Mittwoch, 15.09.2010
 
 
Treffen in Sharm el-Sheikh: Netanyahu und Abbas setzen Friedensgespräche fort
 

Foto: GPO
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmoud Abbas haben am Mittwoch im ägyptischen Sharm el-Sheikh mit der ersten Runde der direkten Friedensgespräche begonnen. Im Laufe des Tages wurden drei Treffen im Beisein von US-Außenministerin Hillary Clinton und dem Nahostsondergesandten George Mitchell abgehalten.


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Clinton bei Peres

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(Bank of Israel, 14.09.10)


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Israel in Sachsen – Projekttag in Dresden

In Dresden hat am Dienstag der bundesweit bisher größte Israel-Projekttag stattgefunden. 650 Schülerinnen und Schüler aus ganz Sachsen fanden sich dazu in der Landeshauptstadt ein, um einen Tag lang über Israel zu lernen.

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Raketenangriff auf Ashkelon

Die Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen eskalieren. Heute Nacht feuerten palästinensische Terroristen von dort eine Kassam-Rakete auf die südisraelische Küstenstadt Ashkelon ab. Sie landete in einem Gewerbegebiet im Süden der Stadt, richtete aber offensichtlich keinen Schaden an.

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Treffen in Sharm el-Sheikh: Netanyahu und Abbas setzen Friedensgespräche fort
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmoud Abbas haben am Mittwoch im ägyptischen Sharm el-Sheikh mit der ersten Runde der direkten Friedensgespräche begonnen. Im Laufe des Tages wurden drei Treffen im Beisein von US-Außenministerin Hillary Clinton und dem Nahostsondergesandten George Mitchell abgehalten.

In den Gesprächen wurden bereits einige Kernfragen des israelisch-palästinensischen Konflikts besprochen, darunter auch die Frage des Siedlungsbaus im Westjordanland. Mitglieder der Delegation Netanyahus beschrieben die Gespräche als weiterführend und positiv.

Senator Mitchell teilte nach dem Treffen in Sharm el-Sheikh mit, beide Seiten hätten bei den Gesprächen die Ernsthaftigkeit ihrer Absicht, zu einem Friedensabkommen zu gelangen, bekräftigt.

Bereits am Mittwoch sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden. Zu diesem Zweck wird Abbas Netanyahu erstmals in seinem Jerusalemer Amtssitz aufsuchen.

Zudem ist ein weiteres Treffen Anfang der nächsten Woche in den USA geplant.

(Haaretz, 14.09.10)
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Clinton bei Peres
US-Außenministerin Hillary Clinton hat sich heute in Jerusalem mit Israels Präsident Shimon Peres getroffen und ihm von den gestrigen Friedensgesprächen zwischen Netanyhau und Abbas in Sharm el-Sheikh berichtet.

„Sie kommen zur Sache. Sie haben begonnen, sich mit den Kernproblemen auseinanderzusetzen, die nur durch Gespräche von Angesicht zu Angesicht gelöst werden können“, so Clinton. „Ich kann nur sagen, dass beide Seiten die Folgen und Auswirkungen des Friedensprozesses verstehen.“

Clinton beschrieb Netanyahu und Abbas als aufrichtig und ernsthaft in ihren Friedensbemühungen: „Glücklicherweise haben wir mit Ministerpräsident Netanyahu nun einen Staatsmann, der versteht, wie wichtig es ist, voranzukommen, und  wir haben auch – wie ich schon sagte – einen palästinensischen Präsidenten, der diese Entschlossenheit teilt.“

Peres meinte dazu: „Vor einigen Monaten gab es viele, die nicht glaubten, dass wir von den Annäherungsgesprächen zu direkten Gesprächen übergehen würden, aber hier sind wir. Ich glaube, wir und die Palästinenser wissen, dass es keine andere Alternative gibt.“

(Yedioth Ahronot, 15.09.10)
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Israel in Sachsen – Projekttag in Dresden
In Dresden hat am Dienstag der bundesweit bisher größte Israel-Projekttag stattgefunden. 650 Schülerinnen und Schüler aus ganz Sachsen fanden sich dazu in der Landeshauptstadt ein, um einen Tag lang über Israel zu lernen.

An der Technischen Universität Dresden erfuhren die Schüler in sieben Seminaren, wie der Alltag israelischer Jugendlicher aussieht, wie ein israelischer Journalist arbeitet, was die jüdische Religion ausmacht, welche Rolle der Sport in Israel spielt, warum in Israel mehr Startups als Orangen existieren, wie man ein Freiwilligenjahr in Israel absolviert und wie grün das trockene Land Israel seit Gründung des Staates geworden ist.


Vortrag von Achim Brunnengräber (TU Dresden)

„Ich war überrascht, dass das Leben in Israel unserem so ähnelt“, sagte eine Schülerin und gab damit die Meinung vieler Anwesender wieder.

Am Nachmittag konnten die Teilnehmer vom Erfahrungsschatz des Kölner Sporthistorikers Manfred Lämmer profitieren. Er kennt sich wie kein anderer in den deutsch-israelischen Sportbeziehungen aus und hat sie über Jahrzehnte aktiv mitgestaltet.

Zum Abschluss des ereignisreichen Tages fand eine Podiumsdiskussion mit dem Gesandten Emmanuel Nahshon, dem Staatssekretär des Sächsischen Kultusministeriums Jürgen Staupe sowie der Studentin Antje Urban statt. Sie hat ein Jahr in Tel Aviv studiert und sprach über ihre persönlichen Erfahrungen mit Land und Leuten: „Ihr seid die Zukunft und von Euch hängt ab, wie die einzigartigen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel besonders bleiben und doch normal gelebt werden“, sprach der Gesandte die Jugendlichen direkt an.


Von rechts: Urban, Nahshon, Staupe

Der 15. Israel-Tag dieser Art fand in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, dem Sächsischen Ministerium für Kultus und Sport, der Technischen Universität Dresden sowie der Botschaft des Staates Israel statt. Projekttage dieser Art werden in regelmäßigen Abständen in verschiedenen Bundesländern durchgeführt.
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Raketenangriff auf Ashkelon


Die Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen eskalieren. Heute Nacht feuerten palästinensische Terroristen von dort eine Kassam-Rakete auf die südisraelische Küstenstadt Ashkelon ab. Sie landete in einem Gewerbegebiet im Süden der Stadt, richtete aber offensichtlich keinen Schaden an.

Auch der Beschuss Südisraels mit Mörsergranaten dauert an. Heute Vormittag schlugen insgesamt sechs davon im westlichen Negev ein. Auch hier entstand weder Personen- noch Sachschaden.

Am Dienstag wurden israelische Soldaten an der Grenze zu Gaza von Terroristen mit einer Panzerfaust angegriffen. Die Soldaten erwiderten das Feuer, wobei einer der Angreifer getötet und vier verletzt wurden. Bei den Tätern handelt es sich um eine Gruppe, die mit al-Qaida verbunden ist.

Seit der Wiederaufnahme der direkten Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern ist die Anzahl terroristischer An- und Übergriffe wieder sprunghaft angestiegen.

(Yedioth Ahronot, 15.09.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1543 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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