Freitag, 05.11.2010
 
 
Ägyptens Geheimdienstchef in Israel
 

Foto: GPO
Israels Präsident Shimon Peres hat sich am Donnerstag in Jerusalem mit dem Leiter des ägyptischen Geheimdienstes, Omar Suleiman, getroffen. Bei ihrem Gespräch berieten die beiden über mögliche Wege, die Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern wieder in Gang zu bringen, und weitere die Region betreffende sicherheitspolitische Fragen.


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Netanyahu trifft Hague



Magbit-Eröffnung in Stuttgart

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(Bank of Israel, 05.11.10)


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UN-Bericht: Hohe Lebensqualität in Israel

Der am Donnerstag veröffentlichte UN-Bericht zur menschlichen Entwicklung hat Israel den 15. Platz seiner Rangliste zur Lebensqualität auf der Welt zugewiesen. Der alljährliche Bericht des UN-Entwicklungsprogramms evaluiert den Stand der menschlichen Entwicklung jenseits der rein makroökonomischen Aspekte von nationalem Fortschritt.

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Mehr als nur eine weitere Warnung

Von Alex Fishman

Der israelische Militärgeheimdienstchef hat eine deutliche Anspielung auf Israel Interesse an zwei Atomprogrammen in feindlichen Staaten gemacht; er sprach nicht nur vom Iran. War dies ein Versehen? Schwer zu glauben.

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Ägyptens Geheimdienstchef in Israel
Israels Präsident Shimon Peres hat sich am Donnerstag in Jerusalem mit dem Leiter des ägyptischen Geheimdienstes, Omar Suleiman, getroffen. Bei ihrem Gespräch berieten die beiden über mögliche Wege, die Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern wieder in Gang zu bringen, und weitere die Region betreffende sicherheitspolitische Fragen.

Peres würdigte Ägyptens Rolle im Friedensprozess und betonte: „Suleiman ist nach Israel gekommen, um dabei zu helfen, die Schwierigkeiten zu überwinden, die es bei den Verhandlungen gibt, und wird als Freund und jemand, der in den Prozess involviert ist, empfangen.“

Suleiman wies dann auch darauf hin, dass Ägyptens Präsident Hosni Mubarak sehr besorgt über die Zukunft der Region sei und ihn, Suleiman, nach Israel gesandt habe, um sicherzustellen, dass das „Momentum des Friedensprozesses weitergeht“.

(Maariv, 04.11.10)


Foto: GPO

Am Abend wurde Suleiman von Binyamin Netanyahu zu einem Gespräch empfangen. Israels Ministerpräsident bekräftigte dabei erneut seinen Willen, ein Friedensabkommen mit den Palästinensern zu erzielen, welches zur Sicherheit sowohl Israels als auch der gesamten Region beitragen solle.

(Amt des Ministerpräsidenten, 04.11.10)
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Netanyahu trifft Hague
Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und Großbritanniens Außenminister William Hague haben am Donnerstagvormittag in Tel Aviv ein produktives Arbeitstreffen abgehalten.


Foto: GPO

Neben dem Friedensprozess ging es bei dem Treffen auch um die strategische Zusammenarbeit beider Länder, insbesondere in Bezug auf den Iran. Man einigte sich auf eine baldige Wiederholung des Treffens in Israel.

(Amt des Ministerpräsidenten, 04.11.10)
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UN-Bericht: Hohe Lebensqualität in Israel
Der am Donnerstag veröffentlichte UN-Bericht zur menschlichen Entwicklung hat Israel den 15. Platz seiner Rangliste zur Lebensqualität auf der Welt zugewiesen. Der alljährliche Bericht des UN-Entwicklungsprogramms evaluiert den Stand der menschlichen Entwicklung jenseits der rein makroökonomischen Aspekte von nationalem Fortschritt.

Insgesamt wurden 169 Staaten bewertet. Ins Gewicht fielen dabei Faktoren wie Gesundheit, Erziehung, individuelles Einkommen und Lebenserwartung.

Die Rangliste wird angeführt von Norwegen, Australien und Neuseeland. Dahinter folgen die USA, Irland, Liechtenstein, die Niederlande, Kanada, Schweden, Deutschland, Japan, Südkorea, die Schweiz und Frankreich. Die Schlusslichter bilden Niger, die Demokratische Republik Kongo und zuletzt Simbabwe.

