Donnerstag, 14.10.2010
 
 
Lieberman in Berlin
 

Foto: MFA
Israels Außenminister Avigdor Lieberman ist am Mittwoch zu einem 24-stündigen Besuch in der Bundeshauptstadt eingetroffen. Noch am Abend traf er sich mit seinem deutschen Amtskollegen Guido Westerwelle.

Bei dem zweieinhalbstündigen Treffen gab Lieberman seine Entscheidung bekannt, im kommenden Jahr ein israelisches Konsulat in München zu eröffnen. Die beiden Minister einigten sich darauf, Arbeitsgruppen zu bilden, um die Zusammenarbeit zwischen den Staaten zu stärken. 


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(Bank of Israel, 14.10.10)


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Ahmadinejad hetzt in Beirut gegen Israel

Der iranische Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad hat im Rahmen seines zweitätigen Libanon-Besuchs am Mittwoch in Beirut eine Brandrede gegen Israel gehalten und dabei erneut das nahende Ende des jüdischen Staates heraufbeschworen.

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Lieberman in Berlin
Israels Außenminister Avigdor Lieberman ist am Mittwoch zu einem 24-stündigen Besuch in der Bundeshauptstadt eingetroffen. Noch am Abend traf er sich mit seinem deutschen Amtskollegen Guido Westerwelle.

Bei dem zweieinhalbstündigen Treffen gab Lieberman seine Entscheidung bekannt, im kommenden Jahr ein israelisches Konsulat in München zu eröffnen. Die beiden Minister einigten sich darauf, Arbeitsgruppen zu bilden, um die Zusammenarbeit zwischen den Staaten zu stärken. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf der jüngeren Generation liegen.


Lieberman (links) mit Westerwelle (2. v. rechts) und Botschafter Yoram Ben-Zeev (2. v. links)


Lieberman lud Westerwelle zu einem erneuten Israel-Besuch ein, worauf der Bundesaußenminister entgegnete, er würde bald kommen.

Die Minister sprachen auch über regionale Fragen und die israelisch-palästinensischen Verhandlungen. Lieberman bekräftigte, dass das israelische Volk Frieden wolle, die Regierung von Ministerpräsident Binyamin Netanyahu bereits zahlreiche Gesten des guten Willens initiierte habe, um die Verhandlungen zu erleichtern, und Israel bereit sei, die Verhandlungen unverzüglich und ohne Vorbedingungen fortzusetzen. Auch die andere Seite müsse jedoch guten Willen an den Tag legen.


Besuch in der Villa Wannsee

(Außenministerium des Staates Israel, 13.10.10)
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Ahmadinejad hetzt in Beirut gegen Israel
Der iranische Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad hat im Rahmen seines zweitätigen Libanon-Besuchs am Mittwoch in Beirut eine Brandrede gegen Israel gehalten und dabei erneut das nahende Ende des jüdischen Staates heraufbeschworen.

„Ich komme aus dem Land des Imam Khomeini und überbringe die besten Wünsche des iranischen Volkes und seiner Führer“, erklärte Ahmadinejad den anwesenden Massen. „Der Libanon ist ein Beispiel und eine Schule für den unerschütterlichen Widerstand gegen die Tyrannen der Welt und eine Universität des Heiligen Krieges (Jihad).“

Sodan ging er gleich zur Hetze gegen das „zionistische Regime“ über, dem er u.a. das Massakrieren unschuldiger Menschen und die Bedrohung der Welt vorwarf. Zum Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern meinte er: „Die einzige Art und Weise, die Probleme in Palästina zu lösen und der Region Frieden zu bringen, besteht darin, die Rechte der Palästinenser anzuerkennen, die Flüchtlinge in ihr Land zurückkehren zu lassen und die Eroberer zurück in ihre Heimatländer zu schicken. Die Zionisten müssen Palästina seinen wahren Eigentümern zurückgeben; ansonsten werden sie vom Zorn des palästinensischen Volkes ausgelöscht werden.“

Der Führer der libanesischen Terrororganisation Hisbollah, Hassan Nasrallah, nahm per Video-Liveschaltung aus seinem Bunker an der Kundgebung teil und dankte dem iranischen Regime: „Sie haben uns immer unterstützt. Manche sagen, der Iran sei der Grund für inneren Konflikt, aber der Iran ist eine der größten Quellen der Solidarität innerhalb der islamischen Welt.“

In Bezug auf Israel betonte Nasrallah: „Der iranische und der palästinensische Plan besteht darin, dass das ganze Land, vom Fluss bis an das Meer, an die Palästinenser zurückgeht. Dies war Khomeinis Position, und so hat es auch Ahmadinejad in seiner Rede vor der UNO gesagt – Israel ist kein legitimer Staat.“

(Yedioth Ahronot, 13.10.10)
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Yahoo kauft israelisches Startup
Der Internetriese Yahoo hat beschlossen, für umgerechnet etwa 35 Millionen Euro das israelische Startup-Unternehmen Dapper zu erwerben. Die Geschäftsräume von Dapper in Tel Aviv sollen zu einem neuen Yahoo-Entwicklungszentrum in Israel werden.

Yahoo betreibt bereits ein Entwicklungszentrum in Haifa.

Dapper wurde 2006 von Eran Shir und Jon Aizen gegründet und hat umgerechnet gut 7 Millionen Euro von verschiedenen Investoren eingeworben. Das Unternehmen hat eine Technologie zur automatischen Content-Identifizierung  von Websites entwickelt, was Entwicklern ermöglicht, verschiedene Anwendungen zu schaffen, die dem Content entsprechen.

Derzeit beschäftigt die Firma 35 Mitarbeiter; bald werden es aber wohl noch mehr werden.

„Ich denke, wir werden eine wundervolle Reise mit Yahoo haben“, sagt Shir. „In der ersten Phase werden wir in denselben Büroräumen bleiben, bis wir größere Räumlichkeiten finden, die dem Wachstum, das wir planen, entsprechen.“



Firmeninfo: http://www.dapper.net/

(Yedioth Ahronot, 12.10.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1572 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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