Freitag, 22.10.2010
 
 
Ahmadinejad in Beirut – eine Analyse
 
Das Institut für nationale Sicherheitsstudien (INSS) hat eine Analyse zu dem Besuch des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad im Libanon von vergangener Woche veröffentlicht.

„Obgleich Ahmadinejad seine Entscheidung zur Reise in den Libanon sehr bedacht als Ausdruck seiner Sehnsucht dargestellt hat, die „guten diplomatischen Beziehungen“ zwischen den beiden Ländern zu stärken, reichen die politischen und geostrategischen Implikationen seines Besuchs weit über den Bereich institutioneller zwischenstaatlicher Kooperation und Diplomatie hinaus.“


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(Bank of Israel, 22.10.10)


Wolkiger.

Jerusalem: 17/27 °C
Tel Aviv: 22/29 °C
Haifa: 23/29 °C
Be’er Sheva: 19/32 °C
Ein Gedi: 26/35 °C
Eilat: 24/35 °C



Israeli bricht Schachweltrekord

Im Guinness-Buch der Rekorde wird ein neuer Rekord aus Israel verzeichnet werden.

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Israeli bricht Schachweltrekord
Im Guinness-Buch der Rekorde wird ein neuer Rekord aus Israel verzeichnet werden. Dafür sorgte heute Morgen der 30jährige  Alik Gershon. In einer 19-stündigen Tour de Force hatte sich der Israeli simultan 527 Schachspielen gestellt, von denen er 87% gewann.

Damit ist der gegenwärtige Simultan-Rekord gebrochen, den der Iraner Morteza Mahjoob im August 2009 aufgestellt hatte. Er spielte 500 Spiele im Laufe von 18 Stunden.

Gershon betrachtet seinen sensationellen Rekord nicht nur als Erfolg für die Einwanderungswelle aus der Sowjetunion, die ihn ins Land brachte, sondern auch als Erfolg Israels gegen den Iran.

Nach dem Spiel auf seine physische Verfassung angesprochen, entgegnete er: „Ich fühle mich in der Tat okay, vielleicht sogar besser als die Spieler. Ich hatte einige Konzentrationsabfälle am Mittag, verlor ein wenig die Richtung in den Spielen – aber jetzt ist alles einwandfrei. Die Hitze hat meinen Gegnern vielleicht mehr ausgemacht als mir.“

(Haaretz, 22.10.10)
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„Gemeinsam für Israel“ – großer Kongress am 31. Oktober
Am 31. Oktober findet in Frankfurt erstmals ein organisationsübergreifender Isarel-Kongress statt, zu dem Freunde des Judenstaates aus ganz Deutschland erwartet werden. Neben vielen anderen Gästen wird auch Israels Botschafter Yoram Ben-Zeev als einer der Schirmherren ein Grußwort halten.



Die Veranstalter haben am Donnerstag die folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

„Mehr als 600 Teilnehmer, fast 50 Aussteller,  der Generalsekretär der Kadima-Partei Yohanan Plesner, die Präsidentin des Zentralrates der Juden, Charlotte Knobloch als Schirmherrin,  der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe, Jerzy Montag – sie alle werden sich  am letzten Sonntag im Oktober in Frankfurt treffen. „Israel ist nicht allein“ ist die gemeinsame Überzeugung der Kongressteilnehmer. Zum ersten Mal vereinen sich christliche und jüdische Israelfreunde, politische und karitative Organisationen,  um gemeinsam Solidarität mit dem jüdischen Staat Israel zu demonstrieren und einzufordern.

Viel vorgenommen haben sich die verantwortlichen Organisationen – die Christen an der Seite Israels e.V., der Verein „I like Israel“, die Deutsch-Israelische Gesellschaft Frankfurt und die Betreiber des Internetportals „Honestly Concerned“. In unterschiedlichen Podien werden Politiker, Autoren und Vertreter jüdischer und christlicher Organisationen zu „Israel, Islamismus und westliche Politik“, zu „Antisemitismus und Antiisraelismus“ sowie zu“ Iran und Terror“ diskutieren. Grußworte von Vertretern von Stadt Frankfurt und Land Hessen, vom Zentralrat sowie der Jüdischen Gemeinden zu Berlin und Frankfurt werden die Veranstaltung einleiten.

Neben der Politik spielt die literarische und  musikalische Unterhaltung eine Rolle – die Veranstalter haben den israelischen Jungstar Eden Haham eingeladen. Roman Kuperschmidt und seine Klarinette werden die ernsten bis heiteren Kongressthemen mit Gesang und Tanz begleiten. Arye Sharuz Shalicar und Ralph Giordano lesen Spannendes aus ihren Büchern.

Die Liste der Organisationen, die Informationen, Materialien und Mitgliedschaft anbieten, reicht von A wie Am Echad bis Z wie Zionistische Organisation und umfasst so unterschiedliche Vereinigungen wie den Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, das American Jewish Commitee oder die Sächsischen Israelfreunde.

