle Seiten verlassen können, jemanden, der zwischen Gut und Böse unterscheiden kann, zwischen denen, die die internationale Gemeinschaft zu täuschen versuchen, und denen, die das nicht tun. Infolge dieses substantiellen Wandels, der Israels Gefühl nach an der IAEA vonstatten gegangen ist, können wir an diesem Morgen professionell und in einer freundlichen Atmosphäre miteinander sprechen. Aus unserer Perspektive ist das eine neue Erfahrung.“

Sodann kam der Präsident auf die iranische Frage zu sprechen: „Israel und die Welt stehen unter der Bedrohung durch den Iran, der nicht zögert, mit dem Einsatz von Atomwaffen zu drohen. Man kann das Atomprogramm des Landes nicht vom Wesen des dortigen Regimes trennen. […] Die Aufrufe Ahmadinejads zur Zerstörung Israels und seine Leugnung des Holocaust sind beispiellos in der diplomatischen Welt und der internationalen Gemeinschaft, und die IAEA sollte sie mit dem erforderlichen Ernst behandeln.“

(Außenministerium des Staates Israel, 25.08.10)
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Israels Strände sauberer als zuvor
Die schwere Hitzewelle der vergangenen Woche hatte immerhin einen Vorteil. Sie hielt manch einen vom Strandbesuch ab und erleichterte den Behörden dadurch die Reinigungs- und Kontrollarbeiten. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Der am Dienstag veröffentlichten Erhebung „Sauberer Strand“ zufolge waren 73% der israelischen Strände sauber. Von den 61 untersuchten Lokalitäten an der Mittelmeerküste und in Eilat wurden lediglich vier als schmutzig eingestuft; 18 erhielten sogar das Prädikat „sehr sauber“.


Palmachim südlich von Tel Aviv

Gegenüber der Vorwoche konnte eine Steigerung der Sauberkeit um 20% festgestellt werden. Kein einziger Strand wurde als sehr schmutzig beurteilt. Die vier mäßig verschmutzten Strände befinden sich in Haifa und Umgebung.

Die Untersuchung basiert auf der Menge an am Strand vorgefundenem Plastik – Verpackungsmaterial und Flaschen. Plastik stellt 80% des Strandmülls dar.

(The Jerusalem Post, 25.08.10)
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Iran testet neue Rakete
Der Iran rüstet weiter auf. Wie das staatliche Fernsehen am Mittwoch mitteilte, hat die Islamische Republik nun erfolgreich die im Land hergestellte Boden-Boden-Rakete Fateh 110 getestet – nur eine Woche nach dem Test einer anderen Rakete.

Die Fateh 110 ist den Angaben nach neun Meter lang und 3,5 Tonnen schwer. Über die genaue Reichweite wurde nichts berichtet; eine frühere Version konnte jedoch bereits bis zu 200 Kilometer weit fliegen.

Anfang der Woche gab der Iran bereits den Start der Massenproduktion von zwei neuen Sturmbooten bekannt; und am Sonntag weihte Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad eine von ihm als „Botschafter des Todes“ bezeichnete neue Drohne heimischer Herstellung ein.

Auch im Zusammenhang mit ihrem Atomprogramm verweist die Islamische Republik derweil auf neue Aktivitäten. So suche man nun nach neuen Uranvorkommen im eigenen Land.

„Nach dem Bushehr-Kernreaktor ist die oberste Priorität nun die Exploration von Uran im ganzen Land“, wird der Leiter der iranischen Atomenergiebehörde, Ali Akbar Salehi, von der Nachrichtenagentur IRNA zitiert.

(Yedioth Ahronot, 25.08.10)
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Mörsergranate aus Gaza


Im Süden Israels ist erneut eine Mörsergranate niedergegangen, die von palästinensischen Terroristen aus dem Gaza-Streifen abgefeuert wurde. Sie landete unweit des Sicherheitszauns auf offenem Gelände nahe einem Kibbutz im Kreis Shaar Hanegev.

Es entstand weder Sach- noch Personenschaden.

Zuletzt waren vor etwa einer Woche an der Grenze zum Gaza-Streifen zwei israelische Soldaten von Mörsergranten verletzt worden, die von palästinensischen Terroristen auf sie geworfen wurden.

(Yedioth Ahronot, 25.08.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1523 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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