Den UN-Bericht gibt es unter dem folgenden Link: http://hdr.undp.org/en/reports/global/hdr2010/chapters/de/

(Haaretz/Yedioth Ahronot, 04.11.10)
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Mehr als nur eine weitere Warnung
Von Alex Fishman

Der israelische Militärgeheimdienstchef hat eine deutliche Anspielung auf Israel Interesse an zwei Atomprogrammen in feindlichen Staaten gemacht; er sprach nicht nur vom Iran. War dies ein Versehen? Schwer zu glauben.

Als die Israelis an dem Tag nach dem Angriff auf den Atomreaktor in Syrien erwachten und hörten, Israel werde verdächtigt, den Schlag ausgeführt zu haben, waren die Offiziellen hier in großer Sorge vor einer heraufziehenden syrischen Raketenoffensive. Sie schätzten, die Syrer müssten auf das bloße Offenbarwerden des Angriffs reagieren, und sei es nur, um ihr Gesicht zu wahren.

Nun thematisiert die Internationale Atomenergiebehörde aber Syrien schon seit einer Weile als einen Staat, der versucht hatte, in dem bombardierten Reaktor Atomwaffen herzustellen. Zum Ende seiner Amtszeit konnte Generalmajor Amos Yadlin also seine Zunge lösen und auf seine Leistungen verweisen. Warum nicht? Er verdient es.

In der Vergangenheit hat Yadlin auch die Fähigkeiten der israelischen Armee an der Cyber-Front gerühmt (niemand verstand warum). Warum also legte er das Geheimnis offen? Warum eigentlich nicht? Soll der Feind es nur wissen.

Doch konnten wir kaum das erste Geheimnis verdauen, als Yadlin uns beinahe im selben Atemzug erzählte, die Iraner würden bald über genug angereichertes Uran verfügen, um zwei Atombomben zu produzieren. Der Geheimdienstchef der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) ist nicht lediglich ein weiterer akademischer Experte, der seine Einschätzungen zum Besten gibt. Seine Worte haben operationelle Bedeutung. Und wenn der Geheimdienstchef derartige Informationen vor aller Welt offenlegt, ist dies sein Weg, dazu aufzurufen, jemand möge etwas tun.

Die überraschendste Enthüllung innerhalb der Rede des Geheimdienstchefs war aber eigentlich eine Warnung. Yadlin beschrieb, wie der nächste Krieg aussehen würde. Er sagte, er würde sich nicht nur auf einem Schauplatz abspielen – wir werden nicht den Luxus haben, nur dem Libanon gegenüberzustehen. Der Krieg wird gleichzeitig auf zwei, drei oder gar vier verschiedenen Schauplätzen stattfinden.

Das israelische Kernland wird nicht nur aus dem Norden mit Raketen angegriffen werden, sondern auch vom Gaza-Streifen aus, welcher die Raketen beherbergt, die heute Tel Aviv und Umgebung bedrohen. Yadlin machte klar, dass die Operation gegossenes Blei und der zweite Libanonkrieg beides Szenarien der Vergangenheit sind. Der nächste regionale Krieg würde ein anderes Ausmaß haben, und die Zahl der Opfer würde die Dimensionen übersteigen, die wir bisher kennengelernt haben.

Dies ist also nicht einfach eine weitere Warnung. Dies sind solide Geheimdienstinformationen. Dies ist die Wirklichkeit.

(Yedioth Ahronot, 04.11.10)

Die im Newsletter veröffentlichten Kommentare geben nicht grundsätzlich den Standpunkt der israelischen Regierung wieder, sondern bieten einen Einblick in die politische Diskussion in Israel.
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Events

Magbit-Eröffnung in Stuttgart


Keren Hayesod Württemberg und der Vorsitzende Martin Widerker laden ein zur Magbit-Eröffnung in Stuttgart am 6. November 2010 um 19.30 Uhr in den Saal der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs, Hospitalstraße 36, 70174 Stuttgart (Eingang Firnhaberstr. 9).

Ehrengast und Redner ist Gad Shimron. Der Journalist und Autor spricht über Israels Situation gegenüber der iranischen Bedrohung aus Sicht eines ehemaligen Mossad-Mitarbeiters.

Für die musikalische Umrahmung sorgt das Zahal-Orchester-Israel.



Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten:
per E-Mail: kh.muc@keren-hayesod.de
per Fax: (089) 91 07 24 76
telefonisch unter (089) 91 04 07 57
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Wir vergessen dich nicht

Der israelische Soldat Gilad Shalit wurde vor 1594 Tagen von der Terrororganisation Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Er befindet sich noch immer in Geiselhaft.
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