Dass israelisches Essen ebenso zu Verkostung und Genuss lockt, dass eine  Tombola auf die glücklichen Gewinner von Flügen nach Israel wartet und  dass man israelische Spezialitäten, Kunsthandwerk und Schmuck erwerben kann, rundet die Fülle der Angebote des 1. Deutschen Israeltages ab.“
 
Der online-Konferenz-Flyer findet sich hier:  
http://content.yudu.com/Library/A1piz9/1Israelkongress/resources/index.htm?referrerUrl=http%3A%2F%2Fwww.yudu.com%2Fitem%2Fdetails%2F232812%2F1.-Israelkongress
 
Anmeldungen sind noch möglich unter www.israelkongress.de
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Botschafter Ben-Zeev in der Thüringer Allgemeinen
Israels Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, hat sich in einem Interview mit der Thüringer Allgemeinen zum aktuellen Stand des Nahostfriedensprozesses geäußert und auch auf Fragen zur deutschen Integrationsdebatte Antworten gegeben.

„Nun, die drei [Judentum, Christentum, Islam] gehören als monotheistische Religionen doch alle zur selben Tradition. Dem Bundespräsidenten ging es um Integration. Wir sind ein Land der Einwanderer - aus der ganzen Welt sind Juden nach Israel geströmt. Es ist wichtig, dass nun auch Deutschland diese Frage öffentlich diskutiert. Dabei darf es keine Tabus geben.”

„Ich möchte Deutschland nur ungern Ratschläge erteilen, gerade weil das Thema hierzulande so sensibel ist. Aber ich sehe es so: Wenn ich in einem Land leben möchte, Teil dessen sein möchte, dann muss ich das Land doch auch akzeptieren.“

Wenn die Integrationsdebatte nicht in Rassismus und Radikalismus abgleitet, dann gibt es keinen Grund für Misstrauen - und ich glaube, die hiesige demokratische Tradition würde das auch nicht zulassen.“

Das vollständige Interview gibt es unter dem folgenden Link: http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Israelischer-Botschafter-Frieden-braucht-Verlaesslichkeit-238166149

(Thüringer Allgemeine, 22.10.10)
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Ahmadinejad in Beirut – eine Analyse
Das Institut für nationale Sicherheitsstudien (INSS) hat eine Analyse zu dem Besuch des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad im Libanon von vergangener Woche veröffentlicht.

„Diese Reise, der erste offizielle Besuch des iranischen Präsidenten im Libanon seit 2005, bot der libanesischen und der iranischen Regierung den Anlass, siebzehn Abkommen zur bilateralen Zusammenarbeit, zur Stärkung der libanesisch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen in Bereichen wie Energie- Gas- und Ölpolitik, Handel und Landwirtschaft sowie zu gemeinsamen Investitionen zu unterzeichnen.

Obgleich Ahmadinejad seine Entscheidung zur Reise in den Libanon sehr bedacht als Ausdruck seiner Sehnsucht dargestellt hat, die „guten diplomatischen Beziehungen“ zwischen den beiden Ländern zu stärken, reichen die politischen und geostrategischen Implikationen seines Besuchs weit über den Bereich institutioneller zwischenstaatlicher Kooperation und Diplomatie hinaus.“

„Kurz gesagt: Trotz des konzilianten und diplomatischen Tons des iranischen Präsidenten während seiner Treffen mit Mitgliedern der libanesischen Regierung, offenbarten seine Stellungnahmen und seine Haltung, als er zu Irans lokalem Verbündeten, der Hisbollah, sprach, eine andere, sehr viel weniger nuancierte Agenda. So zielte Ahmadinejad bei der Zusicherung seiner Unterstützung der Hisbollah und gleichzeitigen Kritik an den andauernden UN-Untersuchungen, darauf ab, Druck auf die libanesische Regierung auszuüben, die Option eines Vorgehens gegen die libanesisch-schiitische Organisation aufzugeben. Durch seine Stützung der Hisbollah hat der Iran auch klar sein Interesse gemacht, weiterhin eine zentrale Rolle im Libanon zu spielen, und seine Hoffnung, seine Macht und seinen Einfluss in dem mediterranen Land noch zu steigern.“

Die vollständige Analyse gibt es unter dem folgenden Link: http://www.inss.org.il/publications.php?cat=21&incat=&read=4494

(INSS, 20.10.10)
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Chavez hofft auf „Befreiung“ der Golanhöhen
Der venezolanische Präsident Hugo Chavez hat sich am Donnerstag in Damaskus mit seinem syrischen Amtskollegen Bashar Assad getroffen und dabei seiner Unterstützung der Forderung Ausdruck verliehen, Israel solle die Golan-Höhen an Syrien zurückgeben.

„Ich hoffe, dass der Tag kommen wird, da ich den Golan besuchen kann, nachdem er befreit ist“, so Chavez, der sich am Tag zuvor noch in Teheran mit Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad für eine „neue Weltordnung“ stark gemacht hatte.

Bei seinem Treffen mit Assad sagte er noch, man befinde sich gemeinsam „im Angriff, um den Sturz der imperialistischen Mächte zu beschleunigen, damit wir eine neue, balancierte Welt bekommen“, wobei er versicherte: „Mit der Hilfe von Millionen von Führern, wie dem tapferen Führer Assad, werden wir in wenigen Jahren eine neue Welt erreichen und die alte Welt vergessen, die auf Unterdrückung basiert.“

Assad sagte, er unterstütze den Aufruf Venezuelas, die „westliche Einmischung“ in nahöstliche Angelegenheiten zu beenden.

(Yedioth Ahronot, 21.10.10)
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Wir vergessen dich nicht
Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1580 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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