Dienstag, 19.10.2010
 
 
Netanyahu appelliert an historisches Bewusstsein
 

Foto: GPO
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat in einer Rede im Tel Aviver Beit Dizengoff, wo David Ben-Gurion 1948 die israelische Unabhängigkeit erklärte, dazu aufgerufen, das Bewusstsein für das nationale historische Erbe zu stärken. Vor einigen Monaten hatte seine Regierung beschlossen, den Erhalt und die Renovierung diesbezüglicher Stätten auch praktisch zu fördern.



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Israel und Griechenland stärken bilaterale Beziehungen

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(Bank of Israel, 18.10.10)


Ungewöhnlich heiß.

Jerusalem: 26/34 °C
Tel Aviv: 24/36 °C
Haifa: 24/35 °C
Be’er Sheva: 26/39 °C
Ein Gedi: 30/41 °C
Eilat: 29/40 °C



Studie: Lebenserwartung in Israel höher als in den USA

Israelis haben eine höhere Lebenserwartung als Amerikaner und die Bewohner anderer OECD-Staaten. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die ein Forscher der Ben-Gurion-Universität in Be’er Sheva erarbeitet hat.

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Gemeinsame Erklärung zum strategischen Dialog zwischen den USA und Israel

Israels stellvertretender Außenminister Daniel Ayalon und sein US-amerikanischer Amtskollege James Steinberg haben am Montag eine gemeinsame Erklärung zum strategischen Dialog zwischen beiden Ländern veröffentlicht, die hier wiedergegeben wird.

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Netanyahu appelliert an historisches Bewusstsein
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat in einer Rede im Tel Aviver Beit Dizengoff, wo David Ben-Gurion 1948 die israelische Unabhängigkeit erklärte, dazu aufgerufen, das Bewusstsein für das nationale historische Erbe zu stärken. Vor einigen Monaten hatte seine Regierung beschlossen, den Erhalt und die Renovierung diesbezüglicher Stätten auch praktisch zu fördern.



„Viele unserer jungen Leute wissen nicht, dass sich hier, am Rothschild-Boulevard 16 in Tel Aviv, die Unabhängigkeitshalle befindet – der Saal, in dem David Ben-Gurion die Gründung des Staates Israel erklärte.

Sie kennen die Namen der Restaurants und Clubs auf der anderen Straßenseite. Sie kommen, um Zeit auf dem Rothschild-Boulevard zu verbringen, und ich freue mich, dass sie kommen, um hier abzuhängen und Spaß zu haben. Das ist wichtig und gut so.

Allerdings wollen wir auch, dass sie ihre Geschichte, ihr Erbe, die Ereignisse, die uns als Volk und Nation geformt haben, kennen.

Unsere Existenz hier in unserem Land hängt nicht nur von der Sicherheit oder der Wirtschaft oder unserer Innovationskraft und unserem Unternehmergeist ab. All dies sind wichtige Dinge. Unsere Existenz hier hängt vor allem anderen von der Geschichte ab, die wir, als ein Volk, unseren Kindern und Enkelkindern vermachen, die Geschichte, die von den Eltern an die Kinder, von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Diese Geschichte schließt unsere nationalen Symbole und die physischen Manifestationen unseres Erbes und unserer Kultur ein. Das hängt von unserer Fähigkeit ab, die Fakten unserer Geschichte zu erklären, die Richtigkeit unseres Weges, um unsere Verbundenheit mit Israel zu zeigen.

Wir sind nicht zufällig hier.“

Die vollständige Ree gibt es unter dem folgenden Link: http://www.pmo.gov.il/PMOEng/Communication/PMSpeaks/speechatsmaut141010.htm

(Amt des Ministerpräsidenten, 14.10.10)
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Israel und Griechenland stärken bilaterale Beziehungen
Israels Außenminister Avigdor Lieberman und sein griechischer Amtskollege Dimitris Droutsas haben am Montag ein Luftfahrtabkommen zwischen beiden Ländern unterzeichnet. Es ersetzt das bislang geltende, das 1952 unterzeichnet wurde, und regelt eine Vielzahl von Fragen im Bereich des Flugverkehrs.


Foto: MFA

Lieberman betonte bei der Unterzeichnungszeremonie, dass eine gute Kooperation zwischen Israel und Griechenland bestehe, wovon nicht nur die beiden Länder, sondern die gesamte Region profitiere.

