Montag, 18.10.2010
 
 
Israelische Regierung würdigt Kibbutz-Bewegung
 

Foto: GPO
Anlässlich des 100. Jubiläums der Kibbutz-Bewegung hat die israelische Regierung am Sonntag ihre wöchentliche Kabinettssitzung im Kibbutz Degania abgehalten. Ministerpräsident Netanyahu würdigte in seiner Rede die historische Rolle, die die Kibbutzim bei der Entwicklung des Staates gespielt haben.


„Die Geschichte der Kibbutzim ist ein glorreiches Kapitel in den Annalen des Staates: ländliche Ansiedlung, Sicherheit und sowohl kreative als auch praktische Bemühungen.

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(Bank of Israel, 15.10.10)


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Gaza: Israelische Luftwaffe greift Raketenbasis an

Die israelische Luftwaffe hat am Sonntag eine Terrorzelle im nördlichen Gaza-Streifen beschossen

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Sprengstofffund im Südlibanon

Nahe dem südlibanesischen Dorf Shuba unweit der Grenze zu Israel ist am Samstag eine große Menge Sprengstoff gefunden worden.

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Israelische Regierung würdigt Kibbutz-Bewegung
Anlässlich des 100. Jubiläums der Kibbutz-Bewegung hat die israelische Regierung am Sonntag ihre wöchentliche Kabinettssitzung im Kibbutz Degania abgehalten. Ministerpräsident Netanyahu würdigte in seiner Rede die historische Rolle, die die Kibbutzim bei der Entwicklung des Staates gespielt haben.


Foto: GPO

„Wir halten die heutige Sitzung im Hof der Pioniere des Kibbutz Degania ab, um den 100. Geburtstag der Kibbutz-Bewegung zu begehen. Ich komme gerade von dem Friedhof am Ufer des Sees Genezareth. Dort ruhen die Dichterin Rachel Bluwstein, Avraham Herzfeld, Naomi Shemer, Berl Katznelson, Moses Hess und viele andere Männer und Frauen des Wortes und der Tat, die die zionistische Bewegung und die Kibbutz-Bewegung vor und nach der Gründung des Staates führten.“

„Die Geschichte der Kibbutzim ist ein glorreiches Kapitel in den Annalen des Staates: ländliche Ansiedlung, Sicherheit und sowohl kreative als auch praktische Bemühungen. Die Menschen der Kibbutzim waren im Land verwurzelt. Sie machten in der Morgendämmerung das Land urbar und standen nach der Abenddämmerung zu seiner Verteidigung bereit. Wir stehen daher dieser Einrichtung gegenüber in großer Schuld und werden dem Kabinett heute eine Reihe von Beschlüssen zur Verabschiedung vorlegen, die die Kibbutzim kräftigen, landwirtschaftliche Siedlungen fördern, die Infrastruktur stärken und den Tourismus beleben sollen.“

„Ich denke, es ist wichtig, allen heute hier Anwesenden zu sagen: Die Tatsache, dass wir, die Regierung, uns hier zum 100. Geburtstag des Kibbutz, vielleicht das erste Mal für eine Regierung überhaupt, im Kibbutz treffen, ist keine reine Formsache. Es spiegelt eine Sehnsucht nach Einheit und wirklicher Zusammenarbeit in allen Teilen des Volkes wider, nach Anerkennung aller Komponenten unseres Erbes, die uns einst trennten, aber nun vereinen. Die Tatsache, dass wir uns hier für das historische Erbe in den Kibbutzim stark machen – und einige der zentralen Stätten sind wohl in der Tat einheitsstiftend für das gesamte jüdische Volk –, ist sehr wichtig und sehr ermutigend.“

Die vollständige Rede gibt es unter dem folgenden Link: http://www.pmo.gov.il/PMOEng/Communication/Spokesman/2010/10/spokestart171010.htm

(Amt des Ministerpräsidenten, 17.10.10)
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Gaza: Israelische Luftwaffe greift Raketenbasis an


Die israelische Luftwaffe hat am Sonntag eine Terrorzelle im nördlichen Gaza-Streifen beschossen, von wo aus just Kassam-Raketen oder Mörsergranaten auf israelisches Territorium abgefeuert werden sollten. Nach palästinensischen Angaben wurden dabei eine Person getötet und zwei weitere verletzt.

Von Seiten der israelischen Armee teilte man mit: „Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) werden keinen Versuch tolerieren, israelischen Bürgern und Soldaten Schaden zuzufügen. Für die Situation in Gaza und die Aufrechterhaltung des Friedens dort ist allein die Hamas verantwortlich.“

In diesem Jahr seien bislang 165 Raketen und Mörsergranaten vom Gaza-Streifen aus auf Israel abgefeuert worden.

(Haaretz, 17.10.10)
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Sprengstofffund im Südlibanon
Nahe dem südlibanesischen Dorf Shuba unweit der Grenze zu Israel ist am Samstag eine große Menge Sprengstoff gefunden worden. Laut Berichten lokaler Medien stieß ein dort arbeitender Bulldozer auf 250 Kg Dynamit und 50 Kg C4-Plastiksprengstoff. Daneben entdeckte man auch zwei Kalaschnikow-Sturmgewehre.

Der Sprengstoff und die Waffen wurden einem nahegelegenen Stützpunkt der libanesischen Armee übergeben, die das Gebiet absperrte.

Über die Besitzer des Sprengstoffs liegen keine Angaben vor; man geht jedoch davon aus, dass es sich hierbei um die Hisbollah handelt. Die UN-Sicherheitsratsresolution 1701 untersagt der Hisbollah jeglichen Waffenbesitz südlich des Litani-Flusses.

In den vergangenen Monaten wurden wiederholt Waffen- und Munitionsdepots der schiitischen Terrororganisation im Südlibanon entdeckt. Berichten zufolge lagern zudem zahlreiche Waffen in den Häusern von Hisbollah-Mitgliedern.

(Yedioth Ahronot, 16.10.10)
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Zwei Israelis erhalten US-Wissenschaftspreis
Zwei israelische Physiker gehören zu den zehn Gewinnern der diesjährigen National Medal of Science. Die renommierte Auszeichnung wird Mitte November von US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus verliehen.

Bei den beiden aus Israel stammenden Preisträgern handelt es sich um Yakir Aharonov und Amnon Yariv.

Der 78jährige Aharonov lehrt an der Chapman University im kalifornischen Orange County. Er erhält die Auszeichnung für seine Arbeiten zur Quantenphysik (Aharonov-Bohm-Effekt), die ihn zu einer der einflussreichsten Figuren der modernen Physik gemacht haben.

Aharonov erfuhr von dem Preis während eines Heimatbesuchs in Israel. Er bemerkte dazu: „Ich fühle mich sehr geehrt. Dies ist eine wirkliche Auszeichnung, und ich denke, es ist schön, dass endlich jemand von einer kleinen Universität sie bekommt. So viele Leute von großen Universitäten bekommen sie. Das ist schon ein Wandel.“

Prof. Yariv arbeitet am California Institute for Technology (CalTech). Er erhielt die Auszeichnung für seine Beiträge zur Photonik und zur Quantenelektronik, die die Lichtwellenkommunikation und das Feld der Optik als Ganzes stark beeinflusst haben.

(Globes, 17.10.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1576 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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