Droutras bekräftigte die Stärkung des bilateralen Verhältnisses, wozu zahlreiche Treffen zwischen ihm und Lieberman sowie anderen Vertretern beider Staaten gehören. Das Luftfahrtabkommen zeige, wie dies auch praktischen Niederschlag finden könne.

(Außenministerium des Staates Israel, 18.10.10)
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Studie: Lebenserwartung in Israel höher als in den USA
Israelis haben eine höhere Lebenserwartung als Amerikaner und die Bewohner anderer OECD-Staaten. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die ein Forscher der Ben-Gurion-Universität in Be’er Sheva erarbeitet hat.

Demnach werden Amerikaner durchschnittlich 78 Jahre alt, israelische Araber hingegen 79 Jahre und israelische Juden sogar 81 Jahre. Die höchste Lebenserwartung aller OECD-Mitgliedsstaaten gibt es in Japan (82 Jahre).



Prof. Dov Chernichovsky (Bild), Dozent an der Ben-Gurion-Universität und Gesundheitsökonom  für das Jerusalemer Taub Center, weist darauf hin, dass die Lebenserwartung in Israel und den USA 1980 noch gleich hoch war. Seitdem habe Israel sich massiv gesteigert.

„Das nationale Gesundheitssystem und andere medizinische Verbesserungen sind bemerkenswert erfolgreich bei der Verbesserung der Ergebnisse für alle Bewohner Israels gewesen – sowohl in absoluten als auch in relativen Zahlen im Vergleich zu anderen entwickelten Ländern und bei der Verringerung der Diskrepanzen innerhalb Israels.“

(Ben-Gurion-Universität, 14.10.10)
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Gemeinsame Erklärung zum strategischen Dialog zwischen den USA und Israel
Israels stellvertretender Außenminister Daniel Ayalon und sein US-amerikanischer Amtskollege James Steinberg haben am Montag eine gemeinsame Erklärung zum strategischen Dialog zwischen beiden Ländern veröffentlicht, die hier wiedergegeben wird.


Foto: MFA

„Die Delegationen der USA und Israel, geleitet von dem stellvertretenden US-Außenminister James Steinberg und dem stellvertretenden Außenminister Israels Daniel Ayalon, haben sich heute in Washington getroffen, um den halbjährlichen US-Israel Strategic Dialogue fortzusetzen. Die Delegationen haben eingehend viele Fragen geprüft, die unsere beiderseitige Sicherheit und Partnerschaft betreffen. Der Strategische Dialog ist sowohl für die USA als auch für Israel eine Gelegenheit, auf hoher Ebene eine Vielzahl von Fragen und unsere jeweiligen Perspektiven zu diskutieren und ihre poltischen Implikation für unsere beiden Länder zu evaluieren.

Die Vereinigten Staaten und Israel fühlen sich verpflichtet, gemeinsam auf die Erhöhung regionaler Sicherheit und Stabilität hinzuarbeiten. Die gegenwärtigen Diskussionen haben dabei geholfen, Wege zu finden, um unsere bereits starke Zusammenarbeit in dieser Hinsicht zum Wohle der gesamten Region noch zu verbessern. Die Vereinigten Staaten und Israel haben auch ihre Verpflichtung bekräftigt, einen dauerhaften Frieden zwischen Israel und den Palästinensern sowie zwischen Israel und allen seinen Nachbarn anzustreben.

Während der heutige strategische Dialog viele Themen abgedeckt hat, ist doch klar, dass der Iran zu den größten Herausforderungen gehört, denen wir heute im Nahen Osten gegenüberstehen. Irans kontinuierliches Verstoßen gegen internationale Verpflichtungen in Bezug auf sein Atomprogramm sowie seine andauernde Unterstützung terroristischer Organisationen stimmen unsere beiden Länder und die gesamte internationale Gemeinschaft sehr besorgt. Kontinuierliche Anstrengungen der internationalen Gemeinschaft, um den Aktionen des Iran sowohl durch Druck als auch Engagement entgegenzutreten, sind entscheidend, um das strategische Kalkül des Iran zu ändern und ihn am Erwerb einer militärischen Nuklearkompetenz zu hindern.

Wir freuen uns auf die Fortsetzung des strategischen Dialogs im Frühjahr 2011 als einem wichtigem Forum, die schwierigen Probleme zu untersuchen und anzugehen, denen die Vereinigten Staaten, Israel und die Region gegenüberstehen.“

(Außenministerium des Staates Israel, 18.10.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1577 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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